Ist die Bibel Gottes Wort?

32 Antworten

Die angebliche göttliche Herkunft bzw. göttliche Inspiration der verschiedenen "Heiligen Schriften" (Bibel, Quran usw.) basiert meist einfach auf Zirkelschlusslogik:

"Dieses Buch ist das Wort Gottes, weil Gott selbst es in diesem Buch sagt".

Das ist natürlich objektiv betrachtet genau so glaubwürdig, wie sich selbst zum König von Deutschland auszurufen - eine reine Selbstlegitimation.

Diese Schwachstelle kennen selbstverständlich auch Gläubige und argumentieren dann mit "übermenschlichem Wissen" und angeblich erfüllten "Prophezeiungen".

Das ganze beruht natürlich lediglich auf kreativer Interpretation und tendenziöser Deutung von Bibel, Quran und Co - man kann alles mögliche herauslesen.

Dazu gehört z.B. die Existenz von DNS und Atomen (die den Menschen damals unbekannt waren - es wäre also vermeintlich "übermenschliches Wissen").

Es gibt also meiner Ansicht nach bislang keinen objektiven Beweis für die Existenz irgendeines Gottes, der von der Mehrheit der Naturwissenschaftler anerkannt wird.

Die bloße Existenz Gottes kann also somit zurecht bezweifelt werden - denn wer die Existenzbehauptung aufstellt, sollte sie auch beweisen können.

Die Bibel, der Quran und andere religiöse Werke taugen jedenfalls nichts als objektiver Beweis, da sie sich lediglich selbst legitimieren.

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Darum glaube ich an keinen Gott. Es ist einfach zu unlogisch.

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@Oltros33

Das ist bei mir ähnlich, denn als Buddhist bin ich sowohl religiös, als auch atheistisch. Die Existenz Gottes ist mir zu fraglich.

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"Dieses Buch ist das Wort Gottes, weil Gott selbst es in diesem Buch sagt"

Dabei fällt mir dann die Argumentation ein: "Franz sagt immer die Wahrheit." - "Woher wissen wir das?" - "Er hat es uns selbst gesagt."

Ich glaube allerdings, dass die Bibel das Wort Gottes ist, aber mit einer anderen Argumentation. (Schreibe ich noch.)

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Für die Echtheit des Wortes Gottes gibt es viele Beweise.

Biblische Beweise:

Die Bibel sagt über sich selbst, dass sie von Gott geschrieben ist. „So spricht der Herr“ kommt etwa 2500 mal vor. Damit die Juden erkennen konnten, dass Gott real ist, wann die Vorhersage sich erfüllte.

Jesus und die Apostel zitieren im Neuen Testament über 600 mal das Alte Testament.

Jesus Christus akzeptierte das Alte Testament als historische Tatsache und glaubte an das Übernatürliche.

Ausserbiblische Beweise:

Dass die Bibelkritik der Vergangenheit durch die Tatsachen der archäologischen Funde total zerpflückt wurde, wird nicht gerne veröffentlicht. Nur einige Beispiele seien erwähnt:

Ausgrabungen beweisen überzeugend, dass die Sintflut tatsächlich stattgefunden hat.

Theologen glaubten, dass Abraham ein Mythos sei. Archäologen fanden aber Beweise dafür, dass Abraham eine historische Persönlichkeit war.

Ur in Caldäa, Babylon, Ninive, Meggido und viele andere Städte aus dem Alten Testament wurden gefunden.

Anhand konkreter Angaben des Neuen Testamentes in der Apostelgeschichte und den Briefen des Paulus wurden Archäologen fündig. Antiochien, Lystra und Derbe wurden ausgegraben. Der Tempel der Artemis in Ephesus wurde gefunden. Auf Zypern wird auf einer römischen Inschrift jener Prokonsul erwähnt, den die

Apg 13.7 einen verständigen Mann nennt.

Die größte Sensation waren 1947 die Funde von Qumran. Unter der Bibliothek des Essener-Klosters war eine vollständig erhalten gebliebene Jesaia-Rolle aus dem 2. Jhdt. v. Chr. mit ihren Gottesknechtsliedern, den exakten Prophetien auf Jesus Christus. Der Inhalt dieser Rolle ist identisch mit dem seit 2000 Jahren überlieferten Text. Die Schriftstelle, die Jesus in der Synagoge von Nazareth daraus gelesen hat, ist vollkommen gesichert.

Es gibt kein Buch des Altertums, das nur annähernd durch so viele uralte Manuskripte und frühe Übersetzungen bezeugt ist.

Jedes Jahr entdecken Wissenschaftler und Archäologen neue Beweise, dass die Bibel, die wir jetzt haben, die Gleiche ist, wie sie die Urgemeinde hatte.

Die Geschichte Israels ist eines der aufregendsten Kapitel der Menschheitsgeschichte.

Jeder große Kampf Israels, ob Sieg oder Niederlage, wurde von einer langen Reihe von Propheten vorausgesagt.

Mose prophezeite dem Volk, dass es wegen seiner Abwendung von Gott zwei große Epochen des Leidens durchmachen muss.

Zuerst die babylonische Gefangenschaft. Jesaja hat 150 Jahre vor ihrem Eintreffen diese Prophezeiung bestätigt. Jeremia sagte bis auf das Jahr genau voraus, wie lange diese Versklavung dauern wird.

Die Konsequenzen der Verleugnung des Messias sagten ebenfalls mehrere Propheten voraus. 

Daniel wurde es offenbart, dass nach der Ablehnung des Messias Jerusalem zerstört wird. Mose sagte voraus, dass das Volk wegen der Ablehnung über die ganze Welt zerstreut werden sollte. Jesaja, Jeremia, Hesekiel und Amos sprechen von einem großen weltweiten Exil und der vollständigen Vernichtung des jüdischen Staates.

Vor seiner Kreuzigung trauerte Jesus über die Zerstörung Jerusalems, weil sie ihn ablehnten.

70 n.Chr. hat sich diese Prophetie erfüllt.

1900 Jahre irrten die Juden umher und litten und es war alles vorhergesagt.

Und wieder beginnt sich eine Prophezeiung zu erfüllen: Ich werde sie aus allen Enden der Erde zurückführen, ich bin wieder Israels Vater geworden.

Nach langer Pause ist Israel wieder der Hauptakteur. Regierungen der Welt müssen zu dem kleinen Israel Stellung nehmen, sind sie für oder gegen Israel.

Antisemitismus ist eine Waffe Satans und ein weltweites geistliches Problem. Gott sagt aber: Wer mein Volk segnet, den werde auch ich segnen.

Wenn die alten Propheten fähig waren, die Zerstörung, das Leiden, die Vertreibung und die unvorstellbare Wiederherstellung bis in alle Einzelheiten genau vorauszusagen, so werden sich auch noch die wenigen offenen Prophezeiungen erfüllen.

Jesus Christus der Sohn Gottes wird wiederkommen.

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Auf die Frage, ob das was in der Bibel steht tatsächlich Gottes Wort ist, wird die Bibel zitiert - sehr einfallsreich. ;-( Das Fragwürdige ist immer, dass behauptet wird, Gott hätte sie geschrieben. Old Shatterhand hat auch geschrieben, er sei Winnetou begegnet. Also ist bewiesen, dass er gelebt hat? Es werden sogar heute noch Festspiele von ihm aufgeführt. Dazu gibt es tausende von Lesern. Historisch sind die Indianer absolut bewiesen. Wer will beweisen, dass er NICHT gelebt hat. Das kann niemand!

Die Funde der Archäologen beweisen nur, dass viele Geschehnisse, die die Bibel beschreibt, von den Zeitgenossen aufgezeichnet wurden. Man kann Zeugnisse des GLAUBENs finden, aber nicht den Inhalt des Glaubens (Gott, Engel, Teufel ...) Es wird nicht bestritten, dass ein Mensch, der Jesus hieß, wahrscheinlich gelebt hat. Alle Mysterien um ihn - deshalb sind es welche - sind nur durch Glauben zu verifizieren. Man fand auch vieles aus der ägyptischen Kultur, nicht nur Pyramiden, Grabkammern Schriften, Hieroglyphen - damals glaubten dort auch bedeutende Männer sogar an viele Götter. Man fand jede Menge archäologisch bewiesene Zeugnisse von denen. Auch das ist bewiesen! Doch keins der irdischen (gegenständlichen) Zeugnisse hinterließ außer vielleicht einem Mysterium keinen Beweis, dass es diese Götter nicht gibt, geschweige denn, das sie bewiesen sind. Nun, ob ein Gott oder viele - als Mensch kann man glauben, "was das Zeug hergibt". Der Glaube ist somit Ersatz für Nicht-Wissen. In ihm wurden und werden Richtlinien der Ethik, der Moral, der sozialen Kompetenz und Verbote transportiert. Es gibt Menschen, die aus Einsicht humane Gebote achten und einhalten. Andere sehen keinen Lebenssinn darin, weil ihr Ego nichts Naheliegendes davon hat. Deshalb klinken sie sich in ein vermeintliche "Höheres Bewusstsein", dem Glauben ein, und füllen ihr Wesen der Begierden damit.

Doch vielleicht geht das auch ohne das Ego, ohne die Begierde, gottgefällig zu sein. Ein Beweis müsste dann in sich gefunden werden! Ganz ohne zu glauben, was geschrieben steht. Im Sinne von: Dass ich atme, muss ich nicht nachlesen und glauben. Ich tu es!

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Bitte nicht lügen. So spricht der Herr, das ist kein Beweis für die Göttlichkeit der Bibel. Das kann jeder ausgesprochen haben über Gott. Da steht nicht: so spreche ich....

Der Koran ist die einzige religiöse Schrift, in der Gott direkt sagt, dass der Koran sein Buch, seine Offenbarung ist. Und er sagt direkt, dass der Islam die Religion bei ihm ist. Das findet man in keinem anderen Buch.

Im AT steht nicht drin: dieses Buch, die Bibel ist die Offenbarung von Gott oder: das Judentum ist die Religion bei Gott. Gleichermaßen steht nichts im NT darüber, dass die Bibel das Buch Gottes ist und dass Christentum die Religion bei ihm.

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Koran 2:2

"Dieses Buch (der Koran) ist Gottes Offenbarung. Daran ist nicht zu zweifeln. Es enthält Rechtleitung für die Frommen... "

Koran 3:3

"Er hat dir das Buch, den Koran, mit der Wahrheit herabgesandt,..."

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Koran 3:19

“Gewiss, die Religion ist bei Gott der Islam. Doch diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, wurden erst uneinig, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war – aus Missgunst untereinander. Doch wer Gottes Zeichen verleugnet –, so ist Gott schnell im Abrechnen.

Koran 3:85

“Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.

Koran 5:3

"Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden."

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@Germaghribiya

Du musst Sinn erfassend lesen:

Gott der Juden und Christen prophezeit vorher ein Geschehen,

damit die Menschen erkennen dann wenn diese Vorhersage sich wörtlich erfüllt, das war ein Wort Gottes.

Die Bibel ist nicht nur ein Wort Gottes, sondern auch ein prophetisches Buch, die über erfüllte Prophetien den Menschen zeigt, dass sie ein übernatürliches Buch ist.

Selbst Moslems und auch orthodoxe Juden werden den Messias Jesus Christus noch erkennen, die hartnäckigsten spätestens bei seiner Wiederkunft.

Vom Maschiach erwarten bibeltreue und orthodoxe Juden weiterhin, dass der Messias als Mensch bestimmte Kriterien und Aufgaben erfüllen wird, die die Welt für immer verändern. Wenn ein als Heilsbringer auftretender oder verehrter oder vermuteter Mensch nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, können sie ihn nicht als der Maschiach anerkennen.

Daher wurde der selbst ernannte Prophet Mohammed von Juden und Christen als Scharlatan abgelehnt, was ihn dann so wütend machte, worauf er auch seine Lehre vom Umwerben der Juden und Christen zu Mord und Totschlag veränderte.

Der Messias muss nach verschiedenen biblischen Aussagen:

Das Buch Ezechiel bietet eine zusammenfassende Zusammenschau dieser Kriterien (Ez 37,24-28 EU):

Und mein Knecht David wird über sie König sein, und ein Hirte wird sein für sie alle, und sie werden in meinen Rechtssprüchen wandeln und meine Satzungen wahren und tun. Sie werden in dem Land leben, das ich Jakob, meinem Diener, gab... Ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der ihnen ewig bestehen bleibt, ich will sie halten und mehren, und mein Heiligtum gebe ich in ihre Mitte in Ewigkeit, meine Wohnstätte wird unter ihnen sein, und ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. Und daran werden die Völker sehen, dass ich es bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte bleibt, auf ewig.

Deshalb lehnt jüdische Theologie Personen, die als Messiasanwärter auftraten und verehrt wurden, darunter Jesus von Nazaret, Simon Bar Kochba, Shabbetaj Zvi, und auch Mohammed als selbsternannte oder irrtümlich verehrte Nichtmessiasse ab. Viele jüdische Gläubige warten immer noch auf das Kommen des Maschiach, während säkulare und liberale Juden diese Erwartung nicht teilen.

Christen sprechen Mohammed eine göttliche Inspiration durch einen Engel Gottes ab, weil

1.) Nach Gal 1,8 Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das, das wir verkündet haben - er sei verflucht.

Kannst du selber urteilen, welchen Wert der Koran hat und von wem er kam.

2.) Hätte eine Begegnung mit Gott oder einem Engel Gottes tiefere Spuren im Leben Mohammeds hinterlassen müssen, beispielsweise wie bei Paulus im Christentum, welcher sich vom "Saulus zum Paulus" durch die Begegnung mit Jesus veränderte.

Mohammed dagegen hat sich zum Massenmörder, Räuber und Frauenheld mit Vorliebe für ein kleines Mädchen und Sexsklavinnen aus der Kriegsbeute entwickelt, was den Schluss nahe legt: Mohammed wurde von Satan inspiriert.

 

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@Germaghribiya

Und wieder nur uralte Schrift zitiert!! Verbietet der Koran, selbst zu denken? Ist der Gebrauch des Verstandes Sünde? Selbst denken heißt, über das, was der Koran behauptet darüber hinaus zu erfahren. Hast du schon mal Honig geschmeckt, ohne vorher alles darüber gelesen zu haben? Ich denke schon. Ist für dich der Honig das, was über ihn geschrieben steht, oder, das, was du unmittelbar wahrnimmst? Ist ein Buch Gott selbst oder nur Schrift? Ist die Beschreibung des Honigs der Honig selbst? Nein. Ist eine Beschreibung von Gott Gott selbst? Ist eine Autobiographie von Dir Du selbst oder nur eine Beschreibung? Mit diesen Fragen behaupte ich NICHT explizit, dass die Tatsache, das man Gott/Allah nennt, unmöglich ist. Nur, dass der Glaube eben eine Vorstellung, ein Bild eine Illusion, eine Imagination im Geist erschafft, die von Schriften verursacht wird. Sollte die Wahrheit so kleinlich sein, dass man sie allein durch zitieren und Glauben erfahren kann? Verstehst du? Das Denken des Menschen erfasst sie nicht, weil das Denken begrenzt ist (in ihm ist nicht alles enthalten); auch wenn du es anstatt Denken Glauben nennst - es ist Denken! JENSEITS dieser egoistischen Denkstruktur (jede Religion ist egoistisch) ist ein anderes Wahrnehmen möglich, das nicht Illusionen, Vorstellungen, Abbilder und Dogmen zugrunde legt! Wie willst du erkennen, ob das Wahrheit ist, wenn du an Dogmen festhältst?

Im Gegensatz zum Koran oder anderen Schriften versteht man dies nur durch Eigeninitiative hinsichtlich seiner eigenen Verblendung, indem man sie durchschaut. Du darfst aber jederzeit weiterhin das glauben, das andere für dich bestimmen.

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@Germaghribiya
  • Gleichermaßen steht nichts im NT darüber, dass die Bibel das Buch Gottes ist und dass Christentum die Religion bei ihm.

Muss man denn immer wieder sein Unwissen so deutlich demonstrieren??

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Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass es Gott gibt und dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist, z. B.:

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