Ist die Bibel ein Märchenbuch und warum?

11 Antworten

Strenggenommen ist die Bibel überhaupt kein Buch sondern eine Sammlung von Schriften. Die haben je unterschiedliche Hintergründe: Historische, Mythische, Religiöse, Rechtliche u. v. m. und wenn Du Dir die Mühe machen würdest, genauer hinzuschauen, kämst Du auch selbst ganz leicht drauf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bibel

Gruß, q.

Stimmt

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Hallo MajorRogers,

die Bibel ist, entgegen der Behauptung einiger Bibelkritiker, ganz sicher kein Märchenbuch! Sie ist zweifellos ein ganz besonderes Buch, das so gut belegt ist wie kaum ein anderes Buch des Altertums. Obwohl sie einen langen Überlebenskampf hinter sich hat (im Mittelalter war es z.B. unter Todesstrafe verboten, die Bibel zu lesen oder zu besitzen) ist sie heute das meist übersetzte und am weitesten verbreitete Buch. Die Bibel hat eine Auflage von 5 Milliarden erreicht und wurde bislang in über 2800 Sprachen übersetzt. Damit ist sie der Weltbestseller schlechthin, denn kein anderes je geschriebenes Buch hat auch nur annähernd eine solche Auflagenstärke erreicht. Spricht nicht allein das schon für ihre Glaubwürdigkeit?

Wie in einem Nachschlagewerk zu lesen ist, hat die Bibel auch einen enormen kulturellen Einfluss gehabt. Dort heißt es, sie habe "die westliche Kultur immens beeinflusst, nicht nur was Glaubenslehre und -ausübung betrifft, sondern auch was Kunst, Literatur, Gesetzgebung, Politik und zahllose weitere Gebiete angeht“ (The Oxford Encyclopedia of the Books of the Bible) . Wäre von einem Buch, das von Gott stammt, nicht zu erwarten, dass es eine solche enorme Verbreitung und einen solch gewaltigen Einfluss hat?

Was macht die Bibel denn noch zu etwas so Besonderem? Einer ihrer Schreiber, der Apostel Paulus, brachte es einmal auf den Punkt als er schrieb: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit,  damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17). Was meinte der Apostel Paulus mit der Formulierung "von Gott inspiriert"? Die Bibel ist schließlich ein Werk, an dem insgesamt 40 menschliche Schreiber, die zu unterschiedlichen Zeiten lebten, beteiligt waren. Nun, Paulus gebrauchte hier das griechische Wort theópneustos, was soviel wie "gottgehaucht" bedeutet. Dieser griechische Ausdruck bringt zum Ausdruck, dass Gott der Urheber und Verfasser der Heiligen Schrift ist. Auch wenn Gott den Schreibern in den meisten Fällen nicht Wort für Wort diktierte und ihnen die Freiheit eigener Gedanken und eines eigenen Schreibstils einräumte, so ist das Ergebnis doch eindeutig göttlichen Einflusses zuzuschreiben. Dass dies keine leere Behauptung ist, zeigen einige Merkmale, die die göttliche Urheberschaft deutlich belegen.

Da ist zunächst einmal die Genauigkeit zu nennen, die die Bibel durchgehend auszeichnet, und die von einem Werk, das von Gott stammt, auch erwartet werden kann.

Hier ein Beispiel: Für Leser der Bibel ist König David kein Unbekannter; sein Name kommt darin nämlich 1138mal vor. Bis vor etwa 20 Jahren gab es jedoch keinen außerbiblischen Beweis für die Existenz dieses Davids und manche mögen ihn für eine fiktive Gestalt gehalten haben. Doch im Jahre 1993 entdeckten Archäologen unter der Leitung von Professor Avraham Biran auf einem alten Schutthügel im nördlichen Teil Israels einen Basaltblock. Auf diesem Stein standen u.a. die Worte "Haus Davids" und "König von Israel". Diese Inschrift datiert aus dem 9. Jahrhundert v.Chr. und könnte ein Teil eines Siegesdenkmals der Aramäer gewesen sein. Über diesen Fund hieß es in der Zeitschrift Biblical Archaeology Review : "Zum ersten Mal wurde damit der Name David in einer außerbiblischen alten Inschrift gefunden".

Ein anderes Beispiel ist das der in der Bibel erwähnten Stadt Ninive. Viele Jahre zogen Bibelkritiker in Zweifel, dass diese Stadt je existiert hat. Doch im Jahre 1849 legte Sir Austen Henry Layard die Ruinen des Palastes des König Sanheribs frei. Später stellte sich dann heraus, dass dieser Palast zu der alten Stadt Ninive gehörte. Interessant ist auch ein Wandrelief dieses Palastes, auf dem die Inschrift zu lesen ist: "Sanherib, König der Welt, König von Assyrien, saß auf seinem Thron und musterte die Beute aus Lachis". Dies gibt den Bibelbericht der Einnahme der Stadt Lachisch durch König Sanherib wieder, wie er in 2. Könige 18:13,14 zu lesen ist. Über seine Entdeckung schrieb Layard: "Wer hätte es vor diesen Entdeckungen für wahrscheinlich oder möglich gehalten, unter dem Erd- und Schutthaufen an der Stelle Ninives die Geschichte des Krieges zwischen Hiskia [König von Juda] und Sanherib zu finden, die — niedergeschrieben zu ebenjener Zeit, da Sanherib ihn führte — den Bibelbericht sogar bis in alle Einzelheiten bestätigt?" (Sir Austen Henry Layard, Nineveh and Babylon, 1882, S.  51-2).

Außer diesen beiden Beispielen gibt es noch viele weitere Artefakte, die den biblischen Bericht oftmals bis ins kleinste Detail bestätigen. Erwähnen möchte ich noch den berühmten, 3000 Jahre alten Mesa-Stein, der östlich des Toten Meeres gefunden wurde und heute im Louvre- Museum in Paris zu besichtigen ist. Auch hier ist die Inschrift in genauer Übereinstimmung mit dem Bericht der Ereignisse aus der Bibel (nachzulesen in 2. Könige, Kapitel 3).

Ein Beleg für den göttlichen Ursprung ist auch die Übereinstimmung der Bibel mit wissenschaftlichen Tatsachen und Erkenntnissen. Natürlich ist die Bibel kein wissenschaftliches Buch, doch wenn sie wissenschaftliche Themen berührt, dann ist sie erstaunlich genau und dem Wissen ihrer Zeit weit voraus.

Erwähnenswert sind hier ihre Aussagen auf medizinischem Gebiet. Während in Urkunden der alten Ägypter medizinische Ratschläge nachzulesen sind, die zum einen völlig unwissenschaftlich waren und zum anderen zum großen Teil auf Magie beruhten, geben einige Texte der Bibel, die aus der gleichen Zeit stammen, medizinische Anweisungen, die noch immer mit den Kenntnissen der modernen Medizin übereinstimmen. Zum Beispiel wurden im "Gesetz Mose" den Israeliten Hygienevorschriften gegeben, die auf einem Wissen beruhen, das die Menschen der damaligen Zeit einfach noch nicht haben konnten. Zum Beispiel besagte eines ihrer Gesetze, dass Exkremente außerhalb des Lagers Israels vergraben werden mussten (siehe 5. Mose 23:13). Diese äußerst sinnvolle Maßnahme war der Gesundheit aller dienlich, da es dazu beitrug, dass das Wasser nicht verseucht und der Ausbreitung von Krankheiten entgegengewirkt wurde.

Auch eine Reihe anderer Hygienemaßnahmen verhinderten, dass sich bestimmte Infektionskrankheiten massiv ausbreiteten. Wer beispielsweise eine ansteckende Krankheit hatte bzw. ein Verdacht dieser Krankheit bestand, musste in Quarantäne (siehe 3. Mose 13:1-5). Oder wer eine Leiche berührte, galt als unrein und musste sich gründlich reinigen, bevor er sich wieder anderen Menschen nähern durfte.

Worauf lassen diese genauen Reinigungsvorschriften und Hygienemaßnahmen der Israeliten schließen? Nun, Moses, durch den das Volk das Gesetz bekam, war weder Arzt noch sonst wie in medizinischen Fragen bewandert. Das Wissen, das hinter all den beschriebenen Maßnahmen stand, musste von einer höheren Quelle stammen und kann daher als ein weiterer Beleg für den göttlichen Ursprung der Schriften der Bibel gesehen werden.

Als letzten und überzeugendsten Punkt möchte ich die Prophezeiungen der Bibel erwähnen. Diese haben sich in ihrer Erfüllung stets als höchst zuverlässig erwiesen. Wenn die Bibel Voraussagen macht, dann handelt es sich dabei nicht um ungefähre Einschätzungen dessen, was kommen könnte, wie das bei Prognosen der Menschen der Fall ist. Ihre Prophezeiungen sind im Voraus geschriebene Geschichte. Das übertrifft bei weitem menschliche Fähigkeiten und Möglichkeiten!

Als ein Beispiel möge das alte Babylon dienen. Sie war eine bedeutende Handelsstadt und galt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihres doppelten Mauersystems als uneinnehmbar. Schutz bot vor allem der breite und tiefe Wassergraben, der die Stadt umgab, gespeist aus dem Fluss Euphrat. Bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. ließ Gott durch seinen Propheten Jesaja folgendes Schicksal für Babylon ankündigen: "Und ich will sie zu einem Besitztum von Stachelschweinen und [zu] schilfbestandenen Wasserteichen machen, und ich will sie mit dem Besen der Vertilgung hinwegfegen“ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen" (Jesaja 14:23). Jesaja beschrieb in seiner Prophezeiung auch, auf welche Weise Babylon besiegt werden würde. Der sogar mit Namen genannte persische Eroberer Cyrus würde die Ströme "austrocknen", so dass die Stadt leichter einzunehmen wäre. Die Prophezeiung nennt auch eine weitere bedeutende Einzelheit: Am Tag der Einnahme wären die Tore der Stadt geöffnet, was natürlich völlig ungewöhnlich war.

200 Jahre nach dieser Prophezeiung kam dann die Erfüllung: In der Nacht des 5. Oktober 539 v.Chr. nahm das medo-persische Heer unter ihrem Führer Cyrus des Großen die Stadt praktisch kampflos ein. Cyrus hatte zuvor das Wasser des Euphrat abgeleitet, so dass sein Heer wegen des gesunkenen Wasserstandes der die Stadt umgebenden Gräben bis an die Mauern vordringen konnten. Da die Bewohner Babylons in dieser Nacht ein Fest feierten und sich in völliger Sicherheit wähnten, wurden die Tore aus Nachlässigkeit offen gelassen. So konnten die Soldaten die Mauer passieren und in die Stadt eindringen. Alles spielte sich genau so ab, wie in Jesajas Prophezeiung angegeben, jedes Detail stimmte.

Welche Schlussfolgerung kann man aus all dem ziehen? Nun, ein Mensch ist nicht dazu in der Lage, solche genauen Vorhersagen über einen so langen Zeitraum zu machen. Diese Fähigkeit besitzt nur Gott, der von sich selbst sagt: "Da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich;   der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind" (Jesaja 46:9,10). Somit sind die vielen erfüllten Prophezeiungen der Bibel ein unschlagbares Indiz dafür, dass ihr Inhalt aus einer übermenschlichen Quelle stammt.

LG Philipp

Philippilein - könntest du das in Kurzfassung wiedergeben?

Sagen wir maximal 5 Sätze?

Das liest kein Mensch obwohl Ich deiner Meinung bin👌

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@MajorRogers

 Ja, Kurzfassung ginge auch! Es gibt aber auch einige Leser, denen reichen fünf Sätze nicht aus. 

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@Philipp59

Tiefe Weisheit wenige Worte - Jesus​ war darin unschlagbar

" Was du sähst das wirst du ernten".

Usw

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Glauben heißt nicht Wissen - so sagt man landläufig. Durchaus denkbar diese Aussage als Christ stehenlassen zu können. Wissen kann man sich anlesen und sogar auswendig lernen. Etwas zu verstehen (nicht nur mit dem Kopf) ist zweifelsfrei etwas anderes. Wenn es um geistliche Dinge geht, so kann man das mit seinem Intellekt nicht erkennen und beurteilen. In 1. Korinther 2,14 steht (Hoffnung für alle): ''Der Mensch kann mit seinen natürlichen Fähigkeiten nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist''. Und daß die Aussagen der Bibel für viele Menschen ''Unsinn'' darstellen, bekommt man als Christ nicht selten deutlich vor den Latz geknallt. Für Ungläubige ist der Verstand entscheidend. Und wenn schon nicht der eigene, dann doch zumindest der von akademischen Menschen, die durch ihren Verstand und ihre Forschungen meinen verstanden zu haben, daß es keinen Gott gibt und die Bibel ein lustiges Märchenbuch ist.

In Psalm 92,7 schreibt David: ''HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief. Ein Törichter glaubt das nicht, und ein Narr begreift es nicht''. Man kan weltlich klug und gebildet sein, und vor dem HERRN dennoch nur töricht erscheinen, wenn man Gottes Wort hochmütig und nichtsahnend abqualifiziert. Man kann sich auf atheistische, wissenschaftliche Erkenntnisse berufen, an den Urknall glauben, und sich auf die Richtigkeit von Darwins Weltbild in der schöpferlosen Evolution verlassen, und doch an der ewigen Wahrheit vorbei denken. Wissen schützt nicht vor der Unwahrheit! Wie sollen wir als Christen damit umgehen, wenn wir mit solchen Ausagen und Mutmaßungen konfrontiert werden?

In 1. Petrus 2, 15-16 steht: ''Gott will, dass ihr durch euer vorbildliches Verhalten alle überzeugt, die euch aus Unwissenheit oder Dummheit verleumden. Das könnt ihr tun, weil ihr freie Menschen geworden seid''. Hinter der biblischen Methode Verständnis durch Glauben zu erhalten, steckt ein göttliches Kalkül und eine beabsichtigte Vorgehensweise. Hochmut ist eines der negativen menschlichen Eigenschaften, die eine besondere Verachtung und Reaktion Gottes hervorrufen. In Sprüche 8,13 lesen wir: ''Ich verachte Stolz und Hochmut, ein Leben voller Bosheit und Lüge ist mir ein Gräuel''! Darum hat es Gott gefallen durch bestimmte, inspirierte Informationen Menschen zur Erkenntnis zu bringen, die sich zuerst auf den Glauben einlassen, auch wenn die Welt darüber nur arrogant den Kopf schütteln kann.

In 1. Korinther 1,21 schreibt Paulus: ''Denn Gott in seiner Weisheit hat es den Menschen unmöglich gemacht, mit Hilfe ihrer eigenen Weisheit Gott zu erkennen. Stattdessen beschloss er, alle zu retten, die einer scheinbar so unsinnigen Botschaft glauben''. Zuerst der Glaube und dann die Erkenntnis. Das ist weltlich natürlich eine Unmöglichkeit und für manche reine Verstandesmenschen auch eine unverfrorene Unverschämtheit. Gott aber hat es so gefallen. Paulus fährt fort: ''Was Gott getan hat, übersteigt alle menschliche Weisheit, auch wenn es unsinnig erscheint; und was bei ihm wie Schwäche aussieht, übertrifft alle menschliche Stärke'' (1. Korinther 1,25). Darauf dürfen wir uns verlassen wenn wir Christen sind..

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – EBTC Internationale Bibelschule Berlin, Autor

Sehr gut erklärt

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Die Bibel lässt sich eigentlich keinem bekannten Genre zuordnen. Sie enthält einerseits sehr viele mythische Legenden, die durch die moderne Wissenschaft als Humbug entlarvt wurden. Andererseits gibt es aber auch viele Berichte in der Bibel, die nachweislich die Wahrheit überliefern. Das babylonische Exil ist zum Beispiel so ein Fall: dass die Juden nach Babylon verschleppt wurden und dort lebten, ist auch durch außerbiblische Berichte bezeugt, genauer gesagt durch die Babylonier höchstpersönlich. Wir haben hier also einen biblischen und einen nicht-biblischen Bericht. Beide teilen uns im Großen und Ganzen die gleiche Geschichte mit. Es gibt mehrere solcher Fälle in der Bibel.

Dass die Bibel heute von vielen nur noch als reines Märchenbuch gesehen wird, ist sicherlich auch dem (nicht in Abrede zu stellenden und grundsätzlich positiv zu bewertenden) Fortschritt der Wissenschaften auf vielerlei Ebenen zu verschulden. Wir wissen heute, wie Unwetter entstehen, was es mit Erdbeben auf sich hat, und warum Menschen krank werden. Für diese Zusammenhänge bedarf es keines Gottes mehr, der als Erklärung herhalten muss. Die Menschen haben gelernt, dass es sich auch ohne Kirche und Gott ganz vernünftig leben lässt. Was sicherlich auch eine Rolle spielt, ist die mangelnde Integrationsbereitschaft und der teilweise zu starke Konservatismus der Kirchen. Das Weltbild dieser Institution wird von immer weniger Menschen geteilt, und somit sinkt auch das Interesse an der "heiligen Schrift", die ja auf den ersten Blick Grundlage einer rückständigen Geisteshaltung zu sein scheint.

Dass es in Wirklichkeit die großen Kirchen sind, die sich von der biblischen Lehre entfernt haben, versteht man leider nur dann, wenn man diese Bibel tatsächlich liest und überprüft, wie weit die Kirchen noch auf der Linie sind, die ursprünglich einmal von Jesus vertreten worden sein soll.
(Spoiler-Alert: die Kirche hat sich sehr weit von dieser Lehre entfernt...)

Deswegen aber die gesamte Bibel, ein so facettenreiches Werk, an dem über mehr als tausend Jahre zahllose Menschen unterschiedlichster Kulturen und Weltanschauungen mitgewirkt haben, als reines Produkt abergläubischen Wunschdenkens zu diffamieren, ist kleingeistig und primitiv. Nicht zuletzt entblößt es auch so einiges über den entsprechenden "Kritiker", vor Allem aber einen immensen Mangel an Respekt vor dem unbestreitbar größten Werk der Weltliteratur, das immerhin zwei Weltreligionen begründet, und eine dritte entscheidend beeinflusst hat.

Sehr guter Kommentar - einer der besten bisher 😃

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Lord, Deine Antwort ist nicht übel!

Aber sie geht an der Frage vorbei, denn gefragt war nach "Märchenbuch", nicht nach

"Produkt abergläubischen Wunschdenkens"

Dein Kommentar berührt auch nicht den Aspekt, dass im Namen der Bibel und ihres Gottes verdammt viel Unheil in der Menschheitsgeschichte angestellt wurde (ohne dass dieser Gott einschritt!) und dass nicht nur bestimmte Ansichten inzwischen als veraltet und überholt nachgewiesen wurden, sondern dass an ihrem jahrhundertelangen Beharren (und nicht nur der großen Kirchen!) menschlicher Fortschritt auf vielen Gebieten be- und verhindert wurde und wird.

Insofern wäre die Bezeichnung "Märchenbuch" noch ein verharmlosendes Kompliment!

Deine Bemerkung

ein so facettenreiches Werk, an dem über mehr als tausend Jahre zahllose Menschen unterschiedlichster Kulturen und Weltanschauungen mitgewirkt 

dürfte außerdem bei so einigen ihrer Apologeten auf harschen Widerspruch stoßen.

vor dem unbestreitbar größten Werk der Weltliteratur, das immerhin zwei Weltreligionen begründet, und eine dritte entscheidend beeinflusst hat.

Tut mir leid, ich (und nicht nur ich!) bestreite das vehement. Nicht nur, dass es "das größte" ist, sondern dass es überhaupt zur Weltliteratur gerechnet werden soll. Da fallen mir spontan bedeutend "größere" Werke ein!

Respekt muss man sich verdienen! Und das passiert nicht anhand der Anzahl der gedruckten Menge!

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Fakt ist (belegt durch mehrere Evangelisten und unabhängige römische Schreiber) dass Jesus gelebt hat und er vom Tod auferstanden ist.

Alles andere leitet sich davon ab.

Fakt ist auch, je wirtschaftlich besser es den Leuten geht, desto mehr glauben sie es lebt sich von "alleine". Jeder Atemzug kann dein letzter sein.

Es wäre auch sehr merkwürdig, wenn unsere Zeitrechnung nach einer Person geführt würde, die nie gelebt hat - gelle?

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"Fakt ist [.. ]und er vom Tod auferstanden ist."

An Chemtrails und kleine Ausserirdische hinter dem Mond glaubst du bestimmt auch oder?

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@redfox368

Warum nicht?

Jemand, der Leben erschaffen könnte, kann gewiss auch erstorbenes wieder zum Leben zurück bringen.

Wunder, was sind denn Wunder überhaupt:

Nicht verstandene physikalische Vorgänge.

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@redfox368

Aber die moderne Wissenschaft ist doch auch ein Witz. Physik. Regel: Materie kann nicht vernichtet noch erschaffen werden. Im gleichen Zug erzählen sie dass aus dem Nichts ein Urknall alles erschaffen hat. Wenn du mich fragst, ist die moderne Physik eher das Märchen. Und überleg dir mal, was deine Wissenschaft über ihren Stand vor 500 Jahren schreibt - fast alles falsch. In 500 Jahren wird das Resümee auch nicht besser werden.

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@zurichboy4

Und dazu müssen nicht einmal 500 Jahre ins Land gehen.

Schon nach wenigen Jahrzehnten müssen Schulbücher auf den neuesten Stand gebracht werden  - das Alte - ist nicht mehr gültig.

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