Ist die Aussage im Bank- und Finanzsektor würden überproportional viele Juden arbeiten antisemitisch?

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11 Antworten

Erstmal nicht, solange Du das nicht mit einer negativen Aussage verknüpfst.

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Vor allem wenn man so eine Aussage macht, ohne es belegen zu können.

Wer fragt schon den Banker, dem er gegenübersitzt, wo der zum beten geht. Ich nicht, weil es mir 1. egal ist udn es 2. seine Privatangelegenheit ist.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es sich in den letzten 150 Jahren so verändert hat, dass der Anteil vermutlich dem in der Bevölkerung entspricht. Unter den Privatbankiers wird wohl der Anteil der Menschen jüdischen Glaubens bis ins später 19. Jahrhundert udn vermutlich auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts aus den hier in vielen Beiträgen genannten GRünden tatsächlich so gewesen sein. Aber dann setzte das sterben der Privatbanken ein, die von Großbanken geschluckt wurden. womit sich dass dann erledigt haben dürfte.

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Das kommt auf den Kontext an. Wenn es im Kontext einer soziologischen Studie ist wohl eher nicht, aber die meisten Leute, die sich bemüssigt fühlen, solche Aussagen zu treffen meinen es antisemitisch...

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Es ist schlicht und ergreifend irrelevant. Und wenn jemand irrelevante Aussagen macht, dann fragt man sich schon, warum er das tut...

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Es ist falsch und fremdenfeindlich.

Auch wenn es im Mittelalter mal so gewesen sein mag... hallo, das ist mehrere Jahrhunderte her?

Bist du denn (Beispiel) Abdecker, weil ein Urururururururvorfahr von dir im Mittelalter mal ein Schinder war?

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Kommentar von Philippus1990
09.04.2016, 22:28

Nein. Aber gewisse Dinge werden ja in Familien weitergegeben. Und wenn im Mittelalter fast alle Banker Juden waren, weil Christen keine Zinsen nehmen durften, wäre es ja theoretisch möglich, dass der Anteil von Juden im Bankbereich heute noch überdurchschnittlich ist.

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Ja, deine Fragestellungen bzw als Fakt dargestellte Behauptung ist klassisch antisemitisch.  "Finanzjudentum, Wucher Jude,  Rothschild"...

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Wenn man das zweifelhafte Wörtchen "überproportional" durch "überdurchschnittlich" ersetzt, ist das eine bloße Feststellung, was in Deutschland aber natürlich trotzdem "komisch" rüberkommt. Meine Familie väterlicherseits ist jüdisch, meine Cousine ist bei der israelischen Armee, und ich finde das ganz und gar nicht gut, viel eher schrecklich, auch die Tatsache, dass Israel als Opfer anstatt Täter dargestellt wird. Macht mich das zum Antisemiten? Natürlich nicht, das ist rein technisch gesehen gar nicht möglich... 

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Kommentar von Rheinflip
09.04.2016, 22:26

Doppel fail. Jeder kann antisemitisch sein. 

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Kommentar von alexklusiv
09.04.2016, 22:40

Rassistisch gegen sich selbst zu sein, wäre aber ziemlich dämlich, findest du nicht? :)

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Ich kenne keinen einzigen. Sind in der Reihenfolge Christen, Atheisten und Muslime. eine/n Juden kenne ich gar nicht.

Von daher kann ich die Aussage nicht bestätigen und bezweifle sie entsprechend.

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ich kenne keinen. Wie kommst du dadrauf?

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Kommentar von Philippus1990
09.04.2016, 22:12

Weil es den Juden nachgesagt wird. Und zumindest im Mittelalter dürfte der Anteil tatsächlich höher gewesen sein, weil Juden von Gilden ausgeschlossen waren und dann ins Bankwesen ausgewichen sind. Die Frage ist, ob man das heute immer noch gilt oder judenfeindlich motivierte Fantasie ist.

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Ich würde es nicht unbedingt antisemitisch nennen, da es ja nicht beleidigend ist. Es ist ein Vourteil. 

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Kommt wahrscheinlich auf den Kontext an. Aber sie ist, oder war, zumindest einmal wahr. 

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Kommentar von Rheinflip
09.04.2016, 22:27

Nein. Das ist ein antisemitische Stereotype. 

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