Ist die Abstimmung zum Verteilerschlüssel rechtens ?

2 Antworten

Das Umlegen von Kosten nach m² entspricht dem Normalfall. Im BGB ist eine Umlage nach Personen nicht vorgesehen (wenn auch nicht verboten).

Deshalb kannst Du jemandem, der sein gutes Recht wahrnimmt, in seinem eigenen Interesse abzustimmen, nicht zwingen, dies sein zu lassen.

Und warum soll auf Personen umgestellt werden und wer bitte prüft, welche Personen in der WEG (nicht in einem Haus) so wohnen?

Hier bei uns urteilen die Gerichte bei AR mit den Mietern: Einmal im Monat hat der Vermieter durch die Mietgegenstände zu gehen und diese Zahlen zu ermitteln.

Eine etwaige Ersparnis für einzelne ET kann es nicht sein, denn diese Orgie kostet doch, oder?

...und warum soll auf Personen umgestellt werden und wer prüft...

weil die kosten dann gerechter verteilt werden, der personenanzahl/wohnung wird von den Eigentümern an den Verwalter übermittelt

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@renek1

Das wird nichts.

Die TE geht vor, sie liegt im Grundbuch. Ob und welche Kosten im Sondereigentum anfallen, geht eine WEG nun wirklich nichts an, sie kann dafür auch keinen Verteilerschlüssel bestimmen, denn es gibt da ja nichts zu verteilen.

Zudem gibt es keinen gerechten Verteilerschlüssel.

Beispiel Bankgebühren, Hausmeister, Versicherungskosten. Warum sollte eine Familie mit 4 Personen in einer kleinen ETW erheblich mehr belastet werden, als eine Person in einer großen Wohnung?

Die Macher der TE haben sich etwas dabei gedacht, wenn Kosten und Lasten nach MEA verteilt werden.

Eine Verteilung nach Wohnfläche kann eigentlich nicht in der TE stehen, denn eine WEG kennt ja nur Anteile am gemeinschaftlichen Eigentum, oder?

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