Ist die Abmahnung von der Leihfirma bei Nichterreibarkeit rechtens?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich halte die Abmahnung zwar für überzogen, aber auch für grechtfertigt - wenn denn der Vorwurf auch so zutrifft.

Die Arbeitszeit gibt zum einen der Arbeitsvertrag an, wird jedoch durch das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) begrenzt. Hier gilt nach 9 Stunden ist Schluss mit der täglichen Arbeit, länger geht nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Nur das hilft nur für die tägliche Arbeitszeit, jedoch nicht für die Wöchentliche Arbeitszeit.

Richtig ist, dass er erreichbar sein muss an einsatzfreien Tagen - er muss sich aber auch melden beim Zuhälter wenn er nicht im Einsatz ist und die wöchentliche Arbeitszeit noch nicht erreicht wurde um nicht dem Arbeitsvertrag zuwieder zuhandeln, denn dann ist die Abmahnung gerechtfertigt - wenn auch ggf unnötig, ein mündlicher Hinweis hätte es auch getan.

Er muss aber nicht 24 Stunden erreichbar sein - innerhalb der regelmäßig übelichen Zeiten sollte er aber erreichbar sein - also von 7.00 - 16.00 Uhr.

  • Wie sieht es nun für die Bezahlung aus für diese Zeiten?

hier wird er kaum Anspruch haben diese bezahlt zu bekommen - denn er hat sich offensichtlich vertragswidrig verhalten. Anders würde es aussehen, wenn er sich gemeldet hätte und sie hätten nichts für ihn gehabt, dann hat er nach § 615 BGB Anspruch auf die Vergütung - sonst aber nicht!

Ich finde deine Argumentation von wegen " zur Ruhe kommen " für etwas naiv - entweder nach Feierabend oder im Urlaub oder in dem ihm zustehenden Freizeiten ... wem der Job zu stressig ist, der muss sich was anderes suchen - klingt hart is' aber so! Wer mehr las 3 Jahre bei einem Zuhälter ist, der hat offensichtlich keine Ambition sich was anderes zu suchen und findet sich mit der Situation ab.

  • was sollte dein Mann tun?

zukünftig sich an einsatzfreien Tagen 2x mal bei der ZAF melden - einmal morgens bei Bürobeginn und einmal am frühen Nachmittag (gegen 13.30) hat man nichts für ihn kann er sich entspannt zurücklehnen und bekommt auch sein Geld (nicht vom Zeitkonto abbuchen lassen - das ist unzulässig in dem Fall !!). Hat man was für Ihn, dann muss er auch rann - aber nur solange, wie die wöchentliche Arbeitszeit nicht überschritten wird ... und das wären im geschilderten Fall immer noch 2 Tage im Monat, denn die ZAF darf ihn nicht einfach so 2 Tage je Freischicht einplanen, denn sonst gäbe es wieder Ärger mit dem ArbZG (was die ZAF nicht interessieren wird) - das was fehlen würde zur monatlichen Arbeitszeit, dafür muss dein Mann auch zur Verfügung stehen.

Danke fr deine Antwort^^

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Prinzipiell hast Du mit Deinen Antworten Recht. Da diese Antworten allerdings nicht die Frage ordentlich beantworten, sondern nur die Personaldienstleister in ein schlechtes Licht Rücken solltest Du erneut in dich gehen und überlegen, ob alle Zeitarbeitsfirmen in dieser Form arbeiten. Es gibt bestimmt viele Schwarze Schafe in dieser Branche allerdings bin ich der Meinung, dass man nich alle über einen Kamm Scheren darf und sich mit den negativen Äußerungen ein klein wenig zurück halten sollte. Ich weiß zwar nicht, was dir von den 17.000 Personaldisponenten in ganz Deutschland getan wurde aber es muss wirklich eine schlimme und erniedrigende Erfahrung sin, die du gemacht hast. Überdenke deine gesamten Aussagen. Schöne Grüsse

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Schaut einfach in den Arbeitsvertrag; wer Menschen verleiht ist eigentlich ein Verbrecher.

Nun ja im Arbeitsvertrag steht nur nicht drin wie lange er am Tag erreichbar sein muss. Weis deswegen ja nicht, ob er dann wirklich jeden Tag 24 std am stück erreichbar sein muss. dann wär dies doch eigendlich eine Bereitschaft und solche Tage werden doch bezahlt. :-(

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Das ist nun wirklich ein unpassender Kommentar!

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Hallo, wenn Du mir sagen kannst welchen Tarifvertrag der Personaldienstleister arbeitet kann ich Dir bestimmt helfen!

Schöne Grüsse

Abmahnung weil ich keine Arbeitsschuhe getragen habe!

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Zeitarbeit - Selbstabmeldung im Einsatzbetrieb

Hallo zusammen

Ich habe da eine Frage bzgl der Abmeldung im Einsatzbetrieb . Ich bin ca. ein Halbes Jahr in einem Betrieb ausgeliehen der mir persönlich von Arbeitszeiten , Sichtweise und Umgang mit Zeitarbeitlern nicht gefällt . Wir mussten immer 6 Tage Arbeiten und hatten 3 Tage Frei was dazu führt das man auch bis zu 3. mal im Monat am WE durcharbeiten mussten . Zuerst hieß es bis Ende Januar dann bis Ende Februar , dann Ende März und dies sollte bis Ende des Jahres so weiter gehen . Umso deprimierend war es dass man seine Freizeit hatte , aber unter der Woche in der die meisten Arbeiten mussten .

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MFG

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