Ist Diabetes vererbbar, auch wenn mein Vater es erst nach meiner Geburt bekommen hat?

8 Antworten

Zusätzlich zu Lirins Ausführungen möchte ich noch ergänzend sagen:


bei entsprechender Ernährung, Bewegung und Gewichtskontrolle, genügt auch ein 2-Jahres Rhytmus bei der HbA1c Feststellung, da die Kosten ohne Diabetes nur alle 2 Jahre von den deutschen Krankenkassen übernommen werden.

Da dies für ein grosses Blutbild ebenso geht gilt, würde ich alle Jahre
ein solches empfehlen mit zusätzlicher Messung des HbA1c und der
Schilddrüsenwerte TSH, ft3 und ft4 (dem Arzt sagen, da es snicht standfardmässig zum grossen Blutbild gehört).

Schilddrüsenwerte deshalb, weil ca. jeder dritte in Deutschland eine Erkrankung hat, ohne es zu wissen. Wird das früh genug erkannt, genügt oft einen medikamentöse Therapie. Eine unerkannte Überfunktion kann aber ebenfalls zu einem Ausbruch beitragen, da z.B. die Leber dann zuviel Glucose ausschüttet.

http://www.aponet.de/service/nai-extra/2012/4-diabetes/2012-4-kranke-schilddruese-schlechte-werte.html

Überdies sollte man 1 mal pro Jahr seinen Vitamin D3 Spiegel feststellen lassen, allerdings wird das nicht von der Krankenkasse bezahlt und kostet ca. 28€. Laut einer Untersuchung des Robert-Koch Instituts leiden ca. 60% der Deutschen an einem D3 Mangel, die Hälfte davon sogar unter einem sehr starken Mangel.

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GesundAZ/Content/V/Vitamine/Inhalt/vitamind3_inhalt.html

Ein Mangel an Vitamin D3 und auch Magnesium können aber bei genetischer Vorbelastung ebenfalls den Ausbruch begünstigen.

Eine Analyse des Magnesiums im Blut kann nur drastischen Magnesiummangel aufzeigen. Das heißt: Erst wenn die Magnesiumspeicher in den Knochen weitgehend geleert sind, macht sich das auch in den Blutwerten bemerkbar.

Also darauf achten, das bei der Ernährung auch immer ausreichend Magnesium aufgenommen wird oder mit Nahrungsergänzung etwas nachhelfen, was sehr gut geht und nicht teuer ist.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/media/cache/article_pdf/magnesiummangel-mit-der-richtigen-ernaehrung-beheben.pdf

Hallo!

Die Veranlagung zu Diabetes hatte dein Vater schon seit seiner Geburt und die hat er dir leider vererbt!

Leider liegt die Vererbung, bei Typ 2 Diabetes, ziemlich hoch. Die Meinungen bewegen sich zwischen 40 und 60% Wahrscheinlichkeit.

Es spielen noch einige Faktoren mit, für den Ausbruch von Typ 2. Wenn man auf die achtet kann man den Ausbruch zumindest weit nach hinten schieben, in einigen Fällen sogar vermeiden!

++ Achte auf dein Gewicht - bei Übergewicht braucht der Körper viel mehr Insulin für die selbe Mahlzeit und das überfordert dann die Bauchspeicheldrüse

++ bewege dich viel und treibe regelmäßig Sport - das senkt den Blutzucker und die Bauchspeicheldrüse wird entlastet

++ ernähre dich gesund und abwechslungsreich

Lass einmal im Jahr ein Blutbild mit Hba1c (durchschnittlicher Blutzuckerwert der letzten 8-10 Wochen) machen. Der Wert ist sehr aussagekräftig und man kann gut einen beginnenden Diabetes erkennen.

Je früher der Diabetes behandelt wird, desto besser!

Gruß Lirin

Diabetes mellitus Typ II kommt oft familiär gehäuft vor. Von Vererbung kann man aber nicht sprechen. Möglicherweise ist die Veranlagung dazu vererbbar. Wenn in deiner Familie diese Krankheit vorkommt, dann solltest du besonders auf deine Ernährung und dein Gewicht achten. Auch ist es ratsam, mit dem Hausarzt darüber zu sprechen und immer mal den (Nüchtern) Blutzucker messen zu lassen.

Was möchtest Du wissen?