Ist Deutschland innerhalb Jahrzehnten ein Einwanderungsland und gemischtes wie USA?

7 Antworten

Dadurch, dass diese 1,5 (eher weniger) Kinder pro Frau schon seit zwei Generationen (seit den 70ern) stehen, gibt es heute nicht mehr genug junge Frauen, die das Ruder herumreißen könnten. Selbst wenn alle original deutschen Frauen nun zwei Kinder bekommen würden (was niemals passieren wird), hätten wir ein Viertel der Bevölkerung verloren.

Wir haben das Glück, ein beliebtes Einwanderungsland zu sein. So können wir unsere Einwohnerzahl stabil halten. Mittlerweile hat jedes zweite neugeborene Kind (50%!) einen 'Migrationshintergrund'.

Eine stabile Einwohnerzahl ist wichtig für die Wirtschaft, für unseren Binnenmarkt. Geht die Zahl der Käufer zurück, fehlt den Betrieben das Geld um weiter zu entwickeln. So kommt es zu einer Spirale, die uns langsam verarmen lassen würde. Wir könnten nur noch über den Preis konkurrieren, d. h. wir müssen billig werden, hätten weniger Profit, der führt zu weniger Steuereinnahmen, das ganze Land würde ärmer.

Doch die Zuwanderung bringt auch Nachteile mit sich. Die Neuen kommen als Erwachsene und passen ihre Geburtenrate schnell an. Sie bekommen eben keine 4 Kinder, wie sich viele das vorstellen. Das wiederum bedeutet, dass sie das ständige Altern der ganzen Bevölkerung nicht aufhalten können.

Viele Deutsche wollen deutsche Lebensstil. Sie finden die Einwanderer unangenehm.

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@batmann41120

Es gibt keinen „deutschen“ Lebensstil. Ich wohne in Kiel und die Dänen sind mir da deutlich näher als die Bayern. Aber es stimmt: ich finde dänische Einwanderer auch unangenehm. Nachher gibt es hier nur noch Hotdog und keinen Döner mehr!

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@batmann41120

Die Einwanderer werden ja wieder zu Deutschen. Je nach Herkunft dauert das aber, erstens, und zweitens müssen jedes Jahr mehr kommen. Das führt dazu, dass der Anteil der 'gefühlten' Ausländer' größer wird. Ok, das muss einem nicht unbedingt gefallen, es kostet auch ne Menge Geld, doch wir haben Glück, dass es überhaupt funktioniert.

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@FelixLingelbach
Die Einwanderer werden ja wieder zu Deutschen.

Das Ruhrgebiet demonstriert gerade den Gegenbeweis.

doch wir haben Glück, dass es überhaupt funktioniert.

S.o.

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@Kristall08

Wir gehören mit Japan und Italien zu den führenden Ländern, was dieses Aussterben angeht, einfach weil es bei uns schon so lange läuft. Die Japaner wollen keine Zuwanderer. Sie versuchen es mit Robotern, sie basteln sich ihren Nachwuchs und arbeiten einfach weiter, bis sie 100 Jahre alt sind. Sieht nicht so aus, als ob sie damit Erfolg haben. In den 90ern waren sie noch top, doch seit 20 Jahren schwächelt ihre Wirtschaft.

In England und Frankreich sieht es besser aus als bei uns. Die machen es zwar auch über Zuwanderung, doch die hatten die Kolonien. Deren Zuwanderer können bereits die Landesprache.

Keine Zuwanderung ist keine Alternative und wir müssen nehmen, was wir kriegen können. Es gibt mittlerweile Konkurrenz.

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Die ''USE“, welche schlicht „Europa“ und nicht ''United States of Europe'' genant wird, wäre wenn dann in der Gegend das Äquivalent. Wäre da nur nicht dieses Bayern.

Deutschland aber auch so ungefähr.

In Europa brächten wir dann eine einheitliche Sprache.

Aber das geht mit Bayern schon mit Deutsch nicht. ¯\_(ツ)_/¯

 - (Geld, Politik, Deutschland)

Ich habe eine Softwarefirma. Und wir suchen gerade Menschen, die bei uns ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik machen möchten. Wir werden mit Sicherheit auch den einen oder anderen Menschen aus dem Ausland holen. Denn viele deutsche Bewerber sind viel zu satt und träge. Was soll ich mit einem abgebrochenen Jurastudenten, der in 8 Semestern keine Programmierkenntnisse erworben hat? Dann doch lieber einen 19-jährigen Menschen aus Nordafrika, der sich eigenständig programmieren beigebracht hat, tolle Zeugnisse vorweist, auf eigene Faust Sprachzertifikate beim Goetheinstitut erworben hat und darauf brennt, sich hier eine Zukunft aufzubauen.

Einige Einwanderer sind zwar hervorragend.

Gleichzeitig gibt es viele die nichts taugen.

Deswegen gibt es einen schlimmen Ruf und einige Chefs vertrauen den Einwandern nicht, wenn sie oft schlimme Erfahrungen machten.

Diskrepanz...

Kennst du einige, die Jurastudium abgebrochen hatten, obwohl sie 8 Semester studiert hatten.

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@batmann41120

Ja, natürlich. Einer hat sich wie gesagt bei uns beworben. Da sind viele bei, die mehrfach ihre Ausbildung gewechselt haben. Darf man tun, ist aber kein Hinweis auf Durchhaltevermögen und Stressresilienz.

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Die USA sind nicht gemischt. An den Einwohnern wurde seit Jahrhunderten ein Genozid verübt, da ist nichts mehr übrig von der ursprünglichen Kultur.

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