Ist der Zwang schnell zu leben und viel zu sehen/erleben ein Phänomän in der großen Stadt?

3 Antworten

Naja zunächst: nur weil es irgendwelche Medien verbreiten, heisst es nicht, dass es auch jeden betrifft. Stress macht man sich ja oft auch selbst.

Aber natürlich ist das Leben in der Großstadt hektischer. Zeit nehmen im Alltag.... Du sagst, dass du mit Hausarbeit und allem auf eine 40 Stundenwoche kommst?!

Also ich arbeite 40 h/Woche + 1 Stunde Mittagspause = 45 h/ Woche im Büro. Da war ich aber noch nicht einkaufen, habe keine Hausarbeit gemacht, keinen Sport gemacht - und, gerade in Berlin: habe den Weg zum und vom Büro noch nicht eingerechnet. In Berlin haben die meisten Menschen einen Arbeitsweg der über 30 Minuten ist... dank der S-Bahn kann das auch schon mal wesentlich mehr sein.... und wenn man umsteigen muss, dann ist man auch mal hektisch, um den Anschlusszug noch zu bekommen. Auch Fahrrad fahren ist hier sicher etwas weniger "entspannend"

Aber inwieweit man sich der Hektik immer anschliesst, ist eben auch eine individuelle Entscheidung. Ich glaube allerdings, dass sich viele Menschen das nicht bewusst machen.

Ich muss dazu sagen, dass ich derzeit noch studiere.

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Wahrscheinlich ist es in der Tat so, dass eine Stadt mit den größeren Angeboten die Gefahr mit sich bringt, dass man immer schneller von einer "Verpflichtung" zur anderen rennt. Ich drücke das so aus, dass die Menschen allzu oft mit den Gedanken woanders sind als mit ihrem Körper.

Oder sie wollen möglichst schnell von Punkt A nach B. Mit fällt zum Beispiel oft auf, dass bei Frauen mit Kind auf dem Spielplatz zwingend das Handy zur Ausstattung gehört und sie sich oft eher mit dem Handy statt mit dem Kind beschäftigen. Aber das will ich nicht verallgemeinern.

Generell liegt es nämlich immer noch am Menschen selbst, wie sehr er sich der Hetze unterwirft. Ich hab beim Wandern in der schönsten Natur schon Leute erlebt, die hinter mir liefen und sich die ganze Zeit über Aktienkurse und Gründstückspreise unterhielten. Jeder kann sich frei entscheiden, ob er das mag oder lieber die Vögel zwitschern hört.

Solchen Menschen ist wahrscheinlich auch gar nicht bewusst, dass sie es selbst in der Hand haben, abzuschalten. Sie glauben, sie könnten das nur mit teuren Wellnessunternehmungen, Entspannungsmassagen oder Aussteigerurlauben. Womit sie sich wiederum neue Termine in den Kalender bringen  ;)

Menschen sind glücklicherweise verschieden. Obwohl in Berlin aufgewachsen und älter geworden, zog es mich ins Mittelgebirge. Seinerzeit war es aber noch deutlich ruhiger als heute.

Letztens fiel mir in München auf, dass fast jeder Zweite zu Fuß aufs smartphone starrend und spielend durch die Gegend gerannt ist. In der U-Bahn war es noch schlimmer. So kann man sich auch zum Knecht machen.

War froh, als ich wieder draußen war. Viellieicht liegt es aber auch am Alter.

Bin selber gerade erst 22 und habe die Nase von den Neuen Handys und 24/7 Erreichbarkeit voll.

Ich mache mein Handy nach Arbeitsende bzw. zuhause aus, es sei denn, ich erwarte was wirklich wichtiges.

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Kurzbewerbung, Anschreiben so in Ordnung?

Ich möchte mich auf ein Jahrespraktikum bewerben, habe mich auch schon telefonisch mit mehreren Reisebüros in Kontakt gesetzt. Einige von denen möchten gerne eine Kurzbewerbung von mir haben. So weit ich weiß beinhaltet eine Kurzbewerbung ein kurzes Anschreiben und einen Lebenslauf. Das Anschreiben habe ich jetzt soweit fertig, es wäre mir jedoch ganz lieb, wenn das kurz von jemandem gegengelesen wird, da das die erste Bewerbung überhaupt ist, die ich geschrieben habe. Zwar haben wir das in der Schule gelernt, bin mir trotzdem etwas unsicher... also:

Sehr geehrte Damen und Herren, Aufgrund meiner Anfrage bei unserem Telefonat möchte ich mich nun auf diesem Wege schriftlich auf eine Praktikumsstelle in ihrem Reisebüro bewerben.

Ich pflege ein großes Interesse in ferne Welten, aber auch in die schönen Ecken, welche Deutschland zu genüge beherbergt und möchte mein Wissen meinen Mitmenschen vermitteln und ihnen somit eine unvergessliche Zeit bescheren. Ob es sich um einen Badeurlaub, einen Skiurlaub oder um eine Abenteuerreise handelt, kein Wunsch sollte einem Kunden abgeschlagen werden, wenn es um die schönsten Wochen im Jahr geht.

Ich selber zeichne mich aus durch eine gute Menschenkenntnis, meine Offenheit und Sorgfalt am Arbeitsplatz. Ich gehe gerne auf die Bedürfnisse anderer Menschen ein, kann Aufgaben gut umsetzen und lasse mich auch durch eventuell aufkommende Konflikte und Hektik nicht aus der Ruhe bringen.

Ich würde mich freuen, einen Platz als Jahrespraktikantin in ihrem Unternehmen zu erwerben. Im Juli dieses Jahres habe ich die Schule erfolgreich abgeschlossen (siehe Lebenslauf), habe mich aber leider vergeblich an den Hochschulen und Universitäten beworben. Das nächste Jahr möchte ich die Zeit möglichst sinnvoll nutzen und viele praktische Erfahrungen sammeln. Natürlich nehme ich die Möglichkeit wahr, ein mehrwöchiges Praktikum zu absolvieren.

mfg usw.... ist das in den Grundzügen in Ordnung oder liege ich komplett daneben? Danke!

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Leben gerät aus den Fugen wie soll es weiter gehen?

Hey Leute, Ich wohne noch Zuhause da ich studiere und kein Geld verdiene. Ich gerate dauernd in Streit mit meiner Mutter, da sie denkt , dass das Studium nicht das richtige für mich ist. Ich kann mich nur auf eine Sache konzentrieren. Ich bin total verbissen mit dem Studium. Anfangs war ich sehr gut , jetzt sieht es eher schlecht aus, da ich verdammt unter dem Druck leide und mir praktisch selber Angst mache. Mein Leben existiert praktisch nur noch aus Studium, selbst wenn ich da gerade total versage.

Ich habe keine Freunde und bin eigentlich nur Zuhause und mache mir Sorgen über die nächste Prüfung. Meiner Mutter meint, dass mich das sozial schädigt und würde mich deshalb lieber in eine Ausbildung stecken. Ich weiß auch das sie Recht hat, es macht fertig momentan und ich möchte so auch nicht weiter machen, aber ich will es wirklich unbedingt schaffen.

Ich gebe zu , dass ich letztes Semester einen Durchhänger hatte, der sich bis jetzt durchzieht, aber mir macht das studieren auch Spaß, wenn ich nicht von Angst zerfressen bin. Ich möchte lernen und ich möchte einen guten Arbeitsplatz finden. Ich will das alles nicht aufgeben, nur weil ich aus der Spirale nichtmehr rauskomme.

Ich habe versucht mit meiner Mutter zu reden und wollte bei ihr Rat erfragen, aber das sorgt einfach für mehr Frust , weil sie nicht versteht wie wichtig das für mich ist.

Ich stelle Bildung und Karriere an oberste Stelle und alles andere kommt dann wenn ich das habe. Das versteht sie nicht. Sie will lieber, dass ich einem 0815 Job habe. Sie macht sich Sorgen, dass ich vor lauter Verbissenheit in Zukunft keine sozialen Kontakte finde, keine Familie bekomme ect. Ich verstehe ja sie meint es gut und ich mache mir darüber auch ab und zu Gedanken, aber trotzdem ist der Reiz in mir nach einer Sicheren Zukunft viel stärker und das "muss es schaffen" Gefühl überschattet alles andere.

Ich würde mir wünschen, dass ich lockerer werden kann damit, aber nach wie vor ist dies mein oberstes Ziel. Und es belastet mich, dass ich manchmal das Gefühl habe, meine Mutter möchte nicht, dass ich so weit wie möglich komme. Ich habe das Gefühl, sie glaubt nicht, dass ich das wirklich will und versucht mich dauernd für etwas geringeres zu begeistern.

Wenn ich das Studium verliere , dann habe ich nichts mehr. Eine Ausbildung ist keine Alternative die mich glücklich macht, und ein neues Studium würde bedeuten all die Arbeit war umsonst und ich würde 2 Jahre verlieren.

Meine Eltern halten es mir jetzt auch immer vor, dass ich kein Geld verdiene, und ich fühle mich dadurch auch oft nutzlos. Ich möchte auch schon länger einen Job annehmen, um zumindest etwas zu verdienen, aber bisher hat mich der Uni Stress abgehalten.

Ich glaube, mir täte eine komplette Trennung von meinem Elternhaus gut und ich könnte einfach mal all das Alte zurück lassen für eine Zeit , aber dann stellt sich die Frage des Geldes. Sry für den Roman ich erwarte mir auch nur eine grobe Meinung von. LG.

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Steigt der Stresspegel und der Druck in Zukunft?

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Muss man im Greyhound-Bus umsteigen? Oder fährt der durch und es steigen nur Leute zu?

Ich möchte ab April Verwandte von mir besuchen, die in Idaho leben. Ich lande aber am Flughafen in LA, weil ich unbedingt 2 Tage in Los Angeles verbringen möchte. Natürlich könnte ich danach einfach ein Flugticket von Los Angeles, Kalifornien nach Boise, Idaho buchen....Aber weder meine Eltern noch ich haben das Geld auf der Straße gefunden und außerdem hab ich sehr starke Flugangst. Ich fliege wirklich nur, wenn es gar nicht anders geht und von Los Angeles nach Boise geht es anders, nämlich per Bus. Außerdem möchte ich mir das auch nicht entgehen lassen, ich fände es ziemlich spannend und ich will unbedingt auch etwas erleben. Mein AVter hat gesagt, ich soll mit dem Greyhound-Bus fahren, also so ein Crosscountry-Bus, mit dem man die Staaten durchqueren kann.

Es wäre allerdings etwas zu viel Abenteuer, wenn man bei diesem Bus auch umsteigen müsste und ich dann irgendwo in einer Stadt zwischen Kalifornien und Idaho nachts um 3:00 an einer verlassenen Haltestelle warten müsste in einem schlechten Viertel. Ich bin ein Mädchen, 18 und relativ klein und zierlich - ich wäre verloren! Ich würde alles im Kauf nehmen, unbequeme Sitze, kein Komfort, komische Mitreisende usw... aber ich möchte diesen Bus möglichst nicht verlassen und schon gar nicht irgendwo an einer Haltestelle alleine gelassen werden. Nicht in Amerika. Ist das möglich? Also fährt der Greyhound-Bus von Los Angeles bis Boise durch? (Klar, es steigen Leute an Haltestellen zu, aber muss ich aussteigen/umsteigen?)

Ich habe im Internet geschaut, es fährt ein Bus von Los Angeles nach Boise, aber ich verstehe in dem Plan nicht, ob man dazu umsteigen muss?

Kann sich das bitte bitte mal ganz kurz jemand anschauen? Ich weiß nicht, wie ich das sonst herausfinden soll...

Hier:

https://www.greyhound.com/farefinder/step2.aspx?

Vielen Dank

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Nach jeder Bemerkung sowie Anschreien ständige Angst, entlassen/"gekündigt" zu werden (Warenverräumung) - normal?

Da ich durch meine schulische Ausbildung nichts verdiene, versuche es mit einem Nebenjob zur Warenverräumung,wofür ich allerdings nach dem 1. Versuch (Probearbeiten) nicht angenommen wurde. Glücklicherweise hat man mir jedoch eine 2. Chance gegeben. Nachdem ich zum 2.Mal am Probearbeiten teilgenommen habe, meinte einer von der Firma, welche sich mit Warenverräumung beschäftigt sowie Berwerbungsunterlagen annimmt und Arbeitsstellen verteilt,dass ich 4 Tage hinterreinander kommen einfach solle. An drei von diesen 4 Tagen musste ich in einem bestimmten Edeka arbeiten. Am 1.Tag dort ging es um Verräumungen von Alkoholflaschen. Irgendwie konnte/kann ich mir nicht merkten,wo welcher Wein steht. Beispielsweise steht der französischer Rotwein neben dem deutschem Weißwein usw. Zudem können ja sich bestimmte Flaschen sehr ähnneln oder gar gleich aussehen. Aber NEIN, ganz unten steht doch auf der einen Strawberry während auf der anderen bspw. Grapes steht

Irgendwie konnte ich mich damit durchquälen, bis ein etwas älterer Herr (nenne ihn jetzt mal H) mit ner Brille,welcher einen Pulli mit einem langärmligen Hemd untendrunter trug,auf dem Edeka draufstand auf mich plötzlich zukam und meinte,ich solle gefälligst eine Reihe von allen Alkoholsorten eine Reihe bilden,anstatt sie kreuz und quer - mal nebeneinander, mal in einer Reihe - hinzustellen. Zudem sollten die vordersten möglichst an den Rand des Regal gestellt werde. Solle ich so weiter machen,könne ich hier nicht arbeiten

Am 2. Tag in diesem Laden sah ich wieder einen äkteren Herrn mit genau der selben Haarfarbe, wie Herr "H. ".. Zudem beschäfttige er sich mit genau den selben oder ähnlichen Dingen wie Herr H. : Beide scannen scheinbar entweder jede einzelne Ware oder sitzen im Büro. Als ich an diesem Tag beim Einräumen von Milchtüten war und er mich sah,machte er mir ne Bemerkung, nach welcher 2 weitere von ihm kamen

Als ich das letzte Mal dort war,hatte ich zwar nichts mit ihm zutun,da er in letzter Zeit häufiger nicht im Laden ist. Jedoch wurde ich von meiner Mitarbeiterin, welche für mich zuständig war/ist,fast nur angeschrien. Ein Beispiel: Einmal meinte sie,dass wir schauen sollen, ob das Regal mit Tempos voll sei. Und wenn nicht,dann solle ich die vonden letzten Wochen übrig gebliebene Verpackungen mit diesen Tempos in die Regal an die Orte legen, an denen noch Platz sei. Da ich in dem Moment einen Blick auf ne andere Ware hatte,reagierte ich darauf nicht sofort. Jedenfalls schrie sie mir daraufhin "Hallo Es muss nach den Tempos geschaut werden.." extrem laut ins Ohr. Nachdem ich dies getan hatte,brachte ich ihr Mitarbeiterin die Reste (Verpackungen,welche ins Regal nicht mehr reingepassten)worauf sie meinte: "Bring sie weg." Daraufhin stellte ich all die Reste auf den Boden neben der Palette. Nachdem sie dies gesehen hatte, brülle sie: "Weg damit, ganz weg". Ich machte mir beinahe in die Hose,aus Angst gekündigt zu werden

Und worin unterscheidet sich der Begriff Chef vom dem Begriff Markleiter?

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Vater redet mich dauernd klein, gibt mir das Gefühl nichts zu können?

Hallo guten Morgen.

Die Beziehung mit meinem Vater ist nicht wirklich eng. Es ist eine mehr platonische Beziehung. Nach der Trennung meiner Eltern, war ich 7 Jahre bei meiner Mutter und habe meinen Vater vllt. alle 3 Monate gesehen.

Nach der Trennung war die Beziehung sehr schlecht, da ich mit meiner Mutter ging und er mir das wohl auch nachsah.
Ich habe schon vor der Trennung an heftigen Depressionen und Angsstörungen gelitten, mit denen sich mein Vater nie beschäftigen wollte, da er der Meinung war sowas existiere nicht oder wäre keine richtige Krankheit.

Ich kam nach der Trennung in eine Klinik, machte Therapien und fühle mich heute besser, ich kann wieder leben, studiere jetzt. Aber auch wenn er es nicht so direkt sagt, hält mich mein Vater für schwach und suggeriert, dass ich zu nichts anstrengendem fähig wäre. Ich war durch die Therapien 2 Jahre Berufsunfähig und mein Werdegang hat sich dadurch nach hinten verschoben.

Ich bekomme immer zu hören, dass ich eine Ausbildung machen soll, weil das Studium zu schwer für mich ist und dass ich im Berufsalltag nicht bestehen kann, weil ich so fragil bin und das nicht aushalte. Er hält von Haus aus wenig vom Studieren.

Für ihn ist eine Ausbildung wertiger als ein Studium, weil man schneller Geld verdient.

Nun ja er denkt einfach ich werde es nie zu was bringen, wegen meiner Vorbelastung und lässt es mich auch richtig spüren. Das studieren fällt mir nicht leicht , aber ich will es und ich komme bis jetzt noch klar.

Aber ich will mich deshalb einfach schon garnicht mehr mit ihm treffen, weil jedesmal bekomme ich das zu hören. Es gibt mir das Gefühl unfähig zu sein und bringt meine Stimmung enorm nach unten.

Es ist das genaue Gegenteil von Aufbauen und Mut zu sprechen. Er merkt es selber nicht, was er macht. Er glaubt er schütze mich vor der "bösen harten Außenwelt" , wenn er mir sagt das packst du nicht mach lieber eine leichte Ausbildung.

Ja es ist eine Herausforderung für mich, aber ich möchte endlich aus meiner Krankheit ausbrechen und mich nicht damit abfinden und mich schonen vor dem was schwierig ist, ich will es zumindest versuchen.

Wenn ich dann nie "Zeit habe" , bin ich wieder die Böse, die sich entzieht.

Was würdet ihr machen in dieser Situation?

Wir haben noch nie über Gefühle und sowas geredet, da sind wir alle relativ kalt im Umgang. LG.

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