Ist der Verzehr von Lebensmitteln aus Japan ein Gesundheitsrisiko für mich und meine Familie?

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38 Antworten

Liebes Beutelkind,

ist schon ganz richtig, die Kernaussage

dass die Zuständigen einen Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht sonderlich gefährlich halten

Schließlich wurden ja seit der Ölplattform-Brandkatastrophe einige öffentlichkeitswirksame Reflexe installiert, mit denen man die Volksseele getrost entlüften kann:

  1. die Heilige Verdünnung oder Schmeiß einfach rein, löst sich eh auf und ist dann wech... Hat schon bei der Dünnsäureverklappung und beim Tankausspülen auf hoher See gut geklappt; war dann beim Give-away vor der Küste Neu-Mexicos der absolute Burner. Mal schick von oben Emulgatoren draufgeschüttet, daß uns das Zeuch nicht am Strand den Appetit verdirbt - und guck mal, alles wech. Hat ja auch gut fusioniert; medial wurde der Unfall mittlerweile versenkt. BP und die US-Regierung haben sich ins Separée verzogen und das Ganze quid pro quo geregelt...
  2. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf - Morgenstern würde im Grab rotieren wie ein Brummkreisel... Weil wenn im Fernsehen kommt, es sei gesund, dann glaub ich das. Und wenn dann einer mal seine Schulbildung Physik Klasse 8 bemüht, ist er Verschwörungsspezialist...
  3. Der Ansatz in der zweiten Reihe. Hier müsste jeder Demagoge eigentlich den Kotau machen, denn wie genial ist das denn: Mit einem Prozeß, dessen Abfallentsorgung bis heute hochproblematisch und in Deutschland ungeklärt ist und der bei menschlichem oder technischem Versagen zur langfristigen Kontamination von Landstrichen und Siedlungsgebieten führen kann, wird staatlich gefördert Geld verdient, ohne daß die Betreiber in Gänze haftbar gemacht werden können. Dieser eigentliche Denkansatz wurde so gut aus dem Bewußtsein gedrängt, daß es meines Wissens nach für eine Stadt wie Hamburg keinen Evakuierungsplan für den Fall wenn gibt...
  4. Erst mit der Ruhe, dann mit´m Ruck. Wobei der Ruck in der Eurokratie vorzugsweise leise vollzogen wird. Bloß kein Staub aufwirbeln...

Fazit: In Deutschland und weltweit wird mit der Erzeugung jeglicher Ressource, sei es Nahrung, Treibstoff, Strom oder Katzenfutter, zuallererst mal Geld verdient. Und Geld fragt nicht nach dem Menschen. Hat es noch nie...

PS: Wobei man den Japanern zugute halten sollte, daß dieses Desaster seinen Ursprung in einem mörderischem Erdbeben hatte. Diese Stärke ist in Deutschland schlechterdings kaum vorstellbar. Aber bei einigen unserer AKW´s reicht ja schon ein Sportflugzeug...

Für Zyniker gibt´s also bald das Multi-Sushi: Thermometer, Kohlenanzünder und Nachtlicht in einem. Und laut EU "nicht sonderlich gefährlich..."

Mahlzeit!

andisazi

Beutelkind 01.04.2011, 09:05

 Liebe user! Eure Antworten zu meiner Frage haben dazu beigetragen, mein Wissen zu der aktuellen Problemlage zu vergrößern. Es fällt mir in dieser Frage ganz besonders schwer, eine "hilfreichste Antwort" auszuwählen, denn alle  Eue Antworten haben mir geholfen, meinen Blickwinkel zu erweitern... Dafür danke ich Euch herzlich!

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andisazi 02.04.2011, 00:39
@Beutelkind

Auch ich konnte durch die vielen Beiträge hier viel Neues oder Hintergrund zu Bekanntem erfahren. Danke für das Fähnlein, und danke auch an alle anderen, die sich beteiligt haben.

andisazi

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Deutschland importiert/bezieht keinen Fisch aus japanischen Gewässern! Der Lachs, der in Deutschland konsumiert wird, stammt aus norwegischen Fischzuchtanlagen oder aus dem Nordatlantik.  Warum fallen eigentlich so viele Menschen auf die Panikmache unbedarfter (skrupelloser?) Journalisten herein? -- Japaner essen ganz wenig Fleisch, aber sehr viel Fisch und Gemüse. Wären ihre Lebensmittel jetzt alle lebensgefährlich, müssten schon Hunderttausende von ihnen an verstrahltem Tunfisch etc. gestorben sein. Eine seltsaame Koalition aus Bildzeitung, RTL-Nachrichten und Grün-Alternativen macht ganz Deutschland verrückt!

Beutelkind 30.03.2011, 10:00

 Meine Quelle ist das Umweltinstitut München und die Grenzwerte wurden von der Europäischen Komission erhöht...^^

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koch234 30.03.2011, 14:54

Rund zwei Millionen Tonnen Fisch (Fanggewicht) importiert Deutschland jedes Jahr. Darunter befinden sich 76 Tonnen Fisch aus Japan

 

<a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/645191/fisch-japan-landet-deutschland-kaum.html" target="_blank">http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/645191/fisch-japan-landet-deutschland-kaum.html</a>


    In die gesamte EU werden etwa 440 Tonnen Fisch aus Japan importiert. Fisch aus der VR China hat in Deutschland einen Importanteil von knapp zwölf Prozent. Hierin enthalten ist allerdings auch Fisch, der in China nur verarbeitet wird.


Wenn das grade der ist, den man am liebsten mag? Und welchen Weg nimmt der Dosenfisch, wenn er erst mal für die 5fache Halbwertszeit von Cäsium haltbar gemacht worden ist?

 

 
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koch234 30.03.2011, 15:01
@koch234

:)) das ist natürlich eine Übertreibung, der wird ja nur für die halbe Halbwertzeit Cs haltbar, obwohl . . . .  haben die bei Jauch-TV nicht mal Dosen angebrochen, die älter als 15 oder sogar 30 Jahre alt waren?

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Bswss 30.03.2011, 19:41
@koch234

76 von 2 Millionen sind wieviel Prozent?

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koch234 31.03.2011, 10:59
@Bswss

du vergisst die 440 Tonnen, die in Europa (u.a. zb in Spanien, Portugal oder Italien?) in Dosen verpackt und exportiert werden und was ist mit den 12 % Import aus China? Weißt du wo der Fisch herkommt?

http://maps.google.de/maps?q=japan&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

und wenn er denn noch billiger daherkommt, findet man bestimmt in "Outletstores" das ein oder andere

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Die Anhebung der Grenzwerte zeigt, dass diese bisher mehr oder weniger willkürlich festgelegt wurden. Selbst wenn der Verzehr von Lebensmitteln mit höherer Strahlenbelastung nicht gesundheitsschädlich sein sollte (was ich leider nicht überprüfen kann) , so zeigt dieses Vorgehen, dass die EU Kommission anstatt für Beruhigung für mehr Unsicherheit in der Bevölkerung sorgt. Mich regt das einfach nur noch auf. Danke aber für die gute Frage.

Ab sofort ist es NICHT MEHR gefährlich, radioaktiv belastete Nahrung zu essen, weil auch hier die Grenzwerte per Schnellverordnung "angepasst" wurden.

Details dazu?  <a href="http://lebensmitteljunkie.wordpress.com/2011/03/29/eu-erhoht-grenzwerte-fur-radioaktive-belastung-fur-lebensmittel-aus-japan/" target="_blank">http://lebensmitteljunkie.wordpress.com/2011/03/29/eu-erhoht-grenzwerte-fur-radioaktive-belastung-fur-lebensmittel-aus-japan/</a>

Dort kann jeder die ORIGINAL Texte der EU Verordnungen nachschlagen, also wer diese Volksverdummung nicht glaubt.......

(Achtung Satire: Ist es nicht rührend, wie unsere Politiker fürsorglich Verordnungen erlassen, damit belastete Nahrung nicht weggeworfen werden muss sondern per Eilerlass dann doch noch als verzehrbar deklariert werden?)

Ich muss mich auch jeden Tag aufs neue mit diesem Thema auseinandersetzen und finde es deshalb auch sehr spannend darüber zu diskutieren. Ich denke jeder muss sich damit auseinandersetzen und nicht einfach sagen, hach das ist doch in japan das betrifft mich ganz sicher nicht. Das ist die falsche einstellung. aber zu deiner Frage.

Deutschland hat den Import von lebensmitteln aus Japan fast komplett eingedämmt.Die leichtverstrahlten Lebensmittel können dem Menschlichem Organismus- eines erwachsenen Menschen- nichts anhaben. Da dieser bestimmte Aberwehrkräfte gegen die Strahlung hat. Das wirkt aber nur in kleinen Dosisen. Bei einer zu hohen strahlung- wie es der Fall in Tschenobyl war- wurden die menschen über mehrere Stunden hohen Strahlen ausgesetzt. Dieses hat dann schlimme folgen, die in den meisten fällen nach weniger als einem Tag zum Tod führt.

Ich denke es ist unwahrscheinlich, dass zu hoch verseuchte Nahrung nach Deutschland kommt. Aber Erwachsenen Menschen macht es nichts aus, nur kleinen Kindern und Babys.

Auf jeden fall. die eu hat damals über nacht die erlaubten höchst werte um etliches erhöht, sodass japan keinen so grossen wirtschaftlichen schaden davon trägt.. ich würde nichts aus japan essen weil das sicher nicht gesund ist und wie wir ja alle wissen, wird uns sowieso die hälfte verschwiegen.

Ich habe diese frischen Neuigkeiten in den letzten paar Wochen immer als familieninternen Witz gehandhabt nach dem motto "jetzt brauchen die Politiker ja nur die Grenzwerte erhöhen und die Welt ist wieder in Ordnung".

Ich lese so 4-5 Zeitungen täglich per Internet , diese Nachricht wurde aber kaum reportet, nahezu unterschlagen. Das Radio (WDR2) sagte allerdings vor 2-3 tagen das diese Regelung schon seit 'nach Tschernobil 1986'  schlummerte und nur noch in Kraft gesetzt werden musste.

Last euch doch von den Medien nicht so irre machen!! Wir leben doch nicht unter einer Glasglocke. Somit sind wir immer Giftstoffen ausgeliefert, ob nun Tausende von Flugzeugen täglich unzählige Liter Kerusin in die Umwelt ablassen, oder ob Öl in die Meere fließt, oder ob eben Radioaktivität in die Atmosphäre oder ins Meer oder sonstwohin gerät. Wenn nicht die Fische nach Deutschland geliefert werden dürfen, dann kommt eben eine Wolke die Wasser in Fukushima aufgenommen hat, der Wind bringt sie zu uns und der Regen fällt.

Was soll dann das Nachdenken über solche Meldungen?

Viel wichtiger ist es doch Japan nicht noch zusätzlich zu belasten, sondern die Waren anständigen Konntrollen zu unterziehen und das Land nicht noch an den wirtschaftlichen Ruin zu bringen. Die haben so viel Elend durch die Katastrophe und alle haben nur Angst um sich selbst, sorry.

Wir  essen tag täglich Lebensmittel die mit Chemikalien zugeballert sind und die von "Markenherstellern" in Deutschland produziert werden, da regt sich niemand drüber auf, das wir systematisch vergiftet werden!

Also mein Rat, lasst euch nicht so auf die ganzen Meldungen ein, sondern esst gesunde Sachen aus eurer Region und gut ist.

 

lg

Ich habe das Gefühl, dass hier ein wenig Hintergrundwissen zu Radioaktiver Strahlung nötigt ist, daher werde ich deine Frage sehr ausführlich beantworten.

 

Warum strahlt der Fisch?

Radioaktivität kann man nicht einlagern. Wenn du einen Fisch schlicht bestrahlst, ist das für diesen nicht wirklich gesund, aber er wird danach nicht selber strahlen. Der Fisch muss erst radioaktiv strahlende Partikel aufnehmen.  Dies geschieht im Wasser natürlich recht einfach durch die Atmung und die Nahrungsaufnahme. Die in das Meerwasser gelangten strahlenden Teilchen, gelangen also auf diese Weise in den Fisch. Andere Tiere, die wiederum die Fische Essen nehmen diese Teilchen natürlich mit auf und strahlen danach selber.

 

Warum strahlt die Sojabohne?

Liegt der Reaktorkern frei, gelangen permanent radioaktive Partikel in die Luft. Ganze Staubwolken entstehen, bei Explosionen. Diese verteilen sich dann je nach Wetterlage in sehr unterschiedlichen Konzentrationen. Für die Betroffenen vor Ort besonders schlimm, da sie eingeatmet werden können. Durch Regen werden die Partikel in den Boden gewaschen und dort von den Pflanzen aufgenommen und gelangen so in die Nahrungskette. Wir erinnern uns an die Pilze nach Tschernobyl.

 

Wie lange strahlt die Nahrung?

Die ist sehr abhängig davon welche radioaktiven Isotope freigesetzt werden. Das hier erwähnte Iod(131) ist ein relativ kurzlebiges Isotop. Eine Halbwertszeit von 8 Tagen bedeutet , dass nach einem Monat lediglich noch 1/16 der ursprünglichen Strahlenbelastung vorhanden ist, nach einem weiteren Monat ist von diesem sechszehntel erneut wiederum nur ein sechszehntel übrig. Das entspricht 0.4 % der ursprünglichen Strahlenbelastung. Der Zerfall ist unabhängig vom Organismus. Wenn der kleine Fisch vom großen Fisch gefressen wird, hat dies keinen Einfluss.

Wenn du also die Nachrichten aufmerksam verfolgst und du dir notierst, welche Grenzwerte um welchen Wert zu hoch sind, kannst du dir im Prinzip ausrechnen, nach welcher Zeit du keine Bedenken mehr haben musst.

Problematisch sind aber nicht das Iod, sondern langlebige Isotope wie zum Beispiel Plutonium. Die zunehmende Plutoniumbelastung ist für uns viel bedenklicher als das Iod. Hier bleibt leider nur abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt.

 

pillipower 31.03.2011, 10:24

Warum ist radioaktive Strahlung schädlich?

Radioaktive Strahlung zählt zu der ionisierenden Strahlung. Damit zerstört sie Moleküle eines Organismus, wobei Radikale entstehen, die wiederum weitere Schäden anrichten. Diese sind auch erbgutschädigend. Befindet sich die Strahlenquelle im Körper (also wie bei dem Fisch) ist dies meist wesentlich ungesünder, da großflächig Schäden auftreten können. Beim Iod besonders übel: es sammelt sich in der Schilddrüse an und schädigt ganz lokal ein wichtiges Organ.

Die Erbgutverändernde Wirkung ist bei kleinen Dosen über einen langen Zeitraum die relevante und auch die für die Fragestellerin interessante.

 

Welche Dosen sind gefährlich?

Diese Königsfrage, ist natürlich am schwierigsten zu beantworten. Fakt ist, dass wir tagtäglich einer gewissen Strahlenbelastung durch außen sowie durch strahlende Partikel innerhalb unseres Organismus ausgesetzt sind. Bis zu einem gewissen Maße kommt der Körper damit genauso zu recht wie er es mit Krankheitserregern und Giftstoffen tut.

Unsere Erkenntnisse über die erbgutverändernde Wirkung von Strahlung beruht überwiegend auf kurzen, aber mittleren und hohen Dosen. (z.B. Unfälle und die Atombombenabwürfe). Die genauen Werte, ab wann langfristige Bestrahlung wie schädlich ist, lassen sich bis heute nur Abschätzen. Die weit verbreitet LNT-Theorie (auf der die Grenzwerte in der EU basieren), geht schlicht davon aus, dass die Dauer einer Belastung so gut wie unrelevant für die schädliche Wirkung ist. Weiterhin berücksichtigt sie keinen Schwellenwert, mit dem unser Organismus zu Recht kommt (den es aber gibt). Daher hat sie bereits öfter Kritik erfahren, dass sie die Belastbarkeit unseres Organismus deutlich unterschätze.

Für eine Erhöhung der Grenzwerte gibt es also durchaus seit längerem eine wissenschaftliche Grundlage.

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pillipower 31.03.2011, 10:24
@pillipower

Warum diese erst jetzt erfolgt ist natürlich Spekulationssache. Meine persönliche Überlegung: Ich denke, dass bisher schlicht keine Notwendigkeit darin bestand die Werte zu korrigieren. Da nun aber durchaus bald mehr Lebensmittel auftauchen werden, die über den alten Grenzwerten liegen, obwohl sie nach dem Stand der Wissenschaft aber unbedenklich sind, wurden die Grenzwerte korrigiert.

 

Letzen Ende muss aber jeder für sich entscheiden, wie er mit der Sache umgeht.

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hallo erstmal also es werden nur 0,1% unserer täglich verbrauchten lebensmitteln aus japan importiert die wahrscheinlichkeit das man da was trifft ist gering jedoch sollte man sich ja nicht auf eine wahrscheinlichkeit verlassen denn wenn man pech hat, bekommt man doch ein lebensmittel aus japan in die hände aber das wird kontrolliert und der export verstrahlter lebensmittel ist gestoppt also mach dir keine sorgen du kannst dein essen genießen ohne irgendeine sorge ;)

Contergan galt auch als total "ungefährlich. Cannabis hingegen, ein uraltes Heilmittel, wurde, obwohl im Beteubungsmittelgesetz (BtmG) "nur" mit Kaffee, Tee usw. gleichgesetzt als "Rauschmittel" tituliert wird eine "verbotene Substanz" ist, Alkohol zu den "Rauschgiften" gezählt , aber aus "Gewinn erhebliche Substanz" erlaubt wird. Warum wohl wohnen uinsere "Großkopferten" außerhalb der 60Km- Zone von AKWs? Ob doch etwas daran ist, dass eine um 80% nhöhere "Krebsrate" innerhalb dieses Kreises erfasst wurde? Oder sind die alle durch die "gesunden Strahlungen" übergesund geworden und an der Gesundheit gestorben?

Glaube lieber an den "Weihnachtsmann, als an die "großen Politiker" und ihre Aussagen!** Chiliheadz.

Nein, solange du nicht in Japan lebst.

Deutschland und andere EU-Länder importieren nur sehr wenig aus Japan. Fast garnichts. Du musst dir also keine Sorgen machen!

 

Tamara ;)

Beutelkind 09.04.2011, 18:37

Hallo LadyTamara, danke für Deine Antwort! Wenn Du diesen Strang und die hier eingefügten Links aufmerksam liest, wirst Du feststellen, dass es durchaus Grund zur Sorge geben kann...

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Moin Beutelkind,

 

die Tagesschau sagt dass man zumindestens Fische und Meeresfrüchte ohne Gefahr essen kann. Noch scheint keine Gefahr zu bestehen. Allerdings würde ich den Teufel nicht zwischen den Hörnern kraulen.

 

<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/interviewkanisch100.html" target="_blank">http://www.tagesschau.de/ausland/interviewkanisch100.html</a>
koch234 30.03.2011, 21:35

warum dann die Senkung der Grenzwerte??

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Guten Abend Ihr Lieben!
Ich habe mal eben "aus Spaß" bei googel "radioaktive Ernährung" eingegeben und fand einen Link der Hamburger Verbrauerzentrale, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Sehr gut verständlich fast er den aktuellen Stand der Dinge zusammen. Hier ist er: http://www.vzhh.de/ernaehrung/112918/radioaktivitaet-in-lebensmitteln.aspx

koch234 02.04.2011, 19:27

davon interessiert mich das

Der Nordwestpazifik grenzt an Japan und ist nach den Vorgaben der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) das Fanggebiet 61. Nach Angaben des Bundesverbandes Fisch werden hier vor allem Alaska-Seelachs (daraus werden Fischstäbchen hergestellt), Wildlachs, Seeteufel, Scholle oder Kabeljau/Dorsch gefangen: www.fischinfo.de

besonders

 

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saftbraten 02.04.2011, 19:33
@koch234

und mich das...

Denn klammheimlich traten in Europa am 27.3.2011 Sondervorschriften für die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln aus Japan in Kraft. Diese EU-Verordnung lässt zu, dass nach nuklearen Notständen die Höchstgrenzen angehoben werden, erstmal bis zum 30.7.2011.

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Beutelkind 02.04.2011, 19:39
@saftbraten

 *räusper* ...das ist nun nicht soo neu, das steht schon in meinem Link! *grins*

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Nein!Das bedeutet das die Zuständigen in Sch..ss-Brüssel immer irgendwie einer Lobby zuarbeiten!Dieses Phänomen(Ich nenn' es Korruption) ist an diesem Orte schon immer sehr präsent! Die Verfahrensweise der Grenzwertanhebung,findet sich auch in vielen anderen Bereichen wieder! Z.B.Schadstoffe in Gemüse,Obst,Dioxinwert in Tierfutter und so weiter und so fort!

 

Keine Angst. Das ist nicht gefährlich. In dem betroffenem Areal ist Fischen verboten. Und auch wenn es erlaubt wäre, im Meer verdünnt sich die Konzentration extrem. Nur die wirklich unmittelbare Umgebung des Reaktors ist stark gefährdet. Die von dir benannten Fische sind Hochseefische die die Küste nicht ansteuern und im Tiefem Wasser verbleiben. Das Tiefe Wasser ist aber nicht kontaminiert. Auch wenn mal ein Fisch an der betroffenen Stelle vorbei kommen sollte, reicht die Konzentration nicht um ihn zu kontaminieren und somit auch keine Gefahr für uns. Die betroffenen Gebiete werden nicht befischt. Und schon 3 Km. vor der Küste ist es im Tieferem Wasser keine Gefahr mehr. Bedenke auch das du so etwas schon immer gegessen hast, ohne Probleme zu bekommen. Die Marschalinseln, Bikini Atoll und Muroroa im Pazifik waren schon immer Gebiete in denen Atombombenversuche durchgeführt worden. Und diese Inseln liegen alle im Pazifik, wo auch dein Fisch her kommt. Das beweist nur das die Radioaktivität sich schnell im Meer verdünnt und die Fische die mal dort durch schwimmen ohne Probleme gegessen werden können. Sonst würden wir schon lange nicht mehr leben, wenn es so gefährlich gewesen wäre. Die Tests werden seit über 50 Jahren im Pazifik gemacht. Außerdem wird wirklich jeder Container aus Japan auf Radioaktivität untersucht. Bislang lagen alle Werte weit unterhalb der Grenze. Also völlig Normal wie vor dem Unglück auch. Wird der Richtwert nur annähernd erreicht, wird die Ware vernichtet. Außerdem ist auch nicht ganz Japan betroffen. Die Südlichen und Nördlichen Gebiete Japans bekommen keinerlei Radioaktivität ab, da der Wind auf der Nordhalbkugel von West nach Ost zieht. Die Radioaktive Wolke wird also von Japan weg, auf den Pazifik getragen. Daher ist nur ein Areal um den Reaktor gefährdet, aber lange nicht die gesamte Insel. Mach dir also keine Sorgen. Du kannst alles wie gehabt Essen ohne darüber nach zu denken.

Keine Angst, da ist nichts gefährlich. Das wird alles auf Radioaktivität geprüft. Außerdem ist auch nicht ganz Japan betroffen und auch nicht der ganze Pazifische Ozean. Es ist nur ein vergleichweise, kleines Areal betroffen. Und dort wird auch nicht gefischt. Die Radioaktivität wird auch nicht in den Fischen gespeichert. Würden sie in einer gefährlichen Zone schwimmen, würden sie eh vorher sterben. Aber das betroffene Areal ist klein und die Radioaktivität wird mit den Wasser Mengen verdünnt. So ist keine Gefahr für uns gegeben.

Liebes Beutelkind...

Ich kann deine Sorge verstehen...Es wird ja alles "Verharmlost"

Aber nichts desto trotz sind selbst wir in irgendeiner Weise Mit gefährdet, auch wenn es so abgetan wird. Hinter jeglicher Diskussion steckt immer ein bisschen Wahrheit !!

Doch wenn wir diese Situation genauer betrachten, werden in ein paar Jahren einige Menschen an dieser Grenzwertigen Verharmlosten Sache erkranken.

Denn es dauert Jahre,  bis so eine minimale Konzentration  in Lebensmitteln sich bei einem Menschen als schädlich erweist!!weil wir natürlich nicht die volle Erhabenschaft wie diese armen Menschen zu spüren bekommen, sondern es sich Durch die geringere Konzentration in verschiedenen Lebensmitteln irgendwann einmal auch bei uns Bemerkbar machen werden. Dann wiederum heisst es von der Regierung, das man es nicht vorraussehen konnte, aber das der Verdacht mal irgendwann doch zur Sprache gebracht worden ist.

Im großen und ganzen, sollten wir uns zwar nicht ganz verrückt machen, aber halt doch sehr darauf achten das wir Lebensmittel Erwerben, die halt aus näherer Umgebung stammen, mehr können auch wir nicht für uns tun.Denn irgendwie müssen auch wir uns schützen, was nicht heisst, das wir Egoistisch sind, sondern eher sehr vorsichtig..

Ich hoffe liebes Beutelkind, das ich richtig auf deine Frage geantwortet habe...Beziehungsweise sie richtig Interpretiert habe.

Liebe Grüsse Hexetilly

koch234 31.03.2011, 11:04

ja, interessant besonders auch dieser Passus:

Plutonium und Strontium werden nicht überprüft

Darüber hinaus muss lediglich die Einhaltung der Grenzwerte für Jod 131, Cäsium 134 und Cäsium 137 bescheinigt werden. Strontium und Plutonium werden in der aktuellen Verordnung nicht erwähnt.

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Also sicherheitshalber würde ich gerade momentan Lebensmittel sowie andere Produkte aus Japan meiden.Muss ja auch nicht unbedingt sein. Die Informationen, die wir hier durch die Medien bekommen, sollen größtenteils geschönt sein....und **wann** hat und schon jemals jemand die Wahrheit gesagt?Hab gerade einen Bericht gelesen, indem es um die Katastrophe in Tschernobyl ging; auch da sind 25 Jahre später noch sehr hohe Belastungen von Waldpilzen und Wildschweinen in Bayern vorhanden. Was wir durch den Regen zugeführt bekommen, reicht, da brauch ich nicht noch zusätzliche, vermeidbare Belastungen.

Hexetilly 30.03.2011, 17:09

DH baer1...Genau das ist es...Es grüsst die Hexetilly

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