Ist der Versuch sich unerlaubt in mein Wlan einzuwählen strafbar wenn wie kann ich dagegen vorgehn

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4 Antworten

Dazu müßtest Du wissen, ob lediglich ein Gerät versucht, sich in das Netz einzubuchen (weil Geräte eben genau dafür gemacht sind, beispielsweise Smartphones) oder tatsächlich eine Person mit der Absicht dahintersteht, sich einen unberechtigten Zugang zu verschaffen.

Ja, wenn ich das wüsste, das einzige was ich sagen kann ist das es immer die gleiche Mac ist. Und zu ganz unterschiedlichen zeiten, weil ich mir auchschon überlegt hab ob das evtl ein programm auf einem PC oder Smartphone ist was versucht sich automatisch zu verbinden

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Du kannst doch bei der Fritzbox die Mac-Adresse des Eindringlings explizit ausschließen.

Und nein, der Versuch ist nicht strafbar.

Du solltest aber mal mit einem WIFI-Programm, wie z.B. SSIDer die Traffic in Deiner Nachbarschaft anschauen. Vielleicht kriegst Du ja raus, wer der Eindringling ist.

Und Asche auf mein Haupt, ich bin auch einmal in ein ungesichertes Netzwerk geraten, konnte dort aber absolut nichts ausrichten.

Wenn du ein offenes WLAN hast ist es nicht Strafbar. Wenn die Person illegale Inhalte runderladet, stehst du vor dem Richter.

Ist es verschlüsselt macht er sich Strafbar.

Naja die MAC Adresse bringt dir absolut nix. Damit kannst du den PC identifizieren aber nicht den Nutzer.

WLAN hacken ist nur ein Spaß

Von wegen Kavaliersdelikt: Wer sich in ein fremdes WLAN einhackt, macht sich strafbar! Selbst wer das ungeschützte Netzwerk des Nachbarn kurz mitbenutzt, um mal im Internet seine E-Mails zu checken, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. So urteilte beispielsweise das Amtsgericht Wuppertal 2008, dass die Nutzung eines fremden Netzwerks unter Strafe steht (Az. 22 Ds 70 Js 6906/06). Der Angeklagte wurde zwar lediglich verwarnt. Dennoch: Wer ein fremdes WLAN nutzt, macht sich strafbar.

Das ist eher nicht die aktuelle Rechtslage.... Wikipedia schreibt dazu:

Daneben stellt sich die Frage, ob sich derjenige, der unberechtigt ein offenes, fremdes WLAN nutzt, strafbar macht. Diese unberechtigte Nutzung wird teils in Anspielung auf „Schwarzfahren“ als „Schwarzsurfen“ bezeichnet. Das Amtsgericht Wuppertal hat 2007 entschieden, dass sich ein „Schwarzsurfer“ wegen eines Verstoßes gegen §§ 89 S. 1, 148 I 1 TKG und §§ 44, 43 II Nr. 3 BDSG strafbar macht.[25] Nach einer neuen Entscheidung des Amtsgerichts Wuppertal soll „Schwarzsurfen“ nicht mehr unter Strafe stehen.[26] Das Landgericht Wuppertal bestätigte diese Entscheidung. Schwarzsurfen sei unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt strafbar.[27]

http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Local_Area_Network#Rechtliche_Lage_in_Deutschland

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