Ist der Verkauf von Wolle ein Verlustgeschäft/ Gibt es viele Schafhalter (mit wenigen Tieren), die ihre Wolle nach der Schur wegwerfen?

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3 Antworten

Als ich noch Schafe hielt (bis zu 12 Mutterschafe plus Bock), musste ich den Schafscherer überreden, die Wolle mitzunehmen, ich bekam dafür 50 Cent Nachlass
vom Scherlohn pro Schaf . Für mich wäre es also besser gewesen, die Schafe hätten keine Wolle produziert. Einmal habe ich einen Teil der Wolle gewaschen und mir daraus Bettdecken fertigen lassen. Wenn ich an die Arbeit denke, bis die Wolle sauber war, so war es alles andere als lohnend. Meines Wissens hat der Schafscherer, der selbst mehrere hundert Mutterschafe hielt, die Wolle nach Polen verkauft.

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Kommentar von rlstevenson
29.11.2016, 13:07

Wenn Haarschafe wie Kameruner nicht so eigenwillig wären und sich so schlecht hüten ließen, würden sicher mehr Schäfer nur noch Haarschafe halten.

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Man kann die Schafswolle auch Filzen.

Aber unser Schäfer hier im Dorf wirft die Wolle bis auf wenige Kilo zum Basteln (meist Filzen, für Hoffeste zur Kinderbespaßung) auch weg. Verkaufen lässt sich Wolle höchstens, wenn sie von Merinos stammt. Von den normalen Fleisch- und Mischrassen kauft kein Mensch mehr Wolle.

Alpakahalter verkaufen ihre Wolle oder verarbeiten sie selbst, die Wolle ist viel wertvoller.

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http://www.schafe-sind-toll.com/

 

Hier findest du sicher Informationen und auch Kontakte. Es hat ja nicht jeder Schafe daheim:-)

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