Ist der Umstieg von Canon auf Nikon DSLR's schwierig?

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7 Antworten

Hallo

nun ja bei Nikon ist das Bajonett "anderstrum" und die Drehrichtung von Zoom und Focusrad (wie auch bei Contax und Pentax).

Es gibt noch viele Details wo die Bedienlogigen andere Philosophien haben und wo jeder Hersteller was anderst macht damit es eben anderst ist als bei der Konkurenz. Bei Canon hat in den 80ern der Colani zugeschlagen während bei Nikon seit den 70ern Pininfarina bzw Giogario (Italdesign) zuständig war(Contax/Zeiss hatte ab den späten 60ern ja F.A.Porsche und Pentax die Schlagheck/Schulte und später Harald Esslinger/Frogdesign, Fuji hatte den Graf von Goertz, Minolta denn Hans Muth)

Wenn an mit beiden Kamerasystemen gleichzeitig arbeitet hat man das irgendwann in "Automotorik" ohne nachzudenken speziel wenn man Autodooffocus nutzt und die Drehrichtung des Focusrings selten benötigt wird.

Bei Canon USM kann man per Hack bei wenigen Optiken die Drehrichtung auf Nikon(Contax/Pentax) angleichen bei Nikon ist mir für AF-S noch kein Hack dafür bekannt.

Das ganze ist wie beim Autofahren wo früher zb die Lenkstockhebel nicht einheitlich waren bzw jder sein eigenes Süppchen kochte bzw bis heute köcheln lässt und jder gute Gründe hat warum die Hupe mal links oder rechts ist oder der Blinkerhebel links oder rechts. Immerhin hat man sich vor fast 100 Jahren bei denn Pedalen und Lichtsignalen geeinigt und bei DSLR sind die Pedale und das Lenkrad immer an der selben Stelle also ist das "fahren" kein Problem nur die Extras sofern man die überhaupt braucht.

Ansonsten sind die Frabunterscheide zwischen denn Kameras minimal und das Problem sind eher die Monitore/Farbprofile der User. Nikon und Pentax wurden lange für die "blassen" Farben bei JPEG kritsiert dafür passten die Hautöne. Sony und Canon oft wegen denn knalligen Farben bei JPEG kritsiert. Bei Canon passt das weil Canon selber Drucker herstellt und inerhalb einer Canon Druckette die Farben wieder passen

Das Thema Bildqualität ist eher eine Frage der Optiken als der Bodys. Bis etwa 2010 war das ein grosses Canon CMOS gegen CCD Sensoren Thema. CCD sind halt "Farbkorrekter" bzw "True-Image" fähig. Als Filmen und LiveView kaufentscheidend wurden hat die Konkurenz auf CMOS umgesattelt und Canon guckt seit 2009 in die Röhre bei CMOS Technologie. Aber in der Bildqualität sieht man da keinen echten Unterschied solange man keine Endgeräte hat die 12 Lichtwerte Dynamik und 10BIT Farbtiefe und drüber umsetzen können. Das kann zur Zeit kein Druckverfahren nur High End Monitore/Beamer und klassische Ausbelichtungen auf High End Fotopapier. OK es gibt einen Nachteil bei Canon. Die Konkurenz ist so fies und korregiert bei JPEG diverse Fehler der Optiken vor allem die schnell ins Auge springenden Frabsäume an Lichtkanten. Bei Canon tun das nur die neueren Profi-Kameras und nur bei Canon Optiken obwohl Canon es bei den Kit Optiken bitter nötig hätte..

Im High ISO Bereich zieht die Konkurenz an Canon schon seit 2008 vorbei der Abstand wird immer grösser (zZ fast 2 Lichtwerte) aber das kümmert nur einen geringen Teil der Fotografen für reicht meist ISO1600 und da können die APS-C Canon gerade noch mithalten. Profis die mit "Vollformat" arbeiten haben das Problem eh nicht gehabt.

Zudem basieren die Tests meist auf JPEG OoC das eigentlich wenig interessiert weil man bei RAW wesentlich mehr Bildqualität rausholen kann. Nur sind die einzelnen RAW-Formate der Kamerahersteller schwer vergleichbar weil jeder RAW Konverter andere Schwerpunkte hat auch wenn ein einfacher RAW to ADOBE RGB TIFF Batch evtl. das Problem der Vergleichbarkeit lösen kann. (Wobei dann keine der RAW optimal entwickelt wird).

Das Menü ist halt anders aufgebaut und kann erst mal verwirrend sein, aber die Einstellungen sind weitestgehend die gleichen, es sind ja beides SLRs. Klar haben manche das eine mehr oder weniger aber das ist ja auch innerhalb der Marke so. Wie schon erwähnt wurde, ist es natürlich doof, dass du dann die alten Objektive etc nicht mehr benutzen kannst, sofern du welche hattest

Ich habe nur ein tamron 18-200mm,was nun kaum noch 120 Euro wert ist

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Geh doch mal in ein Geschäft, und schau Dir die Nikon Deiner Wahl ganz genau an. Wenn Du mit der Menüführung und der Anordnung der Tasten klar kommst, ist der Rest auch kein Thema. Letztendlich ist eine Kamera ein Werkzeug, dass gut in der Hand liegen muss. Du solltest aber bedenken, dass Deine Objektive an der Nikon nicht passen, für mich ist das der Hauptgrund nicht zu wechseln, da ich inzwischen sehr viel Geld in gute Linsen investiert habe. Solltest Dunaber sowieso nur ein Kitobjektiv haben, dann kannst Du darüber nachdenken. Ich persönlich komme mit Nikon besser klar, aber wie gesagt, das musst Du ausprobieren.

Ich habe eine Eos 600D habe auch jetzt schon 3 Jahre mit der Kamera fotografiert,und wollte nun etwas neuess ausprobieren.

Naja man glaubt immer am anderen Ufer sei das Gras grüner bis man dort ankommt...

Deswegen wollte ich auf Nikon wechseln,weil oft gesagt wurde,dass dort die Farben natürlicher rüberkommen und dass die Bildqualität auch nochmal anders ist.

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Meine Frage ist nun,ob der Umstieg auf Nikon schwer ist,was ich ja nicht vermute,weil Blendeneinstellungen oder ISO-Werte ja nicht anders sind oder eine andere Bezeichnung haben.

Nein. Man muss sich mal umgewöhnen aber Fotografie ist mehr oder weniger immer gleich. Nur die Einstellungen und die Bedienung der Kamera und die Namen der Funktionen differieren.

Je nach dem was du an Objektiven hast kann das wechseln Sinn machen aber solange man bei Nikon wieder nur mit dem Kitobjektiv vorlieb nimmt bringt das nichts!

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Viele weitere Einsatzgebiete kann man mit Dritthersteller-Objektiven abdecken und hat da dann gleiche Preise und gleiche Qualität bei allen Kamerasystemen

Wenn du nicht extrem dickes Geld in der Tasche hast, musst du ja auch irgendwie dein ganzes Canon Equipment loswerden.. Wie schwer das ist kann ich dir nicht sagen...

Mit der neuen Nikon DSLR wird es dann bestimmt genauso sein wie mit deiner ersten Canon DSLR. Erst ist es ungewohnt aber man findet sich schnell rein.

Wenn du schönere Farben und insgesamt eine bessere Bildqualität willst, dann solltest du dir evlt. erstmal ein 'richtiges' Objektiv kaufen.

komischerweise finde ich das mit den farben genau andersrm - ich habe meine zweite nikon (erst die d70 und jetzt die d3200) und bin gar nicht so zufrieden ... meine nächste wird ne canon

Hallo

einfach das Farbprofil der Kamera anpassen (Vivid und/oder Saturation +1) deswegen hat man ja eine DSLR. Entweder man macht es frei Schnauze (bzw frei Auge), mit einem Farb Target oder lädt eines der ICC Farbprofile. Bei den ersten beiden Methoden und bei JPEG muss man aber aufpassen das sollte man an einem Print-Proof Monitor tun weil die meisten Computermonitore keine zuverlässigen Farbumsetzungen haben.

Die DSLR User die sich über "schlechte" Farben beklagen sitzen meist vor billigen NTN Monitoren wo schon die Farbwerte beim schrägen reinsehen abweichen und dann ab etwa 30° sogar umkippen (nicht Blickwinkelstabil). Bei Monitoren über 20" im "Schreibtischbetrieb" also 50cm vor der Nase hat man dann schon meist in den Ecken Farbwertabweichungen durch die TN Technik zudem werden die Ränder dunkler und auch bei den meisten Optiken werden die Ränder vignetiert also verdoppelt sich der Effekt.

Ein guter Test der Farbwiedergabe ist das man "Metalle" fotografiert also Gold, Aluminium, Edelstahl, Silber und dann mit dem Bild am Monitor vergleicht. Gold ist zb mit JPEG (3x8Bit) gar nicht exact abbildbar dafür braucht man JPEG2000, Adobe RGB oder RAW. Das Problem kümmert aber nur Schmuckfotografen bzw denn Layouter/Drucker der Schmuckkataloge

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Wenn Du mit einer Canon schon nicht klarkommst, wirst Du mit der Nikon knallhart scheitern. Hol Dir lieber ne Kompaktknipse oder ein Smartphone. Mal abgesehen fängst Du beim Wechsel ausrüstungsmäßig wieder bei Null an, da fast nichts kompatibel ist (z. B. Objektive oder Batteriegriff).

Sie hat doch gar nicht gesagt, dass sie mit der Canon nicht klar kommt? Ich komm übrigens mit Nikon besser klar als Canon, das ist wohl teilweise einfach Übung. Mit einem Smartphone würde ich durchdrehen :D

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Ich habe nirgend geschrieben,dass ich mit der Kamera nicht klarkomme.Es ist eher so,dass ich schon zu gut mit der Kamera klarkomme.Deswegen wollte ich einen neuen Sprung wagen.Meine Bilder sind nämlich jetzt auch nicht so schlecht. Ich habe eben die Cam und dann halt noch ein tamron 18-200mm objektiv,und das ist alles.Kein Polfilter,kein UV Filter oder sonst was,auch kein Batteriegriff. (Übrigen,kannst du ja nicht wissen,aber ich bin ein Er und keine Sie :D )

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@zuitt23

Aber wenn du dann eine Nikon Kamera hast, bitte hol nicht wieder so ein olles Suppen-Zoom Objektiv. Sondern probiere verschiedene Objektive aus!

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