Ist der Typ ein Versager?

7 Antworten

Ein Versager ist er nicht, immerhin hat er seinen Realschulabschluß nachgeholt und macht in so hohem alter noch eine Ausbildung. Wieviele gibt es die sich dann mit Hartz IV und schlechten Jobs über Wasser halten und auf kosten anderer Leben und eigentlich nur faulenzen? So gesehen hat er wirklich etwas erfolgreiches gemacht, auch wenn es später war als die meisten. Aber er hat definitiv irgendwelche psychischen Probleme, sonst hätte er es nicht nötig sich selbst zu erhöhen und andere zu erniedrigen, ich denke er verschließt die Augen vor der Realität und versucht sich selbst in einem nicht so schlechten Licht dastehen zu lassen, deswegen macht er andere runter damit er selbst ein bisschen besser rüber kommt. So gesehen finde ich seinen Lebenslauf nichtmal schlimm aber sein sozialverhalten scheint unterentwickelt zu sein, solche Menschen werden es immer schwer haben.

Wieso er das macht? Vielleicht ist er genervt vom Leben, von euch jungen Kollegen vielleicht? Will sich vlt anders beweisen. Du solltest solche Leute einfach reden lassen und dein eigenes Ding durchziehen.

Ein Versager ist er keinesfalls, schließlich hat er als Erwachsener den Schulabschluss nachgeholt und eine Lehre gestartet. Ich stimme dir allerdings zu: Es ist peinlich und arm, wenn man immer versucht, andere fertig zu machen.

Schwere Selbstenttäuschung. Wie damit umgehen?

ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und hatte Ende September mit dem Studium angefangen. Nach einer Woche dort bin ich nicht mehr wieder hingegangen. Ich war überfordert mit der ganzen Situation niemanden zu kennen, keine Freunde zu haben und auch 2h von zuhause weg zu sein. Also bin ich nach Hause gekommen und seit dem bin ich hier. Ich bin auch nicht wieder in die Uni gegangen. Und jetzt bin ich schwersten von mir selber enttäuscht. Und ich weine IMMER wenn ich von wem auch immer die Frage: „Und wie läuft das Studium“ oder „Und hast du schon neue Freunde gefunden“ höre. Ihr könnt euch denken dass es komisch rüber kommt wenn ein fast 20 jähriger spontan anfängt zu heulen. Und das des Öfteren am Tag. Nun wa ich seit knapp 5 Wochen nicht mehr in der Uni und somit ist das Semester für mich definitiv gelaufen. So viel kann ich gar nicht mehr nachholen, habe ja auch keine Freunde oder so in der Uni die mir dabei helfen könnten. Ich stehe teilweise unter „Schock“ weil ich so einen herben „Schlag“ noch nie erlebt habe.
Ich bin extremst von mir selber enttäuscht. Ich bin ein Versager, und ich hab’s nun eingesehen aber ich komm drauf nicht klar. Immer wenn ich in dem Spiegel gucke weine ich, immer wenn das Wort Studium, Universität oder studieren fällt (egal in welchem Zusammenhang) weine ich... Langsam erschöpft es mich sehr. Ich habe durchgehend Kopfschmerzen, Haarausfall und bin durchgehend Niedergeschlagen. Meine Familie versucht mich zu unterstützen und sagen dass es nicht schlimm ist aber was bringt das wenn man enorm von sich selber enttäuscht ist? Ich komm auf diesen Rückschlag nicht klar. Was kann man machen um mal wieder einfach happy sein zu können? Danke für eure Ratschläge

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