Ist der Spiegel die Bildzeitung für Studenten?

14 Antworten

Hallo!

Ich persönlich war einige Jahre Abonnent, bis ich einen Qualitätsverfall bemerkte und das Abo schließlich kündigte. Das war nicht mehr "der" Spiegel, den ich kannte und mochte, sondern eine Art ... ja, inzwischen schon "Bildzeitung für Studenten". Das passt ganz gut.

Gerade gegenüber den mir in loser Folge vorliegenden Spiegel-Ausgaben aus Opas Nachlass (Jahre 1987 bis 1993) fallen die aktuellen Spiegel-Reportagen sowieso ab. Wer die alten Ausgaben kennt wird mir zustimmen: Wirklich fundierter Journalismus ist das längstens nicht mehr, was der Spiegel heute bietet.

Früher hatte der Focus das Image einer "Bildzeitung für Studenten", heute trifft es eher auf den Spiegel zu. Focus wurde seriöser, ruhiger und bürgerlicher, während der Spiegel reißerischer, linksgerichteter, aggressiver und zugleich trotzdem zahnloser wurde. Früher hat man Themen auf seriöse Weise beleuchtet & das trotzdem einschlagend, während das Ganze heute zahnlos und nichtssagend, aber im aggressiven Format aufgemacht wird. Sorry, aber mit dem Vermächtnis von Rudolf Augstein hat das nicht mehr groß zu tun!

Der Spruch "Bildzeitung für Studenten" trifft insofern auf den aktuellen Spiegel zu, weil er lediglich noch vom seriösen Image vergangener Jahre zehrt und im Prinzip nicht viel mehr als ein überzeichnetes, buntes Magazin ist. Die alten Leserkreise gewinnt man so nicht mehr. Das Blatt sollte "verjüngt" und "verdynamisiert" werden, was eben nicht jedem passt und ihm nicht gut tat.

Nein, die beiden Medien sind doch ganz unterschiedlich. Der Spiegel ist jetzt auch nicht gerade das seriöseste Blatt, aber der Infogehalt ist doch deutlich höher als in der Bild. Es geht dort nicht ums reine Schlagzeilen machen. Der ein oder andere Bericht im Spiegel ist sogar richtig fundiert verfaßt (leider nicht alle). Ich persönlich würde zwar kein Geld für ein Abo dieser Zeitschrift ausgeben, aber man kann sie durchaus lesen, während ich das Lesen der Bild für Zeitverschwendung halte (außer man ist in einer Position, wo es wichtig ist zu wissen, was dem Volke so mitgeteilt wird).

Besser hätte man es kaum formulieren können.

Einen Spiegel kaufe ich mir auch immer nur dann, wenn mich ein Thema sehr interessiert, weil die immer von A bis Z alles zum Thema reinschreiben.

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Jein, man hört das aber immer wieder.

Ganz unberechtigt ist dies auch sicher nicht, da die Zeitschrift bzw. viel mehr noch Spiegel Online unter Studenten tatsächlich recht verbreitet ist und viele sich für intellektuell halten, weil sie manchmal Artikel dort lesen. Zudem sind die Titelbilder des Spiegels häufig wirklich sehr reißerisch und zum Teil völlig daneben, wie man es auch von der Bild kennt.

Nichtsdestotrotz hat der Spiegel ein ganz anderes Niveau als die Bild-Zeitung. Zudem ließe sich gegen die These argumentieren, dass die Bild zu Springer gehört. Das Haus ist viel weiter rechts einzuordnen (zu Springer gehört u.a. die Welt) als der eher linke Spiegel.

Warum ist die Bildzeitung nicht sehr glaubwürdig?

kann mir das jemand erklären

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Es gibt zwar unzählige Websites, Apps und Nachrichtensendungen durch Radio und Fernsehen, aber die Motivation hat mir immer gefehlt, dies zu verfolgen. Zudem fällt es mir schwer, alleine durch die Tagesschau mir eine Meinung zu bilden. Dazu ist sie ja auch gar nicht gedacht. Es darf also gerne auch etwas ausführlicher sein: das heißt eine Zeitung liegt nahe.

Würdet ihr das empfehlen und ist es in unserer Gesellschaft wichtig eine wöchentliche Zeitung zu lesen? Oder ist mit etwas mehr Motivation und dem Internet das selbe Ergebnis zu erzielen?

Ich habe das Gefühl, eine haptische Zeitung in der Hand motiviert mehr als die Möglichkeit das Internet abzuklappern.

Allerdings sind ungefähr 130€ im Jahr für ein Studentenabo einer namenhaften Wochenzeitung dennoch nicht wenig, wenn auch Nicht-Studenten dafür teilweise das doppelte hinlegen müssen.

Wie seht ihr das? Was ist eure Meinung dazu?

Liebe Grüße

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