Ist der Sinn des Lebens, dem Leben einen Sinn zu geben?

11 Antworten

Einen transzendenten Sinn wirst Du in der Welt nicht finden (falls doch, sag unbedingt Bescheid; 2,5 tsd. Jahre Philosophiegeschichte wären entzückt).
"Sinn" ist in sich bereits eine rein menschliche Vorstellung. Die Welt gliedert sich aber nicht in menschlichen Kategorien. Ihr liegt keine vernünftige Struktur - kein Sinn - zugrunde.
Dass der Mensch trotzdem permanent nach Sinn sucht - vielleicht sogar suchen muss, wo keiner sein kann; dass er mit dem Werkzeug des Verstandes eine Welt zu ergründen versucht, die der Vernunft nicht wirklich zugänglich ist, ist das ewige Drama.
Das ist übrigens auch das einzige, was du außerhalb der menschlichen Kategorien (z.Bsp. der Wissenschaften) überhaupt wissen kannst: Die Welt ist letztlich sinnlos.
Das heißt nicht zwangsläufig, dass du deshalb alles hinschmeißen musst. Es heißt lediglich, dass es keinen wirklichen Unterschied macht, was du tust.

Hallo xBubbaKushx,

ich habe mich im Laufe der Jahre schon oft und ausführlich mit der Frage nach dem Lebenssinn beschäftigt. Antworten findet man jedoch nicht, wenn man darüber lediglich philosophiert.

Das wäre ungefähr so, also würde ich versuchen, eine komplizierte Maschine intuitiv bedienen wollen, ohne zuvor die Bedienungsanleitung gelesen zu haben. Mir nur auszudenken, wie gewisse Funktionen der Maschine zu bedienen sind, würde mich garantiert nicht viel weiterbringen. Außerdem bestünde die Gefahr von Bedienungsfehlern und Hervorrufen von Defekten.

Da ich an Gott glaube, ist es meine (und die vieler anderer ebenfalls) feste Überzeugung, dass er sich uns Menschen durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, mitgeteilt hat. In ihr findet man Antworten auf all die vielen Lebensfragen, die wir Menschen uns stellen, auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Wenn Gott uns geschaffen hat, dann ist es logisch, dass er uns auch einen Daseinszweck gegeben hat. Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet:

"Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28).

Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen in dem Menschen sogar ewig leben werden!

Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird. Vor allem aber erhält er die beste Zukunftsperspektive, die man sich nur denken kann. Allein zu wissen, dass Gott etwas Wundervolles mit uns Menschen und der Erde vorhat, macht einen glücklich und zufrieden.

Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13). Es geht hierbei nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen.

Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Matthäus 22:37-39).

Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden und dadurch, dass man anderen Gutes tut. Zu wissen, was sich Gott von uns wünscht und das Tun seines Willens zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen, das ist es, was den wirklichen Sinn unseres Lebens ausmacht!

Viele können sich mit dem Gedanken, ihr Leben von Gott bestimmen zu lassen, nicht anfreunden. Sie möchten lieber eigene Entscheidungen treffen. Es ist ja auch nicht so, dass Gott uns von früh bis spät bevormundet und uns keinen Spielraum für eigene Vorstellungen, Wünsche und Entscheidungen lässt. Wenn Gott uns bestimmte Grenzen setzt, dann tut er dies nicht deshalb, weil er unsere Lebensfreude einschränken möchte, ganz im Gegenteil!

Das Beachten gewisser Gebote dient letztendlich zu unserem eigenen Schutz und schränkt unser Glück in keiner Weise ein. Jesus brachte es einmal auf den Punkt, als er sagte: "Glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!" (Lukas 11:28). Wenn man sich also die große Erfahrung und Weisheit unseres Schöpfers zunutze macht, kann man davon nur profitieren. Außerdem bekommt unser Leben dadurch Richtung und Zweck!

LG Philipp

Gott existiert leider nicht.

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@Philipp59

Ja, nur dass es keine Meinung ist. Schliesslich müssen es Wissenschaftler besser wissen als irgendwelche Steinzeitmenschen mit Halbwissen. 😉

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@MathiasBecker

Das ist ja interessant, oder sollte ich sagen amüsant? Du bezeichnest diejenigen, die an einen Gott glauben als "Steinzeitmenschen mit Halbwissen"!

Um bei der Wissenschaft zu bleiben: Normalerweise wird kein Wissenschaftler behaupten, es sei bewiesen, dass es keinen Gott gibt! Es ist daher nicht Sache der Wissenschaft Gott zu beweisen oder zu widerlegen! Hier fehlt ihr einfach der Zugriff.

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@Philipp59

Nein nein, ich sage nicht, dass religiöse Menschen Steinzeitmenschen sind. Sondern, dass die Menschen, die die Religionen erfunden haben, zB dem Islam, das Christentum,..., in einer Zeit lebten, wo man nicht viel Wissen gehabt hat. Nicht mal Halbwissen. Wieso sollten dann diejenigen Bescheid über den Sinn des Lebens wissen, aber moderne Wissenschaftler, die sagen, dass es keinen Gott geben kann, von der Logik her, nicht?

lg

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@MathiasBecker
Nein nein, ich sage nicht, dass religiöse Menschen Steinzeitmenschen sind. Sondern, dass die Menschen, die die Religionen erfunden haben, zB dem Islam, das Christentum,..., in einer Zeit lebten, wo man nicht viel Wissen gehabt hat.

Ich denke, dass der Glaube an Gott weniger mit Wissen im wissenschaftlichen Sinn zu tun hat! Es gibt ja auch eine Menge an Wissenschaftler, die an einen Schöpfer des Lebens glauben, ohne ihre Identität als Wissenschaftler aufgeben zu müssen. Glaube liegt auf einem ganz anderen Gebiet, als es der Wissenschaft zugänglich ist!

Hätte der Glaube an sich etwas mit Unwissenheit zu tun, dann hätte man ihn wohl längst aufgegeben. Allerdings muss man einräumen, dass einiges an Gedankengut, das die Religionen vertreten, einfach nicht wahr sein kann. Doch grunsätzlich kommt jemand, der an Gott glaubt, nicht zwangsläufig in Konflikt mit der Wissenschaft!

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Gegenfrage: Was ist für Dich Sinn und woran könnte er festgemacht sein. Es gibt ja offensichtlich zumindest zwei Grundantworten: A) Sinn ist etwas, was wir uns selbst geben, allein oder in einer Gemeinschaft und B) Sinn existiert außerhalb von uns, durch eine höhere Macht gesetzt oder durch die Welt als solche.

Liebst Du eine eigenständige Existenz, hast Mut zur Freiheit mit der dafür verbundenen Verantwortung, dann folgst Du eher dem Weg A.

Bist Du Dir in vielem unsicher und hälst Dich lieber an Autoritäten, was sie Dir als Sinn und damit verbunden, als Handlungsmuster vorgeben, dann wählst Du Weg B.

Das sind aber nur Grundsatzentscheidungen für eine Richtung. Jede Richtung bietet aber viele Wege, die es zu erkunden gilt. Viel Glück.

Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein, sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Leben an sich bedeutet schon "Sinn"!

Für mich persönlich bedeutet ein Leben: Erfahrungen zu sammeln, Gute wie Schlechte. Und die dann in diesem oder einen anderen Leben bestmöglich umzusetzen, bzw davon zu lernen.

Alles Gute

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