Ist der Perfekte Mord eigentlich möglich?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Persönlich würde ich sagen, ein perfekter Mord ist es dann, wenn niemand weiß, dass die Person überhaupt ermordet wurde.

Das gibt es und ist auch schon oft vorgekommen. Man weiß von solchen Fällen, weil der Täter es viel später gestanden hat, oder bei einer weiteren Tat erwischt wurde die dann nachträglich Fragen aufwarf.

Auch da würde ich noch unterscheiden, ob die Tat wirklich nicht als Mord zu erkennen war, oder ob Fahrlässigkeit zB seitens von Ärzten eine Rolle spielte. Olaf Däter tötete 2001 beispielsweise fünf ältere Frauen, vier Taten wurden nicht als Mord erkannt, obwohl innere Verletzungen auf äußere Gewalteinwirkung hingewiesen hätten. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei älteren Opfern eine Dunkelziffer gibt.

Bei anderen Fällen gibt es vielleicht ein Opfer und einen Verdächtigen, aber man kann nicht nachweisen, dass es Mord war. Wer kann schon sagen, ob ein unbeobachter Unfall wirklich ein Unfall war? Wenn der Täter es nicht allzu auffällig angeht, kann er damit durchkommen. Bei einem Fall 2012 wurde beispielsweise Harold Henthorn schuldig gesprochen seine Frau von einer Klippe gestoßen zu haben. Die verurteilung gelang aber vor allem deshalb, weil seine erste Frau ebenfalls schon unter Umständen umkam, die Parallelen aufwiesen und sein Verhalten nach der zweiten Tat dem der nach der ersten verdächtig ähnelte. Es verschwinden jedes Jahr erschreckend viele Menschen von Kreuzfahrschiffen und niemand weiß genau was mit ihnen passiert ist. Zwischen 2003 und 2006 verschwanden mindestens 24 Passagiere (Süddeutsche Zeitung, 19.Mai 2010).

Dann gibt es erschreckend viele vermisste und verschwundene Personen, da mögen auch einige Mordopfer dabei sein, wer weiß das schon solange sie nicht gefunden sind. Hin und wieder wurden aber auch Täter verurteilt, obwohl man die Leiche des Opfers nie finden konnte.

Dann schreitet die Technik fort und was einmal ein perfekter Mord gewesen sein mag ist es dank moderner Erkenntnisse und Methoden vielleicht nicht mehr. Vielleicht ist jemand damals davon gekommen, weil ein anderer verurteilt wurde, aber der wurde nun durch DNA-Auswertungen entlastet und der Fall ist wieder offen. Gesche Gottfried tötete Anfang des 19. Jh. fünfzehn Menschen vor allem in ihrem direkten familiären Umfeld durch Arsen. Lange dachten die Nachbarn, die Frau wäre vom Pech verfolgt, weil ihre Familienmitglieder einer nach dem anderen starben. Heute würde man da deutlich mehr Fragen stellen und Arsen ist (und war auch damals schon) sehr gut nachweisbar. Früher dachte man auch, dass Frauen zu Gewaltverbrechen kaum fähig wären, da mag auch die eine oder andere Frau durchs Raster gefallen sein.

Schwerer aufzuklären und damit häufiger unaufgeklärt sind Fälle in denen der Täter das Opfer an sich nicht kennt und keine Verbindung zu ihm hat. Ungeklärte Mordfälle und auch erschreckend viele Mordserien gibt es zuhauf. Da man da aber zumindest weiß, dass es Morde sind, würde ich da nicht von "Perfekten Morden" sprechen.

Hallo Relaxo, 

mit Sicherheit :) 

Unter anderem ist es wohl am leichtesten Prostituierte aus armen Vierteln zu ermorden.. wo Mord und Todschlag an der Tagesordnung liegen und die Angehörigen schon wissen, dass es zu wenig Unterstützung der Polizei geben wird, um den Täter finden zu können. 

Es gibt auch einige Mordfälle, die nur aus Zufall aufgedeckt worden sind.. es gibt so viele Menschen auf unserer Welt und so viele Handlungsmöglichkeiten.. somit kann man nur sagen "ja, irgendwie und irgendwo wird es schon passiert sein". 

Ein Mord ist juristisch/kriminalistisch nicht perfekt, wenn der Täter (noch) nicht ermittelt werden kann - die Ermittlungen gehen ja weiter!

Er ist aber dann perfekt, wenn für das Mordopfer eine natürliche oder Unfall-ursache diagnostiziert wird oder wenn das Opfer als vermißt geführt wird - Fall ist abgeschlossen!

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