Ist der ÖPNV zu teuer in Deutschland?

8 Antworten

Die meisten Autofahrer haben einfach keine Vorstellung davon, wie prima es sich mit Bahn und ÖPNV leben lässt. Diese Häufigen Vorwürfe, dass es alles nur unzuverlössig sei, fast immer nur lächerlich und vorgeschoben, damit man sich seine Autosucht schönreden kann. Ich fahre fast immer nur mit der Bahn, habe Wlan, Restaurant und Klo mit dabei und rase mit 300 kmh am Stau auf der A3 vorbei. Herrlich, und verglichen mit dem KFZ ist es nicht teurer. Bis zum Rentenalter spart ein Bahnfahrer ca. 600.000 EUR. Ist alles untersucht und minutiös errechnet.

Die Autosüchtigen wollen aus Bequemlichkeit nicht umsteigen. Sie hocken sich lieber weiter in die Dreckschleudern und jammern über hohe Benzinpreise.

Woher ich das weiß:Beruf – Airliner sind eben ständig unterwegs...
Bis zum Rentenalter spart ein Bahnfahrer ca. 600.000 EUR. Ist alles untersucht und minutiös errechnet.

Nenne mir bitte die Quelle, die genau das angeblich aussagt.

Die Autosüchtigen wollen aus Bequemlichkeit nicht umsteigen.

Ein Großteil kann gar nicht auf den ÖPNV wechseln, selbst wenn er es wollen würde. Sei es, weil es keine Verbindungen gibt, es um ein Vielfaches an Zeit dauert oder weil mit Bus und Bahn nicht 24/7 der Arbeitsplatz erreicht werden kann.

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@medmonk

Es ist wie immer dasselbe Gerede, dass man auf das Auto angewiesen sei, bla bla bla. Da muss eine Person vom Lande in die Stadt und gurkt in einem Zweitonnenmonster, weil man ja auch mal einen Familienausflug ab und an machen will, da fängt der Irrsinn schon an. Man könnte auch einen winzigen eFlitzer bis zum nächsten ÖPNV Punkt nehmen, also Park and Ride. Aber nein, es muss ja bequem sein, aber dann rumheulen wenns teuer wird. Das Benzin soll bald 3 EUR kosten, damit auch die letzten Bleifüße merken, dass es andere Lösungen gibt.

Der WDR hat mit Quarks die Rechnung gemacht, liegt bereits ein paar Jahre zurück, so dass die Sendung nicht mehr online ist. Schade. Aber jeder vernünftige Wirtschaftsexperte rechnet das gern seriös neu nach. Autos sind Geldvernichter. ÖPNV und Bahn sind viel billiger, weil man immer nur eine Transportleistung kauft ohne ein Transportmittel besitzen zu müssen, welches mehr als 23 Std pro Tag herumrostet. Das allein ist in sich schon logisch. Wenn du es nicht glauben willst, ist es dein Problem, aber heul nicht herum, wenn Verbrennungskisten zu fahren immer teurer wird. Denn das wird passieren, und auch eMobile werden mehr und mehr aus den Städten verbannt werden, denn sie nehmen uns Stadtbewohnern den Platz weg. Parkgebühren und Maut wie in London werden bald kommen müssen, zurecht. Raus mit den KFZ aus unseren Wohnorten.

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@Meliora
Es ist wie immer dasselbe Gerede, dass man auf das Auto angewiesen sei, bla bla bla.

Du kommst hier gleich mit einem Extrembeispiel von jemanden, der zwar den ÖPNV nutzen könnte, es aber tatsächlich nicht aus Bequemlichkeit macht. Es gibt aber nun mal genügend Unternehmen, die eben nicht zentral in der Stadt liegen und mit Bus oder Bahn erreichbar wären.

Wenn ich mit Auto statt mit Bus und Bahn zur Arbeit fahren würde, wären das jeden Tag mindestens ~4 Stunden mehr, die ich unterwegs wäre. Im Winter würde es nochmal ganz anders aussehen, je nachdem wie die Wetterverhältnisse sind. Es gibt mehr als genug Menschen, die de facto aufs Auto angewiesen sind.

Der WDR hat mit Quarks die Rechnung gemacht, liegt bereits ein paar Jahre zurück, so dass die Sendung nicht mehr online ist. Schade.

Wenn es die Sendung mal gegeben hat, ist sie wohl aus gutem Grund nicht mehr abrufbar. Mein PKW ist jetzt bald 30 Jahre alt, hat mich vor ~4 Jahren 1.300 Euro gekostet, ist jetzt gut 140.000 km gefahren, ohne dass irgendeine Reparatur fällig gewesen wäre. Ach doch, die Benzinpumpe für 30 Euro.

aber heul nicht herum, wenn Verbrennungskisten zu fahren immer teurer wird. Denn das wird passieren, und auch eMobile werden mehr und mehr aus den Städten verbannt werden

Erkläre mir bitte mal wie jemand der nicht in der Stadt arbeitet, seinen Arbeitsplatz erreichen soll, wenn es weder Bus noch Bahnanschlüsse gibt. Vor allem bei Arbeitnehmern, die ich Schichten arbeiten. Ich müsste jedes Mal erst in die entgegengesetzte Richtung fahren, auf den Zug warten, erneut umsteigen, um dann nochmals mehrere Kilometer zu fahren. Das wären dann mit Hin und Rückfahrt die besagten 4 Stunden, für die ich sonst nur 0,5 Std. benötige.

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@medmonk

Alle Sendungrn verschwinden nach einigen Jahren aus Mediatheken. Mach doch was du willst, aber jammere nicht über hohe und steigende Kosten. Ich fahre weiter preisgünstig mit Bahn und ÖPNV. Hab mein Restaurant, Klo, Wlan dabei und muss nicht stundenlang auf weiße Streifen und Rücklichter starren wie irre und mich auf siffigen Rastplätzen um Klos kloppen. Je mehr Bleifüße sich weiter den Asphaltkrieg geben, desto mehr Platz hab ich im Zug. Alles gut.

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@Meliora
Mach doch was du willst, aber jammere nicht über hohe und steigende Kosten. Ich fahre weiter preisgünstig mit Bahn und ÖPNV.

Ich frage dich an dieser Stelle nochmal wie jemand seinen Arbeitsplatz erreichen soll, der keinen Anschluss an den ÖPNV bietet. Zudem zu Arbeitszeiten in denen überhaupt kein ÖPNV mehr fährt. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille, auch beim Thema Verkehr. Sprich Menschen, die den ÖPNV nutzen könnten, es aber nicht tun - und tatsächlich jene, die auf einen eigenen PKW angewiesen sind. Ja, die gibt es wirklich. Es ist nun mal nicht jeder Arbeitsplatz ist gut erreichbar. Schon drei Mal nicht, wenn die Bahn über Jahrzehnte kleinere Stationen wegrationalisiert.

Was du hier hingegen machst, nennt man unreflektiertes Pauschalisieren und von sich auf andere schließen. Nur weil es für und deinen Job funktioniert, gehst du davon aus, das es auch bei anderen so sein müsste. So ist es aber nicht. Es gibt einerseits die krassen Beispiele vom fahren, obwohl man es nicht müsste, aber eben auch in die andere Richtung, da für die Strecke kein ÖPNV angeboten wird.

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Die meisten Autofahrer haben einfach keine Vorstellung davon, wie prima es sich mit Bahn und ÖPNV leben lässt.

Für Leute die über "normale" Büroarbeitszeiten verfügen kann das so gerade noch hinkommen. Wer auch an Wochenenden, in der Nacht, schlimmer noch an Wochenenden und in der Nacht arbeiten muss sieht das schon anders.

dass es alles nur unzuverlössig sei, fast immer nur lächerlich und vorgeschoben

Da Du diese Probleme ja nicht hast, empfehle ich Dir schnellstens mit Lottospielen zu beginnen, denn Du bist ein Glückspilz.

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Zu teuer kann ich bestätigen. Da du ja die Verkehrsverbünde angesprochen hast, bei mir überschneiden sich drei. Für Dia Arbeit hatte ich ein Monatsticket von A nach B für 100€, wollte ich am Wochenende zu einer Bekannten (gleiche Entfernung, andere Richtung), musste ich noch Mal 12€ bezahlen...

Zu meiner Bekannten fuhr ich mit dem Zug, Umsteigezeit zu Bus 5 Minuten. War der Zug 3 Minuten zu spät, war der Bus weg, obwohl der Busfahrer genau auf die einfahrenden Züge sehen konnte. Stunde warten.

Und hier liegt das nächste Problem, zu unflexibel. In ländlichen Gebieten fahren sie zu selten, und das zu Zeiten, die für einen Pendler nicht gehen.(2 km hoch zum Vorort ist hier um 18 Uhr Schluss) Dafür fahren dann riesige Busse für 1 Person statt kleinstbusse. sollte doch Mal ein Ast angeboten werden, kostet das extra

Viel zu teuer. Die Preise sind genau genommen Wucher. Ich finde, dass der Nahverkehr bis zu einem gewissen Kilometerradius kostenfrei sein sollte und der Fernverkehr deutlich günstiger, genau genommen maximal ein Viertel vom jetzigen Preis kosten darf und zukünftig keine Preiserhöhungen mehr vorgenommen werden dürfen.

Gruß NicoFFFan

Für mich ist der ÖPNV vor allem ein Pandemie-Treiber. Überall müssen Abstände von mind. 1,5 m eingegangen werden, aber in überfüllten Bussen sitzt man neben einem Maskenverweigerer, weil es nicht die Aufgabe des Busfahrers ist, zu kontrollieren, ob die Maskenpflicht eingehalten wird.

In Anbetracht der steigenden Coronazahlen fahre ich ab morgen wieder mit dem Auto zur Arbeit.

Meine Gesundheit ist mir mehr wert als ein ggf. günstiger Fahrschein.

Für mich ist der ÖPNV vor allem ein Pandemie-Treiber

Studien haben gezeigt, dass er das nicht ist.

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@xyz911

Woher will jemand wissen, dass der Mensch ohne Maske niemanden in Bus angesteckt hat, neben dem er 15-30 min gesessen hat? Oder stehend die umherstehenden Fahrgäste mit seinem Atem beglückte?

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Für das was manche Anbieter bieten ja zb von mir

Zb von mir als ich in der Ausbildung war angaben ohne Wartezeit

7,30 waR Beginn heißt mit dem Zug um 6,20 los und war dann meist 7,20 da

Hätte ich ein Auto gehabt dann hätte es vollkommen gereicht laut Google maps ist da recht gut das ich um 6,50 losfahre und wäre auch 7,20 da gewesen

Und ich habe in der Hauptstadt meines Bundesland gelernt

Auf der dem Rückweg das gleiche öpnv

16,30 Feierabend 18,00 Uhr zu Hause

Mit Auto 17,15

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