Ist der moderne Mensch durch Gentechnik entstanden?

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11 Antworten

Solche Theorien waren/sind das Steckenpferd u.a. von Erich von Däniken (der trotz seines Namens gebürtiger Schweizer ist, aus Zofingen).

Ich persönlich halte da nicht viel von. Es mag freilich sein, dass die Literatur unterhaltsam zu lesen ist, substanziell ist da kaum etwas belegbar.

Das Adverb "schnell" in dem Satz "Der moderne Mensch tauchte ja erst vor 200.000 Jahren auf, das ist unglaublich schnell." verstehe ich nicht so ganz. Man muss ja "von früher" ausgehend denken, nicht von heute ausgehend.

Vor dieser Zeit gab es ja eine lange Zeit, in der es bereits Hominini gab, also Menschenaffen oder Menschen nach der "Abzweigung" der Gattung Pan (Schimpansen, Bonobos). Bis der moderne Mensch entstand, verging ziemlich viel Zeit.

Die Form des sog. "starchild" Schädels ist vermutlich auf eine Krankheit zurückzuführen, genetische Untersuchungen ergaben eine Zuordnung zu der mt-Haplogruppe C (mt = mitochondriell), was eine normale Gruppe für zahlreiche nord-/mittel- und südamerikanische Indianer/Indios ist. Der Schädel ist ca. 900 Jahre alt (daher mit Sicherheit ohne europäischen Einfluss).

Die Frau, die ebenfalls dort gefunden wurde, war nicht die Mutter des Kindes. Warum Außerirdische eine sehr irdische Haplogruppe haben sollten, erschließt sich mir nun nicht.

Und selbst wenn vor 900 Jahren Außerirdische in Mexiko waren (was ich bezweifle): der moderne Mensch existierte zu diesem Zeitpunkt schon lange.

Es gibt die Theorie, dass ein Teil des Wassers auf der Erde von Meteoriten stammt. Aber selbst wenn dies stimmen sollte: das hat nicht wirklich etwas mit Außerirdischen zu tun.

Es kann natürlich schon sein, dass Meteoriten auch organische Moleküle mitgebracht hatten. Das schließe ich nicht aus.

Der moderne Mensch war doch nicht plötzlich da, es gibt etliche plausible Vorfahren. Deine genannten Quellen dazu sind auch wenig glaubwürdig.

Zum Ursprung des Lebens durch Meteoriten halte ich für möglich, aber nicht wahrscheinlicher als die Entwicklung des Lebens hier auf der Erde.

Wundern würde es mich nicht, denn viele Erzählungen rund um die Welt sprechen von Schöpferwesen: seien es die aus Sumer und Babylon (bietet die Bibel einen Abriss von), die der Maya und Azteken, Maori und Annangu berichten.

Old Egypt ist sehr ergiebig, wie ja auch dein Bild der förmlich schreienden Hieroglyphen aus Abydos beweisen, gibt es im Ägyptischen Totenbuch auch eine Passage, die verdächtig nach Weltraumreise statt Seelenreise klingt: Duat und Amduat als Stichwort.

Hat auch die Bibel etwas in der Art zu bieten: Henochs Besuch beim Allerhöchsten.

Den ersten Kracher in der Entwicklung des irdischen Lebens bietet aber die Kambrische Lebensexplosion: ewig dümpelten nur Bakterien und Co dahin bis mit einem Schlag auf einmal x verschiedene weitaus höher entwickelte Tiere auf den Plan traten.

Auch gibt es technische Seltsamkeiten aller Art: Nanospiralen, eine feinst gearbeitete Goldkette in einem Steinkohlestück, die Batterie von Bagdad..., lG.

Naja, auch die Hopi schrieben von fliegenden Gegenständen, auf denen sich Menschen fortbewegen konnten. Das ist zwar interessant, allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Menschen auch schon damals eine ausgeprägte Phantasie haben konnten.

Fliegen war schon immer ein Menschheitstraum, und es ist ja auch naheliegend: man muss nur einen Vogel beobachten. Und den gedanklichen Transfer machen: wie wäre es, wenn ein Mensch fliegen könnte? Die Vorteile sind ja naheliegend.

Die Hopi berichteten auch von sprechenden Ameisen und sprechenden Spinnen. Das ist zwar alles interessant (und macht sie auch irgendwie sympathisch), dennoch würde ich das nicht als naturwissenschaftliche Schilderung ansehen.

Vielen Mythen ist ja gemein, dass sich die "Sphären" von Mensch und Tier überschneiden. Tiere werden "vermenschlicht" (das ist nicht nur heute so bei unseren Hunden/Katzen etc. - auch schon früher gab es solche Gedanken), und Menschen bekommen "tierische" Eigenschaften.

In den Mythen können also die Tiere sprechen, und die Menschen fliegen (oder haben andere Eigenschaften wie Tiere, z.B. stark wie ein Bär, schnell wie ein anderes Raubtier usw.). Das hängt m.E. nach zusammen.

Auch in Ägypten ist das ganz deutlich: die Sphinx hat ein menschliches Gesicht, aber den Körper eines Tiers.

Danke für den Hinweis auf die Batterie von Bagdad. Interessant, allerdings auch naturwissenschaftlich gut erklärbar.

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Danke für den Hinweis auf Amduat.

Grab von Thutmosis III.: die Darstellung der Schlange ist bemerkenswert, sie hat zwei Flügel. Dies erinnert mich sofort an eine andere Figur, allerdings aus Mittelamerika:

Quetzalcoatl (Nahuatl, "gefiederte Schlange") bei den Azteken
oder auch Kukulkan (Maya) genannt.

 

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@OlliBjoern

Ganz so einfach lässt sich das nicht erklären, was da in den Schöpfungsgeschichten berichtet wird.

Babylon: Chimären aller Art: schau dir mal den Pergamon an.

Und die Maya schufen Goldfigürchen, die an Fluggeräte erinnern, wozu  die aktuelle Wissenschaft bislang behauptet, sie hätten Fische abgebildet.

Klar: man hatte ja nix Besseres zu tun als Fantasien in hoch geschätztem, noch dazu nahezu gegen jede Korrosion resistentem,  Material abzubilden: die Teile haben keinen horizontalen Schwanz sondern einen Vertikalen.

Du hast das Duat unterschlagen, das ein evidenter Teil ist.

Auf die Hieroglyphen von Abydos bist du auch nicht eingegangen...

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In Peru wurden Schädel gefunden, die einen länglichen Schädel haben. Zwar hat man früher die Schädelform mit Absicht in manchen Kulturen verlängert, jedoch hatten die gefundenen Schädel auch ein größeres Volumen und eine andere Anzahl an Schädelplatten, als die von einem Menschenschädel.

In alten Schriften ließt man auch Geschichten über Riesen. In der Bibel sind es die Nephilim, die gefallenen Engel.

In dem Buch "Mein Vater war ein MiB", befinden sich bespielsweise auch Fotos von den gefundenen Schädeln und der Vergleich zu einem menschlichen Schädeln.

Nein, denn es gibt ja auch andere Organismen, die ontologisch mit dem Homo Sapiens verwandt sind.

Es könnte lediglich  (theoretisch) sein, dass das allererste Leben künstlich auf die Erde gebracht wurde. Das ist aber schon sehr weit geholt und durch nichts belegt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium technische Physik, promoviert in Festkörperphysik

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