Ist der mitteleuropäische Körper evolutionär überhaupt an tropische Früchte angepasst?

7 Antworten

Da die meisten Früchte chemisch gesehen, ziemlich ähnlich aufgebaut sind, sind sie meistens auch generell ähnlich gut verträglich.

(In Bezug auf deinen Kommentar zur häufigen Laktose- und Alkoholintoleranz bei Ostasiaten - das sind einfach Sachen, die in diesen Regionen standardmäßig nicht so wirklich auf dem Speiseplan standen, weshalb sich über Generationen hinweg eine Unverträglichkeit auf diese Nahrungmittelgruppen gebildet hat - mittlerweile ist dies allerdings auch schon rückläufig, da in den letzten Jahren - Jahrzehnten auch dort der Konsum dieser Produkte immer populärer wurde. Und der Körper kann sich durchaus an Neues gewöhnen.)

Falls du allerdings merkst, dass dir irgendetwas spezielles nicht gut tut, solltest du es besser mal aus deiner Ernährung weglassen.

Gesundheitlich sind exotische Früchte also meist unbedenklich. Ratsam wäre es allerdings durchaus, vermehrt zu einheimischen (und vor allem regional angebauten) Obstsorten zu greifen.

Mensch ist "Allesfresser".
Wie auch die Schweine. Metabolismus ziemlich ähnlich.

Es kommt eben auf die familiäre und soziale Umgebung an, in der man aufgezogen wurde. Das ist mehr geistig, als körperlich. Rein gesundheitlich gesehen, kann ein Mensch hier essen, was ein anderer Mensch anderswo ißt.

Jedoch habe ich da meine inneren Grenzen. Zum Beispiel bringe ich keine lebende Made runter, auch keine Auster nicht. Obwohl diese sehr Nahrungsreich sind.Ist eben Geschmacks- und Erziehungsfrage. Auch umgeschlagene Yak-Milch mag ich nicht.

Was Gemüse und Früchte angeht, ziehe ich es vor, was in meiner Umgegend gewachsen ist. Auf'm Wochenmarkt zu erhalten. Ende des Winters wird das natürlich eng, dann greifen wir auf Importe zurück.

Zum Beispiel, meine liebe Frau mag Erdberen. Auch im Winter, wo unsere nichts geben. Also Import.
Auch mag sie Ananas. Und Papaya. Und die kleinen Bananen der Insel La Réunion (Nein, sie ist nicht von dort, sie hatte da beruflich zu tun) .
Sie hat mir Geschmäcker beigebracht, die ich nicht kannte. Ich Danke ihr ! Anscheinend bin ich ein Gegenbeispiel von "Was der Schwob net kennt, des frißt er net". Ich bin gebürtiger Schwabe.

Jedoch wirst du nicht mit drei Bananen und Ananas überleben können.

Wenn das deine einzige Ernährung ist, werden deinem Körper schnell andere lebenswichtige Stoffe fehlen, wie Kohlenhydrate, Proteine, Vimine und der ganze Rest, der Mensch zum leben braucht.

Meinen Kindern brachte ich bei, von "Das ist schlecht" und "Das mag ich nicht" zu unterscheiden.

Wir leben noch, sind beide 65 :-)

Jedenfalls komme ich als Mitteleuropäer von der Verdauung her wesentlich besser mit tropischen Früchten klar, (und auch mit Brot, was ja Deine andere Frage war) als mit Mais, denn letzteren kann ich nicht verarbeiten.

Hast Du es jetzt mit Deinen seltsamen Nahrungsfragen in Bezug auf "Evolution"?

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