Ist der Mensch von Natur aus böse?

Das Ergebnis basiert auf 35 Abstimmungen

Nein, ist er nicht, weil... 62%
Ja, ist er, weil... 37%

25 Antworten

es zum Menschen dazugehört und auch etwas Gutes haben kann. Die Regierung hat eine Opposition, damit letztenendes vom sachlichen Inhalt der Politik im Sinne des Besten für die Gesellschaft ein gutes Ergebnis herauskommt. SO auch bei Unternehmensführung und Betriebsrat.

Eine weitere gute Sache kann vom Bösen ausgehen, wenn man z.B. an Revisoren denkt, deren böse Motivation sein kann, andere Menschen zu tadeln oder zu "stellen" und sie aber letztendlich in der Sache selbst bzw. für andere etwas Gutes getan haben. Das kann auch bei Polizisten der Fall sein.

Nein, ist er nicht, weil...

Der Mensch ist nicht von Natur aus böse, aber zum Bösen geneigt, wenn es um seinen Vorteil geht. Dennoch ist der Mensch frei, weil er Geist hat (Tiere haben einen Instinkt). Er ist imstande, sich zum Guten, zu Empathie zu entscheiden, auch wenn es nicht immer leicht ist, zur getroffenen Entscheidung zu stehen, ist es dennoch möglich, denn der Mensch hat eine freien Willen.

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Und wenn er zum BÖSEN neigt, wenn es zu seinem Vorteil ist, hat dieser Mensch noch einen weiten Weg vorsich, endlich zu lernen, dem GANZEN zu dienen. Und, je mehr er dem GANZEN dient, um so besser wird es ihm persönlich auch gehen. GALLARIAOY

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@Gritti

ich schließe mich grittis frage an!

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Nein, ist er nicht, weil...

Mach meiner Meinung ist der Mensch von Natur aus weder gut noch böse. Er hat Anlagen für ein Verhalten, die aber nicht einfach zwangsläufig zum Guten oder Schlechten führen.

Am besten ist es, Einseitigkeit in der Beurteilung zu vermeiden. Bei dem Problem gibt es verschiedene Standpunkte. Sehr stark voneinander abweichend sind als Gegenpole zwei Philosophen.

Thomas Hobbes (Leviathan) vertritt eine empiristische und deterministische Anthropologie. Als Ziel, auf das alle menschlichen Handlungen ausgerichtet sind, sieht er die Selbsterhaltung. Außerdem gebe es ein Verlangen nach Geltung, Ansehen, Ruhm, Ehre und Vergnügen, wobei er sich mit anderen vergleiche. Dies führe zu Machtkonkurrenz. Misstrauen, und Ruhmsucht. Die Menschen stehen sich in diesem Weltbild als natürliche Feinde gegenüber und befinden sich in Konflikten. Ein starker Staat hat die Aufgabe, diese Wolfsnatur zu kontrollieren.

Jean-Jacques Rousseau sieht den Menschen erst durch die Gesellschaft verdorben („Alles ist gut, was aus den Händen des Schöpfers kommt; alles entartet unter den Händen des Menschen.“). In einem Urzustand/Naturzustand habe er neben der Selbstliebe die Fähigkeit zu Mitleid und Güte (Moral sei ihm noch unbekannt). Später sei es zu sozialer Ungleichheit, individuellem Eigentum, Arbeitsteilung und einem Gegensatz Arme - Reiche gekommen, was Selbstsucht, Macht, Unterdrückung und Kampf aller gegen alle mit sich brachte. Aufgabe des Staates ist, in einem Gemeinschaftwillen dies im Zaum zu halten.

Menschen haben Triebe und Instinkte. Sie sind auf Bedürfnisbefriedigung ausgerichtet und verfolgen ihre Interessen. Dies ist aber nicht unbedingt „böser“ Egoismus. Es gibt viele mögliche Gegenstände des Interesses. Menschen sind von Natur aus soziale Wesen. Auch die Fähigkeiten zu Liebe, Freundschaft und Wohlwollen sowie das Einfühlungsvermögen haben Wurzeln in der menschlichen Natur. Menschen haben einen freien Willen und können sich unter Gebrauch ihrer Vernunft entscheiden. Erziehung, gesellschaftliches Umfeld und persönliche Entwicklung spielen auch eine Rolle bei der Ausbildung von Verhaltensweisen.

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Deinem Kommetar kan man nur zustimmen, weil er es auf den Punkt bringt. Und darum einen Punkt. GALLARIAOY

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