Ist der Mensch nach Hobbes schlecht?

2 Antworten

Naja, der Mensch hat die Wahl, "gut" oder "schlecht" zu sein.

Erst einmal: Was ist "gut" oder "schlecht"?

Der Marder überfällt das Eichhörnchennest und krallt sich das Eichhörnchenbaby, um es zu essen. Böser Marder, süßes Eichhörnchen? Das Eichhörnchen geht einen Ast höher und krallt sich das Vogelküken.

Also, was ist "gut" und was "schlecht"?

Ist ja eine Bewertung. Tatsächlich gibt es das nicht. Jede Tat hat seine Folgen. Das ist alles.

Wenn ich in die Ecke gedrängt werde, mir und meiner Familie Gefahr für Leib und Leben droht: Naja, dann werde ich mich wohl verteidigen. Ist das böse? Oder gut?

Jeder Mensch  hat seine hellen (wie Güte, Liebe, Gemeinschaft usw.) und dunklen (wie Rache, Neid, Selbstsucht usw.) Prinzipien. Jeder. Er kann sich entscheiden, welche er nutzt.

Bin ich nun neidisch, geizig? Oder rede schlecht über jemanden? Oder helfe ich dem, der Hilfe braucht? Ist weder gut noch schlecht, nur eine Entscheidung, dieses oder jenes zu tun, mit entsprechenden Konsequenzen.

Sozusagen auf der einen Schulter den Engel, auf der anderen den Teufel.

Insofern handelt der Mensch im Naturzustand nicht böse. Aber auch nicht gut. Er handelt einfach nach den Prinzipien, für die er sich entscheidet.

Ist es böse, rational zu sein oder sich in Extremfällen selbst zu schützen, auch wenn dabei der andere zu Schaden kommt (Notwehr)? Natürlich nicht! Etwas mehr Rationalität täte uns als Gesellschaft gut, gerade in einer Zeit von Angstschürerei durch Rechtsgesinnte, Regierung usw.
Zudem ist Hobbs noch nicht der Weisheit letzter Schluss: Mitlerweile weiß man, dass jeder Mensch mit einem Basis-Moralverständnis auf die Welt kommt (wahrscheinlich eine Errungenschaft der Evolution), dass dann im Laufe des Lebens durch Gesellschaft, Religion, persönliche Erfahrungen usw. weiterentwickelt wird.
Ich glaube, dass der Mensch von Natur aus weder gut noch schlecht ist, sondern lediglich darauf bedacht, trotz und mit anderen zu überleben.

Thomas Hobbes und David Hume, Moralvorstellung, Staatsbildung

Hallo,

da ich bald, besser gesagt am Donnerstag, eine Ethik-Arbeit schreibe, über die beiden Philosophen Hobbes und Hume, hätte ich ein paar Fragen bezüglich der Beiden. Vor allem über die Staatstheorie von David Hume.

Nach Hobbes hat jeder Mensch das Bedürfnis nach Selbsterhaltung, wodurch der Krieg aller gegen alle entsteht und somit auch die Furcht, vor allem vor dem Tod. Daher schließen die Menschen einen Gesellschaftsvertrag, d.h. sie übertragen einen Teil ihrer Freiheit an einen Souverän/zentrale Autorität, unter der Voraussetzung die anderen tun dies auch. Die Menschen müssen also nach Regeln leben. Aber da der Mensch dazu neigt diese Regeln zu unterlaufen, müssen abschreckende Strafen eingeführt werden, die von einem Herrscher verhängt werden. - So hab ich die Staatstheorie von Hobbes bisher aufgefasst.

Aber was dachte Hume? Was ist außerdem mit der Hierarchie Humes von Wahrnehmen und Denken gemeint? Was hatte Hume für eine Moralvorstellung bzw. für ein Götterbild?

Eins weiß ich. Nach Hume ist der Mensch ein Gesellschaft suchendes Wesen (Grundbedürfnis) , sie bieten sich gegenseitigen Schutz und Beistand, außerdem sind sie wild/vereinsamt->elender Zustand.

Wäre für Hilfe wirklich dankbar!

LG Philipp

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Thomas Hobbes- Inwiefern ist sein Staatsform noch heute für uns wichtig?

Thomas Hobbes gilt ja mit seinem Hauptwerk "leviathan" als einer der wichtigesten Sozialogogen, philosophen usw. inweiferen war seine Staatsphilosophie typisch für die Aufklärung, welche Bedeutung hat sie heute noch für uns und wie hat sie die MEnschen der damaligen Zeit geprägt/beeinflussT?

Sicherlich ist seine Vorstellung wie ein Staat aussehen soll ein dikatorbejahendes Bild, und er hat die Menschen vielleicht dahingehend beeinflusst, indem er den Gedanken aufegworfen hat, Gott ist nicht die Ursache aller Dinge.. aber mehr weißich leider nicht auch kann ich mir gar nicht vorstellen, welche Bedeutung dies für uns noch haben kann.. inziwshcen wissen wir ja alle demokratie ist die erstrebenswerte Regierunsgform..

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