Ist der Mensch intelligenter als die Natur?

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

Nein 61%
Nein, der Mensch ist die Natur oder gehört zur Natur 22%
Ja 11%
Ja die Natur kann nicht vorausschauen und die Gefahren erkennen 6%
Andere Gründe 0%

4 Antworten

Nein

Die Natur selbst hat nicht wirklich einen Verstand. Aber wenn man meinst daß der Mensch die Natur als ganze beherrschen kann nein. Hochwasser bzw Fluten, Erdbeben, Wirbelstürme, Dürren, Feuersbrünste , Vulkanausbrüche, Kälte und Hitzewelllen, Tsunamis,Erdrutsche, Schlammlawinen, einige Krankheiten, Unwetter, Monsterwellen gegen all das sind Menschen immer noch so gut wie machtlos

Nein

Der Mensch ist so dumm, dass er nicht einmal merkt, dass er seine Lebensfähigkeit vernichtet und noch von "Zuhältern" dazu genötigt wird. Ach der Klimawandel, fahre nur weiter mit Esso, Aral oder Shell, Hauptsache die bekommen Geld. Und die zwingen uns ihre schädigenden Stoffe zu nehmen. Direkt oder indirekt. Fahre mal vom Dorf mit dem Bus. Ohne Gas oder Öl ist es nicht möglich. Ein Zuhälter gibt einem Mädchen oder einer Frau auch keine Möglichkeit, sich anders zu entwickeln.

Nein, der Mensch ist die Natur oder gehört zur Natur

In der Badischen Zeitung von heute lese ich:

Das Volk ist im Alarmzustand. Aber keineswegs in Panik. Schließlich gilt es, möglichst effektiv eine Epidemie abzuwehren. Da müssen alle ihren Beitrag leisten. Also bleibt jeder in seiner eigenen Clique und reduziert die Kontakte zu anderen Gruppen. Die Gesellschaft insgesamt rückt weiter auseinander. Und wer für die Gemeinschaft besonders wertvolle Dienste leistet, wird auch besonders gut geschützt. Sogar eine Art Impfprogramm kommt ins Laufen – und zwar lange, bevor die Seuche überhaupt ausbricht. Dieses ausgetüftelte Konzept zur Krankheitsbekämpfung ist keineswegs eine menschliche Erfindung. Es funktioniert vermutlich seit Urzeiten in den Kolonien von Mitteleuropas häufigster Ameise: der Schwarzen Wegameise.
https://www.badische-zeitung.de/ameise-auf-abstand

Dieses Beispiel beantwortet deine Frage, Patrikreiser, doch eindrucksvoll.

Auf unserem kleinen Planeten hat eine besondere Tierart ein überorganisches Potential entwickelt. Dank dieser sogenannten Intelligenz lebt diese Art nicht mehr im intuitiven Austausch mit allem was sie umgibt, sondern macht sich zunächst im Kopf ein Bild davon, setzt das dann in akustische und visuelle Zeichen um.

Und wenn dann beispielsweise eine Pandemie auftaucht, muss zunächst getestet, dann überlegt dann geimpft und notfalls auf Intensivstationen gestorben werden.

Ja, diese intelligenten Leistungen sind einmalig!

Aber ist die Intelligenz unserer Art dem intuitiven Geschehen in der Natur überlegen?

Massentierhaltung, Klimawandel, Umweltzerstörung, Ausbeutung von Mensch und Natur,..

Mit dieser Intelligenz macht unsere Art sich die Erde untertan – und zerstört sie sowie sich selber.

Oder kann der Mensch gerade noch rechtzeitig seine Intelligenz dem natürlichen Geschehen „anpassen“?

Ja

Die NAtur ist gesetzmäßigkeiten unterworfen und hat keinen eigenen Verstand. Wäre die Natur intelligent hätte sie so etwas wie den Menschen erst gar nicht hervorgebracht;)

Der Mensch hingegen kann sein Handeln anpassen zum Wohl oder zum Schaden der Natur.

Der Mensch ist aber nicht besser als die Natur nur eben raffinierter wie ein gerissener Dieb der sich alles nimmt und dabei jegliche Scheu vermissen lässt und sich dabei noch als clever vorkommt aber am Ende sich selber schadet.

Was sind die genauen Gesetzmäßigkeiten?

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@Patrikreiser

Das geht von den NAturgesetzen bis hin zu Arten spezifischen Verhalten bei dem z.b. Fluchttiere wissen dass diese direkt nach der Geburt aufspringen müssen und wissen wo der Euter ist.

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@WAYKOW

Also in die Zukunft denkt die Natur nicht sondern reagiert nur, wenn es zu viel wird? Deshalb ist der Mensch intelligenter?

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@Patrikreiser

Nehmen wir das Beispiel

Leopard und Gnu

die Gnus bilden gigantische Horden um ihre Art vor dem Leopard zu schützen. Der Leopard kann gegen die Horde nichts ausrichten und nur kranke und schwache Tiere erlegen die der Horde bei der Flucht nicht folgen können.

Wären die Gnu intelligent würden diese einen Kreis bilden mit den stärksten Tieren Außen dann könnt der Leopard auch kein Jungtiere oder geschwächte Tiere erledigen. Ihr Fluchtverhalten ist daher instinktiv und nicht intelligent

Dann gibt es intelligentere Tiere wie der Menschenaffe, der genau weiß, dass die Kokusnuss hart ist und er ohne Werkzeug nicht an das innere gelangen kann und daher die Nuss auf einen Stein haut um sie aufzubekommen.

Erdmännchen nehmen Eier in die HAnd und werfen diese auch gegen einen Stein und Delphine setzen sich einen Schwamm auf die Schnautze als Schutz um den Untergrund aufzuwirbeln.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/delfine-jagen-mit-schnauzenschoner-kulturelle-evolution-bei-tieren-a-965622.html

Aber über diese intelligenten Handlungen hinaus bleiben die Tiere instinktiv gesteuert und passen sich kaum anderen Gegebenheiten an.

Der Mensch hingegen kommt mit fast jeder Situation zurecht und das hat schon begonnen mit der Kleidung die sie tragen und mt Steinzeitwaffen.

Daher reagiert die Natur nahezu 100% instinktgetrieben und der Mensch der in fast allen Bereichen der Natur unterlegen ist (sieht schlechter als Raubtiere, ist schwächer als andere Tiere im Vergleich zur Körpergröße usw.) Das einzige in dem der Mensch besser ist ist seine Intelligenz.

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@WAYKOW

Ja aber wenn man mit anderen Tieren argumentiert bleibt doch der Mensch auch ein Tier? Hätten die Tiere nicht angefangen zu denken, wäre der Mensch nicht da. Der Mensch ist auch die Natur, wenn es andere Tiere auch sein sollen.

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@Patrikreiser

Das stimmt. Der Mensch ist auch nur ein Tier;) auch wenn es sich für was besseres hält.

Aber wenn du Mensch und den Rest der Fauna und Flora vergleichst, dann setzt er sich durch die Intelligenz vom Rest ab.

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@WAYKOW

Die Intelligenz hat er nur, weil er dir Möglichkeiten und die Zeit dafür hat. Wenn nicht der Mensch dann morgen der andere Affe oder ein anderes Tier.

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