Ist der Mensch ein Pflanzenfresser? Fleischprodukte nicht gesund?

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28 Antworten

Hallo Frabenk!

Wir sind Allesfresser, das heißt wir können neben pflanzlicher Nahrung auch Tierprodukte essen. Unser Körper ist da sehr flexibel - entscheidend ist, dass man alle essenziellen Nähr- und Vitalstoffe bekommt. In unserer Entwicklungsgeschichte war Fleisch als zusätzliche Nahrungsquelle sicher sinnvoll (Nahrungsmittelknappheiten, Eiszeiten), heute aber nicht nötig, da alles was wir brauchen auch in pflanzlicher Nahrung steckt. Heutzutage überwiegen die Nachteile des Fleischkonsums auf Umwelt, Klima, Regenwald, Gesundheit, Welthunger, Mitgeschöpfe.

Wenig Fleisch macht nicht krank. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung rät jedoch von mehr als 300-600g Fleisch die Woche aus gesundheitlicher Sicht ab. Der Deutsche konsumiert allerdings im Schnitt doppelt bis viermal soviel als gesundheitlich noch vertretbar wäre. Vegetarier und Menschen die selten Fleisch essen haben ein deutlich geringeres Risiko an Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gicht, Rheuma, Bluthochdruck usw zu erkranken und leben im Schnitt länger.

Danke für den Stern :)

Freut mich, dass ich helfen konnte!

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Nähern wir uns der Frage mal auf völlig andere, ungewöhnliche Weise, nämlich spirituell.

Bei den Urvölkern hatte die Aufnahme tierischer Nahrung sehr deutlich spirituelle Werte. Die Jagd, die dafür benötigte Kraft auf beiden Seiten, die Stärke des gejagden Tieres. Die Urvölker glaubten, die Kraft des Tieres ginge mit dem Konsum auf sie über. Zudem war es anstrengend und kräftezehrend, ein Tier zu erlegen. Die Kraft und der Geist des Tieres ging für die Völker auf die über, die es verzehrten.

Heutzutage gibt es keine Jagd, es gibt Massentierhaltung und Massenschlachtungen im Akkord. Da fehlt schlicht und ergreifend das Bewußtsein dafür, daß Fleisch etwas besonderes ist und von einem Tier stammt, welches Kraft und Seele besitzt. Fleisch findet sich steril verpackt in den Kühlregalen, nichts erinnert mehr daran, daß es ursprünglich ein Lebewesen war. Im heutigen Zeitalter ist der Mensch auch so abgestumpft, daß er einfach konsumiert. Völlig gedankenlos.

Ich bin nach wie vor der Überzeugung, daß Fleischverzicht nicht sein muß, daß es aber unabdingbar ist, sich klarzumachen, was da auf dem Teller ist. Ich bin mit Kühen, die quasi im Garten standen aufgewachsen und lebe heute wieder Wiese an Wiese mit ihnen. Ich kaufe bei kleinen Landschlachtereien. Dort gibt es keine Massenabfertigung, dort gibt es auch nur Fleisch von Tieren, die ein halbes Jahr auf der Weide standen und im Stall mit Grünsilage überwintert wurden. Ohne Anbindehaltung. Teilweise stammen die Tiere aus ganzjährigen Offenställen.

Da ich sowieso einen sehr ausgeprägten Bezug zur Natur habe, bin ich jedem Steak, jedem Rinderbraten, jeder Lammkeule und jeder Gans dankbar, daß sie ihr Leben gelassen hat, damit ich genießen darf. Es hat den Nimbus des Besonderen.

Ich denke, dieser Blick auf "Fleisch" fehlt einfach. Fehlt er, wird der Sinn völlig ins Gegenteil verkehrt.

Wie gesagt, ein spiritueller Blickwinkel, den ich für nachdenkens- und empfehlenswert halte, aber natürlich niemals jemandem aufzwingen würde.

Menschen sind biologisch gesehen Omnivoren (Allesfresser), das kann man auch am Gebiss sehen, das sowohl Eigenschaften von Pflanzenfrressern (Backenzähne zum zermalen) als auch von Fleischfressern (spitze Eckzähne) hat. Fleisch ist ein wichtiger Eiweißlieferant und in Maßen gesund.

Hallo Frabenk!

  • Sind Menschen Allesfresser? Ja, aber es geht auch ohne.
  • Ist Fleisch ungesund? In heute üblichen Mengen ja.

Alle Untersuchungen sagen, dass Vegetarier in Summe länger gesünder leben. Hängt natürlich auch damit zusammen, dass der normale Fleischesser einfach zu viel Fleisch isst.

Ich esse Fleisch, wenn auch nur sehr wenig. Es gibt genügend Gründe, in dieser Position ein schlechtes Gewissen zu haben - habe ich auch. Wie viele Fleischesser, auch in meinem Umfeld. Überall, wo es ein begründet schlechtes Gewissen gibt, gehen Menschen verschieden damit um. Ich mache das ehrlich und souverän : Hochachtung vor allen Menschen, die aus Gründen der Nachhaltigkeit oder des Tier- / Naturschutzes Vegetarier oder Veganer sind.

Natürlich sollte sich auch der Vegetarier / Veganer ausgewogen ernähren.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Alle Untersuchungen sagen, dass Vegetarier in Summe länger gesünder leben

Apfel mit Birnen verglichen. Viele Vegetarier rauchen nicht, trinken wenig Alkohol und treiben viel Sport. Diese jetzt mit bewegungsarmen, rauchenden und alkoholsüchtigen Omnivoren zu vergleichen ist ja wohl ein Scherz ;))

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@Veganer09

Diese jetzt mit bewegungsarmen, rauchenden und alkoholsüchtigen Omnivoren zu vergleichen ist ja wohl ein Scherz

Aber das tut er doch gar nicht

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Hallo Frakebank! Alle Untersuchungen sagen, dass Vegetarier in Summe länger gesünder leben. Hängt natürlich auch damit zusammen, dass der normale Fleischesser einfach zu viel Fleisch isst.

Ich esse Fleisch, wenn auch nur sehr wenig. Es gibt genügend Gründe, in dieser Position ein schlechtes Gewissen zu haben - habe ich auch. Wie viele Fleischesser, auch in meinem Umfeld. Überall, wo es ein begründet schlechtes Gewissen gibt, gehen Menschen verschieden damit um. Ich mache das ehrlich und souverän : Hochachtung vor allen Menschen, die aus Gründen der Nachhaltigkeit oder des Tier- / Naturschutzes Vegetarier oder Veganer sind.

Natürlich sollte sich auch der Vegetarier / Veganer ausgewogen ernähren.

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.

Es ist immer schön zu sehen, dass Menschen sich mit dem Thema Fleisch und mit Ihrem Gewissen beschäftigen. Ich hoffe das wird jetzt nicht wieder als "Missionierung" empfunden, aber warum, wenn ich fragen darf, nicht sein schlechtes Gewissen beachten, wo doch so viele Fakten für Vegetarismus sprechen und der Schritt im Grunde so einfach ist. Natürlich, ich habe auch Fleisch verzehrt, hatte auch ein schlechtes Gewissen. Aber erst als mir die Dimensionen der Gräuel in der Viehzucht bewusst wurde, konnte ich einfach nicht mehr anders handeln. Es ist wirklich einfach, diesen Schritt zu gehen und zumindest in dieser Hinsicht ohne schlechtes Gewissen zu leben.

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Hi Frabenk, ich finde gut, wie du denkst. Mir gefällt das mit der Seele, die du auch den Tieren zugestehst, denn das ist auch meine tiefste Überzeugung. Der Mensch war und ist seit Anbeginn der Zeit als friedlicher Pflanzenesser gedacht und gemacht, er hat sich leider zum Allesesser entwickelt.... Man sieht ja, was daraus geworden ist. Angefangen von den Zähnen über die Haut und die Verdauungsorgane ist der Mensch den Pflanzenessern zuzuordnen. Der große russische Dichter Leo Tolstoi hat gesagt: "Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben" und von dem englischen Arzt, Biologen und Naturforscher Thomas Henry Huxley stammt das Zitat: "Der Mensch kam vor Beil und Feuer, also kann er kein Fleischesser sein". Du findest noch jede Menge anderer Aussagen z. b. in den "Zitaten zum Veganismus" und diversen Büchern. Allein unser Herz und unser Gewissen sollte uns Antwort genug sein. Wenig Fleisch wird dem Körper nicht gleich schaden, es gibt jedoch auch eine Gesundheit der Seele, mit jedem Bissen Fleisch isst man die Angst und Trübsal des Tieres mit, das dafür "gelebt" hat und gestorben ist... Viele Zivilisationskrankheiten rühren vom Tier"produkt"konsum her, das ist nachweisbar, die Tierleidlobby, die mit der sog. "Gesundheits"- und Pharmalobby zusammenarbeitet, wird den Teufel tun und die Menschen darüber aufklären. Auch darum finde ich gut, dass immer mehr Menschen wie du selbst Verantwortung übernehmen, für sich und andere. Hut ab ! Hörnie auf, zu hinterfragen und bleib niemals stehen, ich wünsche dir alles Gute ! LG, Sigi

Sind Menschen Allesesser?

Stell dir mal die Steinzeit vor. Alles was danach kam ist für die Evolution ein sprichwörtlicher Wimpernschlag. In der Steinzeit war es aufwändig, ein großes oder genug kleine Tiere zu erlegen, um damit den Stamm zu ernähren. Andererseits gab es noch nicht die riesig gezüchteten Obst-/Gemüsesorten von heute.

Man musste also viele Nüsse und Wurzeln sammeln, um das Überleben zu sichern. Gesund blieb man durch den Verzehr von Blattgemüse, das man heute als Heilkräuter kennt. Konnte man darüber hinaus ein Tier erlegen, war das eine willkommene Zusatznahrung. Lebensgrundlage wird jedoch das Sammeln gewesen sein, denn das ging immer. Man brauchte dafür, im Gegensatz zur Jagd, weder Glück noch Kraft und es war risikofrei.

Der Mensch ist demnach ein Allesesser, der sich grundsätzlich von Pflanzen ernährt und sie nur bei Gelegenheit mit etwas Fleisch aufstockt.

Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts war es auch hierzulande noch üblich, dass es einmal pro Woche einen "Sonntagsbraten" gab. Das war das einzige Fleisch, ansonsten gab es Getreideprodukte und Gemüse.

Ist Fleisch ungesund?

In kleinen Mengen aus nachhaltiger Produktion: Nein.
In großen Mengen: Ja.
Mit allen Rückständen der Massentierhaltung: Ja.
Zu stark verarbeitet und lange gelagert: Ja.
Indirekt durch die verursachte Umweltverpestung: Ja.
Indirekt über die Weltmarktpreise für (Futter-)Getreide: Ja.
Indirekt für die Umwelt/Wirtschaft durch die Förderung von GVO-Futtergetreide: Ja.

Einige Zivilisationskrankheiten kommen nachweislich durch falsche Ernährung. Vegetarier müssen zwangsläufig über ihre Ernährung nachdenken und vorrangig Gemüse essen. Deshalb bleiben sie im Alter gesünder.

  • ja , weil in fleisch sind proteine die die menschen brauchen sowie ihn obst und gemüse auch vitamine sind
  • nein quatsch kommt nur an wie du es kochst, die meisten geben zuviel öl rein undso aber sonst ist fleisch wichtig für den menschen

zwar kann sich ein mensch ohne fleisch ernähren aber dann wird man blass und da war noch was, also ich würde es nicht empfehlen

Warum sollte Fleisch denn wichtig sein, wenn vegetarische Nahrung alles was wir brauchen auch auf gesünderem Wege liefert.

Dass man als Vegetarier blass sei, ist ein altes Märchen.

Tierisches Protein braucht kein Mensch. Eiweiß ist aus Aminosäuren aufgebaut. 8 davon kann der Körper nicht selber herstellen. Alle 8 essenziellen Aminosäuren stecken in pflanzlicher Nahrung. Isst man Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse, erreicht man eine höhere biologische Wertigkeit als Fleisch, dass heißt der Körper kann das Eiweiß super verwerten. Zudem ist pflanzliches Eiweiß leichter verdaulich als Tierisches.

Eiweißmangel kommt hierzulande so gut wie gar nicht vor. Der Deutsche nimmt im Schnitt 50% mehr Eiweiß zu sich als empfohlen. Veganer nehmen im Schnitt zwar immer noch mehr zu sich, liegen aber am nächsten an den Empfehlungen. Vegetarier liegen bezüglich der Eiweißzufuhr nur minimal hinter Mischköstlern. Es gibt nahezu kein Lebensmittel ohne Eiweiß.

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So ein Blödsinn. Proteine sind auch nur Eiweis. Mal die einfachste Frage überhaupt. Was fressen die Pflanzenfresser, die die angeblich so "wichtigen" Proteine liefern? Warum beinhaltet ihr Körper dann diese "wichtigen" Proteine wenn sie selbst doch kein Fleisch essen?

Wenn man Kindern beibringen würde, es sei ungesund durch die Nase zu atmen, würden heute 99 Prozent der Deutschen mit Mandelentzündung rumlaufen, ohne diese "Lehre" je zu hinterfragen. Traurig

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Hol' dir aus der Bücherei Fachliteratur. Vegetarier wird man nicht einfach, indem man das Fleisch weglässt. Du musst viel mehr Gemüse und Obst essen, als als Mischköstler.

Der Mensch ist von Natur aus Allesfresser, trotzdem kann man sich zeitlich unbefristet vegetarisch ernähren. Wenn man es richtig macht, ist das sogar gesund.

Hier kriegst du einen groben Überblick davon, was du essen solltest: https://vebu.de/gesundheit/lebensmittel/686-vegetarische-ernaehrungspyramide

Die Frage, zu welcher Kategorie Fleisch- oder Pflanzenesser der Mensch gehört, kann letztlich nur mittels der vergleichenden Anatomie beantwortet werden: Das menschliche Verdauungssystem ist ans Fruchtessen angepasst. Menschen sind also weder Carnivore (Fleischesser) noch Omnivore (Allesesser) oder Herbivore (Pflanzenesser) sondern Frugivore (Fruchtesser). Das bedeutet, dass etwa 70-80% der Nahrung Früchte aller Art, sowie Beeren, Samen, Getreide, Knospen, Wurzeln, Rüben und Knollen sind. Der restliche Teil besteht aus Blättern und jungen Trieben. Tierische Nahrungsmittel, wie Insekten, Larven, Schnecken und vielleicht auch Kleintiere und kleine Fische, sind höchstens eine Ergänzung der pflanzlichen Nahrung im Prozentbereich, um die Protein- und Fettaufnahme zu erhöhen. Sie sind jedenfalls in keinster Weise ein essentieller Teil der Nahrung, der nicht auch grundsätzlich verzichtbar oder ersetzbar ist. Im Gegenteil: Da nämlich das menschliche Verdauungssystem also auf viele Ballaststoffe und Fasern eingestellt ist, und keine größeren Mengen tierischer Fette verarbeiten kann, besteht sehr rasch eine Gefahr für die Gesundheit, wenn zuviel an tierischen Nahrungsmitteln aufgenommen wird, vor allem wenn sie nicht nur von Insekten und Kleintieren stammen, sondern Fett und Muskelpartien größerer Tiere enthalten – zahlreiche Studien bestätigen dies. Einer der oft kolportierten Mythen im Rahmen der anthropozentrischen Sicht der Menschen ist, dass Menschen Allesesser wären - also, dass sie alles essen könnten, aber nicht müssten, und daher den ethischen Freiraum haben, vegan zu leben. Doch nähere Untersuchungen der vergleichenden Anatomie, sagen etwas anderes: Der Mythos der Menschen als Spitze der Nahrungspyramide, als romantische Urzeitjäger, die selbst die größten und stärksten Tiere ihrer Zeit töten und essen konnten, geistert bis heute in den Köpfen der meisten Menschen herum, und ist, wenn auch unbewusst, vielleicht eine der Haupttriebfedern am Fleischessen als natürlich gottgegeben festzuhalten. Da der erste Schritt der Verdauung der Nahrung im Mund mit Hilfe der Zähne geschieht, liegt es nahe, dort mit der Frage nach der natürlichen Ernährung zu beginnen. Im Vergleich zu einem Fleischessergebiss fällt beim menschlichen Gebiss sofort auf, dass die Eckzähne nicht viel größer als die anderen Zähne sind und sich nicht als Reißzähne hoch über die anderen erheben. Weiters fehlen flache, dreieckig-scharfe Scherenzähne als Molare oder Backenzähne. Und drittens steht die Zahnreihe der Schneide- und Backenzähne in lückenloser, geschlossener Anordnung, wodurch ihre Mahlfunktion verstärkt wird. Wie die vergleichenden Zahnforscher Richard Lehne und Hans Lüttschwager urteilten: Ist der Mensch ist kein Fleischesser. Kein einziger Zahn in seinem Gebiss, weist auch nur andeutungsweise auf Fleischnahrung hin! Dass das Fleisch nicht die natürliche Nahrung des Menschen ist, geht auch schon daraus hervor, dass er versucht, es zu zerkauen. Das Zerkauen von Fleisch ist aber an sich schon eine unnatürliche Betätigung, denn nicht ein einziges freilebendes Tier kaut das Fleisch. Es wird in schluckgerechten Bissen verschlungen. Im Gegensatz zu Fleischesser ist der menschliche Kauapparat auf das Zermahlen von Nahrung ausgerichtet. Die Kiefer können sich seitlich gegeneinander bewegen, die Backenzähne treffen aufeinander und nicht, wie bei einer Schere, nebeneinander. Der menschliche Speichel ist, um den Stärkeabbau zu ermöglichen, alkalisch und es gibt viele Speicheldrüsen. Fleischesser haben einen sauren Speichel zur Verdauung tierischen Proteins, es fehlt das stärkeabbauende Enzym Ptyalin. Andererseits ist der Mensch aber auch kein Pflanzenesser, denn dann müssten die Backenzähne spitze Höcker haben. Also ist der Mensch letztlich ein Fruchtesser, wobei Nüsse und Wurzeln dazugezählt werden. Früchte haben alles, was der menschliche Körper zur Nahrung braucht. Sie haben alle Mineralien und Spurenelemente, wie z.B. Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Eisen, Kobalt, Kupfer and Fluor, dazu alle Vitamine wie C, B1, B2, K, P, Provitamin A - und Vitamin B12 durch organischen Schmutz. Zusätzlich enthalten Früchte Fruchtsäure und Pektine, die die leichtere Verdaulichkeit ermöglichen. Und Früchte haben natürlich auch komplexe Kohlenhydrate, die dem Körper die nötige Energie liefern, sowie Ballaststoffe. Früchte enthalten nur relativ wenig - aber doch auch - Protein und Fett. So liefert die Orange z.B. 8% ihrer Kalorien durch Protein.

WOW, alle meine Däumchen für diese ausführliche und korrekte Antwort. Ja, wäre Fleischessen natürlich für den Menschen, hätten nicht so viele Skrupel, erstens die Tiere selbst zu töten und zweitens das Fleisch und die Innereien roh zu verzehren...Übrigens wähle ich meist den Überbegriff des Pflanzenessers zu diesem Thema, auch wenn das sachlich nicht ganz korrekt erscheinen mag. Liebe rohvegane Grüße, Sigi

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@Moucky

Der Mensch ist nicht in der Lage rohes Fleisch in größeren Mengen zu verzehren, bzw es zu verwerten. Dafür ist die Magensäurekonzentration nämlich deutlich zu niedrig. Beim Menschen liegt der nämlich bei nur 0,5 Prozent, was gerade mal einer wässrigen Lösung entspricht. Bei Fleischfressern, zb. Katzen oder Hunden liegt der bei 1,5 bis 4 was eine echte Säure darstellt.
In den menschlichen Eingeweiden beginnt aufgrund der niedrigen Säurekonzentration rohes Fleisch (auch gekochtes, wenn auch nicht in diesen Maßen) ein Verottungsprozess.

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WOW....Wo kommst du den auf einmal her ??

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Sind Menschen Allesfreser?

Ja, das sind wir.

Ist Fleisch ungesund?

Generell nein, aber bei Fleisch gilt auch das, was überall gilt. Zu viel macht krank und dick. In den richtigen Mengen ist es nicht ungesund.

Das ist das Gleiche mit der Schokolade. Jeder weiß, dass zu viel dick und krank macht, ein bisschen Schokolade aber eine Wohltat für den Körper sein kann.

ach weisst du, die menge macht es vor allem aus. wenn du wenig fleisch isst, wird dir das nicht schaden, gesundheitlich. trotzdem ist ein tier gestorben, hat sein leben gelassen nur damit du deine lust auf fleisch befriedigen konntest. dein körper braucht kein fleisch, dem geht es auch als vegetarier gut.

Ja, Du hast recht. Es ist ein Eiweiß der anderen Art. Deshalb ungesund, besonders, wenn es erhitzt ist.

Du könntest Paranüsse essen, die nennt man auch das Fleisch der Vegetarier. Bei topfruits.de gibt es gute rohe.

Das mache ich, weil ich glaube, dass es die Seele gibt und jedes Tier fühlen kann. Daher finde ich es nicht in Ordnung, Tiere zu essen (in dem Fall nicht mal nur wenig)

das ist deine Aussage ! ... wenn das wirklich deine Überzeugung ist ... dann sollte sich für dich die oben genannte Frage nicht mehr stellen...ob Fleisch gesund ist , oder nicht .. . meinst du nicht auch ? die allermeisten Vegetarierer/Veganer verzichten auf Fleisch aus genau diesen (von dir genannten) Gründen .. ob gesund oder ungesund ist in diesem Fall zweitrangig . ich kann nur dazu sagen .. Fleisch ist nicht gesünder als vegetarische Kost . so oder so ... das mußt du für dich entscheiden,was du letztendlich tust . ich zu meinem Teil bin auch (seit ca.10jahren) kein Fleischverzehrer und hab keine Mangelerscheinungen zu verzeichnen.. also .. es geht auch ohne Fleisch , wenn man nur will !..

wenn du dir den menschen anatomisch ansiehst, deutet vieles darauf hin dass er allesfresser ist. ein punkt dafür ist zb die gallenblase, sie dient zur verdauung von fleisch und fett. manche menschen bekommen nach einem fetten essen oder viel fleisch konsum eine unverträglichkeit in dem bereich. ein anderer punkt ist unser gebiss. du siehst dass wir eckzähne besitzen und ebenso schneidezähne, aber vorallem die eckzähne dienen als reißzähne um fleisch zu zerreißen. mit den schneidezähnen sollen auch fleischfasern geschnitten werden können. dann besitzt der mensch in seinem magen hochkonzentrierte säure. wenn er sich ausschließlich von pflanzen ernähren würde/müsste, wäre der pH wert nicht so niedrig.

ohne fleisch kommt der mensch natürlich aus, jedoch befinden sich viele nährstoffe darin, ie zb eisen. das kann jedoch auch durch anderes eingenommen werden. ein leben ohne fleisch ist also duraus möglich (wär hätts gedacht :P), aber grundsätzlich ist der mensch dafür ausgelegt alles zu ''fressen'', also auch fleisch :)

gruß ceddi

Ist Fleisch ungesund? Meine Familie will mir das nicht glauben

Ganz einfach: Es stimmt ja auch nicht. Fleisch hat viele und gesunde Nährstoffe. Man soll sich das Fleisch nur nicht in sich reinschaufeln wie ein Mähdrescher :)

doch Übergewicht kommt häufig vom Fleisch

häufig heißt nicht zwangsweise. Jemand der dick wird, der Ernährt sich falsch. Darin ist aber nicht das Fleisch Schuld, sondern seine Art und Weise WIE jemand isst.

vom Fleisch und auch einige Leiden.. oder?

Wer soll leiden? Die Übergewichtigen? oder die Tiere? Das Leid gibt es auf beiden Seiten, ist aber dennoch keine Überall-Tatsache.

Meine Mutter erklärt stets, dass Fleisch nicht schädlich ist und der Mensch ein Allesfresser ist.

Da hat deine Mutter auch vollkommen Recht.

Aber das Gebiss und der Körperbau spricht doch dagegen?

Nein. Das Gebiss ist sowohl für fleischliche, als auch für pflanzliche Nahrung geeignet. Ausserdem ist auch der Darm dementsprechend konzipiert.

Stimmt das mit der Allesfresser-Theorie?

Wenn ja, wieso, wenn nein, wieso nicht?

Ja wieso nicht? ^^ Evolution ist auch Anpassung an die Umwelt.

Sind Menschen Allesfreser?

Ja

Ist Fleisch ungesund?

Nein. Einige vegane Organisationen behaupten das zwar immer und wollen das durch Studien belegt haben (wollen), ist aber auch teilweise falsch interpretiert worden aus den Rohdaten. Fleisch ist gesund. Erst ein überdurchschnittlicher Konsum ist kontraproduktiv für die Gesundheit und ermöglicht auch dann durch Übergewicht o.ä. andere Krankheiten, welche auftreten könnten.

Super, ich finde es sehr gut wenn sich Menschen in einem so jungen Alter aus eigenen Stücken mit diesem Thema auseinandersetzen. Zur Frage:

Nein, Fleisch ist nicht gesund. Zumindest nicht mehr. Bei den heutigen Produktionsmethoden ist definitiv davon auszugehen, dass Fleischverzehr ungesund ist.

Die Frage die viele aufregt ist aber, ist Fleischverzehr notwendig? Nein ist er nicht. Die Liste der Keime und Krankheiten die in der Viehproduktion enstehen und verbreitet werden, wird täglich länger. Es ist außerdem eine Frage des Gewissens. Nicht nur, dass niemand das Recht haben sollte, solche Mengen an Tieren zu ermorden (Deutschland jährlich mehr als 300 Millionen Tiere - eine Zahl mit 8 Nullen - und das auf oft schmerzvolle Art und Weise, nein es sterben auch Menschen an der Fleischsucht. Die großen Futteranbaugebiete rauben weltweit den Menschen in deren Umgebung Wasser und Anbaufläche. Es gibt bewachte Felder von denen Hungernde mit Waffengewalt ferngehalten werden. 70% aller Anbauflächen gehen für die Futtermittelproduktion und Tierhaltung drauf. 50% der Trinkwassergewinnung werden direkt oder indirekt für die Massentierhaltung aufgewendet. Daran sterben Menschen, und zwar sehr viele.
So lang du nicht vegan wirst, brauchst du dir um "gesund oder nicht" keine Gedanken machen. Und solltest du auch diesen letzten Schritt noch gehen, dann musst du dir allein um das Vitamin B12 Gedanken machen, aber nicht sehr viele. Es gibt viele Nahrungsmittel denen dieses B12 künstlich zugeführt wurde, bzw kannst du auch es auch in Tablettenform zu dir nehmen. Allerdings würde ein eventueller Mangel erst nach einigen Jahren auftreten und müsste nichtmal direkt mit Veganismus in Zusammenhang stehen, denn es gibt auch andere Ursachen für B12 Mangel.

Nein, Fleisch ist nicht gesund. Zumindest nicht mehr. Bei den heutigen Produktionsmethoden ist definitiv davon auszugehen, dass Fleischverzehr ungesund ist.

Und der nächste mit dieser haltlosen These. DAS IST UNBEWIESEN! Du kannst nicht Fleisch komplett über einen Kamm scheren!

Die Frage die viele aufregt ist aber, ist Fleischverzehr notwendig? Nein ist er nicht

Soweit richtig. In einigen Gebieten der Welt aber dennoch unverzichtbar. Nämlich da wo so gut wie kein Ackerbau betrieben wird: Teile Afrikas, Island, usw.

Die Liste der Keime und Krankheiten die in der Viehproduktion enstehen und verbreitet werden, wird täglich länger.

Genau wie die Länge der Liste mit den zugelassenen Pestiziden. Und deren Rückstandsgehalt wird auch nicht gerade geringer. Es gibt aber sowohl auch Ketten, welche einige Pestiziderückstände nicht in ihr Regal stellen. Rewe z.B.

Es ist außerdem eine Frage des Gewissens.

Damit muss jeder selbst fertig werden.

Nicht nur, dass niemand das Recht haben sollte, solche Mengen an Tieren zu ermorden (Deutschland jährlich mehr als 300 Millionen Tiere - eine Zahl mit 8 Nullen

Und da sind die kleinen Tierchen aus der Pflanzenproduktion noch gar nicht mitgerechnet. Zählt man nun noch Schnecken, Käfer, Insekten und Spinnen hinzu geht das in die mehrere Milliarden!

70% aller Anbauflächen gehen für die Futtermittelproduktion und Tierhaltung drauf.

33% weltweit ist Agrarfläche. Viel ist Dauergrünland. DA können Tiere stehen, aber kein Weizen wachsen. Ausserdem werden auch "Abfälle" an die Tiere verfüttert (Rapsschrot, Sojaschrot). 90% Futterverwertung, bei 10% Öl-Herstellung. Welch eine Bilanz hmmm? Klar gibt es auch Agrarflächen, welche rein für die Tiere sind. Das streite ich nicht ab. Aber man kann eben nicht sagen, dass das alles auch für den Menschen genießbar wäre.

So lang du nicht vegan wirst, brauchst du dir um "gesund oder nicht" keine Gedanken machen

Auuuuuu backe. Wieso nicht? Jetzt wird es aber echt kriminell. Ist das dein ernst? Jaajaaa, wir Allesesser sind alle krank. kopfschüttel. oder?

Und solltest du auch diesen letzten Schritt noch gehen, dann musst du dir allein um das Vitamin B12 Gedanken machen, aber nicht sehr viele

missionierungsalarm oO

Ich hoffe du würdigst auch uns Fleischesser, welche DEINE Pflanzen mitdüngen, damit sie auch wachsen. Aber ich glaub das ist dir nicht so wichtig, oder?

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@Walla28

Hierzulande ist Fleischverzehr nicht notwendig.

Pestizide werden auch in der Erzeugung von Futtermitteln eingesetzt. Für die Erzeugung von Fleisch benötigt man ein Vielfaches an Futtermitteln. Verzichtet man auf Fleisch/Tierprodukte, verursacht man also selbst beim Konsum von konventioneller Ware weniger Umweltbelastung durch Pestizide. Multiresistende Keime werden noch große Probleme verursachen.

Nicht alles Land ist zum Anbau geeignet. Aber wir leben in einer Zeit, wo ein drittel der weltweiten Getreideernte verfüttert wird. Der Fleischkonsum ist viel zu hoch und da macht es viel Sinn entgegen zu wirken.

Über gesunde, ausgewogene Ernährung, sollte man sich bei jeder Ernährungsform Gedanken machen, da gebe ich dir recht. Aber Vegetarismus/Veganismus ist bei weitem nicht so kompliziert wie viele denken...

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@Paschulke82

Der Fleischverzehr ist vielleicht an sich nicht notwendig. Aber ist deswegen nicht sinnlos. Ganz im gegenteil. Er ist auch ein weichtiger Faktor. Z.B. in beim ökologischen Gleichgewicht, durch Nährstoffrückführung durch tierische Dünger. Weiterhin sind die Dauergrünländer so auch genutzt und stehen nicht einfach nur sinnlos in der Gegend rum. Der Ertrag der Landbetriebe in Deutschland ist dadurch auch viel höher. Und für Kinder ist es auch wichtig. Es geht nicht darum, dass man ein Kind auch vegan ernähren KANN. Es geht darum, dass viele Ernährungswissenschaftler es für bedenklich halten Kinder und Säuglinge rein vegan zu ernähren, weil man dazu auch viel Wissen mitbringen muss. Viele Kinder sind vorher Satt, bevor sie die erforderlichen Nährstoffe gedeckt haben. Deswegen halten auch viele Ärzte und Ernährungswissenschaftler eine vegane Ernährung für ungeeignet und raten davon sogar dringend ab. Wir haben ja nicht 80Mio Experten in Deutschland. Und wenn alle Vegetarier/Veganer werden, dann werden die nicht von heut auf morgen schlau ^^

Und der Geschmack ist bei vielen ja auch ein enorm wichtiger Faktor.

Dass Rinder/Schweine auch Getreide essen kann ich nicht abstreiten ^^ Es ist auch ein Teil der Nahrung klar. Hauptbestandteil ist aber trotzdem Gras und Heu.

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@Walla28

Wie heutzutage der Großteil des Fleisches erzeugt wird zu sehen und dann von ökologischem Gleichgewicht zu sprechen ist absurd.

Nährstoffe werden auch ohne ein weiteres Glied in der Nahrungskette zurückgeführt. Das ist ein Kreislauf.

Kinder ausgewogen vegan zu ernähren ist nicht so extrem kompliziert. Informieren wie man sich ausgewogen ernährt, sollten sich alle Eltern.

Geschmack ist sicher wichtig. Hat aber nichts mit dem Thema zu tun.

Trotzdem wird zu viel Fleisch gegessen

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@Walla28

Deswegen halten auch viele Ärzte und Ernährungswissenschaftler eine vegane Ernährung für ungeeignet und raten davon sogar dringend ab.

Das hast du recht, es ist echt schwierig und verdammt aufwendig, sowie gefährlich!

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@Naginata

Wenn man es richtig macht, ist es trotzdem wesentlich gesünder. Vor allem wenn man im Dorf wohnt und leicht an Bio-Produkte kommt, die übrigens immer billiger werden, denn viele steigen darauf um.

Was die Gefahr angeht: Der bin ich mir durchaus bewusst. Ich habe bereits eine Liste der Vitamine und daneben Dinge, die ich für sie essen kann. So wenig ist das nicht, selbst ohne Fleisch.

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@Walla28

Warum fühlst du dich missioniert, wie du schon sagst, jeder muss mit seinem Gewissen selbst fertig werden? Aber da du ja so tiefschürfende Argumente lieferst nun doch auch noch ein wenig "Unterricht".

Du behauptest also, die ganzen Gammelfleischskandale, Übermedikation und so Dinge wie BSE sind alle erfunden? Von Vegetariern und Veganern?

Deine Aussagen zur "Pflanzenproduktion" amüsieren mich stets aufs neue, hört man die doch immer von denen, die sich angegriffen und "missioniert" fühlen. Zusätzlich zum Fleischverzehr vertilgst du ja auch Pflanzen, und das Tier dass du isst, sogar noch mehr. Wie erwähnt, 70% der Agrarflächen nur für Tierproduktion. D.H., wenn du dir um Käfer und Spinnen sorgen machst, iss kein Fleisch und schon betreibst du wirkungsvolle Arbeit zu deren Schutz.

"Gesund oder nicht" bezog sich auf Mangelerscheinungen durch die vegetarische und vegane Ernährung. DEINE Auslegung dieses Satzes lässt aber ein Lächeln bei mir aufblitzen. Getroffene Hunde bellen? Vielen Dank für diesen erhellenden Einblick.

"33% weltweit ist Agrarfläche" Ja und davon sind 70% durch Futtermittelproduktion belegt. Lesen und verstehen. Die sog. "Reste" der Sojaproduktion (insbesondere aus Südamerika) sind ebenfalls von der Futtermittelproduktion erzeugt. In Brasilien und Mexico werden gigantische Länderreien mit Soja bewirtschaftet, welcher von vorn herein nie für Menschen bestimmt war. Durch die unfassbaren Mengen im Anbau geht das Grundwasser zurück und es fehlt an Anbauflächen für die Bevölkerung.

Hab ich noch was vergessen? Sprich mich doch einfach darauf an, wenn dem so ist.

Achso eins noch. Selbst wenn ich in "Mission" ginge... ich täte gut daran. Du verteidigst eine Lebensweise, die Menschen und Tiere das Leben kostet. Ich weise lediglich darauf hin, dass eben dies das Resultat ist.

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@Walla28

Das ist aber leider nur die halbe Wahrheit. Der tierische Dünger, den du erwähnst, hat große Teile von Deutschlands Ackerflächen übersäuert und dafür gesorgt das ein enormer Phosphat- und Nitratüberschuss und eine Anlagerung mit Ammoniak stattgefunden hat. Bauern bekommen inzwischen Geld, damit Sie Ihre Felder nicht bestellen sondern für ein Jahr mit Klee oder Senf besähen, welche die Giftstoffe aus dem Boden ziehen müssen und vorallem, weil auf diese Art nicht noch mehr "Gülle" ausgebracht wird. Diese Pflanzen werden auch abgeerntet und anschließend vernichtet. Denn wie sich herausgestellt hat, sind die Pflanzenreste nach der Ernte so hoch belastet, dass die Tiere schnell und qualvoll daran sterben. Gesehen, Herbst vor 2 Jahren direkt hier in der Nähe, weil zusätzlich zum Geld von den Energieversorgern und der Kommune noch Geld mit dem Verkauf der Klee-Ernte erzielt werden sollte.

Gras und Heu müssen auch wachsen, und inzwischen reicht halt nichtmehr die Wiese um die Ecke, sondern Futtermittel (die zu nur sehr geringem Teil noch aus Heu bestehen sondern zu Großteilen aus Hülsenfrüchten) müssen gezielt angebaut werden, was einen möglichen Anbau von Lebensmittelpflanzen einschränkt. Zudem muss die pflanzliche Nahrungsmittelproduktion auch noch mit der Bioethanolproduktion konkurrieren, welche meist in den selben Händen wie die Futtermittelproduktion liegt.

Die gleichen Ernährungswissenschaftler die behaupten, eine vegane Ernährung sei schlecht für Kinder, schämen sich auch nicht zu sagen "Milch sei gesund, sei sogar ein probates Mittel gegen Knochenschwund durch Calciummangel". Das kommt in etwa der Aussage gleich, die einmal Mediziner trafen, als Sie Quecksilber als Verjüngungsmittel verabreichten.

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@Maisbaer78

Sagen wir es so : Zuviel Fleisch ist ungesund. Aber es ist auch nicht ungesund Fleisch zu verspeisen. Fakt ist der Mensch ist als Allesfresser entstanden. Fakt ist auch das die Menschheit zuviel Fleisch isst. Ich z.B. esse nur jeden Sonntag Fleisch und zwar von einem Bauernhof in der Nähe also NICHT importiert. Doch viele Vegetarier/Veganer ernähren sich falsch. Aber KEINESWEGS alle. Also sollte man sich VERANTWORTUNGSVOLL ernähren. Erstens zum Schutz der Erde, denn wenn wir so weitermachen wird die Atmosphäre durch die unglaublichen Methangas-Mengen der Tiere zerstört. Zweitens um unser Überleben zu sichern ( Ich weiss klingt primitiv, ist abet wahr ) und drittens um das ( zugegebenermaßen ) große Leiden der Tiere zu verringern. Bitte kritisiert mich HÖFLICH falls ich falsche Fakten genannt habe.

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@ Maisbaer: Danke für diese tolle Antwort - vielmals DH !:)

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Der Mensch ist seit Urzeit eine "Allesfresser" der Mensch braucht eine ausgewogene Nahrungsaufnahme. Soja als Eisweisspender zu eng gesehen. Fleisch vom kleinen Bauern (Landwirte) und Wild ist ein gesundes Essen. Wenn wir Menschen alle Tage Fleisch essen, dann werden wir kranken, es genügt 1x in der Woche einen "Eiweistag" einschalten. Nudeln mit Fleischsoße und Kebap nicht das Richtige wie auch Mäckis.

Klar muss man sich ausgewogen ernähren - egal als ob Mischköstler, Vegetarier oder Veganer.

Soja braucht man natürlich auch als Vegetarier oder Veganer nicht, da in nahezu jedem Lebensmittel mehr oder weniger Eiweiß steckt. Der deutsche nimmt im Schnitt 50% mehr Eiweiß zu sich als empfohlen - und auch Veganer liegen im Normalfall über den Empfehlungen.

Fleisch ist absolut nicht nötig. Im Schnitt liegen Vegetarie3r sogar näher an den Empfehlungen bezüglich Nähr- und Vitalstoffen als Mischköstler.

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90% der Fleischproduktion stammen aus der Massentierhaltung. Pflanzen enthalten mehr als genug Eiweis, durch die bessere Verwertbarkeit ergibt sich sogar ein größerer Nutzen für den Körper als durch den Verzehr von Fleisch. Man müsste sich schon extrem anstrengen, um sich ohne Eiweis ernähren zu können, da es praktisch kein Endprodukt gibt, das nicht zu großen Teilen aus Eiweis besteht.

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Ich sehe keinen Grund,warum man Tiere schlachten und ihr Fleisch essen soll,da man doch soviel anderes essen kann.Der Mensch braucht kein Fleisch.........Dalai Lama.......

Das Leben eines gefangenhaltenen Schlachttieres ist von anfang bis Ende schöpfungswidrig-angefangen mit der Aufzucht in Massenhaltung,der Kastration,den Hormonbehandlungen und der Verabreichung zahlreicher anderer Pharmastoffe bis hinzu den langen ,schmerzvollen Transporten in extremer angst und schließlich der Tötung im Schlachthof!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Der Mensch ist ein Allesfresser, und Fleisch ist keineswegs ungesund. Im gegenteil aus Fleisch wird Fleisch.

Da sieht die arme Kuh aus Holz aber alt aus.

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