Ist der momentan wieder auflebende Linksradikalismus ein ernst zunehmendes Problem?

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Das Ergebnis besteht aus 20 Abstimmungen

Nein 40%
Ja 35%
Nicht mehr als Rechtsradikalismus 15%
Das lässt sich momentan nicht eindeutig sagen 10%

20 Antworten

Nein

Tendenziell eher nein. Sicher taucht er immer wieder als Problem auf, aber er ist keines der besonders großen, die wirklich ernst genommen werden müssen. Und was die Hamburger Ausschreitungen betrifft, waren das ja keineswegs ausschließlich oder auch nur überwiegend Linksradikale, sondern schlichtweg junge Männer, die ihr Aggressionspotential ausgelebt haben, wie es andere als Hooligans nach einem Fußballspiel tun.

Zu fragen ist: Woher kommt dies Aggressionspotential ? Da gibt es mehrere Antworten, die sich gegenseitig keineswegs ausschließen. Einerseits gibt es da Instinkte: Auch junge Schimpansenmänner, die sich zusammenrotten, treten aggressiv gegen die etablierten Herden auf. Zum zweiten sind Aggressionen eine Reaktion auf Frustration; die gibt es ja immer wieder mit verschiedenen Gründen - junge Männer brauchen vor allem eine Frau. Und drittens ist da eben das System. Der Kapitalismus ist ein ernst zu nehmendes Problem; solange es ihn gibt, wird es auch Linksradikale geben.

Wladimir Iljitsch Uljanov nannte den Linken Radikalismus eine Kinderkrankheit. Wie ernst muss man Kinderkrankheiten nehmen ? Ganz ausrotten wird man sie wohl nie. Manchmal können sie im Einzelfall sogar tödlich sein. Aber bei den meisten gehen sie einfach und ohne große Behandlung vorüber.

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Das lässt sich momentan nicht eindeutig sagen

Jegliche Spekulationen in den Kommentaren sind zwar nett gemeint, aber nicht wirklich aussagekräftig. Die Frage die man sich stellen sollte ist: "Warum scheint Gewalt wieder ein politisches Mittel zu werden?"

Grundsätzlich lehne ich jegliche Gewalt ab. Dabei ist mir herzlich egal ob diese von links, rechts, oben oder unten kommt. In einer zivilisierten Gesellschaft hat Gewalt nichts in der Politik verloren. Das jetzt gerade die linke Gewalt im Fokus liegt ist klar, da sie aktueller ist.

Wenn irgendwo wieder einmal ein Asylheim brennt, kommen solche Fragen dann zu rechter Gewalt, usw...

Was ich damit sagen will ist, dass Gewalt zugenommen hat. Weder die Polizei noch jeder einzelne sollte Gewalt anderer Gewalt vorziehen und knallhart durchgreifen.

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Ja

Das größte Problem bei der Linksextremen Szene sehe ich darin, das sich gemäßigte Linke sich mit vermeintlichen Autonomen/Antifanten/Linksextremisten solidarisieren und das ,,Feindbild Polizei" gesellschaftsfähig machen.

Jede Art von Extremismus ist aufzuzeigen und zu verurteilen... wer das nicht versteht sollte dringend seinen moralischen Kompass neu ausrichten.

Scheinbar genießen Linksextreme einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft.. dies geht schon so weit, das man Polizisten bei der Ausführung Ihrer Arbeit (Festnahmen von randalierenden Linksextremisten) behindert.

Die Entwicklung hat man beim G20-Gipfel gesehen... und jüngst in BaWü - Fakt ist, man sollte dieses Problem ernst nehmen. Einfach zu sagen ,,die sind nicht so schlimm wie Rechtsextreme, daher sind die tragbar" ist vollkommen unsinnig. Vergleicht man sich auch selbst mit Leuten aus dem RTL-Vormittagsprogramm und meint immerhin besser als jene zu sein? Meine Güte... wo manche die Messlatte setzen ist nicht zu fassen. -.-

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Nein

Sich zu wundern das es zu gewaltsamen Ausschreitungen seitens linker Demonstranten in einer linken Hochburg wie Hamburg aufgrund des G20 Gipfels gibt ist ziemlich ist albern. Zwar verurteile Gewalt und auch die gewaltsamen Ausschreitungen in Hamburg ,da sie nichts bringen und nur den Rechten in die Hände spielen, aber jetzt mal im Ernst das hätte man leicht voraussehen können.

Eine Demonstration aufzulösen ,weil einige Teilnehmer vermummt sind ist auch seltsam . Würde die Polizei auf rechten Veranstaltungen und Demos so harsch gegen jeden Hitlergruß vorgehen,könnten keine dieser Veranstaltungen mehr stattfinden.

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Das war er immer schon. Er ist genauso gefährlich, wie der Rechtsradikalismus. Jegliche Art von Terror und Gewalt ist eine kriminelle Gefahr, die in einer Demokratie nichts zu suchen hat.

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Nein

Die Linksradikalen heutzutage scheinen sich hauptsaechlich an Gewalt zu berauschen, haben aber keine richtige Agenda, sondern stuetzen sich eigentlich nur auf die Ideen von Greisen wie Negri und Harvey.

Ich glaube nicht, dass die Bewegung organisiert genug ist, um ein Problem zu werden.

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Kommentar von Eromzak
18.07.2017, 07:04

Aber Zeitung liest du schon?

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Nein

Ist der momentan wieder auflebende Linksradikalismus

Wann haben die Linksradikalen denn Pause gemacht?

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Das lässt sich momentan nicht eindeutig sagen

Ich frage mich in dem Zusammenhang, wo unsere Zivilgesellschaft bleibt.

Bei Ausschreitungen von rechts sind die Kulturschaffenden auf dem Plan mit Veranstalltungen wie " Rock gegen rechts".

Wenn ein paar Dummköpfe ein Exemlar des Tagebuchs von Anne Frank verbrennen, führt Iris Berben eine Bücherlesung durch, um ein Zeichen zu setzten. In Hamburg haben Fahrzeuge gebrannt. Wo bleibt Iris Berben und wo bleiben die anderen Berufsbetroffenen?

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Jegliche Art von Radikalismus sollte ernst genommen werden.

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Radikalismus ist in jeder Form ein Problem!

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Kommentar von SoulandMind
18.07.2017, 02:27

Alles was fanatisch ist,taugt nichts!

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Ja

Linksradikalismus ist dasselbe wie Rechtsradikalismus. Sinnlose Gewalt bringt den Linken gar nichts, deswegen sind diese radikalen Linken auch keine richtig politischen Linken. Beim Rechtsradikalismus sieht es genauso aus, wobei der tatsächlich noch politischer ist. Flüchtlingsheime anzünden oder Ausländer verdreschen gibt doch noch die politische Meinung der Rechten wieder, wohingegen Autos von Fremden anzünden und Rewemärkte ausräumen jetzt nicht gerade gegen den Kapitalismus spricht ;). Der Linksextremismus ist also mindestens genauso gefährlich wie der Rechtsextremismus, wobei die radikalen Rechten mittlerweile zahlenmäßig sogar unterlegen sind.

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Kommentar von AnnaPospiech
18.07.2017, 00:37

Und welche Statistik belegt dass die Rechten unterlegen sind? Ich selbst sehe das genauso dass von beiden Seiten Gewalt ausgeübt wird und dies nicht politisch zu begründen ist. Dennoch finde ich dass es einen signifikanten Unterschied macht im Hinblick auf die Betroffenen des Links,- und Rechtsradikalismus.

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Kommentar von Fragender17
18.07.2017, 01:34

waren sie aber auch schon in den 90ern gab immer schon keilereien mit beiden extremistischen Gruppierungen.

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Kommentar von jonitheboy
18.07.2017, 02:46

lösch

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Nein

ich sehe den Rechtsradikalismus als viel größeres Problem an

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Nein

Nein, iss kein wirkliches Problem, irgendwelche Randerscheinungen sollte man nicht aufblasen. Der hiesige Staat und zahlreiche Kleinbürger ("tapfere Bundesbürger") neigen zur Hysterie. Gleichzeitig verharmlosen sie den Rechtsextermismus, in dem sie ihn auf eine Stufe mit Radikallinken stellen. Das ist ein typisch deutsches Phänomen. Wie sagte dochj Brecht. "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch".

Die Deutschen hatten sich nicht selbst vom Faschismus befreit, ja noch nicht mal nennenswerten Widerstand geleistet. Nach 1945 gab es keine wirkliche Entnazifizierung, einen Antifaschismus gibt es daher nicht in diesem Land, ergo fallen viele Antworten spießig-reaktionär aus.

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Kommentar von Fragender17
18.07.2017, 01:37

Und was ist mit dem rot Front Kämpfer Bund ? Gab es wirklich keine Linksextremisten ?

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Kommentar von Eromzak
18.07.2017, 07:11

Aber das ist doch ein verdrehtes Weltbild, ich lese seit Jahren nur ''rechte gewalt, rechte gewalt'' dabei sind die Zahlen immer relativ ähnlich. Der Rechtsextremismus in Deutschland wird doch erst recht total überbewertet. Die meisten Leute denken wir hätten ein rechtes Problem in diesem Land - dabei ist das genauso wie die Linksextremen Straftaten und co doch im Promillebereich. 

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Kommentar von AalFred2
18.07.2017, 08:44

Warum genau ist linke Gewalt gegen Menschen jetzt besser als rechte Gewalt gegen Menschen? Krudes Weltbild.

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Guten Morgen!!
Das war es auch vor den Vorfällen in Hamburg!

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Rechtsradikalismus ist eher ein zunehmendes problem

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Kommentar von Luka2609
18.07.2017, 00:24

Dass würde ich nicht so sagen, beide sind gleich groß nur der Linke wird immer unterschätzt, was ihn gefährlich macht.

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Kommentar von fragenwow
18.07.2017, 00:28

wenigsten sind sie nicht so gewaltätig auf menschen anderer herkunft

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Ja

Wie jeder Extremismus. 

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Nicht mehr als Rechtsradikalismus

Ich denke jede Form von Radikalismus stellt ein Problem dar.

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Ja

Man sollte Rechtsextremismus sowie Linksextremismus im Auge behalten. Unsere Politiker waren immer auf dem linken Auge "blind", ich hoffe Hamburg hat wenigstens dazu beigetragen, dass man den Linken auch die Stirn bieten muss. Wie man sieht sind die Linken auf keinen Fall zu verharmlosen.

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Kommentar von jackthegiant
18.07.2017, 22:57

Auf dem linken Auge ?Bei wessen Fall hat der Verfassungsschutz den Beweise verschwinden lassen?

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Nicht mehr als Rechtsradikalismus

Jede Art von Radikalismus gehört bekämpft. Sehr hart sogar!

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Nein

Linksextremismus gibt es nur in der Politik, nicht auf der Straße!

Die Gestalten, denen in Hamburg eine friedliche Grillparty tragisch entglitten ist, sind KEINE Linksextremisten!

Diese Typen wurde meiner festen Überzeugung nach von der herrschenden Klasse finanziert und beauftragt, auf dem G20 Gipfel für Ärger zu sorgen, während die Qualitätsmedien den Auftrag hatten, unablässig ausschließlich darüber zu berichten.

Warum das Ganze? Na das liegt doch auf der Hand. Das dumme unmündige Volk soll wieder einmal gespalten und desinformiert werden. Vielleicht ist es dem ein oder anderen aufmerksamen Bürger aufgefallen, dass von dem eigentlichen Gipfel so gut wie gar nichts berichtet wurde.

Das kann ja alles kein Zufall sein. Ich glaube, diese entartete Grillparty in Hamburg wurde gezielt von den Mächtigen inszeniert, um davon abzulenken, was tatsächlich hinter verschlossenen Türen von den Regierungsoberhäuptern vereinbart wurde. Und das kann wieder nichts Gutes gewesen sein.

Es könnte aber auch sein, dass es davon ablenken sollte, dass nichts beschlossen wurde. So oder so, während wir wieder mal die leidliche Debatte führen, welches politische Lager extremistischer ist, werden diejenigen, welche die ganz großen Räder drehen, das Chaos nutzen, um weiteres Unheil in der Welt zu verbreiten.

Egal was in der Welt geschieht, alles scheint auf einen sehr großen und dumpfen Knall hinaus zu laufen. Ich vertraue keinem Politiker und keinen Medien mehr. Ich verlasse mich lieber auf meine Beobachtungsgabe, meinen Verstand und meiner Fähigkeit, kritisch denken zu können.

Manche nennen es Verschwörungstheoretiker oder Populist. Ich sage nur: Augen auf beim Eierkauf!

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Kommentar von Eromzak
18.07.2017, 07:07

Das wäre nicht das erste mal das Seitens einer Regierung zumindest Einzelpersonen als Anstifter eingeschleust werden. Ist Geschichtlich zur genüge Belegt und selbstverständlich nicht ausszuschließen. Das die Antifa, schwarzer block und soweiter nen haufen extremistischer Flachpfeifen sind macht das aber auch nicht besser. Wenn Rechtsextremismus in Deutschland ein Problem ist, dann ist es Linksextremismus ebenso. (vorallem wenn wir über Zahlen reden) 

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Kommentar von AalFred2
18.07.2017, 08:39

Manche nennen es Verschwörungstheoretiker oder Populist

Na, eigentlich nennt man es Pippi Langstrumpf. "Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt"

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