Ist der legale Zuzug von Familienangehörigen für Flüchtlinge des Rätsels Lösung?

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7 Antworten

Nein....der Zuzug, gleich welcher Art, ist sicherlich keine Lösung.

Unsere politischen Theoriestrategen haben ja nun selbst mit Erstaunen und Erschrecken festgestellt, der Hauptanteil der Flüchtlinge muss allenfalls im HatzIV-Programm eingegliedert werden.

Aus den erhofften wirtschaftlichen Zuwächsen erfolgen allenfalls Haushaltsbelastungen, die dann der Steuerzahler in irgendeiner Form zu tragen hat.

Die einzige Möglichkeit aus diesem Schlamassel überhaupt noch positive Aspekte zu gewinnen, wäre die Möglichkeit der Unterrichtung der Flüchtlinge auf Bereiche, die ihnen sinnvoll helfen die alte Heimat wieder aufzubauen.

Hierzu gehört dann auch die Schulung im Allgemeinwissen, und der Handhabung von Computern. Viele der Flüchtlinge haben in Sachen schulischer Bildung lediglich Koranschulen besucht. 

Mit Beten wurde noch nie Haus Acker bestellt und ein Haus gebaut.  Die Leute brauchen also Perspektiven, und auch Lust wieder nach Hause zurück zu kehren.

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Kommentar von 1988Ritter
05.02.2016, 15:43

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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EIne Lösung ist das kaum.

Ob das sinnvoll ist oder nicht und wie sich das für den Einzelnen auswirkt ist die andere Frage.

Problem ist halt gleichzeitig auch, welche Angehörige genau das betrifft und wie genau man das kontrollieren und durchführen will - da gibt es dann schon wieder mehr Schwierigkeiten und auch eine gleichmäßige Verteilung wird dadurch erschwert.

D.h. eher schafft das sogar noch einige Probleme mehr.

Zum Thema Wohlfühlen ist eine vernünftige Integration wichtig; nichts desto trotz darf man nicht vergessen, dass da neben individuellen Erfahrungen auch kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen, vllt aufkommende Unzufriedenheit (vor allen Dingen dann natürlich bei jüngeren Menschen) usw.

Man darf also nicht erwarten das es diesbezüglich keine Probleme mehr geben wird.

Und mit dem Berufsleben hat das alles wenig zu tun: hier ist es entscheidend, dass man erstmal Bildungsmöglichkeiten schafft.

Wie das funktionieren soll weiß man glaube ich selber noch nicht so genau, denn mit der Begründung es wäre kein Geld da wurden in vielen Gebieten jahrelang diese Möglichkeiten reduziert und einen Plan wie man das besser gesalten kann der auch wirklich umsetzbar und konkret ist habe ich noch nicht gesehen.

Daneben müsste man vllt auch über ein Umdenken des Bildungssystems nachdenken (was meiner Meinung nach ohnehin schon lange überfällig wäre).

Das nächste Problem wäre: wo soll man diese ganzen Leute unterbringen? Es gibt schon bereits jetzt genug Menschen hierzulande, die keine Arbeit finden.

Der Fachkräftemangel betrifft ja nur vergleichsweise wenige Bereiche in wenigen Regionen in wenigen Unternehmen -wohin dann mit dem Rest?

Aber klar: eine solche Betätigung gehört idr zu einem normalen Lebensalltag und ohne Job und Perspektive steigt die Unzufriedenheit noch weiter.

Da müsste man sich also schon einiges überlegen um kein "Glücksspiel" zu betreiben.

"Egal, was es kostet!"

Egal ist das nicht.

Das ist genau wie wenn du etwas essen kaufen willst - du kannst dir halt nur das kaufen, was deine finanziellen Mittel hergeben.

Und so ist es hier auch. Daher ist es nicht egal was es kostet sondern man hat nur begrenzte Ressourcen und dabei muss man auch Verwaltungskosten und Folgekosten (Wohnungen, Bildung, medizinische Versorgung, Infrastruktur usw) berücksichtigen.

Was natürlich klar ist: je besser man plant desto effizienter kann man mit den Ressourcen umgehen und desto mehr kann man mit gleichen Ressourcen helfen.

Aber für einen effizienten Umgang ist es eben wichtig, dass man sich klar macht, dass das alles nicht egal ist, sondern einen kritischen Umgang und Langzeitplanung erfordert.

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Wenn ich mich nicht täusche, gibt es solche Möglichkeiten des Familienzuzugs. Nur hatte und unser aller Lieblingsminister de Maizière mal eine seiner glorreichen Ideen, den Familienzuzug abzuschaffen.

Aber zur Frage an sich: Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der Nachzug der Familien sogar die Integration verlangsamt. Zunächst einmal ist die Familie ofc ein Rückzugsort, den ich keinem Menschen dieser Welt nehmen möchte! Aber wenn es rein darum geht, Migranten zu integrieren, dann haftet an der Familie zu viel von der Mutterkultur. Pflegefamilien oder Patenschaften würden die Integration da viel eher fördern. Aber das kann man sich eben nicht kaufen, sondern da braucht man viele weitere Freiwillige, die Patenämter übernehmen.

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Kommentar von martinzuhause
20.01.2016, 15:01

"mal eine seiner glorreichen Ideen, den Familienzuzug abzuschaffen."

das erspart uns aber erst mal ca. 3mio weitere flüchtlinge zu versorgen

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Nicht zwangsläufig. Es kann auch passieren, dass die Flüchtlinge sich mit der Familie isolieren und außerhalb der Familie keine sozialen Kontakte pflegen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass gerade Frauen eigenständiger und emanzipierter werden, weil sie nicht mehr durch die Männer herabgesetzt werden. 

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das "egal was es kostet" will und kann keiner bezahlen. einen familiennachzug kann es nur geben wenn der flüchtling hier asyl bekommt, deutsch lernt, arbeit hat und seine familie auch selber versorgen kann.

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Wie wäre es, wenn man für Frieden in Syrien sorgt? Sobald dort Friede herrscht, kann man alle wieder nach Hause schicken.

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Das war Frau Merkel. Frag mal das Volk was die Lösung ist. Du wirst genug Meinungen hören, dass sie da bleiben können wo sie sind

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