Ist der Kommunismus wirklich unmöglich?

9 Antworten

Unmöglich ist Kommunismus nicht. Unsere Fertigungen werden immer effektiver und immer automatischer, mehr und mehr Arbeit wird durch Computer oder Roboter übernommen. Am Ende haben wir überspitzt gesagt das Ergebnis, dass sich alle Arbeit von selbst erledigt und alle Menschen arbeitslos sind.

Dann hast du die Wahl, ob alle Leute auch ohne Arbeit ihren Anteil bekommen. Oder ob ein Besitzer aller Roboter und Maschinen alle Güter bekommt und alle anderen verhungern müssen ;o)

Nein ist er nicht, jedoch ein langer Weg bis man ihn erreicht hat.

Man benötigt davor den Sozialismus und die Diktatur des Proletariats, bis zum Kommunismus zu gelangen; außerdem müssen die Massen umerzogen werden und genau so Lehrer von uns werden. So erwecken wir ein Klassenbewusstsein.

Viele Menschen behaupten, der Kommunismus sei was sehr schlimmes, obwohl sie sich noch nie richtig damit befasst haben und nur die Lügen von imperialistischen Medien und Historikern (die von Imperialisten bezahlt wurden) nacheifern.

Die größte Lüge z. B. ist, dass der Kommunismus Millionen von Opfern gebracht hat, was selbst Anti-Kommunistische Historiker - die nicht von Imperialisten bezahlt wurden - widerlegen können.

Kommunismus ist ein utopischer Idealzustand der menschlichen Gesellschaft. Der ist aber höchstens in kleinen Gemeinschaften zu realisieren, wo sich alle prinzipiell einig sind, zusammenhalten und alles miteinander teilen.

Im Rahmen eines Landes mit vielen Millionen Menschen und ebenso vielen unterschiedlichen Lebensinteressen und Einstellungen ist Kommunismus nicht machbar. Da braucht es ein freiheitliches System, in dem sich jeder nach seinen Interessen und Vorlieben entfalten kann. Damit sich nicht einzelne mächtigere Gruppen und Interessen auf Kosten der anderen breitmachen und deren Lebensqualität zunichte machen, sind einschränkende Gesetze und Schutzbestimmungen notwendig, die den Freiheitsspielraum beschränken. Diese sollten frei und fair von demokratisch gewählten und kontrollierten Institutionen ausgehandelt werden.

Die ursprüngliche Idee eines staatlichen Kommunismus entspringt den Theorien von Marx, Engels und Lenin. Diese wurden in der Praxis zu einer Ideologie, die den Menschen vorschreibt, was sie zu denken und wie sie zu handeln haben. Es läuft hinaus auf ein diktatorisches System der Unfreiheit. Darin werden der Ideenreichtum und die freie Initiative abgewürgt und die Auffassung vom Leben auf seine materiellen Grundlagen reduziert.

Unter solchen Bedingungen kann sich keine geistig befriedigende und solidarische Gesellschaft entwickeln.

Außerdem baut die Idee des Kommunismus auf einem negativen Menschenbild auf, das die Menschen als von Natur aus selbstsüchtig und profitgierig betrachtet. Kommunistische Systeme neigen daher zu Zwang und Gewalt, mit dem Vorwand, der Eigennutz müsse eingedämmt werden.

Unter freiheitlichen und sozialen Bedingungen erweisen sich die Menschen aber als durchaus kooperativ und uneigennützig. Die Früchte der Arbeit kommen dann sowohl dem Einzelnen als auch der Allgemeinheit zugute. Das funktioniert aber am Besten auf freiwilliger Grundlage in einer großzügigen und toleranten Gesellschaft.

Kommt darauf an, was man für Kommunismus hält.

Die Vokabel hat in den vergangenen 200 jahren diverse verschiedene Besetzungen erhalten, von denen einige utopischer Unfug sind und andere von unserem jetztigen Zustand nich allzu weit entfernt.

Wenn man den Amerikanern glauben wollte, leben wir ja bereits im Kommunismus ^^

Kommunismus ist einfach super und funktioniert auch. das einzige Problem an der Sache ist der Mensch

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