Ist der Kolonialismus an der heutigen Lage Afrikas verantwortlich?

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6 Antworten

Aber auch die geographische Lage Afrikas und die damit verbunden Bedingungen für zB die Agrarkultut sind nicht die besten Voraussetzungen. Hinzu kommt noch dass die westlichen Länder Diktatoren wie zB Gaddafi damals unterstützen da sie so Vorteile kriegen. Dies führt aber dazu dass die Leute unter der Diktatur leiden und sich das Land im allgemeinen nicht entwickeln kann. Hoffe das hilft

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Ja zum grossen teil. Viele Länder wie zum Beispiel Kenya wurden sogar bis mitte des 20 Jahrhunderts unterdrückt und konnten sich somit nicht entwickeln.

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Wenn nur der Kolonialismus verantwortlich wäre, dann dürften heute die asiatischen / südamerikanischen Länder nicht besser dastehen als Afrika. Fakt ist, das in der präkolonialen Geschichte Afrikas Strukturen vorhanden waren, die @tryanswer bereits angedeutet hat und die es natürlich heute nicht zum Besseren kommen lassen. 

Das passt zwar nicht in die gedanklichen Strukturen vieler Menschen in Deutschland aber die Konflikte in Afrika sind quasi "hausgemacht". Ausbeutung durch multinationale Konzerne oder durch andere  Staaten gibt es zusätzlich und die machen die Sache natürlich auch nicht besser. Aber es sind nicht die Ursachen der "tristesse africaine"

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Ich würde sagen ja, aber nur zu einem gewissen Teil. Denn der Kolonialismus hat auch viele neue technische Errungenschaften in diese Länder gebracht.

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Nein, er trägt lediglich eine Mitschuld. Die heutigen Probleme Afrikas resultieren aus den Stammesstrukturen und der damit verbundenen Intoleranz und Ablehnung gegenüber anderen Volksgruppen.

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Kommentar von BadANDHappy
27.06.2016, 11:30

So eine sch-eiße  habe ich noch nie gehört!

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Ja, wobei man mit Kolonialismus die Zeit von 1520-1914 meint. Nur hat die Ausbeutung Afrikas nicht 1914 gestoppt, sondern lief weiter bis heute.

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Kommentar von mehrDemokratie
26.06.2016, 22:20

Da bin ich der selben Meinung wie Kenfmisttoll. Zur Plünderung der Rohstoffe wie z.B. seltene Erden, Diamanten und Erzen, werden Diktatoren an die Macht gebracht, Konflikte angeheizt und Waffen geliefert nur damit die Bevölkerungen rohstoffreicher, afrikanischer Länder unterdrückt werden können und um diese Länder auszusaugen. Ein gutes Beispiel ist Nestle (boykottieren). Sie bohren Tiefenbrunnen und senken den Grundwasserspiegel, während die Menschen die dort schon seit Jahrhunderten leben, kein Wasser mehr haben. Die wenigen Menschen, die das "Glück haben" bei Nestle zu arbeiten, bekommen 1 Flasche Wasser am Tag. In Kakao-Plantagen an der Elfenbeinküste ernten Kindersklaven den Kakao, den wir täglich trinken. Und nicht zuletzt kaufen Geierfonds das fruchtbare Nigerdelta.

Man kann davon ausgehen, daß dies nur die Spitze des Eisberges ist.

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