Ist der Islam wirklich so grausam wie mein Freund erzählt?

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15 Antworten

ein weiterer Aspekt:

Religiöse Minderheiten sind weitestgehend vernichtet in Ländern, wo die islamische Expansion zugegen war. Nur jene Familien und Einzelpersonen durften ihre Religion behalten, wenn sie den Moslems von Nutzen waren. Sei es durch ihren Reichtum mit hohen Zwangsabgaben an die Herrscher oder weil sie geschickte Händler waren oder ein bestimmtes Handwerk besser beherrschten als ihr Umfeld.

In diesem Sinne, durften nur die erfolgreichen Christen über die Jahrhunderte in diesen Ländern überleben und die eher wenig erfolgreichen Moslems auf der anderen Seite, sehen hier einen direkten Schuldigen für ihre Lebenslage. Das ganze wird durch die Religion unterfüttert und dann wirklich bedrohlich für Christen und Juden in den Ländern. Gerade in Syrien ist was man nicht vergessen darf und was traurig im Grunde ist Assad eher ein Überlebensgarant für die Minderheiten als ein sunnitischer Gottesstaat. Das macht die Christen für die Sunniten noch unsympathischer. Sie stehen dem politischen Islam im Weg.

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Der Islam selbst ist nicht das Problem, sondern die Leute, die aussagen in seinem Namen zu handeln.
Wenn der Koran das Problem wäre, weil dort drinnen steht Ungläubige zu töten und was sonst noch, müsste man dies auch auf die Bibel übertragen können, da darin so ziemlich dasselbe steht. Allerdings laufen Christen im Moment eher weniger aus religiösen Gründen Amok.
Also hat der Koran entweder mehr Einfluss auf seine Anhänger als die Bibel oder die Menschen selbst sind das Problem.

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Kommentar von Agentpony
15.07.2017, 16:30

, müsste man dies auch auf die Bibel übertragen können, da darin so ziemlich dasselbe steht

Das ist eine unzulässige Gleichung, zudem auch faktisch falsch. Während die Bibel auch nicht harmlos ist, ist der religiöse Kampf ein zentraler Bestandteil der muslimischen Lehre.

Noch mehr: viele Koranverse wurden genau während eines aktiven Religionskrieges verkündet.

Zudem: Der Charakter einer Religion ergibt sich nicht nur aus der zentralen Überlieferung, sondern aus der Gesamtheit der Lehre und dem allgemeinen Konsens der Kleriker und Gläubigen.

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Kommentar von Hamburger02
15.07.2017, 17:11

Der Islam selbst ist nicht das Problem, sondern die Leute, die aussagen in seinem Namen zu handeln.

Mit diesem Scheinargument wollen sich viele Moslems aus der Verantwortung stehlen. Sehr wohl ist der Islam als politsche Idee mit seinem Absolutheitsanspruch schuld an den ganzen Gräueltaten, die in seinem Namen vollbracht werden. Und alle, die dies verharmlosen mit "hat mit Islam nichts zu tun", "haben den Koran nicht verstanden", "sind keine echten Moslems" machen sich in meinen Augen mitschuldig.

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Das hängt vor allem von der Regierung ab in deren Land sie leben. Heißt zum Beispiel Iran war früher mal ein tolerantes Land mittlerweile aber ein Land indem andere Religionen nicht toleriert werden.

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Grüß Dich leonboiii!

Also damit hier keine Missstimmung aufkommt: Es geht da nicht um den Islam sondern um den Islamismus. Der ist speziell einerseits gewaltbereit und andererseits so erzkonservativ, dass sich massive autoritäre Strukturen ausbreiten.

Eine Verwechslung ruft allerlei Ärger hervor und ist nicht sachdienlich.


Bundeszentrale für politische Bildung

http://www.bpb.de/politik/extremismus/islamismus/36339/islamismus-was-ist-das-ueberhaupt

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von stonedog
17.07.2017, 17:15

Auf diese ewige Leier, dass der harmlose Islam ja gar nichts mit dem bösen Islamismus zu tun, fällt doch keiner mehr rein. Das ist pures Propagandagewäsch.

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  1. Der Islam ist nicht gewaltfrei. Es gibt eine Vielzahl von islamisch geprägten Länder oder Regionen, wo Menschen regelrecht zwangsislamisiert werden.

  2. Der Junge lügt. Diese Geschichte hat sich die Familie ausgedacht um den Flüchtlingsstatus zu behaupten. In Syrien leben Sunniten, Schiiten, Drusen, Juden und Christen. Sie haben sich dabei regional aufgeteilt, und leben in friedlicher und harmonischer Nachbarschaft. Der Bürgerkrieg in Syrien bezieht sich auf sunnitische Regionen und deren Bewohner. Der Westen Syriens ist konfliktfrei, und wird sogar von den Christen empfohlen.
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Kommentar von suziesext1236
16.07.2017, 00:32

"sogar von den Christen"

vor allem von dem syrisch orthodoxen Patriarchen angeraten, der übrigens wiederholt den Papst um Hilfe oder wenigstens um brüderliche Solidarität gebeten hatte, leider ist die Kirche in Westeuropa derart mit Willkommenskultur für das Sunnitentum befaßt, dass die Nächstenliebe nicht mehr ausreicht für syrisch-orthodoxe oder für ägyptische Kopten oder christliche Pogromopfer in anderen islamischen Ländern. Vielleicht irren sich Baptisten und Adventisten doch nicht, wenn sie den Vatikan als die große H*re Babylon bezeichnen.

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Das Problem ist eher, dass es DEN Islam nicht gibt, auch wenn Muslime nach hinduistischer Art mantraartig das Gegenteil behaupten. Die Mehrzahl der Gruppen im Islam sind sehr grausam, obwohl das eigentlich dem Koran widerspricht. Aber wer fragt im Islam schon nach dem Koran. Es geht eigentlich um die alleinseligmachende AUSLEGUNG des Korans. Und da interprtiert jeher hinein, was gerade passt und wie es die Situation erfordert.

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Es sind immer die Menschen, die sich entscheiden, andere Menschen grausam zu behandeln.  

Diese Lust am Foltern und Morden wird dann mit der jeweilig passenden Religion oder Staatsform als legitim hingestellt. ... 

 ... wir haben nur unsere Pflicht erfüllt ... und in Gottes Namen ....

 daran erkennt man sie ...und  in der ganzen Welt gibt es diese Unmenschen.

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Der Junge erzählt aller Wahrscheinlichkeit nach die Wahrheit. Das ist beileibe kein Einzelfall! Und der Islam ist wirklich grausam, eine menschenverachtende Ideologie. Lass dich von der auch hier allgegenwärtigen Propaganda, dass das ja gar nichts mit dem Islam zu tun habe, nicht verdammen und einschläfern.

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Der Islam war noch nie tolerant. Im Nahen Osten läuft zur Zeit die Verfolgung der Reste der alten christlichen Bevölkerung, z. B. der Kopten. 

Auch in deutschen Asylheimen werden tatsächlich Christen und Schwule gemobbt.

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Kommentar von leonboiii
15.07.2017, 15:35

Aber ist das nicht nur der IS der Christen verfolgt ? Und warum tun die Heimleitungen nichts gegen so ein Mobbing ?

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Nein, dass sind alles ganz liebe Mitbürger! 😎

Vielleicht mal mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen! 🤤😲

Oder Google nutzen! Hier ein Beispiel:

http://www.deutschlandfunk.de/islam-gewalt-ist-folge-der-lehre-mohammeds.694.de.html?dram:article_id=317521


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Kommentar von leonboiii
15.07.2017, 15:41

Aber warum sagen die Lehrer im Religionsunterricht dann der Islam ist tolerant ? Wenn doch selbst die Experten was anderes sagen

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Ja, es wird stimmen, was Dir dieser Flüchtlingsjunge erzählt hat. 

Gleichartige Berichte gibt es häufig. 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article157586994/Muslimische-Fluechtlinge-bedrohen-Christen-mit-dem-Tod.html

Tötungen und Gewalt gegenüber Christen gibt es auch in Egypten, der Türkei, im Libanon, in Jordanien usw. 

Nur dort sind, die Christen in der Minderheit. 

Solche Gewalt gibt es, das sage ich als evangelisch-reformierter Christ,   auch von Christen an Muslimen, z. B. in Zentralafrika. Von Muslimen an Juden. Von Juden an Muslimen. Einfach dort wo es andere Machtverhältnisse gibt. 

Es sind fanatische Menschen aller Religionen und Nicht-Religiöse, welche zu Gewalt aufrufen. Die Macht suchen und bereits sind, wehrlose Menschen umzubringen. Oft ist die Religon einfach ein Deckmantel um Leute zur Mittäterschaft zu bewegen. 

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Es gibt keinen Zwang zum Islam. Allah hat dies ganz klar im Qur'an verboten. Niemand darf einen Menschen zum Islam zwingen. Und schon gar nicht mit dem Tode bedrohen oder gar ermorden. Man darf auch keinen Nachbarn, egal wo, einfach drangsalieren oder verprügeln, schon gar keine Kinder.


Deine Erzählungen sind wirklich schlimm, haben aber mit dem Islam nichts zu tun. Es sind Muslime, die keine Ahnung von ihrer Religion haben: Leider muss man immer unterscheiden, was die Muslime tun und was ihre Religion von ihnen fordert.

Christen ist es verboten sich zu wehren. Jesus hat das in der Bergpredigt verboten. Wieviele Christen halten sich daran? Ich kenne einige Christen die sich daran halten, ich lese, höre und sehe aber ständig in den Medien etwas anderes. Ist deshalb das Christentum schlecht?

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Kommentar von Hamburger02
15.07.2017, 17:08

Es gibt keinen Zwang zum Islam.

Diese Propaganda wird zwar regelmäßig verbreitet, hat aber mit der islamischen Realität absolut nichts zu tun. 

Ist deshalb das Christentum schlecht?
Ja.

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Kommentar von Abrekk
15.07.2017, 17:15

Wenn jeder muslim töten würde weil es so im koran steht würde keiner mehr auf der Welt leben also sind das Terroristen die den Islam benutzen um zu töten.

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Kommentar von Bodesurry
15.07.2017, 18:13

AITafsir - kannst Du etwas konkreter werden, wenn Du schreibst: 

Ich lese, höre und sehe aber ständig in den Medien etwas anderes. Ist deshalb das Christentum schlecht?

Hast Du Links dazu oder was meinst Du genau damit?

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In Nigeria haben die islamischend Rebellen Hunderte Mädchen gestohlen und in den Busch genommen zum töten und vergewaltigen..auch die beten zu Allah

In Zentralafrika haben die islamischen das halbe Land zerstört..auch die beten in der Moschee..was du als Christ in Ägypten leiden musst ..wegen den Islams weiss auch jeder.,nur Tod und Vernichtung

Viele Länder weisst du ja selber..irak Iran indonesien..Tschetschenien..ja auch auf den Philippinen kämpfen tausende Soldaten gegen islamische Rebellen..die nur eines kennen..Tod und Vernichtung

In Deutschland verhalten sie sich (noch) ruhig, da es ihnen materiell gut geht und sie noch dicke Bäuche haben da unsere Läden voll sind

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Kommentar von leonboiii
15.07.2017, 15:48

Aber warum machen die das ? Intoleranz und Rassismus ist doch blöder Nazidreck. Können die nicht einfach genauso offen sein wie andere auch ?

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Warum sollte der Flüchtlingsjunge lügen? 

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Kommentar von leonboiii
15.07.2017, 15:37

Ich glaube auch nicht dass er mich anlügen würde. Aber das was er gesagt hat klingt alles so brutal und im Religionsunterricht habe ich gelernt der Islam ist tolerant nur die Islamisten nicht

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Nein , der Islam ist tolerant mit christen und Juden  die nicht gegen ihm kämpfen.. Islam ist frieden wenn der andere frieden auch möchte, die Juden und christen haben sogar Recht im Islam, sie dürfen im muslimische Gesellschaft leben und ihren Religion praktizieren, die Kirchen zum Beispiel waren immer da obwohl das land muslim geworden ist, zum Beispiel Egypt,

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Kommentar von HansH41
15.07.2017, 18:26

In Ägypten werden die Christen (Kopten) gejagt und ihre Kirchen zerstört.

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Kommentar von Jogi57L
15.07.2017, 20:40

Islam ist frieden wenn der andere frieden auch möchte, die Juden und christen haben sogar Recht im Islam, sie dürfen im muslimische Gesellschaft leben und ihren Religion praktizieren.

Also das ist wirklich sehr großzügig.

Christen und Juden dürfen ihre Religion praktizieren !

Dürfen sie dies auch öffentlich ? 

Mit Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz, sichtbarem Christbaum, bunten Ostereiern usw....

Und die Juden dürfen Samstags den Sabbat halten, und die entsprechenden Regeln ?

Aber, es gibt ja nicht nur Juden, Christen und Muslime...

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Was ist mit den Straßenzügen der Hindus ? Den Gesängen wie Hare Krishna usw..

Das alles gehört zum Recht der freien Religionsausübung...

Und den Menschen, die Atheisten sind, und sich z.B. einfach nur in Ruhe am Strand gemeinsam mit der Partnerin erholen möchten...oder Händchen halten durch die Stadt bummeln ?

Tanzkurse für Paare besuchen.. ( da kann man auch evtl. Ehepartner kennenlernen...)

Der Atheismus verbietet das nicht...auch die Agnostik nicht

Aber ich fürchte, da würden sich die Muslime doch in mein Leben einmischen wollen....

.. und das, obwohl ich Frieden haben wollte und niemanden angreifen würde....

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