Ist der Islam für nicht Moslems zu verstehen?

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12 Antworten

Ich bin selber als Muslim erzogen worden meine Mutter meinte immer das ich meine gebete sprechen sollte und sie hat mich ne zeit lang in einen Kurs geschickt der in einer Moshee war. Da haben wir viele sachen über den Islam gelernt und ich fand vieles nicht richtig und komisch. Ich bin heute 15 und glaube auch nicht mehr an einen Gott weil sich vieles wiederspricht. Es gibts viele Dinge die unlogisch sind oder gar keinen sinn ergeben wie z.B das man sich immer und überall am Körper rasieren sollte da man sonst "dreckig" ist aber warum sind wir dann mit haaren an den körper stellen geboren? Oder das selbstbefriedigung auch eine sünde sei aber warum sollte sie? Das ist was normales und was Menschliches. Der grund warum diese Frauen einen Burka tragen ist das andere männer sie nicht begaffen oder sie angucken weil das auch eine sünde sei aber wenn man in Deutschland mit einem Kopftuch rumläuft ist die Chance viel größer angestarrt zu werden als ohne. Man darf als Frau die haare nicht zeigen oder überhaupt nackte haut, selbst wenn du ihren nackten arm siehst ist das zu viel und ich finde sowas einfach nur schlecht und das ergibt keinen sinn. Ich finde religion ist eine erfindung die überhaupt keinen sinn ergibt und sich vieles wiederspricht man sollte mal klar nachdenken was man sagt weil vieles keinen sinn ergibt was die muslime sagen.

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Klare Frage, klare Antwort: NEIN, ist er nicht!

Ich setze noch einen drauf: Der Islam ist für die meisten MUSLIME NICHT ZU VERSTEHEN - (es gibt da natürlich etliche Ausnahmen...).

Das wäre an und für sich kein Problem, denn der Islam ist Religion/GLAUBE, nicht Wissenschaft - man bräuchte ihn also erstmal gar nicht zu verstehen, man bräuchte ihn nur zu glauben.

Das Problem ist m.E. aber genau das, was Ritter beschreibt:

Wer Toleranz gegenüber der Intoleranz übt, der reicht den Brandstiftern das Feuerzeug, und genau das tun viele Multikultiromantiker hierzulande.

Es gibt moderne Auslegungen und ein modernes Leben des Islam und des Koran - das kann dann sehr in Ordnung sein!

Es KANN aber kein Verständnis geben für eine Schrift, von der behauptet wird, sie sei perfekt und heute genauso 100% gültig wie vor 1400 Jahren!

Nur ein moderner, zeitgemäß interpretierter Islam kann - möglicherweise - verstanden werden. Aber um den zu kreieren, müssen sich die Gläubigen anstrengen, darum ringen, darüber streiten.... - 

Das ist vielen zu viel Arbeit (was wiederum menschlich und damit wiederum verständlich ist:)

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Ich bin auch Atheist und habe mich mit allen möglichen Religionen schon befasst (dehalb bin ich ja vor über 35 Jahren aus der Kirche ausgetreten).

Du musst das nicht tolerieren, warum denn auch? Ich kaufe oft mal in türkischen Supermärkten bestimmte Sachen ein, die ich woanders nicht bekomme. Und wenn ich dann so sehe, wie manche Frauen schön zugehängt brav hinter ihrem Mann herlaufen, offenbar noch nicht mal bestimmen dürfen, was eingekauft wird und wie die Söhne erzogen (bzw. nicht erzogen) werden und sich alles mögliche herausnehmen dürfen, kann ich da keine Toleranz aufbringen. Beim besten Willen nicht!

Wenn eine Frau sich dem freiwillig unterordnet, ist das ihre Sache und ich könnte wetten ,dass nirgendwo im Koran steht, dass man einem Nichtmoslem die Hand nicht reichen darf.

Lebe Dein Leben, wie Du es für richtig hältst. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. lg Lilo

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Die Toleranz mus da aufhören wo die Intoleranz beginnt.

Es ist richtig,

Kritiker werden als Islamhater oder Islamophobe, sogar als Rechtsradikale beschimpft.

Ich sehe es als einen Versuch, Kritiker nur zum Schweigen zu bringen.

Ich bin selber seit Jahren in dem Themenbereich Islam unterwegs, und ich brauche aufgrund meiner Kenntnisse keine Gespräche mit einem Imam oder Rechtsgelehrten zu scheuen.

Der Islam beinhaltet eine real gelebte Ideologie, die vor 1.400 Jahren im tiefsten Mittelalter festgelegt wurde, und Glaubensdogma ist. Da diese Ideologie über religöses Verständnis hinausgeht, und sich gleichsam auf das weltliche Dasein bezieht, ist keine homogene Beziehung zu Weltordnungen ausserhalb des Islam gegeben.

Der Islam hatte sich über Jahrhunderte hinweg selbst isoliert, was in einer sich globalisierenden Welt nun nicht mehr geht. Die andersgläubige Welt wird nun mit dem Islam konfrontiert. Daraus resultierend fällt das religöse und weltliche Dogma des Islam erstmalig seit seiner Begründung auf. Die Menschen haben eine Vielzahl von Medien zur Information. Jeder kann sich über den Islam informieren.

Und das ist jetzt das große Problem des Islam. Er wird erstmalig seit seiner Begründung massiv hinterfragt.

Die daraus resultierende Entwicklung muss man sehen.

Was allerdings jetzt schon Fakt ist, die Vorstellungen des Islam wird sich in gewünschter Form nicht durchsetzen lassen.

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Dann sieh mal nach Amerika, USA, und was findest Du dort? Menschen, die sich Christen nennen, und auch nicht an Aufklärung oder Wissenschaft glauben, und denen die Bibel über alle Zweifel erhaben ist. Solche Menschen wird man immer treffen, worüber Du Dich aufregst. Du musst weder in Kontakt mir ihr sein, noch wirst Du sie ändern können, lass es einfach gut sein.

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Kommentar von Weinberg
12.05.2016, 12:12

Dann sieh mal nach Amerika, USA, und was findest Du dort? Menschen, die  sich Christen nennen, und auch nicht an Aufklärung oder Wissenschaft glauben, und denen die Bibel über alle Zweifel erhaben ist

Sicher gibt es auch christliche Fundamenalisten. Aber das sind im Verhältnis zur gesamten Christenheit eine verschwindende Minderheit. Der größte Teil aber nimmt die Bibel als das, was es sie in Wirklichkeit ist: ein 2.000 Jahre altes Märchenbuch, welches zwar etliche für die Menschen sinnvolle Regeln enthält, aber in der heutigen Zeit nicht mehr 1 zu 1 umzusetzen ist.

Bei den Muslimen kann man allerdings davon ausgehen, daß die große Mehrheit an die Allmacht Allahs glaubt und danach lebt. Wenn auch diejenigen, die mittlerweile in Europa sind, sich teilweise angepasst geben, so sind sie nach wie vor in ihrem Glauben gefangen.........

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Der Islam ist zunächst "einfach" zu verstehen.

1.) Wer den Islam annimmt ( oder Moslem ist ) unterwirft sich den Regeln Allahs, lebt bestmöglichst danach, und hat somit Aussicht ins Paradies zu kommen

2.) Nicht-Mosleme kommen nicht ins Paradies.

3.) .. wenn es nur die zwei Optionen gibt, WAS tut dann ein "normal" denkender Mensch ?

Soweit die Kurzform.

Daraus ergibt sich, dass praktizierende Mosleme sich eben an die Regeln halten (wollen/müssen), um ins Paradies gelangen zu können.

Die Frage nach Einzelheiten oder "Sinn" von manchen Regeln stellt sich dann eigentlich nicht...denn: "Allah weiß es am besten !"

Allerdings gibt es auch zahlreiche Erklärungen und Auslegungen zu diesen Regeln, so dass man sicher die eine oder andere Antwort nach "Sinn" finden kann., sofern man die prinzipielle Glaubenshaltung dazu hat.

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Du hast vollkommen recht. Der Islam ist komisch und auch im Koran selber findet man viele Widersprüche. Besonders komisch finde ich es immer, wenn die Leute davonreden wie friedlich ihr Koran ist, ich dann aber im Koran nachschlage und fast nur Aufrufe zum töten und Zwangsbekehren sehe. Gerade die neueren Suren gehen fast nur darüber und gerade diesen soll man laut dem Koran mehr Achtung schenken als den alten. 

Versuch erst gar nicht logische Strukturen im Koran zu suchen. Entweder du tolerierst den Islam und denkst nicht darüber nach oder du machst dich verrückt.

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Du hast ehrlich beschrieben, wie die meisten Menschen über den Islam denken, ich auch.

"Ich empfinde das ehrlich gesagt als Beleidigung, obwohl ich es ihr noch nicht gesagt habe."

Dann sage ihr das doch. Vielleicht merkt sie dann, dass sie mit ihrem Verhalten in Österreich ein Fremdkörper ist.

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Kommentar von Sachsenbruch
12.05.2016, 10:10

"Fremdkörper" in Österreich: hört sich spektakulär brandgefährlich an.

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Letzteres ist angebracht. Toleranz gegenüber Menschen und ihren Überzeugungen darf nicht verhindern, daß man den "Finger in die Wunde" legt.
Jesus hat auch gegen die Fehlhaltungen der eigenen Religion "gewettert" - und nicht zu knapp, auch gegen die, welche diese vertraten.

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Entweder es interessiert dich und Du kannst sie fragen, oder Du brichst die Beziehung ab. 

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Kommentar von verkehrssuender
12.05.2016, 08:43

Es ist keine "Beziehung"...das sagte ich anfangs.

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Überhaupt nicht, da wird eine Religion noch im 6 Jahrhundert lebt, die jeden Fortschritt ablehnt und auch noch glaubt ihr Reli allen Menschen aufzuzwingen zu müssen, z.B. kein Schwein, obwohl über 5 Milliarden Schwein essen, bleiben sie dabei, dass Schwein krank macht, Logik ist nicht.!

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Hallo ,
zunächst mal ist es Unsinn das ein Muslim nicht mit einem nicht Muslim reden darf ( wie sollten denn Menschen konvertieren wenn man nie mit ihnen redet ) .
Die nächste Sache wäre ja es stimmt eine Frau darf keinem Mann die Hand geben ( zumindest einem der nicht ihr Mann ist und den sie heiraten darf ) aber ein Mann darf genau so wenig einer Frau die Hand geben .
Man sollte nicht mit dem Ton "wir und ihr " reden denn schließlich sind wir alle Menschen und man sollte keinen Menschen ausgrenzen auch wenn dieser eine andere Lebenseinstellung als man selber hat .
Du brauchst es nicht als Beleidigung empfinden das dir eine Frau nicht die Hand gibt, sie macht dies hoffentlich auch nicht bei einem muslimischen Mann.
Dies betrifft nicht dich weil du ein nicht Muslim bist sondern weil du ein Mann  im allgemeinen bist .
Dein Fehler ist du gehst an die Sache aus deiner Sicht ran .
Zunächst mal musst du verstehen das man Gott nicht wiederlegen kann ganz egal ob du an ihn glaubst oder nicht .
Als Muslime glauben wir an Allah s.w.t und wenn wir ( übrigens nicht 2x sondern 5x ) am Tag beten dann tun wir dies gerne und aus liebe .
Schließlich stehen wir vor demjenigen den wir mehr als alles andere lieben  , was könnte denn so wichtig sein das es so schlimm wäre dies zu versäumen ?
Es gibt für einen Muslim nichts schöneres als vor seinem Schöpfer zu stehen , was du vielleicht als genuss empfindest ( Alkohol oder Musik ) empfindet ein Muslim nicht als Genuss er genießt es das Gebet zu verrichten .
Warum Muslime fasten ?
Du fastest für Allah s.w.t und weißt du wirst dafür belohnt abgesehen davon steigert es die  Disziplin und man wird sich Allah s.w.t mehr bewusst man denkt ständig an ihn und dies hat alles große Vorteile für einen Muslim .
Was die Evolutionstheorie angeht leugnen Muslime nicht das es den Big Bang gab jedoch leugnen wir das wir vom Affen abstammen .
Es ist lediglich dieser eine Punkt wir leugnen nichts außer das Menschen vom Affen abstammen .
"Die Frau muss offenbar keusch leben " der Mann muss dies übrigens auch jedoch wird heutzutage leider bei vielen Kulturen dies beim Mann nciht so eng gesehen und bei der Frau schon was eine absolute ungerechtigkeit ist man sollte bei Mann und bei Frau gleichstreng sein was dies angeht .
Die Frau ist nicht nur zum Vergnügen des Mannes da sondern auch der Mann zum Vergnügen der Frau .
Mann und Frau haben gleiche Grundrechte im Islam ( ihr Gebet ist gleichgültig vor Allah , sie haben das Recht in frieden zu leben ohne das Gewalt an ihnen verübt wird usw dies erklärt sich von selbst )
Jedoch sind Mann und Frau nicht gleich weder von der Anatomie noch von der Psyche und das kann man nicht leugnen .
Allah s.w.t hat Mann und Frau ihre Rolle zugewiesen und dies ist die Rolle die ihrer Natur am besten entspricht auch wenn es für manche Menschen unschlüssig scheint ( weil sie nichts anderes Gewohnt sind als das wie sie aufgewachsen sind ) hat Allah trotzdem das beste für Mann und für Frau bestimmt .
Und ja irgendwelche Kontakte vor der Ehe sind Sünde ich seh darin garkein Problem ein Mensch der von seinen Gelüsten geleitet wird hat keine Kontrolle über sich sondern seine Gelüste kontrollieren ihn .
Dies wird sich in seinen Handlungen , in seinem Denken und in seinen Entscheidungen wiederspiegeln .
Desweiteren ist es garnicht so schlimm wenn man vielleicht bis 18 oder bis 20 mit Sex wartet und seinen Ehepartner heiratet und nicht "vorher rumprobiert " , es muss doch nicht mit 12,13,14,15 sein .
Ja du hast es gut rübergebracht wie gesagt ist dein Fehler darin das du davon ausgehst das es keinen Gott gibt betrachte das ganze aus der Sicht eines Muslims in der es Allah s.w.t sehr wohl gibt und in der er diese Dinge angeordnet hat .
Ich empfehle dir weiter tollerant zu sein immerhin betrifft es dich in keinster Weise wie jemand anderes lebt .
"Da es nicht mit Europäischen Wertvorstellungen ...... "
Kommt darauf an was du darunter verstehst , wenn du darunter verstehst das sich Muslime diesen Wertvorstellungen anpassen sollen dann ist die Antwort nein .
Wenn du darunter verstehst das man dennoch miteinander leben kann nach dem Motto " leben und leben lassen " dann ja .
Ich hoffe ich konnte deine Ansicht etwas ändern .
LG

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Kommentar von verkehrssuender
12.05.2016, 17:36

naja, danke für die Antwort. Was du schreibst kann ich zwar mit schwerem Herzen respektieren aber nicht als "gut" in meinem weltanschaulichen Sinne befinden.

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Kommentar von saidJ
13.05.2016, 12:27

ich denke 99% der muslime fügen sich den gesetzen .
abgesegen davon sehe ich das hier als meine heimat .

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