Ist der Islam die Religion des Friedens?

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8 Antworten

Jeder, der sich als Muslim ausgibt, hält schätzungsweise das ein, was der Koran sagt. Und da fängt es schon an: der Koran fordert an einigen Stellen dazu auf, alle nicht-Moslems zu töten, wie zB in Sahih Bukhari Sure 3017, und das ist eine eindeutige Aussage & hat nichts mit Interpretation zu tun. 

"Wenn man behauptet, der Islam hat nichts mit Gewalt zu tun, dann wäre das in etwa so, wie wenn man sagen würde: Mohammed damals und der islamische Staat heute haben nichts mit dem Islam zu tun, denn diese lehren Gewalt & führen sie aus, heute in der Form der Scharia." ~S. James

"Wenn man den Islam "die missbrauchte Religion" nennt, dann setzt man ja voraus, dass das Fundament der Religion ok ist & man es nicht ändern muss, aber das stimmt ja nicht. Mohammed wird als moralisches Beispiel angeführt, aber wenn man Mohammed zum Vorbild nimmt, züchtet man Gewalt." ~S. James  

Viele Muslime sind der Meinung, dass das Verhalten vieler Moslems und die Anschläge jeden Tag in Deutschland nicht der Lehre vorzuwerfen sind, aber einen friedlichen Islam bekommt man ja seltsamer weise nirgendwo vorgelebt. Das liegt daran, dass Muslime die Gesetzte des Korans über unsere Gesetzte stellen und ihre Werte mit unseren nicht vereinbar sind. Der Islam ist eine Religion, die heutzutage immer noch so gelebt wird wie vor hunderten von Jahren, und so eine unaufgeklärte Gesellschaft die jegliche Menschenrechte verweigert sollte in unserer Gesellschaft keinen Platz finden. Ja, Muslime sind ja aufgrund ihrer Religion "gezwungen", die Gesetze des Korans als Priorität zu sehen, aber warum leben sie es dann nicht einfach in ihren eigenen islamischen Ländern aus? Weil es dort Terror gibt, und der geschieht im Namen des Islam. Mohammed hat höchstpersönlich einen Stamm Juden enthauptet, hatte minderjährige "Frauen" etc....man sollte wissen, was dabei rauskommt, wenn man so jmd als Beispiel nimmt. Einen friedlichen Islam kann es nicht durch ständiges leugnen geben, sondern nur durch reformieren.        

Der Islam verhält sich zum Islamismus wie der Alkohol zum Alkoholismus - ein bisschen ist vertretbar, aber es kann schnell zuviel werden und dann ist es gefährlich.

Wusstest du, dass... / /...der islamische Begriff "Jihad" rein garnichts mit heiligem Krieg zu tun hat. 
Der "heilige Krieg" ist ein christlicher Begriff und findet im Buch Joel Erwähnung. / /...dass es 3 Arten von Jihad gibt.
Der kleine Jihad - Jihad-e-Sagheer;
der große Jihad - Jihad-e-Kabeer und der größte Jihad - Jihad-e-Akbar.

Der kleine Jihad ist die Selbstverteidigung gegen einen Aggressor. Wenn man in einem Land lebt, wo es keine Religionfreiheit gibt und man aufgrund seiner Religion verfolgt wird, so sollte man auswandern. Wenn man selbst am Auswandern gehindert wird und ein Genozid zu befürchten ist, hat man die Erlaubnis sich zu verteidigen. Für die heutige Zeit ist der kleine Jihad jedoch irrelevant, da man im Falle von Verfolgung beispielsweise nach Europa auswandern kann. Hier herrscht uneingeschränkte Religionsfreiheit.

Der große Jihad ist die Verkündigung der heiligen Schrift. Und dies keinesfalls mit dem Schwert, sondern, nach dem Vorbild des Heiligen Propheten Muhammad (Friede sei auf ihm) mit Wissen und Weisheit.

Der größte Jihad, sozusagen der "eigentliche" Jihad ist der Kampf gegen das eigene Ego, der Kampf gegen den inneren Schweinehund. Man soll sich mit dem größten Jihad von Lastern befreien, Schlechtigkeiten loswerden, sozusagen ein besserer Mensch werden.

Erlaubnis (zum Kampf) ist denjenigen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen ja Unrecht zugefügt wurde - und Allah hat wahrlich die Macht, ihnen zu helfen -, (22:39)

AndyG66 14.04.2017, 14:08

Wusstest du das der Begriff Dschihad (auf dem Wege Allahs) sehr wohl mit heiliger Krieg übersetzt werden kann ? 

Kampf auf dem Wege Allahs
Kampf im Namen Gottes

Dem sagt man auf Deutsch und in anderen Sprachen aus der Sicht des Glaubens "heiliger Krieg" !

Also hört mal auf immer diesen kleinen und grossen Dschihad Käse zu erzählen! Mohammed spricht hauptsächlich vom bewaffenten Kampf (findest du unter DSCHIHAD) in den Hadithen 

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Religionen sind unnötig und sorgen nur dafür, dass es verteilt auf der Erde öfters zu unnötigen Auseinandersetzungen kommt.

Bodesurry 14.04.2017, 10:01

Eine schöne Utopie, dass es ohne Religionen so viel besser wäre. 

Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin gespannt, welche Länder Du nennen kannst, in denen die Religionen abgeschafft oder mit aller Macht bekämpft wurden und wo es danach den Menschen besser ging. 

Gut möglich, dass Du in Zukunft auch eine religiöse Institution angewiesen bist. Helfen doch Kirchen oft dort, wo der Staat nichts mehr geben will oder kann. 

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Erstens, lieber BlaserJan01

NATÜRLICH ist der Islam die Religion des Friedens! - das ist von allen weltbekannten Islamisten bewiesen worden!

Zweitens: Wenn nochmal jemand sagt, dass der Islam nicht friedlich sei, dann knallt`s!

Du darfst selbst die Schlussfolgerung aus dieser zugegebenermaßen ironischen Antwort ziehen;)

Ist der Islam die Religion des Friedens?

So gesehen.

in jeden Falle...

WARUM ?

Da mag ich das zitieren, was mir ein wahrer und aufrechter  sunnitischer vermutlich eher: wahabistischer/salafistischer) Moslem mal erklärte:

1.)

"Islam ist die Religion des Friedens...

Die Menschen haben Frieden, wenn sie sich an die Regeln Allahs halten...

WENN es welche gibt, die die Regeln Allahs übertreten, werden sie hart bestraft, und dazu muß ein Teil der islamischen Gemeinschaft anwesend sein

Diese sehen... WIE es denen ergeht, die Allahs Regeln missachten... und werden künftig bestrebt sein, sich an Allahs Regeln zu halten, damit sie nicht auch eine solche Strafe ereilt...

Daher wird Frieden herrschen, weil sich ALLE bemühene sich an die Regeln Allahs zu halten"

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2.) 

Wie Herr Präsident Erdogan im Jahre 2008 treffend bemerkte, gibt es keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus. Es gibt nur EINEN Islam. Jeder, wo etwas anderes behauptet, beleidigt den Islam

Daher sollte man tunlichst vermeiden den Islam zu beleidigen... etwa dadurch, dass man zwischen Islam und Islamismus unterscheidet....

( außer Herr Erdogan kennt sich nicht aus...oder lügt ....)

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"Anschläge" terroristischer Art, haben damit zu tun, dass jemand gegen die vorhandene obrigkeit kämpft....

Der islam kämpft natürlich gegen jegliche Staatsform, die sich nicht auf der Sharia gründet....

Somit könnten die "Anschläge" durchaus sehr direkt etwas mit "Islam" zu tun haben...

oder...

Sagt ein Musluim, dass die Sharia NICHT gilt, und KEINE erstrebenswerte Regierungsform ist ???

Reverie777 15.04.2017, 19:08

Richtig, es gibt keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, weil es keine modernisierten Formen des Islam gibt oder geben kann. Manche verstehen unter einer modernisierten Form vielleicht im Westen lebende Muslime, die sich dem Westen sehr angepasst haben, und deshalb viel toleranter sind, kein Kopftuch tragen etc., also die Regeln des Koran nicht strikt einhalten-aber sind das dann noch richtige Muslime? Wohl kaum.

Das mit dem Frieden schaffen durch striktes Einhalten von Geboten klingt zwar in der Theorie sehr gut, aber in der Praxis ist es kaum möglich, weil Menschen dazu nicht fähig sind. In der Praxis verursacht es deshalb mehr Gewalt als Frieden. Als Gott (ich meine nicht Allah, sondern Jahwe) feststellte, dass Menschen aus eigener Kraft nicht unfehlbar sein können, hat Er deshalb Seinen Sohn hingegeben, damit Er unsere Sünde an unserer Stelle bezahlt.
(Jesaja 53:3-7) Der Vorschlag für Friede aus dem Christentum ist nicht Zwang und Gewalt, sondern Nächstenliebe und Vergebung. Man zwingt Jesus den Menschen nicht auf, sondern bietet den Menschen Jesus an. Wir entscheiden nicht für die Menschen, sondern sie entscheiden für sich, und müssen sich dann auch selber für die Konsequenzen verantworten. Richten ist aber die Aufgabe Gottes, und nicht unsere, weil wir dazu weder fähig noch wert sind. Sünde ist das, was uns auf der Erde von der Herrlichkeit Gottes trennt, und am jüngsten Tag wird ein endgültiges Gericht über uns kommen, alle Sünder, die Jesus nicht angenommen haben, müssen selber für ihre Sünde bezahlen, sprich Hölle.

Wenn ihr mich von ganzen Herzen suchen werdet, werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR ~ Jeremiah 29:13-14

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Was sagt eigentlich Kemal Atatürk dazu?

„Der Islam gehört auf den Müllhaufen de Geschichte. Diese Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“

thisgirl0 13.04.2017, 20:41

Atatürk ist ein sehr intelligenter Mann. Doch ich glaube nicht dass er das gesagt hat, denn wäre es der Fall, würden heute nur noch wenige Muslime in der Türkei leben.

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ProRatione 13.04.2017, 20:56
@thisgirl0

Du glaubst es nicht? Du bist doch gerade am Computer und die Antwort damit zwei Mausclicks entfernt.

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jain.

der islam ist, wie jede religion, derart komplex und widersprüchlich, dass er, je nachdem wie man ihn auslegt, sowohl zum guten als auch zum schlechten ge- bzw. missbraucht werden kann.

aus diesem grund bin ich grundsätzlich gegen jegliche religion.

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