Ist der islam antidemokratisch?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Ja und Nein - Der Islam ist genau so undemokratisch wie das Christen- und Judentum. Jede der 3 Religionen geht von einem Absolutheitsanspruch seiner Weltanschauung aus. In seiner fundamentalistischen Lesart bedeutet dies eine Herabstufung aller Menschen, die nicht der eigenen Religion angehören.

Dabei müssen wir allerdings unser heutiges Demokratieverständnis zu Grunde legen. Rein theoretisch wäre es auch demokratisch (eine Herrschaft des Volkes), wenn nur das islamische (Mannes-)Volk entscheiden könnte.

Ähnlich war es ja auch im antiken demokratischen Griechenland.

Unser heutiges Demokratieverständnis leitet sich aber von einem humanen (alle Menschen sind gleich) und säkularen Verständnis ab. In dem Sinne sind alle 3 Religionen undemokratisch bzw. mussten mit viel Geduld gezähmt werden. Der Islam ist im Gegensatz zum Christentum heute vermehrt noch eine Wildkatze.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von WALDFROSCH1
25.07.2016, 15:22

@drachenfreund 

________ Der Islam ist genau so undemokratisch wie das Christen- und Judentum. Jede der 3 Religionen geht von einem Absolutheitsanspruch seiner Weltanschauung aus. In seiner fundamentalistischen Lesart bedeutet dies eine Herabstufung aller Menschen, die nicht der eigenen Religion angehören._______

Das ist absoluter Unsinn ,denn weder das Judentum noch das Christentum legitimiert einen Weltherrschaft Anspruch aus deren Schriften .

 Im Islam ist das  allerdings sehr wohl der Fall .

Auch hast du den unterschied von Zionisten und Juden nicht verstandenen .

Es würde sich mal lohnen die Schriften der Religionen zu studieren ...aber das ist wohl heute zuviel verlangt 

Wo möglich erläuterst du uns diese Behauptung mal Anhand der Bibel und Tora danke ...

1

Der Islam kennt keine Trennung von Kirche und Staat, er kennt keine Gleichheit aller Menschen vor Allah, er kennt keine freie Meinungsbildung. Ihm fehlen also wesentliche Voraussetzungen für einen demokratischen Staat.

Im Christentum dagegen sind alle Menschen gleich vor Gott. Glaube ist Privatsache, damit ist die Trennung von "Kirche" (die gibt es in der Bibel nicht - sie ist erst später entstanden) und Staat schon da. Paulus ruft in seinen Briefen mehrfach dazu auf, selbst du prüfen und nachzudenken. Die freie Meinungsbildung im Sinne der Aufklärung ist also auch schon da.

Die von Paulus entwickelte Struktur einer autarken christlichen Gemeinde funktioniert schon nach dem Mehrheitsprinzip, und die Urgemeinde in Jerusalem funktionierte genauso (siehe Apostelgeschichte).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Zicke52
09.02.2016, 15:46

Also auch das Christentum kennt keine Trennung vom Staat und betrachtet Religion keineswegs als Privatsache (ja, ich weiss - gebt des Kaisers....aber das wurde wohl nie in diese Richtung ausgelegt,  seit Beginn war die Kirche mit der Politik verbündet). Dass es heute sekuläre und laizistische Staaten gibt, liegt daran, dass sich die betreffenden Staaten von den Kirchen getrennt haben, nicht umgekehrt. Aber das hat auch ein Staat mit muslimischer Bevölkerung gemacht: Türkei unter Atatürk.

Allerdings stimmt es, dass der Gott der Moslems weitaus autoritärer ist als der der Christen, und vor allem eine größere Anzahl seiner Anhänger eine absolute Sklavenmentalität hat, was die Befreiung aus dem Joch dieses sichüberalleinmischenden Gottes wohl sichtlich erschwert.

Was du unter 'Gleichheit vor Gott' verstehst, weiss ich nicht. Aber prinzipielle Gleichheit der Menschen gab es weder im Judentum noch im Christentum. Sklaverei wurde z.B. als ganz normale Komponente der Gesellschaft betrachtet. Die Anerkennung der Gleichheit aller Menschen ist so jung wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

0

Ja der Islam ist undemokratisch wie keine andere Religion, sofern man den Islam als eine Religion bezeichnen.kann der Islam ist meiner Meinung nach eine faschistische Ideologie. Jeder Moslem weiß, dass Mohammed viele Kriege geführt hat, dass er pädophil war und dass er viele Menschen umgebracht hat. Schon in der Wurzel ist es entlarvend. Wie du vielleicht weisst, ist der Koran wörtlich zu verstehen, im Koran sind viele Verse, die zur Gewalt gegen sog Ungläubige aufrufen, direkt. Das ist natürlich nicht mit unserer Verfassung, unserem Grundgesetz vereinbar und daher antidemokratisch. Dann die Frauenunterdrückung im Islam, dazu muss ich glaube ich nicht sehr viel schreiben, die Frau hat im Islam nichts zu sagen. Dann gibt es im Islam auch Hass gegen andere Völker. Der Judenhass, der Antisemitismus ist im Islam weit verbreitet.

Ich habe einen Koran zu hause und habe mich so informiert und überprüft, ob meine Argumente stimmen.

Ich hoffe,.ich konnte dir helfen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das eigentliche Ziel im Islam ist nicht die Demokratie, sondern die Theokratie.

Auf dem Weg dahin werden nur alle demokratischen Mittel ausgeschöpft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So viele Begriffe, wie du in einer Frage durcheinanderwirfst, kann man gar nicht in einer Antwort sortieren.

Google doch mal "demokatisch" oder "Demokratie" und stell die Frage dann neu.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von whabifan
08.02.2016, 17:33

Danke für diese Antwort. Es ist immer wieder lustig dass Fragesteller hier Fragen stellen die  komplexe Fachwörter enthalten ohne Mal im Ansatz zu wissen was diese bedeuten...

2

die gläubigen des islam möchten mit starker hand regiert werden. und da ist deren gott genau der richtige (vergleichbar dem jüdischen gott des alten testamentes)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von WALDFROSCH1
25.07.2016, 15:47

Das stimmt  ja nicht ...der Gott der Juden ist nicht der der eine Hölle für Menschen erschafft wie das eine Allah ist ...woraus entnimmst du das bitte ? 

0

Demokratie ist ein dehnbarer Begriff, ähnlich einem Kaugummi, der Islam nicht minder.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von WDHWDH
14.02.2016, 12:04

Der Islam ist eine streng autoritäre (i.e.nicht änderbare) und nur zu befolgende Religion/Lebensvorschrift/Rechtsvorschrift.(Uni Alexandria) Das erkennt man  aber bereits, wenn man den Koran liest

1

Naja wenn die Mehrheit für ein Alkoholverbot ist o.ä. dann ist es demokratisch es zu verbieten. Das ist ja Demokratie, die Mehrheit versucht dem Einzelnen die Freiheiten zu verbieten. Dies hat absolut keine religiösen Umstände in dem Fall. Es handelt sich viel mehr um persönliche Lebensvorstellungen die man dritten auferzwingen will. Dies hat mehr mit der persönlichen Borniertheit zu tun als mit dem Islam. Umgekehrt gibts das auch. Haufenweise Europäer sind für ein Burkaverbot? Wieso? Weil man anderen vorschreiben möchte wie sie leben sollen. Ich finde Burkas nicht praktisch und nicht hübsch, deshalb trage ich keine.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von turk61
08.02.2016, 18:25

Ich glaub nicht dass die meisten für ein Alkohol verbot sind zudem ist es ja ein Werbeverbot und kein absoluter Alkoholverbot so weit sind die noch nicht gekommen :)

0
Kommentar von Nunuhueper
09.02.2016, 18:18

Das ist ein seltsames Verständnis von Demokratie. Die Mehrheit verbietet der Minderheit etwas, zum Beispiel Alkohol.

Das nennt man Diktatur.

0

Ich mag Bäume ^^ dankeschön

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist der Papst katholisch?

Im Übrigen empfehle ich die Antwort von Bitterkraut. 

Gruß, earnest


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Demokratie ist, wenn das Volk bestimmt und nicht irgend ein Prophet

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?