Ist der internationale Frauentag ein sinnvolles Mittel zur Unterstützung der Frau?

10 Antworten

Neuer Feiertag? Aha, soll das ein gesetzlicher Feiertag werden? Das wird wohl nicht durchzusetzen sein. Leider.

Die Frauenbewegung in Europa und Nordamerika hat schon sehr viel erreicht, aber in den restlichen Teilen der Welt werden die Menschenrechte von Frauen mit Füßen getreten.

Sexistische Übergriffe verhindern und vom Geschlecht unabhängige Bezahlung für die gleiche Arbeit sind die neuen Ziele der Frauenbewegung von heute.

Woher ich das weiß:Hobby – Sehe sehr gerne Geschichtsdokus

Der 8. März ist nun tatsächlich gesetzlicher Feiertag in Berlin.

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werden die Menschenrechte von Frauen mit Füßen getreten.

Wir Männekens sollten uns mal straffer organisieren! ;)))

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Haben Frauen eigentlich andere rechte Oder warum schreibt man „die Menschenrechte von Frauen“ ?

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  • Nein, der Feiertag ist absurd und verstößt gegen das Grundgesetz.
  • Warum sollte eines der beiden Geschlechter dermaßen bevorzugt werden? Und das in einer Zeit, in der man gerade betonen möchte, dass gleiche Rechte wichtig sind.

Inwiefern verstößt der Feiertag gegen das Grundgesetz? Meinst du bezogen auf Gleichheit? Danke für deine Antwort!

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@plasticbottle

Eindeutige Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, oder?

Warum Frauentag und nicht Männertag? Warum nicht besser einfach geschlechtsneutral ein ganz normaler Feiertag? Also das ist wirklich absurd.

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Es gibt auch einen "Männertag" und einen "Kindertag"! Niemand wird bevorzugt!

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@Kajjo

"Himmelfahrt" wird hier so genannt. In Russland ist es der Tag der Armee (offiziell "Tag des Verteidigers des Vaterlandes" - 23.02.).

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@666Phoenix

Vatertag ist eine Verballhornung, weil viele junge Männer an dem Tag saufen. Nicht aber weil Himmelfahrt offiziell für Männer wäre!

Das ist ein drastischer Unterschied zum neuen Frauentag. Himmelfahrt ist kein Männertag.

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@Kajjo

Erstens, saufen an diesem Tag (ich kenne ihn nur als "Männertag") nicht nur junge Männer.

Zweitens, ist es zwar nicht offiziell ein Feiertag, aber ein "freier". Immerhin ein ganzes Stückchen mehr als ein nicht vorhandener Feiertag namens "Frauentag"!

Drittens, werden damit die "Andersgeschlechtlichen" nicht bevorzugt, sondern das "schwache Geschlecht" wird geehert, nachdem es der liebe Gott für seine "Ursünde" mit Geburtsschmerzen und ewigem Gehorsam gegenüber dem Ehemann bestraft hat.

Ich wiederhole: in anderen Ländern ist der 8. März schon lange ein Feiertag, an dem beide (die "normalen" und und alle anderen) Geschlechter gemeinsam feiern.

Keine Verletzung des deutschen Grundgesetzes (was übrigens nicht die erste "Verletzung" wäre), sondern eine Bereicherung!

Sei mal ein wenig galanter zu den Damen!

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@666Phoenix

"Galanter" zu Feministinnen? ich denke nicht, dass sie das wünschen und wenn, wäre es absurd.

Ein Geschlecht über andere hervorzuheben sollte es in der deutschen Politik nicht geben. Die Sozis in Berlin sind völlig rückwärtsgewandt und verkennen die Zeichen der Zeit.

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@Kajjo

"Feministen"! Wow!

Der 8. März war in meiner Erinnerung immer der Tag, an dem Frauen speziell geehrt wurden, da sie egal wie, rein biologisch gesehen, nie das gleiche leisten konnten und können. Heute noch ist die Frau hier in der Gesellschaft faktisch diskriminiert: weniger Lohn für die gleiche und manchmal bessere Arbeit, nur als Beispiel!

Das hat mit "Feminismus" nichts zu tun. Außerdem gibt es hier so viele schwachsinnige Feiertage, da wäre ein Frauentag mal eine angenehme Abwechslung.

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Am 10. 2. ist UN-Tag der Hülsenfrüchte!

Kampf den Flatulenzen! :-)

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@666Phoenix

Es geht um gesetzliche Feiertage, nicht um "Tag des X". Das hier der Frauentag zu einem gesetzlichen Feiertag erklärt wird, ist schon ein starkes Stück.

Das gerede vom Paygap ist einfach nur von vorgestern. Inzwischen sollte jeder begriffen haben, dass es den nicht wirklich oder allenfalls minimal gibt. Ich dachte, das hätte sich herumgesprochen.

Der 8. März hat in meiner Erinnerung absolut Null Bedeutung. Ich kenne niemanden persönlich, der sich um solche "Tag des X" auch nur eine Bohne scheren würde. Hülsenfrucht hier, Frauen da, alles der gleiche Quatsch.

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@Kajjo

Ich weiß, im ach so toleranten und "weltoffenen" Westen hatte der 8. März keine Bedeutung.

Ich bin Ossi!

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Das wäre mir neu, dass der Feiertag gegen das Grundgesetz verstoßen soll. Im Artikel 3 des Grundgesetzes heißt es u.a.:

Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Und genau das will Berlin machen. Jedes Jahr will es am 8. März eine Initiative starten, die Benachteiligungen von Frauen beseitigen soll. Insofern müsste der Feiertag bundesweit eingeführt werden.

Aber sind wir mal ehrlich: Den 8. März gibt es doch nur, weil man sich zum 31. Oktober nicht hat durchringen können, keinesfalls aus argumentativ nachvollziehbaren Gründen. Sollte der 8. März denn ein bundesweiter Feiertag werden und Berlin dann wieder einen Feiertag weniger haben (auch darum wird er eingeführt), klappt's vielleicht doch noch mit dem Reformationstag.

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Ein solcher Tag ist nicht sinnvoll und setzt das falsche Zeichen.

Die ganze Bewegung ist mittlerweile ein Witz. Der Mann ist schon aus dem einzigen Grund heraus ein Feindbild geworden, weil er eben ein Mann ist, und das kann's dann wirklich nicht sein.

Wenn in irgend einem Sessel eine frustrierte Feministin sitzt, die sowas durchboxen will, dann liegt das nicht nicht daran, dass sie ihre "Rechte" geltend macht, sondern daran, dass sie als Mensch vielleicht einfach aufgrund ihres mieserablen Charakters nicht gemocht wird - da könnenaber die Männer nichts dafür, wenn die ihren Frust immer weiter aufbaut. Als gemeinsames Feindbild dürfen sie dann aber herhalten.

Es ist wie bei allem, wenn Menschen daran beteiligt sind: Frauen, Männer, Behinderte, Farbige, Bi- und Homosexuelle: Die werden manchmal nicht schickaniert, weil sie eben das sind, was sie sind, sondern, weil sie einfach charakterliche Dräcksecke sind. Aber das Gender oder die Behinderung kann man dann sehr gut vorschieben, wenn man gegen eine Mauer rennt.

Es gibt einen Tag der Jogginghose. Jetzt gibt es auch einen Internationalen Frauentag? Ok. Wenn das dazu führt das die Menschen kurz innehalten und darüber nachdenken, wenn es im Radio oä erwähnt wird, funktioniert es.

Die Berliner brauchten einen Feiertag, nun haben sie einen. Ist "Christi Himmelfahrt" ein Feiertag, der die Luftfahrtindustrie unterstützt? Feiert "Mariae Empfängnis" den Gynäkologen-Verband? Preist der "Drei-Königs-Tag" die Monarchie?

Ich verstehe die Verwendung deiner Vergleiche nicht. Der internationale Frauentag steht für den Kampf der Frau, ihre Emanzipation und die Gleichberechtigung. Meine Frage ist nun, ob die Einführung dieses Feiertags wirklich zur Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft beiträgt oder eher Ungleichheit schafft. Liebe Grüße

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@plasticbottle

Ich glaube, er will damit sagen, dass es letztlich sowas von egal ist, warum man einen Feiertag einführt oder was man als Vorlage dafür nimmt.

Himmelfahrt, Maifeiertag, Tag der deutschen Einheit...

Ein paar Leute gehen an diesen Tagen wegen irgendwas auf die Straße und tragen Kreuze oder Banner oder Fahnen. Der Großteil der Bevölkerung genießt den Tag, geht wandern oder ins Schwimmbad.

Und so wird es mit diesem Frauentag auch sein.

Wenn ich als römisch-katholischer Hetero Mann einen Feiertag zum Gedanken an Protestanten, an Homosexuelle oder Frauen bekommen, dann nehme ich den auch so dankend an.

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