Ist der Film "Panic Button" als Warnung vor Sozialen Netzwerden wie fb gedacht?

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2 Antworten

Hallo,

mir hat Panic Button entgegen vieler anderen Meinungen gut gefallen.

Man kann den Film schon als lose Kritik an dem gedankenlosen Umgang mit den finsteren Seiten des Internets und der Herausgabe von persönlichen Daten sehen, aber im Grunde ist der Film ein nettes, kleines Saw Rip-Off ohne viel Blut. Die Twists sind unterhaltsam, allerdings sind einige etwas unrealistisch.

Da wird mehr Unterhaltung als Kritik produziert. Also ist der Film eher eine Warnung für sehr naive Menschen...

Und wer bisher noch nicht mitbekommen hat, was für ein Schrott facebook und ähnliche Social Networks sind, welche Gefahren sie beinhalten und wie sinnlos oder auch perfide 99% der Anwendungen sind, dem wird der Film sicher auch nicht mehr die Augen öffnen.

; D

Gruß - Robert : )

Na ja, "Unterhaltung" ist gut. Da gehts ja hart ab. Aber ich finde nix über das Motiv des Regisseurs. Aber du hast recht glaube ich.

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@amicoamico

Ein kritischer Ansatz hätte sich sicher ein etwas komplexeres Szenario gewählt.

Die Charaktere bleiben doch nur Reißbrettfiguren mit aufgepinselter düsterer Vergangenheit.

Hätte der Regisseur da ernsthaftere Absichten gehabt, wäre er da sicher mehr in die Tiefe gegangen.

Aber was soll´s. Ich mag den Film. Hab ihn eher zufällig gesehen und finde ihn für so eine recht kostengünstige Produktion gut ganz gelungen.

Unterhaltsam eben. Aber nicht mehr. Dafür ist die Kritik (P0rn0, Mordseiten) auch zu simpel.

Gruß - Robert : )

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@Spaceinvaders

Also, die Kritik finde ich schon gut dargestellt. Die eine hat dabei zugesehen, die anderen sich darüber lustiggemacht als die Tochter den Unsinn gemacht hat. Denn ich kann mir vorstellen, dass es solche Leute wirklich gibt. Dann die Frage: Werden sich die betreffenden Personen die der Regisseur vorführen wollte - und evtl. zum Besseren bekehren wollte - sich selbst erkennen und sich dann ändern, weil sie sagen, "hey ich bin ja auch so einer."???

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@amicoamico

Hallo,

das kling echt nett, wie Du das so schreibst.

Aber das glaube ich nicht.

Die Generation, die mit der Benutzung des Netz aufwächst, ist sich zum überwiegenden Teil absolut nicht bewußt, was sie tut (auch unabhängig vom Internet). Wieso sollte ein Film das ändern? Das ist meiner Meinung nach aber auch beabsichtigt.

Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Krankenversicherungsangestellter nach dem Genuss der Saw Filme plötzlich seinen Job anders gesehen, geschweigedenn gekündigt hätte.

; D

Klar gibt es Ausnahmen, die die Regel bestätigen, aber es ist ohnehin eine etwas schräge Verhaltensweise, sein Leben und sein Handeln anhand eines simpel gestrickten Thrillers zu verändern.

Als hätte man davor nie darüber nachgedacht.

Kauft man sich dann nach American Beauty auch ´ne Kamera und filmt Plastiktüten im Wind?

; D

So mancher vielleicht schon.

Wenn ich mir Filme wie Videodrome oder Existenz anschaue, kann ich darin eine visionäre Auseinandersetzung mit Medien & Mensch erkennen, aber bei Panic Button ist der erhobenen Zeigefinger doch arg vorgeschoben, um dann Spannung und Action zu erzeugen.

Gruß - Robert : )

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Eine Rezeption ist ein Empfangsraum beispielsweise beim Arzt oder im Hotel ;) Du meinst eine Rezension. ;) Und Rezensionen gibt's bei Amazon ein paar http://www.amazon.de/product-reviews/B008BDOINS/ref=cm_cr_dp_see_all_top?ie=UTF8&showViewpoints=1&sortBy=byRankDescending

Na, dann lies mal Filmkritiken durch. Geh auf Wikipedia und gib mal einen Bekannten Krimi od. Thriller ein.

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@amicoamico

Hallo,

tatsächlich kann "Rezeption" auch als Synomym für Wahrnehmung verwendet werden.

Eine Rezension ist eine Kritik. Sie ist meiner Meinung nach etwas fundierter, als die Rezeption, da diese weniger Anspruch auf Objektivität erhebt.

Soweit es soetwas wie Objektivität ähemm überhaupt gibt...

Gruß - Robert : )

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