Ist der erweiterte Unterhaltsvorschuß nun ein Geschenk, ein Darlehen für die alleinerziehende Mutter oder droht danach dem Papa dann ein " Titel "?

3 Antworten

Wenn der Vater nachweislich nicht leistungsfähig ist, dann gibt es keinen Titel und dann kann vom Vater auch nichts zurück geholt werden. 

Wenn der Vater zahlen kann, aber nicht will, dann bleibt alles wie zuvor für ihn, bisher hat dann die Beistandschaftsstelle des Jugendamts (oder der Anwalt) versucht, einen Titel zu erwirken und Unterhalt zu erhalten (ggf. mit Hilfe des Gerichtsvollziehers), jetzt macht es halt die Unterhaltsvorschusstelle.

In den meisten Fällen ist der Unterhaltsvorschuss eine Leistung des Staates, als Geschenk würde ich es aber nicht nennen, denn schliesslich steht das Geld dem Kind und der Mutter ja eigentlich zu. 

Ich habe den UV auch erneut beantragt für meinen jüngeren Sohn, habe bereits 2 x 6 Jahre erhalten für meine Kinder. Die Väter haben nie bezahlt, hatten nicht genug Geld. Einen Titel habe ich jeweils trotzdem, da sie nicht mitgewirkt haben und dem Jugendamt und Gericht keine Nachweise vorgelegt haben. Die Pfändung war aber jeweils fruchtlos. 

Der Vater meines Jüngsten ist dann vor kurzem gestorben, es gibt seither eine geringe Halbwaisenrente, die Differenz muss die Unterhaltsvorschusskasse drauf zahlen jetzt und das Geld kann natürlich nicht mehr eingetrieben werden. 

Kurzum: Wenn der Vater nicht leistungsfähig ist, muss er das nicht zurückzahlen. Wenn er leistungsfähig ist, aber die Zahlung verweigert, kann er vom Staat auf Rückzahlung in Anspruch genommen werden. 

Ein Vorschuss muss zurück gezahlt werden. Natürlich zahlt im besten Falle der Vater das. 

der  "beste Fall" wird aber nur eher selten eintreten. In mehr als der Hälfte der Fälle muss der Unterhaltsvorschuss daher nicht zurück gezahlt werden. 

Wenn der Vater (oder die Mutter) eben nicht leistungsfähig ist oder nicht auffindbar oder verstorben usw. 

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Umgangsrecht nach 5 Jahren?

So mal zu meiner Geschichte. Ich habe mmih kurz nach der Geburt meines Sohnes (6) von meinem ex getrennt. Nach etwa einem Jahr hab ich meinen Mann kennengelernt der kleine war da 1,5 jahre. Seit dem wächst er mit meinem mann als papa auf, da er den anderen nicht kennt. Ich habe damals kurz nach der trennung des KV die beistandschaft den jugendamtes geholt in sachen Unterhalt. Das JA hat ihn mehrmals angeschrieben und es haben sich mittlerweile für den Kindsvater über 18000 € angesammelt die er zurück zahlen muss. Jetzt nach fast 6 Jahren kommt der KV mit Umgangsrecht und das er auch rechte hat. Er hat sich nie um den kleinen gekümmert, ihn hat kein geburtstag weihnachten oder einschulung interessiert, gescheige denn das interesse sein Kind zu sehen. Jetzt verlangt er von mir das ich meinem 6 Jährigen sohn beibringe das sein papa nicht sein papa ist. Er droht mir jetzt damit das er das umgangsrecht durchsetzen will und wenn nötig vor gericht

So jetzt meine Fragen 1. Was passiert mit den 18000€ unterhaltsforderung? Ich habe seit meiner heirat vor 4 Jahren kein Unterhaltsvorschuss mehr bekommen und kein cent unterhalt vom Vater. Wie setzt sich diese hohe summe zusammen?

  1. Was für Rechte kann der Vater erwirken? Da ich das alleinige Sorgerecht habe kann ich doch auch mitbestimmen ob das kind zu seinem Vater geht oder nicht. Er ist immerhin eine fremde person für ihn.
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Rückwirkend differenz zwischen Unterhalt und Unterhaltsvorschuss?

Hallo.

Also alles was ich zum folgenden Thema gefunden habe, ist entweder schon einige Jahre alt und wahrschienlich nicht mehr aktuell, oder unglaublich schwer verständlich geschrieben oder bringt keine klare Antwort. Meine Frage ist folgende:

Ein Paar, unverheiratet, getrennt lebend zeugt durch einen "Unfall" ein Kind. Das Paar trennt sich noch in der Schwangerschaft und der Kindesvater zweifelt schon da an der Vaterschaft. Das Kind ist dann da, die Mutter geht direkt nach dem Krankenhausaufenthalt zum Jugendamt und erwirbt eine Beistandschaft. Sie nennt den Kindesvater. Sie bekommt Unterhaltsvorschuss bewilligt. 3 Monate später wird sie zu einem Vaterschaftstest geladen. Wieder knapp 2 Monate späte wird ihr mitgeteilt das dieser Positiv war und das sich nun um den Unterhalt gekümmert wird. Nochmal 1 Monat später ist der Unterhalt berechnet und jetzt sollte der Kindesvater zahlen. Inzwischen ist das Kind 6 1/2 Monate alt und die Mutter hat in dieser Zeit 133€ UV statt 241€ Unterhalt bekommen. Das Jugendamt erwirbt wohl einen Titel und klärt alles anliegende. Kann die Mutter nun für die vorhergegangenen 61/2 Monate den Differenzbetrag von 108€ fordern? Der Vater ist ja schliesslich nicht erst seit ein paar Wochen sondern schon seit über einem halben Jahr "Papa" und den Test und die damit verbundene Verzögerung wählte er.

Der § 1613 Unterhalt für die Vergangenheit verneint und bejaht diese Frage da quasi in einem Satz. Oder werde ich einfach nur nicht schlau daraus?

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Beratungsgespräch beim Jugendamt: Pflicht?

Hallo,

ich bin geschieden, meine Ex-Frau und ich haben 2 Kinder, 11 und 12 Jahre alt. Die Kinder leben bei meiner Ex-Frau, sorgeberechtigt sind wir beide.

Meine Frau stammt aus Russland. Sie hat kürzlich für die Kinder einen Reisepass beantragt und plant, mit den Kindern im Dezember 2 Wochen nach Russland\Sibirien zu fahren um ihre Eltern (Grosseltern der Kinder) zu besuchen.

Die Kinder sprechen kein Wort russisch und wären dort meiner Ansicht nach vollkommen isoliert. Auch sind die Kinder nicht so wirklich von der Idee begeistert und dass Sibirien im Winter nicht gerade ein attraktives Urlaubsziel für 2 kleine Kinder ist, liegt für mich ebenfalls auf der Hand.

Ich habe daher meine Zustimmung zu dem Reisepass verweigert.

Alternativ habe ich angeboten, dem Reisepass in 2-3 Jahren zuzustimmen wenn ich nach einem Gespräch mit den Kindern sicher bin, dass sie aus eigenem Willen nach Russland wollen und nicht, weil sie die Mama da hinbringt.

Zusätzlich habe ich angeboten, die Grosseltern kurzfristig auf meine Kosten nach Deutschland zu bringen, damit sie ihre Enkelkinder hier besuchen können.

Auf beide meine Vorschläge ist meine Ex-Frau nicht eingegangen,sie hat keine Diskussion mit mir gesucht. Stattdessen hat sie mir einfach sofort gedroht, dass ich ich meine Entscheidung noch bereuen werde.

Inzwischen ist nun ein Schreiben vom Jugendamt bei mir eingetroffen in dem ich aufgefordert werde, zum "Wohle der Kinder" zu einem Beratungsgespräch mit dem Thema "Vermittlung bei der Regelung verschiedener Belange der Kinder" beim Jugendamt aufzutauchen.

Ich beabsichtige nicht, zu dem Termin zu gehen solange meine Ex-Frau nicht zuvor das direkte Gespräch mit mir sucht. Was sie aber nicht tut. Sie will mich bewusst zu dem Termin beim Jugendamt zwingen, um mich zu demütigen und zu bestrafen, so wie sie es angedroht hatte.

Meine Fragen wären:

Muss ich der Einladung\Aufforderung des Jugendamts Folge leisten und zu dem Termin auftauchen? Bin ich also dazu verpflichtet?

Welche Konsequenzen kann es haben wenn ich nicht zu dem Termin gehe?

Wäre es vielleicht eine Option, dass ich dem Jugendamt eine schriftliche Erläuterung meines Standpunkts sende?

Danke

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Muss die Unterhaltsvorschuss kasse mir zurückzahlen?

Hallo Der Papa von mein Kind ist sehr kriminell und aggressiv damals sollte ich unterhaltsvorschuss beantragen wurde verständlicher Weise abgelehnt . Er droht mir bis heute noch musste aber nach 6 Jahren nun ihn angeben da ich erhebliche Schwierigkeiten mit der familie von mir hatte das ich angst hat sie verraten mich nun habe ich mich gestellt und es den gesagt mit der bitte das er meine adresse nicht raus bekommt. Wir sind auch schon weg gezogen da wir immer tür an tür lebten und er immer mir gedroht hat gibst du mich an wirst du nie wieder glücklich wollte mir in der Schwangerschaft mein kind auf dem bauch treten und und und . Nun wie gesagt habe ich ihn angegeben und meine frage ist jetzt bekomme ich 6 jahre rückwirkend zurück gezahlt oder nur ab antragsstellung .. wenn ab antragsstellung wer fallt dann die 5 jahre wo er mir gedroht hat ? Mein kind hat doch das recht auf das geld oder ?!

Bitte gibt mir Gewissheit vielleicht hatte jemand ja schon mal sone Situation auch mit dem Vater und kann mir erzählen wie es war oder mir tipps geben mich vorbereiten was auf mich zu kommen kann was den vater betrifft .

Vielen lieben dank im vorraus

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Wird nur der laufende Unterhalt auf den UNTERHALTSVORSCHUSS angerechnet oder auch die Rückstände die getilgt werden?

Hallo zusammen, mein Sohn ist mittlerweile 13 Jahre alt und ich habe vom KV bis letztes Jahr keinen Cent Unterhalt bekommen. Die Unterhaltsvorschusskasse hat ihre Zahlungen mit dem sechsten Lebensjahr eingestellt, somit habe ich die letzten Jahre keinerlei Leistungen erhalten.

nun ist es so das mein Exmann im letzten Jahr ein Haus kaufte, erneute geheiratet hat usw... Die Unterhaltsvorschusskasse bekam ihre an mich gezahlten Leistungen in einem Betrag von meinem Exmann zurück und seitdem zahlt er für unseren Sohn 135,00 Euro laufenden Unterhalt und 65,00 Euro Rückstand (auf knapp 13000 Euro Unterhaltsschulden) natürlich gibt es einen Titel seit unserer Scheidung 2006, indem er 190,00 Euro Kindesunterhalt zahlen musste.

nun die eigentliche Frage !!!!

Beantrage ich jetzt Unterhaltsvorschuss, ... wird uns der laufende Unterhalt angerechnet damit mein Exmann weiter von seinen Schulden kommt oder komplett die 200 Euro ???? Die 65 Euro sind ja Rückstände !!!!! Und an die Unterhaltsvorschusskasse hat er ja sämtliche Zahlungen zurückgezahlt.

Vielen Dank für eure Hilfe :-)


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