2 Antworten

Hi,

ich hab ja keinen Vergleich und habe auf Bachelor/Master studiert. Ich fand es gut. Man hat nach 3 Jahren wenigestens mal einen "kleinen" Studienabschluss (vergleichbar mit dem Vordiplom, das früher eben kein Abschluss war), die Module sind verschulter geworden (die Prüfungen sind meist nicht mehr so lange und mit so viel Stoff, sondern eben nett häppenweise). Innerhalb Europa werden CP auch im Auslandssemester einfacher angerechnet.

Negativ ist der erhöhte Zeitdruck, wobei ich das auch nicht so dramatisch finde. Langzeitstudenten sind nicht mehr so möglich. Früher mit Diplom war man zwar freier, viele sind aber genau an diesen Freiheiten gescheitert und haben sich zwischendrin mal paar Semester Pause gegönnt und kamen wieder schlecht rein oder haben das Studium erst gar nicht beendet.

Wie gesagt, einen direkten Vergleich habe ich nicht. Viele Freunde haben vor mir angefangen zu studieren (noch auf Diplom) und ich eben dann nach der Bologna-Reform. Wirklich negativ finde ich es nicht. Ich hab mein Studium in der Regelstudienzeit geschafft, konnte nebenbei auch 10-20 Std/Woche arbeiten. Trotz der geringeren Wahlfreit konnte man also ein Leben/Jobs drumrum legen.

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Kommentar von robi187
15.11.2015, 10:33

ja, so denke ich auch, nur sind die meisten bedingungen vergleich bar was das ziel war?

ist die geringeren wahlfrei und zeitdruck vergleichbar?

auch die möglichkeit aus beruflichen nivo kommend es zu schaffen vergleichbar?

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... nein, natürlich nicht. ... reine Kosteneinsparorgie der Politik! Die negativen Ergebnisse sind täglich zu erleben mit den Abgängern, positive durfte ich bisher nicht erkennen.

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