Ist der Börsenmarkt Ansicht nicht eigenltich unnötig bzw wirkt sich seine Existenz nicht negativ auf die Wirtschaft aus?

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4 Antworten

Ich glaub du hast das Prinzip der Börse nicht verstanden, ich kaufe Anteile an einer Firma. D.h. mir gehört dann zu einem gewissen Prozentsatz eine Firma, damit kommt die Firma gut an Geld und kann investieren, wiederrum kannst du mitbestimmen welchen Kurs die Firma gehen soll. Wenn die Firma pleitet geht, dann ist auch dein Geld futsch. Da wettet niemand, wetten tust du wenn du keine Ahnung von der Materie hast. 

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Nein, im Gegenteil. Die Börse ist der wichtigste Markt für Unternehmensfinanzierungen. Wie sonst sollten große Unternehmen Eigenkapital einwerben? Zudem ist die Börse auch eine Plattform um Fremdkapital aufzunehmen. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch  für Staaten.

Die Börse ist für eine moderne Wirtschaft und ein modernes Staatswesen absolut unerlässlich.

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Kommentar von pasixundy
16.01.2017, 15:18

gut Investitionen in Firmen versteh ich ja und macht auch sinn, Aber wetten auf Fallende Kurse, auf Brexit oder sogar sterbende Renter etc. geht einfach zu weit

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Klar kann es auch Übertreibungen geben, die der Wirtschaft schaden. Dennoch wären wir ohne Börsen schlecht dran. Firmen kämen schlechter an Kapital, was der Wirtschaft schaden würde. Allerdings ist Börsengeschäft nicht gleich Börsengeschäft. Es gibt viel Zockerei mit Derivaten, die für die Wirtschaft nicht unentbehrlich sind. Wobei auch nicht alle Derivate schlecht sind. Viele dienen zur Absicherung, zum Handel mit Risiken zwischen risikoaverseren und risikofreudigeren Akteuren, oder zur Diversifikation. Auch können Kontrakte dazu dienen, dass man z.B. an einem Index wie dem Dax partizipieren kann, ohne dass man jede einzelne Aktie kauft, was mit hohen Kosten verbunden wäre. 

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völlig klar wenn die Börse Missbraucht wird natürlich! wenn so krankhaft irgendwelche wuchernden Geldmengen immer da hin gehen, um sich immer weiter zu vermehren ohne rücksicht auf schaden in der realwirtschaft?

Eigentlich ist es ein gutes werkzeug jeder kann mit seinem erspartem da rein gehen wo er unterstützen will und das gute sieht, also auch gewinn sieht. Aber auch das bringt ja nichts wenn die macht, also das Geld(Geld=macht) so ungleich verteilt sind. Mit Grundeinkommen wäre eine gewisse Machtbasis für jeden geschaffen, damit sich im sinne eines Demokratischen machtausgleiches jeder an der Wirtschaft beteiligen kann und Macht von sich aus über den Freien Markt ausübt. Aber der freie Markt wiederum wird auch Verstümmelt von Regierungen zugunsten von Konzernen die künstlich durch konjnktur am leben erhalten werden z. b. anstatt die Konjunktur über das Volk Via Grundeinkommen zu regeln - was dann nicht in erster linie durch investment sondern erstmal überhaupt durch eine höhere Kaufkraft geschiet, auf die Unternehmen angewiesen sind, wenn sie nicht mehr vom staat alles reingeschoben bekommen, wegen irgendeiner völlig am ziel vorbeigefahrenen intention als Arbeitsplätze wachstum und die ganze sche**e, ja könnte man stundenlang drüber sich aufregen...

Genau für das pflegepersonal wäre es dringend Notwendig, diese Arbeitgeber zu höheren Gehältern zu zwingen, anders begreifen die es ja nicht, Aber nicht durch mindestlohn oder so eine regulierung, die dem freien markt schadet, sondern dadurch, dass wegen grundeinkommen die arbeitnehmer die macht haben vom verhandlungstisch aufzustehen und endlich vernünftig bezahlt werden müssten, um sie einstellen zu können. und das dann natürlich nicht in vollzeit sondern teilzeit - arbeitsplätze schaffen durch arbeitsteilung und nicht noch mehr sinnlose produktion und irgendwelch absurden programme um irgendwie noch ein bisschen mehr wachstum und produktivität zu haben...

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