4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde sagen: Finger weg! Bei dem Satz: "Da wir ein recht kleiner Verlag sind, sind wir leider dazu gezwungen, von den Autoren eine Produktionskostenbeteiligung für die erste Auflage zu verlangen." ist es für mich schon vorbei. Denn ein seriöser Verlag verlangt keine Kostenzuschüsse vom Autor. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Verlag das Risiko auf den Autor abwälzt. Wenn sich das Buch gut verkauft, dann verdient der Verlag gerne mit, wenn das Buch zum Ladenhüter wird, dann bleibt es eben bei der Erstauflage, die der Autor schön mitfinanzieren darf und die Folgeauflagen, die der Verlag verspricht, komplett zu übernehme, werden nie gedruckt.

Auch dass die meisten Bücher des Verlags unter 100 Seiten stark sind spricht dafür, dass das ein Verlag ist, der für Geld erstmal alles druckt und eine ISBN drauf packt, egal ob da Potential in den Texten steckt oder nicht.

Dass Verlage Manuskripteinreichungen per Mail annehmen ist auch eher ungewöhnlich. Aber ich habe mit dem Verlag noch keine persönlichen Erfahrungen und will hier natürlich auch niemandem Unrecht tun. Also lass es doch einfach mal drauf ankommen und schick eine Leseprobe per Mail, kostet dann ja kein Porto und ist erstmal völlig unverbindlich. Und dann warte mal den Kostenvoranschlag ab. Sollte der sich auf mehrere Tausend Euro belaufen, dann kannst du immer noch nein sagen und bist um eine Erfahrung reicher.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

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@Asperger90

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Ich wäre auch vorsichtig. Dass das Manuskript via EMail eingereicht werden soll, ist inzwischen nicht mehr so fragwürdig. Schicke doch einfach mal die geforderten Unterlagen hin und warte den Kostenvoranschlag ab - es würde mich interessieren, wie hoch der ausfällt, vielleicht kannst du mir das mitteilen. Vor allem die Qualität des Verlagslektorats wäre interessant. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal mit den Büchern dort befassen.

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@Marbiherz

Finger weg, die Bücher sind von keinem Lektor angefasst worden.

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Achtung, Betrug!
Ersten muss ich sagen das es heute durchaus nicht mehr ungewöhnlich ich ein Manuskript per E-Mail einzusenden und das man sich an den Kosten beteiligen muss machen auch große und bekannte Verlagsgruppen.
Ist leider alles sehr teuer, hatte mein Manuskript damals an viele Buch Verlage geschickt und eingereicht!
Aber zur eigentliche Frage, ich hatte einen Autorenvertrag bei dem besagten Verlag abgeschlossen und spreche damit aus Erfahrung.

Geld ist geflossen, jedoch wurde keine Leistung erbracht. :(
Also, wie schon zuvor hier gesagt: Finger weg! :) 

Die Website und die abgebildeten Buchcover sehen ziemlich unprofessionell aus. Eher so, als ob die Inhaberin (deren Bücher dort auch erscheinen) das eher aus persönlichem Enthusiasmus heraus betreibt. Generell ist bei Druckkostenzuschussverlagen allergrößte Vorsicht angebracht. Mich würde schon mal interessieren, wieviel dieser Verlag verlangt. Bevor ich zu einem DKZV gehe, würde ich bei BoD veröffentlichen...

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