Ist der Arbeitgeber verpflichtet, mich in die Aufgaben einzuweisen?

... komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Dein Chef ist ja lustig, hat selbst keine Ahnung und verlangt von Dir, dass Du das einfach so hinbekommst. Normalerweise werden Jahresabschlüsse entweder von Angestellten mit Sachkenntnis gemacht oder man gibt diese Aufgabe weiter an einen Steuerberater, lässt das also außer Haus machen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass bei meiner letzten Arbeitsstelle mein Chef alle Unterlagen am Jahresende seiner Frau in Kisten gepackt hat und die ist damit zu einem Steuerberater gefahren.

Wieso macht ihr jetzt eigentlich Jahresabschluß? Wir haben den 10. Mai.

Der gute Mann will hier anscheinend auf Teufel komm raus Geld sparen.

Du hast doch ganz bestimmt einen Arbeitsvertrag mit Beschreibung Deines Arbeitsplatzes? Darauf kannst Du Dich berufen, Du musst das nicht können! und das ist kein Grund für eine Kündigung.

Du musst es ihm nochmal sagen. Entweder er lässt diese Aufgaben von jemandem machen, der wirklich Ahnung hat oder er kann es sich aussuchen, ob und wann er Probleme mit dem Finanzamt bekommen wird. lg Lilo

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaxEich
10.05.2016, 11:16

Ja wenn ich es mach bekommt man probleme mit anderen stellen und behörden vorher war auch meiner stelle eine studierte finanzbeamtin, diese hat über 3500 Euro netto bekommen, ich erhalte nicht mal die häflte an der gleichen stelle,

0

Ich seh das wie wohlfuehlerin, vor dem Job sollte klar sein, was zu tun ist, wenn Dein Chef Dich plötzlich woanders einsetzt, dann sollte er Dir die Aufgabe erklären können, wenn es tatsächlich Inhalt der Stelle war, dann wirst Du entweder sehr sehr schnell lernen müssen, oder eben gehen. Das mit der Verpflichtung ist nunmal eine Sache, die ein Chef normalerweise gar nicht braucht, denn es ist in seinem Interesse das Du Deine Aufgaben erfüllen kannst.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du sagst selbst: "Die Aufgaben sind bedeutend, ich schaffe diese nicht zu erledigen, mir fehlt das notwendige Wissen dazu, es wäre nicht mein Arbeitsbereich, ich kann mich hier nicht durchschlagen", und sieh mal, du hast jedes Recht dies zu sagen, schließlich bist du auch nur ein Mensch. Ein Mensch wie jeder Andere, welcher seine Stärken und seine Schwächen besitzt. In dem Fall liegt deine Schwäche dort und jeder Andere aus deiner Kommune besitzt genauso dieseselbe Schwäche. Ich denke, dein Chef ist einfach zu "faul" noch jemanden hierfür einzustellen, dessen Stärke genau dieser Bereich ist. Lieber lässt er dies von Jemandem (in dem Falle du) erledigen, welcher keine Ahnung davon besitzt und Probleme hineinbringen könnte (durch Verwechslungen der Zahlen, Unverständlichkeit etc.) anstatt eine kompetente Person für diesen Bereich anzustellen. Wenn dies absolut gar nicht dein gewohnter Arbeitsbereich ist (und ich nehme an, er ist es nicht wenn du dies nicht schaffst) dann muss er eine Person dich hierfür anstellen. Eine Buchhaltung zu führen lernt man nicht in ein paar Stunden, es braucht manchmal sogar Jahre lange Ausbildung all dieses gesammt Wissen zu erlernen, welches dafür benötigt wird. Und ich spreche nicht nur von einem kleinen Wissen, sondern von einem umfassenden Wissen mit dem man mehr anfangen kann, welches man sorgfältig in verschiedenen Varianten benutzen und gebrauchen kann. Frag mal deine Mitarbeiter ob euer Chef dies auch bei ihnen so machte, als sie Neulinge waren und wenn ja frage, wie sie aus dieser Situation gekommen sind. Fakt ist: er muss jemanden dafür einstellen, außer er will es auf drastische Probleme ankommen lassen. Rede nochmal mit ihm, wenn er absolut gar nicht bereit ist dies zu verstehen würde ich an deiner Stelle kündigen. Denn dann ist dies definitiv nicht die richtige Kommune für dich und auch definitiv nicht der richtige Chef. Denn dann stimmt da nicht nur dies nicht, sondern sind noch eine Menge anderer Dinge in Gange. Mit freundlichen Grüßen, K.:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bist dort offensichtlich fehl am Platz. Das ist Aufgabe für einen Buchhalter. Warum hat man dich an diesen Platz gestellt? Dir fehlt das Wissen. Das ist ein Fehler vom Arbeitgeber gewesen! Du bist eher für Büroarbeit zuständig. Was nun? Vermutlich kommt die Kündigung. So schnell kannst du keine Buchhaltung lernen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaxEich
10.05.2016, 11:04

Ich habe eine Ausbildung im Büro, ich kenne mich auch mit Buchhaltung aus, aber natürlich nicht in diesem großen maße, da ich diese Ausbildung nicht gemacht habe. Danke.

0

Hier wäre doch erstmal zu klären, als was du eigentlich eingestellt würdest.
Wenn du für die Rechnungsbearbeitung eingestellt wurdest, kann er nicht erwarten, dass du auch andere Aufgaben erledigen kannst, ohne Einarbeitung!

Aber ich kenne es nur so, das jeder Mitarbeiter auch eingearbeitet wird.

Alleine schon die Bedienung des Programmes führt zu Problemen.
Da muss einem doch gezeigt werden, wie was funktioniert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde mal behaupten, du bist für diesen Job einfach der Falsche. Hast du denn beim Vorstellungsgespräch nicht mal nachgefragt, was genau deine Aufgabengebiete sind? Dann hättest du doch sofort merken müssen, dass dieser Job nichts für dich ist.

Wenn der AG selber keine Ahnung von diesen Dingen hat, kann er es dir auch nicht erklären. Er stellt ja extra deshalb Leute dafür ein, damit sie diese Dinge erledigen... er muss also nicht zwingend Ahnung davon haben. Wahrscheinlich hat er, als er dich eingestellt hat, vorausgesetzt, dass du Ahnung von diesen Dingen hast.

Du kannst dich fortbilden, damit du das lernst (es gibt sicher Abendkurse für sowas oder Fernkurse); frag mal deinen AG, ob er sich eventuell an den Kosten für eine solche Fortbildung beteiligen würde.

Die andere Alternative wäre, dir einen anderen Job zu suchen, dem du auch so gerecht werden kannst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaxEich
10.05.2016, 11:07

Ich wurde eingestellt für die Erfassung der rechnungen, was ich natürlich perfekt kann. kurz vor dem ablauf der probezeit hat er mich gekündigt und neuen befristeten vertrag vorgelegt. der andere war unbefristet.

0

Als ausgebildeter Bürokaufmann hast du das alles gelernt! Natürlich spezialisiert man sich in seinem Leben auf bestimmte Aufgaben. Bereits beim Bewerbungsgespräch hättest auch du dich nach deinem Aufgabenfeld erkundigen müssen und ihn fragen müssen, was du in Zukunft zu tun hast. Dann wäre es schon mal nicht zu der jetzigen Situation gekommen! Allerdings hat auch der Chef hier einen Fehler gemacht und dich nicht gefragt.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten

* du erhälst eine Kündigung, weil du den Aufgaben nicht gewachsen bist

* oder du machst einen kleinen Aufbaukurs (evtl. mit finanzieller Unterstützung des Chefs).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaxEich
10.05.2016, 11:11

Hi ich wurde ursprünglich für rechnungsbarbeitung eingestellt als unbefristeter vertrag mit 6 monaten probezeit. kurz vor ablauf von 6 monaten wurde mir gekündigt und ein befristeter vertrag angeboten.

0
Kommentar von faiblesse
10.05.2016, 12:55

Ich bezweifle dass man diese Aufgaben in der Ausbildung zum bürokaufmann lernt.

Ich selbst habe Industriekauffrau gelernt, und da kam das so auch nicht dran, und die Industriekaufleute haben schon mehr Rechnungswesen als die bürokaufleute.

Würde ich unserer jungen Kollegin (ebenfalls Industriekauffrau) sagen, mach die USt Voranmeldung.
Die hätte auch keine Ahnung, was machen.

Es ist ja nicht nur das fehlende wissen, sondern sie könnte das Programm nicht bedienen.
Bei jedem Programm ist es etwas anders..

Ebenfalls ist vorbereitende Arbeiten zum Jahresabschluss etwas anderes, als den Abschluss komplett zu machen.

Und auch hier gehen Theorie und Praxis auseinander.

0
Kommentar von faiblesse
10.05.2016, 20:57

100 % nicht!

Ansonsten würden sich bürokaufleute nicht mit dem Bibu Lehrgang so schwer tun.

0

Dein Arbeitgeber hat einen Bürokaufmann eingestellt und keinen Buchhalter. Und erst recht keinen Bilanzbuchhalter.

Zur Bilanzerstellung benötigt man Fachwissen. Und Dein Chef sollte zumindest einen Steuerberater hinzuziehen.

Wenn er die fehlenden Kenntnisse im Rahmen einer Bilanzerstellung als Kündigungsgrund nehmen möchte, wirst Du ihn letztendlich nicht daran hindern können.

Denn diesem Chef scheint jedes kaufmännische Wissen fremd zu sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaxEich
10.05.2016, 11:14

Das meine ich ja schon die ganze Zeit, man muss viel Wissen  mitbringen, eine bilanz zu erstellen ist nicht ohne. Dieses wissen habe ich eifnach nicht und es ist keiner da, der mir dies erklären kann.

0

Hört sich so an, also ob man dich loshaben will:

---> Er meint, entweder ich machs oder ich werde gekündigt.<----

Eigentlich wäre er schon verpflichtet, dich einzuarbeiten..... Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag? Wofür wurdest du eingestellt? Unter welchen Vorraussetzungen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der AG hat Dich doch sicher eingestellt, weil Du Bürokaufmann bist, und er erwartet hat, dass Du das kannst.

Oder er muss vorher doch mit Dir besprochen haben, was Du kannst, und ob Du da überhaupt richtig bist.

Er muss Dir natürlich alle nötigen Unterlagen zur Verfügung stellen.

Dann musst Du Dich tatsächlich fortbilden, oder bist da eben nicht richtig.

Hat die Kommune denn keinen Steuerberater????

(Klingt jetzt hart, ist aber wohl so).


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaxEich
10.05.2016, 11:05

ich kann einfache buchhaltertätigkeiten, aber natürlich keine so ernorman aufgaben, wo studierte fachleute machen.

0

Das ist aber sehr merkwürdig....als Du eingestellt worden bist, muss doch darüber gesprochen worden sein, welche Aufgaben Du zu erledigen hast und natürlich auch, welche Aufgabengebiete Du beherrschst und für welche Du noch eingearbeitet werden musst.

Natürlich kannst Du nicht einfach irgendwas machen, wenn Du keine Ahnung hast - irgendein Buchhalter muss Dir das erstmal erklären, darauf musst Du bestehen.

Keinesfalls kann Dein Chef Dich einfach rauswerfen - solltest Du über eine Zeitarbeitsfirma dort sein, dann wende Dich mit dem Problem an Deine Firma

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaxEich
10.05.2016, 11:08

bin eingestellt befristet auf 1 jahr ohne probezeit.

0

Das machst Du Dir zu einfach. Wenn keiner da ist Dir das zu erklären, dann hole Dir das Wissen von einem Kollegen einer Nachbarkommune !

Wenn man wirklich will dann geht alles !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dandy100
10.05.2016, 11:18

Also, ob man weiß, wie man einen Jahressabschluß macht, hat nichts damit zu tun, ob man das will oder nicht - es geht noch lange nicht alles, nur weil man das will - das entsprechende Wissen ist entscheidend und das kann man sich nicht mal eben so bei einem Kollegen abgucken, dazu gehört die entsprechende buchhalterische Ausbildung, über die der Fragesteller eben nicht verfügt.

0
Kommentar von faiblesse
10.05.2016, 12:59

Ein Jahresabschluss ist viel zu komplex, als das man da mal eben mit nem Kollegen sprechen könnte.

0

Ich bin Bürokauffrau und weiß aus meiner Erfahrung , dass die dir keine Aufgaben geben können, die du nie gelernt hast und selbst der Chef nicht kann.

Würde zum Chef gehen und dem einfach sagen, dass du die Aufgabe nicht machen kannst , weil du dich nicht auskennst und keine Fehler machen willst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

kommt sicher drauf an, was man dir VOR einstellung gesagt hat, welche aufgaben auf dich zukommen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?