Ist der 3. Oktober für Nationalisten im allgemeinen wichtiger als für "Mitte-Bürger"?

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7 Antworten

Er ist für mich nicht wichtig, weil ich die Bedeutung der Kaiserkrönung von Karl dem Großen bzw. die des 18. 01. 1871 für Deutschland als Nationalstaat für wichtiger halte.

Am 3. 10. 1990 ist nur der Normalzustand hergestellt worden.

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Ich bin im Westen aufgewachsen und war beim Mauerfall 17 Jahre, bei der Wiedervereinigung also 18 und habe das sehr bewusst miterlebt.

Die größere Bedeutung als der heutige Tag hat für mich aber der 9. Novemer.. bei den Bildern der jubelnden Menschen bekomme ich heute noch Gänsehaut.

Leider konnte man ja aus historischen Gründen diesen Tag nicht als "Tag der deutschen Einheit" nehmen.. das hätte dann zu leicht missbraucht werden können.

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Gute Frage. Vielleicht, weil Feiertage grundsätzlich etwas oberflächlicher und nur als Urlaubstag gesehen werden, ohne den Hintergrund. Wer die dt. Teilung miterlebt hat und von Freunden und Familie getrennt war, dem wird der Tag der deutschen Einheit schon etwas bedeuten. Diejenigen aus der Wir-wollen-die-Mauer-wiederhaben-früher-war-alles-besser-Jammerossis-Arrogante-Wessis-Fraktion werden das nicht verstehen. Hat also meiner Meinung nicht mit einer Differenz der politischen Mitte und den Nationalisten zu tun.

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Das Datum an sich ist mir egal, der Grund des Feiertages aber nicht, denn mein Mann und ich kommen aus Ost und West und sind über die Wiedervereinigung glücklich, sonst hätten wir uns kaum kennengelernt :-) Deswegen ist der 3.10. für uns ein besonderes schöner Feiertag. 

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Ist das so? Ich denke schon dass der Tag für viele Deutschen eine Bedeutung hat. Es gibt ja auch in vielen Städten Events dazu.

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Der Tag kann leider keine großen Gefühle wecken, weil es der falsche Tag ist. Es ist kein Tag, an dem das deutsche Volk SELBST aktiv wurde und für seine Freiheit und seine Demokratie kämpfte. 

So gesehen wäre der 18. März besser: 18.3.1848, Märzrevolution, das Berliner Volk erhebt sich und kämpft gegen die Truppen des Königs, der König muss nachgeben. Das ist der Beginn der Demokratie in Deutschland. 

Oder der 9.11: Die DDR-Bevölkerung erzwingt den Fall der Mauer.

Am 3.10. haben Kohl und irgendwer den Vertrag unterschrieben, nach dem Ostdeutschland der BRD beitrat. Das ist ein bürokratischer Vorgang, keine Volksaktion. 

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Kommentar von derBertel
02.10.2016, 10:43

Besser hätte man es nicht schreiben können.

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Kommentar von lupoklick
04.12.2016, 16:59

der 3. Oktober 1990 liegt VOR dem 7.,  dem 41. Jahrestag der DDR

und den wollte außer Gysi kaum jemand feiern.

Der 9. November wäre nie ein Tag der reinen Freude geworden ("Reichskristallnacht")-

und der 18. März --- siehe Zeile 1 und 2 .....

PS,; Ich erlebte die Nacht vom 2. auf den 3. Oltober 1990 - aus Hamburg angereist - im Dom zu Schwerin - ganz und gar nicht "bürokratisch" *************

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als PATRIOT brauche ich keinen Hass auf Andere

Militärparaden zum 3. Oktober gibt es nicht....

Also, was soll das Gewäsch "Nationalismus" ??? 

hääää   !!! `???

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