Ist den meisten Menschen gar nicht bewusst, wie teuer die Sanierungskosten eines Altbaus sind (s. F.)?

10 Antworten

Jedes Mal, wenn sich ein Hausbesitzer dazu entschließt, ein Gebäude aus wirtschaftlichen Gründen abzureißen und neu zu bauen (da ein Neubau weitaus günstiger ist, als eine Sanierung), verteufelt dies der hiesige Heimatverein.

Wir haben hier in Deutschland auch einen gewissen Schutz vor Altertum. Wenn ein gebäude eine gewisse Zeit steht und somit auch ein gewisses alter hat so gibt es gesetzliche vorschriften an denen sich ein Hauseigentümer halten muss. Er kann so nicht ohne weiteres mir nicht dir nichts ein en Altbau Abreißen nur aus wirschaftlichen Gründen. erfüllt ein Gebäude die vorschriften und vorgaben zur denkmalpflege ,so muss der Hauseigentümer das Gebäude gundlegend sanieren nicht Abreißen und selbst hier auch nur mit strengen Auflagen. In letzter Zeit sind viel zu viele Denkmalgeschütze Gebäude abgerissen worde nur weil das finanzielle im vordergrund stand. Dabei ist viel Zeitgeschichte und Wissen mitunter Verloren gegangen. Wissen und Erhaltung die man nie wieder bekommt. Wirdeinfach so abgerissen und verschwindet im Nirwana. Schau dir einfach mal die Städte an wie Rothenburg ob der Tauber oder Trier. Hier hat man einiges ( wenn auch Kostenintensiv) getan um Altbestand zu erhalten. Was istdir denn lieber ,wenn deine Kinder eines Tages von dir erzählt bekommen werden das früher mal ein schönes Fachwerkhaus an der Stelle des jetzigen hässlichen Bentonklotzes stand , oder willst du deinen Kindern auch mal zeigen wie ein Fachwerkaus bzw. Altbau Aussieht ? . Kultur und Vergangenheit sollte man nicht einfach so abreißen nur weil man Geldgeil ist und ein Neubau billiger ist. Es gibt genug Gundstücke die man kaufen kann wo man Neuubauten erriechten kann wo es auch nicht auffällt.

Bedenke auch in Deutschland gibt es Gesetzte für Denkmalschutz !

Und wenn sich ein dortiger Verein darüber aufregt ist das nicht ohne Grund !

Auch alte Heimat muss erhalten bleiben und für die Nachwelt gesichert sein.

Allerdings ist er (oder auch die Stadt) nicht bereit, die jeweiligen Hausbeitzer bei einer Sanierung zu unterstützen.

Das auch zu Recht. Viele Besitzer von Altbauten haben Ihre Gebäude nur abgewirtschaftet und kaum oder gar nichts in ihren erhalt ( meist nur das Notwendigste) Investiert weil Ihnen nur das Geld wichtig war das sie am Monatsende in der Tasche hatten. Denen war es egal wie die Bausubstanz war und was dran gemacht werden musste. Und jetzt wo sie ihre millionen in die Tasche Erwirtschaftet haben wollen Sie noch Knete vom Staat für die Sanierung ?

Sorry ,aber da kannst dir die Antwort selbst geben !

Ist diesen Menschen möglicherweise gar nicht bewusst, wie teuer eine Sanierung eines 100 oder 200 Jahre alten Gebäudes ist?

Wenn ein Besitzer so ein Gebäude verkommen lässt ,ist er selbst dran schuld da braucht er auch keine Unterstützung vom Staat. Wenn er so ein Gebäude geerbt hat ist das auch sein Pech. Er kann genausogut auch das Erbe Ausschlagen ,aber nein da sind die Leute noch so Geldgeil und hoffen auf den Grundstückswert den Sie nach Abriss des verfallenen Gebäudes noch bekommen werden und Rechnen den Abriss dagegen. Aber nicht ohne Denkmalschutz deren Auflagen.

Man hat die Wahl entweder will Ich etwas haben dann muss ich auch was dafür tun oder ich lasse es und den Rest übernehmen die anderen, PUNKT !

Kurzum wenn ich selbst einen altbau erbe und der ist über 150 Jahre alt ,muss Ihn nach Vorgaben der Denkmalpflege Sanieren, dann weis ich was ich tue und muss nicht auf Unterstützung vom Staat hoffen. Wenn ich es nicht schaffe dann überschreibe ich das Grundstück dem Staat samt Gebäude und der Staat saniert dies dann und ich habe keine weiteren Kosten an der Backe. Oder ich Versteigeres an jemanden der da Geld dazu hat es nach Auflagen zu Sanieren ,sofern sich ein Käufer für die Ruinie findet.

Ich bin selbst Hausbesitzer eines Altbau Gebäudes das 125 Jahre alt ist. Ein altes Backstein Fabrikgebäude nebst Produktionshalle die in mehre Mietwohnungen unterteilt ist. Das Fabrikgebäude hab ich seinerzeit Saniert und die Halle bis zur Sanierung erstmal Vermietet. Mit dem Geld hab ich einen Teil der Sanierungen des Fabrikgebäudes Bezahlt,die so entstandenen Wohnungen darin vermietet. Danach hab Ich die Mietverträge zur Fabrikhalle gekündigt ,diese Saniert und in mehre Mietwohnungen umbauen lassen, anschließend Vermietet. Heute Zahle ich durch die Mieteinahmen meine Kredite zurück. Und 2025 bin ich damit ferig und Stolzer Besitzer eines großen Geländes samt Fabrikgebäude. auch hier überlege ich auf dem Restlichen Grundstück mein Haus zu bauen ,wo ich später evtl. wohnen will. Und das ohne Staatlichen Zuschuß zur Sanierung ,dabei habe ich die gesamte Substanz des Fabrikgebäudes und der Fabrikhalle sauber erhalten und Denkmalgerecht Saniert.

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Ich kann deine Meinung nur bedingt teilen. Ich habe vor 2 Jahren auch ein Objekt erworben, welches sich im Denkmalschutzbereich befindet. Bedingt durch die Hanglage war eine Seite des Grundstücks durch eine Stützmauer gesichert. Ein Teil der Mauer war erkennbar sanierungsbedürftig. Ich hatte hierfür rd. 10.000 € eingeplant. Daraus wurden dann 40.000 €. Hätte man hier mit Winkelstützelementen aus Beton gearbeitet, wäre die Sache erheblich günstiger geworden. Die Denkmalschutzbehörde hat auf eine Sanierung der rd. 500 Jahre alten Mauer bestanden. 30 m weiter hat die Stadt dann mit Winkelstützelementen gearbeitet, was dann offensichtlich so in Ordnung war. Na aua. Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber Denkmalschutz wird wohl offensichtlich nach Gutsherrenart betrieben und es kommt sehr darauf an, wer wen kennt.

Die Sanierung eines Denkmalschutzobjekt ist ein unkalkulierbares Vorhaben. Wer da nicht sehr gut betucht ist, sollte davon die Finger lassen. In diesem Zusammenhang von Geldgier zu sprechen ist völlig unangebracht. Ich bin auch kein Fan von häßlichen Bauwerken, aber manches kann man wirklich nur noch zusammenschieben. Wenn diese Objekte nicht permanet gepflegt werden, setzt irgendwann ein irreparabler Zustand ein.

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@lesterb42

Ich kann deine Meinung nur bedingt teilen. Ich habe vor 2 Jahren auch ein Objekt erworben, welches sich im Denkmalschutzbereich befindet. Bedingt durch die Hanglage war eine Seite des Grundstücks durch eine Stützmauer gesichert. Ein Teil der Mauer war erkennbar sanierungsbedürftig. Ich hatte hierfür rd. 10.000 € eingeplant. Daraus wurden dann 40.000 €. Hätte man hier mit Winkelstützelementen aus Beton gearbeitet, wäre die Sache erheblich günsiger geworden. Die Denkmalschutzbehörde hat auf eine Sanierung der rd. 500 Jahre alten Mauer bestanden.

Aallein hier muss es schon bei dir geklingelt haben. VOR dem kauf hast du auch die Möglichkeit gehabt das ganze dir anzusehen und zu entscheiden es zu kaufen oder nicht. selbst schuld wenn du dir da über die Kosten nicht in klaren bist. ein Gebäude oder teilstück ( wie in deinem Fall eine Mauer) wenn diese erhalten werden soll ,dann solltees auch so sein. und 500 Jahre für ein Stück zeitgeschichte ist noch Harmlos wenn dies mit so geringen Auflagen erhalten werden soll. Dafür habei ch auch kein Verständnis wenn da jemand dann rumjammert das es soviel kostet .Das hätte man sich vorher überlegen sollen !.

30 m weiter hat die Stadt dann mit Winkelstützelementen gearbeitet, was dann offensichtlich so in Ordnung war. Na aua. Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien, aber Denkmalschutz wird wohl offensichtlich nach Gutsherrenart betrieben und es kommt sehr darauf an, wer wen kennt.

Das ist so nicht richtig. Es kommt drauf an was genau wo und wie erhalten werden soll und wer es macht. In einem ähnlichen fall habe ich bei einem kollegen gesehen das er eine Wand von seinem gebäude nicht verändern durfte da das Gebäude in der alten Wand ( Fassade) verankert war. sie trug letztendlich den restlichen teil der dahinterliegenden Gebäudes. Er wollte die Fassade abreißen lassen und durch ein Betonskelett das restliche Gebäude stützen. Aber auch hier hat die denkmalpflege Nein gesagt. 2 Straßen weiter haben sie mit StahlT Trägern eine komplette Fassade Gestützt. Er musste sich Sandstein holen ,spezielle Handwerker die sowas bearbeiten und stück für stück konnte er so seine Fassade Restaureren. die Beton Konstruktion hätte Ihn nur ein Bruchteil der Kosten gekostet wie die Sanierung der Fassade. Und er war im Ratsvorstand der Stadt tätig. Es ist nicht so wie es den Anschein hat. Man kann im Zweifelsfall auch ein Gutachten machen lassen nur die Kosten scheuen die meisten !

Die Sanierung eines Denkmalschutzobjekt ist ein unkalkulierbares Vorhaben. Wer da nicht sehr gut betucht ist, sollte davon die Finger lassen. In diesem Zusammenhang von Geldgier zu sprechen ist völlig unangebracht. Ich bin auch kein Fan von häßlichen Bauwerken, aber manches kann man wirklich nur noch zusammenschieben. Wenn diese Objekte nicht permanet gepflegt werden, setzt irgendwann ein irreparabler Zustand ein.

Genau DAS ist das Problem. es wird vermietet ,geld erwirtschaftet Sch**ß egal was die substanz macht und wie Sie ist. Geht es nicht mehr , Pech abriss neu bauen ,fertig. Das aber viele gebäude über 100 Jahre und mehr Überstehen können trotz schlechter Pflege das Interessiert niemanden. Wenn jemand die Millionen abgeschöpft hat und jemand setzt nach muss er eben das geld für die Sanierung aufbringen , PUNKt .da habi ch kein Verständnis dafür. Man kann sich jedes Objekt VOR dem Kauf ansehen und entscheiden. .Und wenn jemand sich für etwas entscheidet dann muss er auch mögliche Konzequenzen mit einpalenen , PUNKT keine diskssion darüber !

Viele aber kaufen aus Geldgier alte Gebäude ( kommt häufig vor) welche gründ das sind die zum akfu führen alle aufzulisten würde den Rahmen sprnegen. Jedenfalls wissen viele auch nichts über Denkmalpflege. wenn dann die Rechnung kommt wird spätestens dann jemanden klar entweder schafft man dies oder nicht.

Wenn ich heute was kaufen würde dann nur noch Grundstücke wo Gebäude zum Abriss freigegeben sind. dann lieber für 50.000€ alles Plattmachen lassen und von Grundauf neu Hochziehen.. Keine Diskussionen mit Denkmalschutz oder Ähnlichen. Und in Vorstädten und auf dem Land gibts viele Gebäude die nicht mehr Erhaltungsfähig sind und Abgerissen werden müssen.

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@Silberfan
selbst schuld wenn du dir da über die Kosten nicht in klaren bist

Man könnte annehmen, dass du dich auskennst. Wenn das Objekt größer als ein Hühnerstall ist, hast du immer Sachen die unvorhergesehen kommen. Zeig mir bitte die Person, die das punktgenau hinbekommt. Hier wird sehr viel saniert und die Leute (die vom Fach sind) legen sich alle die Karten. Bauverzögerungen von mehreren Jahren sind nicht selten.

VOR dem kauf hast du auch die Möglichkeit gehabt das ganze dir anzusehen und zu entscheiden es zu kaufen oder nicht.

Die Sache war hier anders. Die Mauer kannst du zum größten Teil nur von der Nachbarseite ansehen. Das hat nicht einmal der Gutachter gemacht, der das Objekt beurteilt hat. Was denn noch?

Ich habe dieses Objekt auch nicht unter Renditegesichtspunkten erworben, sondern zur Selbstnutzung. Soetwas ist immer eine Abwägung von für und wieder. Den für die Sanierung vorgesehene Betrag habe ich weit überschritten. Unter dem Strich bin ich aber immer noch bei weniger als 1.000 €/m². Also alles im grünen Bereich.

Du hast da eine sehr ordenliche Antwort geschrieben. Dieses überhebliche "Selbst schuld" kannst du doch stecken lassen.

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@lesterb42

Man könnte annehmen, dass du dich auskennst. Wenn das Objekt größer als ein Hühnerstall ist, hast du immer Sachen die unvorhergesehen kommen. Zeig mir bitte die Person, die das punktgenau hinbekommt. Hier wird sehr viel saniert und die Leute (die vom Fach sind) legen sich alle die Karten. Bauverzögerungen von mehreren Jahren sind nicht selten.

Ich Betone nochmal ,VOR DEM KAUF KANN MAN JEDES OBJEKT ANSEHEN ,JEDES !

Und man kann dann entscheiden kauft man es oder kauft man es nicht. Keiner kauft die Katze im Sack. Natürlich können unvorhergesehen Sachen die man nicht gesehen hat auftreten oder eintreten. Dies sollte man dann auch bei der Kostenplanung mit berücksichtigen und genug Geld für Unvorhergesehenes Bereitstellen. Viele gehen her und Bemessen oftmals solche Sache auf Kredit zu Knapp ,wundern sich dann wenn sowas vorkommt. Aber auch hier Ist es eine Planungssache. Und was die Erfahrugn angeht , Ja die habe ich in dem Bereich mehr als nur zu genüge. Ich hab Insgesamt mehr als 10 Gebäude schon Erfolgreich saniert und davon waren 4 Altbauten ,älter als 100 Jahre !

Selbst mit strengen Denkmalpschutz Auflagen. ein Beispiel , auf einem Gebäude war es nicht erlaubt ein Flachdach aufzusetzten ,es musste ein Spitzgiebeldach sein und es musste von Fachtechnischen Personal aufgebaut sein, kein Fertig vor montiertes Dach. Aber auch hier durften keine Dachziegel verwendet werden ,sondern es musste alles schön sauber mit Schieferschindeln verkleidet werden. Und es durften nicht die neumodischen Rechteckigen sein ,es mussten die leicht Gerundeten aus der Frühzeit (Style) sein. Das Dach war mit 80.000€ eingeplant gewesen. Letztendlich hat es 130.000€ gekostet die ich Auffangen konnte da ich genug für unvorhergesehenes eingeplant hatte. So konnte der Bau Zeitnah fertig gestellt werden.

Ich bin kein Architekt und kein Gutachter ,aber ich weis worauf es beim Kauf ankommt und welche Kriterien ein Gebäude bei mir haben muss. Wird ein Punkt nicht erfüllt fasse ich es auch nicht an. Egal in welche Lage es steht und wie gewinnträchtig auch die Gegend sein mag.

Die Sache war hier anders. Die Mauer kannst du zum größten Teil nur von der Nachbarseite ansehen. Das hat nicht einmal der Gutachter gemacht, der das Objekt beurteilt hat. Was denn noch?

Ich Betone nochmal , VOR JEDEM KAUF IST EINE BESICHTIGUNG PFLICHT ! . wenn man was nicht einsehen kann oder etwas nicht siehe ( siehe text oben ) finger weg. wer dann noch kauft ,selbst Schuld. Da hab ich kein Verständnis dafür wenn leute dann sowas auch noch kaufen. Ob Gutachter hin oder her . vor jedem kauf schaue ich mir ds Objekt genau an von allen Seiten. Kann ich was nicht erkennen oder ersehen , kaufe ich es auch nicht , PUNKT !

Du hast da eine sehr ordenliche Antwort geschrieben. Dieses überhebliche "Selbst schuld" kannst du doch stecken lassen.

Sorry wenn es etwas hart rüberkommt ,aber es ist nun mal so . wir sind letztendlich alle nur Menschen. Wir können aber auch nur Lernen aus fehlern die wir machen. Nichts ist Informativer als Fehler machen. Nicht jeder gibt dies gerne zu ( gewissen Stolz hat jeder) . Und daraus es auch zu erkennen ,können viele auch nicht . erst wenn man sie da mit der Nase drauf Stupst werden Sie wach. Ein Mentor sagte mal zu mir " viele sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht" und damit hat er auch Recht. viele sind zu sehr auf eine Sache Fixiert und nehmen danere zusammenhänge dazu auch nicht wahr. Erst wenns Knallt , dann werden Sie wach. Betrachte das ganze einfach als Lehrreich und für die zukunft halte dich an die Punkte die ich genannt habe. dann machst du auch für die zukunft weniger Fehler.

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@Silberfan

Im Ergebnis sind wir dich beieinander. Bei deiner Auffassung, dass man jedes Objekt besichtigen kann, gebe ich dir nach wie vor nur bedingt Recht.

Sicher kann man sich jedes Objekt wenigstens von außen ansehen. Werden die Grundstücke zwangsversteigert, ist das mit einer Innenbesichtigung häufig schon schwierig. Fast unmöglich ist es Mängel zu besichtigen die du nur erkennst, wenn du den Baukörper öffnest. Da kann mit Putz, Farbe, Tapete und Panelen sehr viel nett verkleidet werden, was bei der Sanierung richtig ins Geld geht. Selbst wenn du bei A eine Öffnung machst, kann sich hinter B die Katastrophe auftun. Holz neigt dazu in feuchtem Zustand zu verrotten. Bei Umbauten können mit den Jahren Mängel in der Statik auftreten.

Das werden alles Sachen sein, die dir bekannt sind. Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass so ein Objekt nur etwas für betuchte Leute ist, die 100.000 bis 200.000 € für Unvorhergesehenes haben.

Ich stimme dir zu, dass das nichts ist, womit sich Leute befassen, welche gerade so die 20.000 € für den Erwerb finanziert bekommen und bei der nächsten Rolle Tapete wird es dann schon eng.

Auch bei den von dir hart angegriffenen Slamlords, die aus den Objekten nur die Kohle rausziehen und nichts investieren teile ich deine Meinung.

Ich meine nicht, dass ich mit dem Objekt, aus dem ich nun auf den Fluss sehe einen wesentlichen Fehler gemacht habe. Ich bin seit rd. 20 Jahren im Immobiliengeschäft und hab um Denkmalschutzobjekte immer einen großen Bogen gemacht - zu recht, wie sich nun nochmals bestätigt hat. Dass das nun deutlich teurer als geplant geworden ist, ist ärgerlich, aber nichts, womit ich nicht schlafen könnte. Bezahlt ist auch alles. Ich habe meinen Schwerpunkt bei unbebauten Grundstücken, die gelegentlich auch noch Überraschungen in sich haben, die man bei einer Besichtigung wirklich nicht erkennt.

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Nicht jeder Altbau steht zwangsläufig unter Denkmalschutz bzw. ist dafür vorgesehen.

Manche sind auch zwangsläufig ein Verkehrshindernis, wenn ein Haus zur Hälfte in die Fahrbahn hineinragt, soll man dann vielleicht die Straße drumherum verlegen, nur wegen einer alten Bruchbude?

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Im Übrigen kannst du nicht jeden Baumangel gut sichtbar sehen. Beispielsweise lag unter einer alten Villa hier ein Hohlraum drunter (früher Bergbau), wodurch das Haus hinterher massiv einsturzgefährdet war. Selbst die Stadt wusste nicht, dass der Hohlraum darunter war. Sagst du da auch, dass die betreffende Person das vorher hätte wissen / erkennen müssen?

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Übrigens ist ein großer Teil des von dir genannten Rothenburgs gar nicht mehr echt historisch, d.h. es hadelt sich nicht mehr um Altbestand, da die Stadt im März 1945 zu nahezu 45% beschädigt oder gar zerstört wurde.

Solltest du als großer Fachmann eigentlich wissen, dass das nicht Original ist, sondern nachgebaut.

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Ein Heimatverein kann bellen - Das Denkmalschutzgesetz auch richtig beißen!

Es legt fest, dass nicht nur Bauwerke von hohem künstlerischen Rang und überregionaler Bedeutung als Denkmäler zu schützen und zu pflegen sind, sondern auch Objekte, die regionale oder lokale Bedeutung haben. Laut Gesetz besteht ein öffentliches Interesse am Erhalt eines Objektes, „wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.“

Ausführliche Informationen findest du hier:

https://www.aknw.de/bauherren/denkmalschutz/

Im Grunde entscheiden ein paar Leute über das Eigentum anderer.

Grundsätzlich kann man sagen: Hat man dir erst einmal die Plakette neben die Haustür genagelt, wird's teuer. Die viel zitierte Förderung reicht bei weitem nicht aus, um die Kosten aufgrund der Denkmalauflagen zu erfüllen. Türen, Fenster usw. bekommst du für ein altes Fachwerkhaus nicht im Baumarkt. Und was eine Maßanfertigung durch einen Handwerker kostet, kann sich wohl jeder denken.

Fazit:

Denkmalschutz ist gut und auch bestimmt wichtig. Aber leider gibt es auch unzählige Entscheidungen, die durch nichts gerechtfertigt sind. Sie erhalten weder Kulturgut, oder hätten sonst einen Nutzen.

In einem mir bekannten Fall ging es um eine uralte Scheue, bzw. dem was davon noch übrig geblieben war.

Fast ohne Dach und mit noch 2 1/2 Wänden, handelte es sich eigentlich nur noch um eine Bretterbude, der bereits vor Jahren die Baufälligkeit durch das örtliche Bauamt bescheinigt wurde.

Jahrzehnte gammelte der Schuppen vor sich hin, der sich auf einer Wiese neben dem bäuerlichen Betrieb befand. Kein richtiger Bauernhof, sondern ein Betrieb der sich ausschließlich auf Kartoffeln spezialisiert hat. Also auch keine Touristen-Hot-Spot.

Kurz nachdem der Betreiber eine Baugenehmigung für den Bau einer Wellblech-Garage für seine Maschinen beantragte, standen die Herrschaften vom Denkmalschutz auf der Matte und untersagten den Abriss.

Die Sache ging vor Gericht und man glaubt es kaum, der Eigentümer hat den Prozess verloren.

Der Abriss wurde untersagt. Das weder die Nutzung noch eine Instandhaltung möglich war, wurde durch verschiedener Gutachter beider Parteien bestätigt. Auch die Baufälligkeit, bescheinigt durch das Bauamt haben an der Entscheidung nichts geändern.

Kurzum: Wenn der Eigentümer noch ein paar Jahre wartet, bis wirklich der Rest zusammen gefallen ist, ist es eben so. Doch bis dahin ist es ein Denkmal, dass schützenswert ist. Da fasst man sich doch wirklich an den Kopf.

Leider sind solche Geschichten keine Einzelfälle!

Hallo, es ist ja eine "heise" Diskusion entbrannt. Aber ich bitte euch es mal ganz realistisch zu betrachten. Ein Fachwerkhaus ist schon sehr schön aber wenn die Stockwerkshöhe nicht stimmt und die Zimmergrößen auch nicht so richtig passen dann hört der "Spass" irgendwo auf, zumal du immer in einer mehr oder wenigeren Baustelle wohnst. Und weis schon von was ich rede, wir, unser Verein, hatten ein altes Häuschen das unter Denkmalschutz steht saniert. Mit Lehmsteinen das Fachwerk ausgemauert usw Doppelfenster war nicht passt nicht dazu und noch so Sachen aber es war für den Verein und es ist Heute ein Museum und sehr schön aber es ist halt öfter etwas zu machen weil der Putz nicht so gut an den Lehmsteinen hält usw.

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