Ist demnächst davon auszugehen, daß für den Kauf einer " Motorsäge " ein Führerschein gemacht werden muß, um Mißbrauch zu verhindern?

25 Antworten

Wo werden Bäume

... ungezügelt ...

gefällt und abgesägt?

Bei uns doch wohl eher nicht.

Außerdem: Den Erwerb einer Motorsäge mit einem vorhandenen Motorsägenschein zu verknüpfen, würde die Geschäfte der Motorsägenhersteller wohl doch zu empfindlich stören.

Nebenbei: Ich bin Inhaber eines Motorsägenscheins und habe bei dessen Erlangung gelernt, mich bei der Handhabung mit der Motorsäge vor Unfällen zu schützen:
Die Berufsgenossenschaften haben möglicherweise den Kolleteralnutzen, daß es weniger Arbeitsunfälle mit Motorsägen gibt.

Ob ein Eigentümer einer Motorsäge "ungezügelt" Bäume fällt, hat mit der Fachwissen Motorsägen- "führerschein" überhaupt nichts zu tun. Es hat etwas mit der Genehmigungssituation zu tun in der Gemeinde, in der man lebt.

Bei dem Kurs Motorsäge lernt man ausschließlich, wie man mit einer Motorsäge fachlich umgeht, und wie man sicher Bäume fällt.

Welche Bäume man dann fällt - nicht ungezügelt, sondern genehmigt - ist eine andere Baustelle.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Das ungezügelte " Fällen " und " Absägen " von Bäumenhäufig unter den Augen der Regierung ohne Genehmigung ist wohl kaum über eine Motorsägeführerscheinpflicht zu regeln; da wird mit ganz anderen Kalibern gearbeitet.

Es ist richtig, das Bäume und auch andere Pfelnazen zur Umwandlung von Kohlendioxyd in Sauerstoff dienen.

Ob das jeder in der Schule gelernt oder gar so behalten hat (Photosynthese), scheint manchmal zweifelhaft.

Sägen doch auch Privatleute häufig kräftig herum, wozu nicht einmal Motorsägen aufgrund des damit verbundenen Lärms zum Einsatz kommen.

U-a. Waldarbeiter und Feuerwehrleute absolvieren Kurse zur Handhabung von Motorsägen, damit die Gefahr beim Umgang mit solchen Geräten kontrolliert werden kann.

Für Nutzer von Motorsägen beiten zum Beispiel Baumärkte Lehrgänge an, die den sichern Umgang lehren; dies aer keinefalss zum Schutz des zu zersägenden Holzes.

Wer z.B. naturverträglich Brennholz selbst im Wald schneiden möchte, muss über Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit der Motorsäge verfügen. Denn das Unfallrisiko bei Ungeübten und Anfängern ist sehr hoch. Daher verlangen die Landesforsten sowie immer mehr kommunale Forstbetriebe und private Waldbesitzer von den sogenannten Selbstwerbern den Nachweis einer entsprechenden Qualifikation – einen Motorsägenschein (auch Kettensägenschein).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Oh je, da scheint mir Einiges durcheinander geraten zu sein! Ich gehe davon aus, dass sich die Frage auf hiesige Verhältnisse bezieht, und nicht beispielsweise auf Brasilien, aber dort hat momentan ja offensichtlich kein Verantwortlicher Interesse daran, etwas gegen Abholzung zu tun.

So etwas wie einen "Motorsägen- Führerschein" gibt es bereits seit langer Zeit, nur ist natürlich der Erwerb nicht daran geknüpft. Dies würde auch keinen Sinn machen, es geht ja um den Einsatz und nicht das Eigentum an der Säge. Wie beim Auto: ich brauche keinen Führerschein um es zu kaufen, aber dann darf ich halt nicht auf öffentlichen Straßen damit fahren. Aber wenn ich den Schein habe, und der Eigentümer erlaubt es mir, mit seinem Auto zu fahren, dann darf ich das. Die Bescheinigung, dass ich einen Motorsägenkurs abgelegt habe, muss ich heute schon in den allermeisten Wäldern vorlegen, wenn ich zB für den Eigenbedarf dort gegen Bezahlung Brennholz aufarbeite.

Wo gibt es denn bei uns das von dir angesprochene "ungezügelte Fällen"? Wälder haben ja immer einen Eigentümer. Ist dies ein öffentlich-rechtlicher, (Bund, Land, Kreis, Gemeinde) dann wird sichergestellt und regelmäßig überprüft, dass dieser nachhaltig genutzt wird. Am ehesten könnte noch ein privater Waldbesitzer Raubbau betreiben, aber was ändert eine Prüfung vor dem Kauf einer Säge daran? Er wird üblicherweise ohnehin Fachfirmen beauftragen, wenn es um große und viele Bäume geht!

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