Ist das, worum mein Arzt mich gebeten hat, legal?

7 Antworten

Die Begründung, dass die Medikamente der Krankenkasse gehören würden, ist meines Erachtens völlig abwegig; um nicht zu sagen: Quatsch. Jedenfalls hab ich das noch nie erlebt.

Vielleicht (das ist nur eine Vermutung) will der Neurologe dich dazu bringen, die Medikamente bei ihm abzugeben, damit du sie nicht unkontrolliert einnimmst; vielleicht wurden sie zurückgerufen und er will dich nicht verunsichern. - Aber in dem Fall kann er auch ehrlich sagen, was Sache ist. Ich kenne ja deine Anamnese nicht, aber jedenfalls tun meine Ärzte das so.

Hallo xamopq32,

die Aussage deines Arztes ist nicht in Ordnung. Er hat dir das Medikament verschrieben und du hast die Zuzahlung an die Krankenkasse geleistet.

Ich selbst habe auch schon Medikamente, natürlich vor dem Verfallsdatum, freiwillig an den Arzt zurückgeben, damit er sie an bedürftige Menschen, die sich vielleicht die Zuzahlung nur schwer leisten können, weitergeben kann.

Aber der Arzt hat auf gar keinen Fall das Recht, Medikamente zurückzufordern.

Liebe Grüße

Ich kann mir durchaus vorstellen dass sowas sinnig ist, gerade weil mit Medis in diesem Bereich ja eher rumprobiert werden muss, die Begründung ist allerdings falsch.

In dem Moment in dem die Medikamente dir ausgehändigt werden wird das Eigentum an dem Zeug auf dich übertragen. (ggf. bis zur Zahlung, sollte das unter EIgentumsvorbehalt geschehen) Da gehört nichts mehr der Krankenkasse.

Allerdings kannst du mit den Medikamenten ohnehin nichts mehr anfangen und müsstest sie eh früher oder später wegwerfen

Dürfen medizinische Fachangestellte (Arzthelfer/innen) Untersuchungen durchführen, Diagnosen stellen und Medikamente verschreiben?

Ich musste vor kurzem zum Arzt.

Bei den ersten zwei Terminen hab ich den Arzt der Praxis überhaupt nicht gesehen. Der Arzthelfer hat mich dann untersucht, eine Diagnose gestellt und Medikamente verschrieben. Die Medikamente haben allerdings nicht angeschlagen.

Wie schon gesagt, beim zweiten Arztbesuch die gleiche Prozedur.

Beim dritten Arztbesuch hab ich dann endlich die Ärztin persönlich gesehen. Ungefähr 1-2 Minuten. Anschließend hat sie gemeint dass erst mal ein Speichel bzw. Bluttest gemacht wird. Also eine ganz andere Herangehensweise als beim Arzthelfer.

Danach hatte ich dann endgültig die Schnauze voll. 3 Mal zum Arzt und immer noch krank. Weil die anscheinend ihren Job nicht ernst nehmen...

Sowas kann doch nicht legal sein??

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