Ist das wirklich gerechtfertigt?

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21 Antworten

Ich würde dir einfach dazu raten, das nächste mal einfach hinzuschreiben, was er hören will. Du schaffst dir damit keine Probleme, denn es gibt keinen Gott, der dir sagt: "Du darfst nicht sagen, dass du an Gott glaubst, denn es gibt ihn nicht!" - was unlogisch wäre. Was nützt es dir, deine Meinung immer zu präsentieren? Das hat nichts mit Unterwerfung zu tun - du ziehst doch selbst einen Nutzen daraus, eine gute Note. Ein klares Beispiel von destruktivem Stolz.

Wenn in einem Flugzeug ein Islamist eine Waffe zieht und verlangt, dass alle Fluggäste vor Mohammed auf die Knie fallen sollen, machst du es doch auch, oder? Du stellst dich auch nicht hin und sagst: "Es gibt keinen Gott, ich unterwerfe mich dir nicht!" Dann bist du tot. Nein, du kniest dich hin und lässt ihm in dem Glauben, er hätte Macht. Und wenn du gelandet bist, lachst du über ihn. Alles andere wäre einfach nur dumm.

plausibel, ich glaub das mit dem Lügen ist eine ganz gute Idee die ich übernehmen werde;) danke :)

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Was für eine schlechte Antwort.. wirklich. Das ist nicht die beste Antwort wert.

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@Kampy

Kampy, dem kann ich nur zustimmen!

Den Reli - Unterricht mitsamt einem dogmatischen Pauker mit einer Flugzeug - Kaperei nebst einem schwer bewaffneten Mohammed - Jünger zu vergleichen - dazu gehört schon eine große Portion Ignoranz!

Und die Redaktion müsste Anweisungen zum bewussten Lügen und Heucheln eigentlich streichen! Schlimm genug, dass solche Antworten auch noch als beste ausgezeichnet werden!

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Wenn in einem Flugzeug ein Islamist eine Waffe zieht und verlangt, dass alle Fluggäste vor Mohammed auf die Knie fallen sollen, machst du es doch auch, oder? Du stellst dich auch nicht hin und sagst: "Es gibt keinen Gott, ich unterwerfe mich dir nicht!" Dann bist du tot. Nein, du kniest dich hin und lässt ihm in dem Glauben, er hätte Macht. Und wenn du gelandet bist, lachst du über ihn. Alles andere wäre einfach nur dumm.

sehr sehr schlechtes Beispiel, da Mohammed

erstens, niemals zum Islam gezwungen hat und zweitens wir nicht vor Mohammed sas. knien und ihn anbeten, sowie die Christen es vielleicht bei Jesus as. tun. sondern wir beten den Schöpfer, und nicht die Schöpfung an. Aber einem Atheist muss ich da nicht großartig erklären

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@zerdescht

Naja, babulja, wieso sollte man denn immer die Wahrheit sagen, wenn man damit doch nur schlechtes für sich bewirkt? Was bringt es dir, deine Meinung zu sagen - ich sage nicht, dass man immer lügen sollte und bin auch ein Befürworter der Meinungsfreiheit - aber es bringt dir persönlich doch einen viel größeren Nutzen, wenn du einfach hinschreibst, was er verlangt. Es ändert ja nichts an deiner Person oder deiner Meinung.

Und mit meinem Beispiel wollte ich die beiden Sachverhalte nicht vergleichen, ich habe einfach ein Beispiel gesucht, bei dem es auch besser ist, zu lügen. Und da ich dieses Beispiel schon in einem Buch gelesen habe, ist es doch naheliegend, dass ich es hier bringe, wo doch die Frage so schön passt.

zerdescht, ich will hier nicht über die "Korrektheit" meines Beispiels diskutieren (und vielleicht wäre die Waffe schon am Flughafen aufgefallen, bla bla), dass ist Haarspalterei und interessiert hier nicht.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass ihr hier nur scharf auf die Punkte wart und hier deshalb einen auf Moralapostel macht (bei meiner Antwort kann man ja auch so schön schimpfen). Anders kann ich mir diese "zerfleischung" meiner Sätze hier nicht erklären.

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@hopefaith

hopefaith, aber wir sind uns doch einig, dass eine Situation mit unmittelbarer Lebensgefahr für sich und viele andere was anderes ist, als im friedlich-frommen-fröhlichen Reli - Unterricht seine Ansichten zu verteidigen?

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@babulja

Natürlich ist da ein Unterschied, ich habe auch nichts anderes behauptet. Und was ist daran jetzt schlimm? Nur, weil es auch große Unterschiede gibt, muss man also in dieser Situation auch anders handeln? Das verstehe ich nicht.

Wieso muss er denn seine Ansichten verteidigen, wenn es für ihn überhaupt keinen Nutzen hätte? Ich verstehe einfach nicht, was daran falsch sein soll. Eine Erklärung wäre nett.

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@hopefaith

Ich versuche eine Erklärung (Ich habe heute erst deine Frage mitbekommen- sorry):

Deine Aussage war (sinngemäß): wenn es die Situation hergibt und man sich einen persönlichen Vorteil verschaffen kann, darf gelogen werden, dass sich die Balken biegen!

Meine Aussage war, dass das gegebenenfalls bei Notsituationen, um eigenes und fremdes Leben zu erhalten, gestattet und moralisch gerechtfertigt sein kann (Flugzeug - Piraterie). Nicht aber, wenn es um solche relativ friedlichen Dinge wie Reli - Unterricht geht und man da der guten Note wegen eigene Überzeugungen verleugnet (was nicht immer mit dem Verlust des eigenen oder fremden Lebens einhergehen muss!).

Du vertrittst einen offenen Pragmatismus. Frei nach dem chinesischen Reformer Deng Xiaoping: "Egal welche Farbe die Katze hat - Hauptsache sie fängt Mäuse!" Auch wenn Deng damit mehr oder weniger Erfolg hatte, heißt das nicht, dass es moralisch nicht anfechtbar ist.

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@babulja

"darf gelogen werden, dass sich die Balken biegen!" Das hört sich jetzt ein bisschen übertrieben an. Ich finde an Lügen nichts schlimmes, solange niemandem geschadet wird - und wem schadet eine solche Lüge? Wenn es dem Lehrer wirklich schaden würde - okay. Dann würde ich es auch nicht gutheißen, in der Situation zu lügen. Auch ich habe Moral.

Ich beurteile auch keine Katzen nach ihren Farben - das wäre ja rassistisch. Also ist es mir egal, welche Farbe die Katze hat, solange sie Mäuse fängt - richtig. Wieso sollte ich roten Katzen das jagen verwehren? Das wäre unmoralisch. :)

Du denkst, Dinge sind entweder prinzipiell gut oder schlecht. Lügen sind also immer schlecht, außer man lügt für eine "gute Sache" (wie Leben). Aber man muss die Situationen doch individuell betrachten. Übrigens finde ich gute Noten auch eine gute Sache.

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Ich glaube, die Frage in der Arbeit war ziemlich unprofessionell gestellt. Der Reiligionsunterricht hat ja nicht das Ziel, aus allen Schüler fleißige Kirchgänger zu machen, sondern soll sie die Grundlagen der christlichen und jüdischen Religion lehren, die nunmal auch die Grundlagen unserer Kultur sind. Religiöse (und politische) Überzeugungen haben an Schulen nichts zu suchen. Versuch, Verbündete zu finden, um dem Religionslehrer seine Schranken ausfzuweisen (Mitschüler, Eltern, Klassenlehrer, Vertrauenslehrer, Rektor).

Ohne deine Klausurantwort zu kennen könnte ich wetten, du hast in deinem Eifer, deinem Lehrer endlich auch schriftlich unter die Nase zu reiben, dass du von Religion überhaupt nichts hältst, weil du dich als Atheist nämlich zum schlauen Teil der Menschheit zählst, gleich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Die "Botschaft Jesu" kann man auch ohne alle religiöse Verbrämung wie Wunder, Heilungen, Gottessohn, Wiederauferstehung und den ganzen Pipapo zur Kenntnis nehmen. Dann bleiben immer noch so wichtige Dinge wie z.B. Nächstenliebe, die Ablehnung von unnützen Gesetzen, die Aufwertung der Frauen, die Lebenslust, der zivile Ungehorsam usw übrig und das sind Dinge, die dir, wenn du sie nicht übersehen hättest, eine deutlich bessere Note beschert hätten, ohne, dass du hättest von deiner Linie abweichen müssen.

Das Problem kenne ich. Solche Aufgaben sollte man als Lehrer nicht von einem Schüler abverlangen, man kann einem doch nicht wegen seiner eigenen Meinung weniger Punkte geben, nur weil diese nicht mit der des Lehrers übereinstimmt! Der Lehrer zwingt dadurch ja die Schüler dazu ihn anzulügen, irgendeinen heiligen Scheiß aufs Blatt zu schreiben damit sie eine gute Note kriegen. Man sollte in solchen Arbeiten nur Fakten (naja ok, wirkliche Fakten gibts in der Religion ja nicht, aber ich glaube du weißt was ich meine ;-)) abfragen.

So, das ist meine Meinung, nun zu meiner Erfahrung: Ich hatte damals das gleiche Problem wie du. Ich bin, trotz dass ich Atheistin bin, in den Religionsunterricht gegangen und bin auch in Religion in die schriftliche Prüfung gegangen. Wir haben vor der Prüfung eine Klausur geschrieben mit einer ähnlichen Aufgabe wie die von dir. Auch ich habe meine eigene Meinung geschrieben und dafür reichlich Punktabzug bekommen. Ich habe meinen Lehrer natürlcih darauf angesprochen, aber er meinte ich könne sowas in einer Religionsarbeit nicht schreiben. Eine richtige Begründung bekam ich aber nicht, also bin ich zur Rektorin gegangen. Die war allerdings auch nicht auf meiner Seite und meinte nur, jemand wie ich hätte im Religionsunterricht nichts zu suchen und ich hätte mich ja entscheiden können ob ich in Ethik oder in Religion gehe. Da ich mich für Religion entschieden habe müssen sie davon ausgehen, dass ich auch religiös bin und ich müsste die Benotung des Lehrers akzeptieren. Ich konnte jetzt natürlich nicht mehr in Ethik wechseln, ich musste ja offiziell in die schriftliche Prüfung in Religion. Mein Religionslehrer hatte mich seitdem natürlich auf dem Kieker, dank ihm hatte ich in der Prüfung ganze 3 Punkte erreicht. Klar, es gibt einen Zweitkorrektor, aber diese heiligen Schnösel stecken ja alle unter einer Decke. Also ich rate dir jetzt das, was mir damals meine Vertrauenslehrerin geraten hat: Häng es nicht an die große Glocke und lüg deinem Lehrer die paar Jahre was vor, dann ist er glücklich und du musst keine Angst haben durch die Prüfung zu fallen.

LG, Cyara

Danke für die Antwort, ja aber das fällt mir richtig schwer mich solchen Sachen zu 'unterwerfen'. Ich weiß nicht ob ich damit gut umgehen könnte, nur einzustecken und die Sichtweisen meines Lehrers anzunehmen .. Gibt es nicht irgendwelche rechtlichen Wege die sowas regeln?

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@Pseudonym1

@ Pseudonym1

Du schreibst:

** **Danke für die Antwort, ja aber das fällt mir richtig schwer mich solchen Sachen zu 'unterwerfen'. Ich weiß nicht ob ich damit gut umgehen könnte, nur einzustecken und die Sichtweisen meines Lehrers anzunehmen .. Gibt es nicht irgendwelche rechtlichen Wege die sowas regeln?****

Natürlich, letztlich bestimmst du bzw. die Rechtssprechung welche Note du bekommst und zwar unabhängig davon was du schreibst, der Lehrer spielt hier nur eine unbedeutende Nebenrolle......

.......kleiner Tipp schreibe das nächste mal einfach bei Jack London ab und sollte der Idiot von Lehrer meinen er könne dich deshalb schlecht benoten verklage ihn....wenn dieser Idiot meint er befinde sich im rechtsfreien Raum hat er sich getäuscht.

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Warum machst Du denn dein Abi in Religionslehre (ist das Pflicht)? Ich vermute, nein. Es wäre dann wirklich hirnrissig, sich dieses Fach zu wählen, wenn man Religion nichts am Hut hat. Oder hast du sonst kein Fach, in dem du dich profilieren kannst? Ich an Deiner Stelle würde das sein lassen. Du kämpfst auf verlorenem Posten. Das kann Dir so an die Substanz gehen, daß es Deine Persönlichkeit angreift. Ich befürchte, es hat schon. Oder geht es darum, ein Abi in der Tasche zu haben, um jeden Preis, wenn Du es über andere "handfestere" Fächer nicht schaffst? Was willst Du mit so einem Abi? Warum macht man das? Tschuldige, ich möchte Dich eigentlich nicht beleidigen, aber ich finds einfach gesagt krank. Denk doch mal dran, was Du wirklich kannst, was dich erfüllt, mit solchen Dingen sollte man sich beschäftigen, sonst wird das Leben ein einziger hoffnungsloser Kampf, in den man sich immer verbissener reinsteigern kann. Bitte sei nicht eingeschnappt, aber denk drüber nach.

Nein keineswegs, ich konnte mich zwischen Sozialwissenschaften und Religion entscheiden & entschied mich letztendlich fürs letztere einfach aus dem von mir genannten Grund. Ich verstehe auch nicht was daran krank sein soll, wie bereits gesagt interessiere ich mich für Religion sowohl für Freuds Theorie als auch für die Bücher im neuen Testament beispielsweise. Ich lese sie mir interessiert durch oder impliziert etwa das Durchlesen einer Autobiographie gleichzeitig dass man ein Fan dieser Person ist? Nein, keineswegs. Wie bereits erwähnt find ich schon Interesse daran nur unter einem anderen Blickwinkel und ich fühl mich nicht verstanden von meinem Lehrer wenn dieser mir einen Denkfehler in meiner Ansicht unterstellt. Laufe ich mit Scheuklappen rum und beschäftige mich nicht mit Religion weil es mir egal ist? Nein. Und ich finde dies sollte ein Lehrer honorieren, vorallem bin ich nicht der einzige im reliunterricht der dieser Einstellung ist, jedoch adaptieren die alles was der lehrer sagt und das liegt nicht in meiner natur

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@Pseudonym1

Danke für die höfliche Antwort. Respekt, Du hast Mut. Wie bereits schon erwähnt, ist es fast unmöglich mit oder gegen religiöse Überzeugungen auch mit Intellekt und Fakten zu argumentieren. Habs aufgeben, bin kein Mitglied einer Kirche und denke, das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Meine Bitte: Spar Dir Deinen Intellekt und Energie für was Sinnvolleres aus, dafür bist Du zu schade. (habe die Erfahrungen vor etlicher Zeit machen müssen, glaubs mir). Ich weiß, die mit dem Strom schwimmen und sich gar keine Gedanken machen, findet man einfach wie Schafe. Aber auch diese gehen den Weg des geringsten Widerstandes, und vielleicht ist das gar nicht mal so dumm. So eine Anhängerschaft ist sowieso der Untergang der abendländischen Kirchen, da man dort intellektuelle Glaubensdiskussionen nur in den oberen Etagen führt. Die Kirchen verpennen diese einmalige Chance, sich wieder zu erneuern über die Bevölkerung. Es kommen sowieso bald andere Fanatiker aus anderen Lagern. Es ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen.

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Dein Lehrer wird schon recht haben, schließlich fragt er nach theoretischen Dingen aus dem Unterricht, und nicht nach deiner persönlichen Einstellung. Das kenne ich aber, mich störte das auch immer. Man gibt sich wirklich große Mühe, den Kern des ganzen Zusammenhanges zu erklären, gibt das Lernziel sozusagen Preis, und dann heißt es, es wäre eine Beschreibung welche an jener Stelle nicht angebracht ist. Obendrein, da dein Blatt nicht ganz leer geblieben ist, eine 4minus. Mit sowas kann der Lehrer von mir aus leben, und sagt auch nicht mehr aus, wie unkompetent und langweilig, ziellos der Unterricht ist. Trotzdem bitter

Der Religiosnunterricht ist für Schüler gedacht, die etwas über ihre eigene Religion lernen wollen und nicht für Schüler, die zu faul sind um zu Ethik zu wechseln und sich mit Reli ein einfaches Abi erhoffen.

Für mich klingt das so, als ob du die Aufgabe einfach falsch bearbeitet hast. Die Frage war: "Welche Bedeutung hat die Botschaft für einen selber." Selbst wenn du der Meinung bist, dass sie für dich keine Bedeutung hat, so ist es doch klar was in dieser Aufgabe verlangt ist. Wenn du da antwortest "Für mich hat die Botschschaft Jesu keine Bedeutung, da ich Atheist bin" ist klar, dass du dafür keine Punkte bekommst.

Aber nehmen wir einfach mal ein anderes Fach, als Beispiel, bei dem du nicht so voreingenommen bist, wie zum Beispiel Wirtschaft. Wenn da die Frage wäre: "Beurteilen sie, welche von Keynes Lehren in der heutigen Wirtschaftspolitik positive Auswirkungen haben" und du antwortest mit "Keine, Keynes, hatte keine gute Ideen", dann bekommst du dafür auch 0 Punkte.

Wenn du in Geschichte aufgefordert wirst: "Vergleichen sie die Politik der DDR mit der Politik der BRD", dann musst du, selbst wenn du absoluter Kommunist bist, die negativen Aspekte der DDR Regierung aufzählen. Klar kannst du das dialektisch machen, aber die negativen Aspekte der DDR zu ignorieren ist einfach falsch.

Oder in einem Fach wie Bio. Nehmen wir an du wärst ein Kreationist, der Evolution für eine Lüge hält, dann kannst du bei der Frage "Geben sie 5 Aspekte, die darauf hinweisen, dass Delfine und Wale miteinander verwandt sind", mit der Antwort "es gibt keine Hinweise, da Evolution nicht existiert", auch keine Punkte erwarten.

Oder Deutsch: "Zeigen sie parallelen zu Kafkas Figur in der Geschichte "blablabla" mit seinem eigenen Leben und wie er sein Vaterproblem in der Geschichte verarbeitet.

Selbst wenn du der Meinung bist, dass Kafka kein Vaterproblem hatte und in seinen Werken niemals etwas derartiges andeuten wollte, so musst du trotzdem schreiben, was ihr aufgeschrieben habt um zu zeigen, dass du nicht einfach bloß zu faul bist, denn Stoff zu lernen. Selbst da könntest du schreiben: "Wenn man in Kafkas Werken eine Verarbeitung seine Vaterkomplexe sieht, dann kann man folgendes finden: ..."Du widersprichst deiner Meinung nicht und kannst die Aufgabe trotzdem so bearbeiten, wie es vorgesehen ist. So ist Schule nun mal. Die meisten Aufgaben sind Reproduktion von dem was ihr gelernt habt. Sagst du was anderes zeigst du dem Lehrer nur, dass du zu faul zum Lernen warst und die Note ist entsprechend.

Wenden wir dieses Prinzip auf die anderen Beispiele an:

Der Kreationist, der nicht an die Evolution glaubt müsste antworten: "Auch wenn dadurch (für mich) nicht die Verwandheit der Tiere bewiesen wird, lassen sich folgende Merkmale finden, die beide Tiere teilen: ...."Der Kommunist der gegen die DDR agumentieren soll, sollte dialektisch antworten, wenn er unbedingt beide Seiten beleuchten will und dann anfangen mit: "In den Augen der BRD waren folgende Aspekte der DDR negativ zu betrachten: ... und später weiter machen mit: Die DDR hingegen sah sich selbst als ..."

Und der Typ, der glaubt, dass Keynes keine Ahnung von Wirtschaft hatte muss dann antworten:"Trotz Kontroversen lassen sich folgende positiven Aspekte aus Keyes Lehren ziehen..."

Kommen wir zu deinem Problem zurück. Selbst wenn du für dich persönlich keine Bedeutung aus der Botschaft Jesu finden kannst, dann solltest du immerhin gelernt haben, welche Bedeutung man ihr zukommen lassen KANN und da kann der Lehrer auch nichts sagen wenn du das so formulierst, denn es geht bei Klausuren nicht darum, seine Meinung kund zu tun, sondern zu zeigen, wie sehr man sich mit einem Thema auskennt. Antwortest du so, wie ich vermutet habe dass du geantwortet, dann wundert es mich dass du eine 5 bekommen hast und keine 6 immerhin, hast du nichts von dem reproduziert, was ihr gelernt habt.

Selbst ein Atheist im Relgionsunterricht kann so geschickt antworten, dass seine Antwort richtig ist, er seine eigenen Ideale aber nicht verrät. Dazu benötigt es aber einer gewissen Intelligenz und die muss man eben nunmal beweisen, wenn man ein Abitur haben will.

Bitte Beschreibung komplett durchlesen! ich habe sowohl aspekte aus dem religionsunterricht als auch persönliche erfahrungen mit eingebracht, sprich ich hab nicht nur meine Einstellung kund gegeben sondern diese auch mit beispielen aus dem unterricht und aus meinem eigenen leben erläutert. Die Frage war ausserdem auf unsere eigene meinung bezogen, nur mein lehrer ist nicht in der lage zu objektivieren, und urteilt anscheinend schlecht über nichtanhänger des christentums ;)

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@Pseudonym1

Vielleicht solltest du uns einfach mal sagen, was du genau geschrieben hast, dann können wir besser beurteilen, ob dein Lehrer im Recht liegt oder nicht.

Dass du dich wenigstens ein bisschen auf euren Unterricht bezogen hast, hat dich vermutlich vor der 6 bewahrt.

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Jouten, das erklär uns mal:

*> Wenn du da antwortest "Für mich hat die Botschschaft Jesu keine Bedeutung, da ich Atheist bin" ist klar, dass du dafür keine Punkte bekommst.***

Das ist eine klare Antwort auf die Frage, was der Fragesteller für eine Meinung dazu hat. Ansonsten hätte der Lehrer fragen müssen: "Erzähle mir bitte, was echte Christen für eine Bedeutung darin sehen!"

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@babulja

Genau, babulja und wenn es im Geschichtsunterricht heißt "Interpretieren sie, was der Karrikaturist mit dieser Zeichnung ausdrücken wollte" und du sagst, "Er wollte sagen, dass HitIer manchmal Treppen aus Menschen raufgeht und dabei singt", dann erwartest du auch ne volle Punktzahl, weil der Lehrer jede Antwort akzeptieren muss, weil sie ja im Grunde die Frage richtig beantwortet.

Wer so eine Mentalität hat, sollte lieber auf eine Waldorfsschule gehen, als aufs Gymnasium.

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@Jouten

Jouten - das sind dumme Schlag - Versuche unter die Gürtellinie!

Da du mir nichts zum Inhalt der Karikatur erzählst (sondern genau wie deine Behauptungen zum Inhalt deines Glaubens mir nur als "Knochen" vorlegst, ohne sie zu argumentieren), dann bin ich dafür, dass der Schüler auch eine volle Punktzahl bekommt. Oder erzähle mir was über die Karikatur und über den Schüler, dann können wir konkret werden.

Da der Fragesteller aber offensichtlich genau weiß, was die Botschaft Jesu beinhaltet, sollte er eine volle Punktzahl bekommen, wenn er den göttlichen Absud der vorgekauten Weisheiten seines Reli - Lehrers für sich ablehnt und das auch laut sagt. Ansonsten wird er zur Unehrlichkeit, zum Nachbeten von (in diesem Fall) kirchlicher Dogmen erzogen.

Ist es das, was man in Waldorfschulen lernt?

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Weil ich bei uns manches teilweise für n bisschen quatsch halte was wir im Unterricht besprechen hatt ich letztes halbjahr auch eiskalt 6 Punkte in Reli im Zeugniss .-. mündlich wurd ich da 3notenpunkte runtergezogen O.o .. einfach mal Religion als schlechtestes Fach insgesammt, obwohl ich in den Jahren vorher da schlechtestens ne 2 hatte ^^..Die Fächer schriftlich mündlich 50:50 sind meiner Meinung nach ziemlich lehrerabhängig ..find ich nicht gut ..da sollte man lieber ne weitere Klassenarbeit schreiben .. (gut wenns wie bei dir ist mit Fragen nach der persönlichen einstellung..dann ist es etwa das selbe wie mündlich) ..

Machen kannst du da aber nicht viel..vielleicht mal mit dem Lehrer/ Lehrerin reden

Ich habe verstanden, dass die Abmeldung vom RU keine Alternative mehr für dich ist. Einen anderen Lehrer wirst du bis zum Abi auch nicht haben. Also bleibt die Frage: offener Konflikt oder Anpassung.

Es kann sein, dass du dich sehr emotional (aus der Sicht deines Lehrers) geäußert hast, obwohl du es anders empfindest. Zur Klärung darüber kann dir ein Gespräch mit dem Vertrauensleherer helfen. Vielleicht hast du auch einen Bekannten, dem du vertrauen kannst und der genügend Sachverstand hat. Nach so einem Gespräch würde ich die Entscheidung Konflikt/Anpassung treffen.

Aus meiner eigenen Erfahrung mit solch offenen Konflikten rate ich eher ab. Ich habe viel "Lehrgeld" bezahlen müssen.

Wenn du uns genau geschreiben würdest, was du geschrieben hast, es evtl. einfach abtippst und hier reinsetzt, könnten wir eher beurteilen, ob die Beurteilung deines Lehrers gerechtfertigt ist oder nicht. Sonst kann man nur spekulieren.

Oh ja, Du bist in die Falle getappt.

Du gehst davon aus, dass der die Frage ehrlich meint und Du sie nur ehrlich beantworten musst.

Das ist aber eine Fangfrage, denn der fragt damit Deinen Glauben ab, um diesen zu benoten.

Du habest den Sinn der Botschaft nicht verstanden - meint er - und aus seiner Sicht hat er recht, denn der Sinn ist zunächst aus seiner Sicht, daran zu glauben. Das steht ganz oben. Fehlt dieser, ist alles andere völlig gleichgültig.

Du musst Dich damit abfinden, dass religiöse Menschen Dich nach der Intensität Deines Glaubens beurteilen. Liegt dieser bei 0, bist Du für diese auch nur eine solche. Was meinst Du wohl, warum in der Kirche so selten gelacht wird? Weil die das da drin Bierernst nehmen, jeden einzelnen Satz.

Die möchten auch nicht darüber diskutieren, können es gar nicht leiden, wenn man mit anderen Maßstäben an deren Glauben und die Geschichtchen rangeht, als den, den sie selbst vorlegen.

Solltest Du Dich mit dem Gedanken tragen, Dein Abitur in diesem Fach zu machen, wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als zu heucheln, um bei einer solchen Frage zu bestehen und sei sicher, eine solche Frage wird dabei sein, in welcher man Deinen Glauben benoten wird, nicht das, was Du sonst schreibst. In welcher man benotet, wie sehr Du nach deren Maßstab denkst, nicht nach anderen.

Und ja, das ist rechtens, denn Du hast die Frage falsch beantwortet. Die Formulierung alleine besagt bereits, dass Du nicht über die Bedeutung an sich referieren sollst. Die Frage setzt diese weltbewegende und allgemeingültige Bedeutung bereits voraus. Du solltest aufschreiben, warum diese für Dich so wichtig ist. Auch das bedeutet, dass diese für Dich wichtig ist, auch das bereits vorraussetzt. Du sollst nur das Warum beisteuern.

Wenn Du dann schreibst, dass diese für Dich nicht wichtig ist - im Sinne von inbrünstig daran glauben - dann hast Du die Frage nicht richtig beantwortet. Und eine Frage nicht richtig beantwortet bedeutet eine schlechte Note. Die Frage ist so gestellt, dass Du bei Nichtglauben rechtsverbindlich durchrasselst.

Das ist gemein gell?

Aber mach Dich mit dem Gedanken vertraut, dass Leute, die Gläubige nur durch Gehirnwäsche backen können, in dem man diese bereits mit der Muttermilch ihre Sagen und Märchen für bare Münze eintrichtert, gerade darin sehr gut sind, im Fallenstellen.

Und Du hast einen Denkfehler in Deiner Antwort. Du legst nämlich nicht deren Maßstab an, sondern einen anderen. Das ist Dein Denkfehler und der ist damit aufgeflogen.

verkehrte, unfaire Welt -.-'

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DH! Du musst deinen (Nicht-)Glauben ja nicht zeigen, es tut dir ja nicht weh. Du hast nichts davon, deine eigene Meinung zu präsentieren, wenn du dann eine schlechte Note bekommst. Umgekehrt wird es nichts an dir oder deinem Glauben ändern, wenn du ein paar Worte hinkritzelst, die dir absolut nichts bedeuten. Du hast deine gute Note.

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Ich würde sagen er kann dich nicht wirklich leiden, er versteht dich nicht. Ich halte auch nicht wirklich was von Religion, musste allerdings auch immer evangelisch oder katholisch mitmachen. Ich habe dann einfach das hingeschrieben was der lehrer sehen wollte. Selbst bei der eigenen Meinung würde ich in einer arbeit wo es um noten geht immer das thema berücksichtigen, und nicht zu sehr abschweifen auf die eigene Meinung. Es ist zwar deine Meinung aber der Lehrer entscheidet letztendlich. Ich finde es von dem Lehrer jedenfalls nicht in Ordnung das er es so bewertet, weil eigene Meinung ist nunmal eigene Meinung, das dürfte eigentlich garnicht bewertet werden, weil jeder andere ansichten hat.

Bevor wir hier spekulieren wie und was, müssten wir einfach nur wissen, was pseudonym1 geschrieben hat und wo der Religionslehrer einen Denkfehler sieht.

Es ist ja nicht so, dass der Schüler in seiner Meinung immer richtig liegen muss, weil er Schüler ist. Analog gilt das für den Atheisten, der nicht deswegen recht haben muss, weil er zu der geschützten Spezies Atheist gehört. Dass das aber auch für Lehrer Gültigkeit hat, brauche ich wohl nicht explizit erwähnen.

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@omikron

@ omikron siehe oben :p

Ja selbstverständlich muss ein Schüler nicht immer richtig liegen mit seiner Meinung. Das ist mir bewusst, jedoch kann man in religiösen Fragen nicht von richtig oder falsch reden, zumal die Frage gewesen ist welche bedeutung die botschaft jesu für einen selber hat. Hierfür gibt es keine allgemeine Antwort, jedoch versucht mein Lehrer seine Ansichtsweise zu pauschalisieren

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Du willst dir in deiner Haltung eines Atheisten "sicherer" werden, deshalb belegst du Religion, um dort Argumente gegen den christlichen Glauben zu finden.

D.h., du bist dir noch nicht ganz sicher. Wenn in der Arbeit ausdrücklich dein eigener Standpunkt verlangt wird, dann hättest du schreiben können, dass du noch nicht (ganz) sicher bist, dass du (eher) zu einer gegesätzlichen Haltung neigst, aber du hättest ja sämtliche christlichen Argumente referieren können.

Goethe hat einmal den pietistischen christlichen Glauben wunderbar beschrieben in "Bekenntnisse einer schönen Seele". Jeder weiß, dass Goethe tatsächlich durchaus kritisch war.

Ich selber habe einmal in Deutsch in einem Aufsatz das gestellte Thema "widerlegt". Das fand ich selber sehr intelligent, bekam aber eine sehr schlechte Note, weil ich ganz einfach meine subjektive Meinung ("Meinungsfreiheit!") über den objektiven Konsens gestellt hatte, der nun einmal in Germanistik herrschte.

Versuche also, etwas objektiver zu sein.

Wenn du vielleicht noch den Eindruck vermittelst, dass alle "Gläubigen" doof sind, der Lehrer eingeschlossen, wie das ja hier auf GF der Fall ist, und dass du dagegen "wissenschaftlich" daherkommst, dann hast du dir sowieso alles verdorben.

Danke! Nehm ich mir zu Herzen

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Im Religionsunterricht geht es immer noch um die Vermittlung einer Ideologie, selbst wenn im Rahmen des Unterrichts heutzutage auch auf die Existenz konkurrierender Ideologien hingewiesen wird. Eine Ideologie wird aber als richtig angesehen, und wenn du die göttliche Wahrheit nicht akzeptierst, dann hast du ein Problem.

Dass sowas an öffentlichen Schulen stattfindet ist natürlich ein Skandal, allerdings denke ich, dass du mit deiner Position die Konsequenzen ziehen müsstest, und die Veranstaltung verlassen solltest. Als aufgeklärter Mensch hat man andere Möglichkeiten, sich der Welt und dem Wissen zu nähern als über alte Mythen.

Zu glauben, dass man dem Ganzen mit sauberer Argumentation und Logik beikommen kannst, finde ich aber recht merkwürdig. Wenn dein Lehrer für Logik und Denken empfänglich wäre, würde er den Kram sicher nicht unterrichten. Man kann auch nicht im Wald stur geradeaus gehen, und erwarten, dass die Bäume einem schon ausweichen werden. Du solltest in deinen Erwartungen schon etwas realistisch bleiben.

Ich denke nicht, dass dich der Lehrer wegen deiner Einstellung weniger leiden kann. Vielmehr würde ich mir überlegen, was der Lehrer mit "Denkfehler" meint und inwieweit er darin Recht hat, sprich: die Note gerechtfertigt ist. Vielleicht kannst du deinen Lehrer dazu auch mal befragen.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass ein Atheist in Religion kein Abitur machen sollte. Im Religionsunterricht geht es bei allem Lernstoff auch um das Fürwahrhalten bestimmter Gegebenheiten (Dogmen). Diese nicht zu teilen macht das religiöse Leben und macht das Fortkommen im Religionsunterricht per se schwerer.

dem kann ich nur zustimmen!

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Ja er meinte zu mir, dass der Denkfehler meinerseits folgender sei: ich wäre zu voreingenommen was Religion angeht und dass ich aus den Unterrichtsreihen nichts mitgenommen hätte, was an sich totaler Unsinn ist. Wieso soll ein Atheist kein Abitur in Religion machen? Es fällt mir nicht schwerer, jedoch bin ich oft anderer Meinung, welcher ich auch sein darf, da in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht und ich lass mir auch nicht mein Gehirn waschen bzw adaptier nicht die Ansichten meines Lehrers nur damit ich eine bessere Note ergattere. Sowas fällt unter Manipulation und ich werde mich auch nicht unterwerfen wenn es um solche Angelegenheiten geht. Ich bin wirklich offen für Fakten und religiöses Wissen, ja will gar mein Wissensspektrum erweitern was Religion angeht, aber darf ich deswegen wirklich so abgestempelt werden? Wenn ich doch das gleiche Interesse habe wie meine Mitschüler nur unter einem anderen Blickwinkel? Für mich nicht verständlich

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@Pseudonym1

Voreingenommensein gegenüber Religion wird man wohl kaum als Denkfehler im eigentlichen Sinn bezeichnen können. Es ist natürlich schade, wenn jemand voreingenommen ist, denn damit steht ihm automatisch nicht die ganze Bandbreite des Wissens zur Verfügung, weil er in eine bestimmte Richtung abblockt. Wie du schreibst, ist das aber bei dir nicht der Fall, da du dein Wissensspektrum erweitern willst.

Wende dich mit deiner Klausur an den Fachbetreuer für Religion an deiner Schule oder an den Vertrauenslehrer. Die werden sehen, ob die Benotung so gerechtfertigt ist oder nicht.

Die Meinungsfreiheit ist in Deutschland grundgesetzlich garantiert. Aber Meinung kann eben auch falsch sein und das zeigt sich gerade in der Schule. Du kannst im Mathematikunterricht nicht darauf pochen, dass eins plus eins vier ergibt, nur weil du das meinst, d.h. du darfst es natürlich meinen, aber es wird dadruch nicht richtig. Und dasselbe gilt auch für die anderen Fächer, inkl. Religion.

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@omikron

Man kann doch Meinungsfreiheit im Religionsunterricht nicht mit Mathematik vergleichen! Niemand kann bestreiten, dass eins plus eins zwei ergibt, jedoch kann niemand die Wahrheit hinter der Religion beweisen = jeder hat siene eigene Meinung darüber.

Dasselbe mit der Kunst: Manche finden deine Kunstwerke schön, andere nicht, aber man kann nicht beweisen, ob es schön ist oder nicht.

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@hopefaith

Oh la la. In der Quantenphysik wird noch viel mehr bestritten als sich ein einfacher Gymnasiast mit seinen paar Wochenstunden Mathe überhaupt vorstellen kann.

Es gibt keinen objektiven, absoluten Beweis für die Wahrheit der Religion. Es gibt aber auch keinen für die so einfache und fundamentale Gleichung 1+1=2. Oder kennst du einen?

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@omikron

Es gibt aber auch keinen für die so einfache und fundamentale Gleichung 1+1=2.

Soweit ich weiß enthält "Principia Mathematica by Bertrand Russell and Alfred North Whitehead" einen Beweis.

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@omikron

Es gibt aber auch keinen für die so einfache und fundamentale Gleichung 1+1=2. Oder kennst du einen?

Autsch. 1+1=2 ergibt sich aus dem Axiomensystem der natürlichen Zahlen sowie der Definition der Addition.

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@Noire

Und genau da, autsch, sind wir bei des Pudels Kern. Durch Definition geht jede Objektivität verloren. Jeder kann etwas definieren oder als Axiom annehmen und dadurch wird jede Beweisführung subjektiv.

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@omikron

Omikron - autsch - durch Definition geht keine Objektivität verloren, solange diese Definition von allen anerkannt und für richtig befunden und tagtäglich durch Wahrnehmung, Denken, Anfassen, Erleben usw. bestätigt wird, auch wenn diese Definition nur von einem einzigen Subjekt erstellt wurde.

Die Definition für "Objektivität", die ich hier vor mir liegen habe, lautet übrigens:"... die Fähigkeit, sich in der Beurteilung von Menschen, Situationen und Sachverhalten so wenig wie möglich von eigenen Vorurteilen, Sympathien, Antipathien, Wünschen u. ä. leiten und beeinflussen zu lassen" (Bertelsmann Universal Lexikon)

Ist das auch nur "subjektiv" zu verstehen, und könntest du dem subjektiv zustimmen?

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@omikron

Omikron: Definitionen sind die Grundlage für Objektivität. Wenn Du nicht weißt, was "1", "2", "+" und "=" bedeuten, ergibt die Zusammensetzung dieser Symbole überhaupt keinen Sinn, oder man könnte alles mögliche hineininterpretieren. Auch sind die Definitionen und das Axiomensystem nicht willkürlich gewählt, sondern erschaffen überhaupt erst die natürlichen Zahlen und die Addition, wie wir sie kennen und wie Du sie gemeint hast. Und auch wenn Du es nicht glaubst, man kann auf Grundlage dessen tatsächlich beweisen, daß 1+1=2 ist.

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sowas darf man in religion nie machen. (außer man ist in dem sehr seltenen fall, dass man einen aufgeklärten lehrer hat). religion ist kein denkfach sondern will nur die inhalte des christentums rüberbringen. dort haben zweifel und vernunft nichts zu suchen. man sollte immer das hinschreiben was der lehrer hören will oder zu ethik wechseln.

Im Grunde hat ein Lehrer viel "Gestaltungsfreiheit" über die wir hier gar nicht zu diskutieren brauchen.Wenn du unzufrieden bist damit dann geh zum Vertrauenslehrer oder Fachbetrauer und schildere denen dein Problem.

Ja fällt unter Gestaltungsfreiheit auch die Manipulation von Schülern?

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@Pseudonym1

Nein natürlich nicht. Aber da können wir dir doch nicht helfen?Wenn du eine andere Note/Bewertung willst dann musst du dich vor Ort beschweren und nicht hier.

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@zonk1234

verständlich, aber ist das nicht rechtlich abgedeckt? Und wieso werden solche Aufgaben überhaupt in Klausuren gestellt, wenn man trotzdem die Meinung des Lehrers wiedergeben soll speziell im Religionsunterricht und nicht seine eigene Meinung?

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@Pseudonym1

rechtlich ist das sehr schwer. Der Lehrer hat einen Lehrauftrag und sollte dabei seine Weltanschaung und persönliche Meinung außern vor lassen und vorallem sie nicht als Unterricht vermitteln. Man kann sich bei der Schulbehörde beschweren.

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@zonk1234

ich als einfacher schüler der 12ten Klasse hätte aber wahrscheinlich wenig Aussichten auf Erfolg, oder?^^

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@Pseudonym1

naja du bist vorm Recht genauso gleich wie ein 50jähriger Banker mit 50 Mio Konto- zumindest in der Theorie. Falls du eine Rechtsschutz Versicherung hast kannst du ja mal einen Anwalt aufuschen (falls du es für so nötig hälst) der verrät dir dann die Aussichten.

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Das kenne ich, Relilehrer sind da schnell eingeschnappt. Denke nicht, dass es eine besonders gute Idee ist, ins Reliabi zu gehen.

Du schreibst:

Ich lehne Religion als solche ab, mache jedoch trotzdem nächstes Jahr mein Abi in Religionslehre

.......aus meiner Sicht stimmt da doch schon etwas entscheidendes nicht nämlich deine Grundeinstellung zum Abiturfach.

Versuche folgendes, belege das Abiturfach ,, Evolutionslehre ,, und wiederlege diese wenn dir schriftlich die Möglichkeit dazu gegeben wird, sie ist den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nach relativ einfach zu wiederlegen...

.......sollte sich der Biologielehrer dann dazu hinreißen lassen dir z.B eine 5 zu geben stellst du dies bei gute frage net. ein , würde mich interessieren ob deine atheistischen Freunde dir dann den Rücken stärken...

:D

Wie bist du denn auf die Botschaft Jesu eingegangen? Wenn du die außer Acht gelassen hast, könnte die 5 gerechtfertigt sein.

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