Ist das wirklich die schwedische Miete?

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2 Antworten

Hier gehts um das sog. "Bostadsrätt", also nicht um eine Miete, wie wir sie hierzulande kennen.

Ich würde 'bostadsrätt' am ehesten mit einer Art Leasing vergleichen: Du "kaufst" die Wohnung nicht wirklich (für 1,7 Mio SEK), denn sie gehört dir danach nicht im Sinne von Eigentum! Aber du erkaufst dir damit das absolute Recht, die Wohnung zu benutzen. Neben dem "Kaufspreis" hast du immer einige Abgaben, die so ähnlich wie eine Monatsmiete dazukommen - und das kann bei teureren Objekten tatsächlich ein fast so hoher Betrag sein, wie wir es als Miete kennen. Dazu gehört z.B. die Pflege des Umfeldes (Rasen,...), der gemeinsamen Einrichtungen (Heizung, Waschküche, Trockenraum, abschliessbarer Raum für Fahrräder, usw. usw.) bzw. Rücklagen für Reparaturen, wenn da mal was fällig wird (neues Dach, Anstrich,...). Der Vorteil dieser Art von "Abgaben" ist, dass du nicht selber Geld für diese Eventualitäten sparen musst und dich auch nicht um die Durchführung solcher Arbeiten kümmern musst - damit hast du also einen all-in Service, nur dass dieser eben obligatorisch und nicht freiwillig ist.

PS: Ich finde das natürlich für eine 1-Zimmer Wohnung extrem teuer. Unser 240 m2-Haus am Land mit 8 Zimmern und fast 2 Hektar (!) Grund, sowie Aussengebäude (Scheune, Garage,...) hat nur ca. 1/3 davon gekostet.

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Kommentar von nikys
24.02.2016, 16:43

also das heißt, das die Wohnung zur miete im Monat 6000 euro kostet? sorry, ich verstehe das schwedische System irgendwie nicht. :D

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Das wird Dir nur der schwedische Vermieter beantworten können.

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