Ist das wirklich abnormal?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Nein, völlig normal. 68%
Es ist abnormal seine Eltern NICHT zu mögen. 13%
Andere Meinung 13%
Ja, das ist abnormal! 5%

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, völlig normal.

Hallo vosphele,

das ist ganz und garnicht abnormal, dass Du Deine Eltern liebst, es sind schließlich Deine Eltern.

Irgendwann kommt die Zeit, wo Du anfängst, Dich ein bisschen von Deinen Eltern abzunabeln.

Vielleicht habt Ihr auch mal Meinungsverschiedenheiten oder Deine Eltern sind Dir manchmal peinlich, das ist ganz normal in Deinem Alter.

Wenn man seine Eltern hasst, das finde ich nicht normal.

Du machst das schon richtig. Höre auf Dein Herz.

Alles Liebe 💖🍀

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lebenserfahrung
Andere Meinung

Weder noch. Bloß weil das in der Pubertät eher so ist dass man sich nicht versteht muss das nicht ZWANGSLÄUFIG so sein.

Wenn man seine Eltern "hasst" ist das in meinen Augen aber eher ein Ausdruck von einer tieferen Problematik. Alle Personen die ich kenne die ihre Eltern in dem Alter gehasst haben sind traumatisiert und haben den Kontakt abgebrochen oder sehr runtergefahrenmit harten Grenzen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialpädagogischer Zug / Berufserfahrung
Nein, völlig normal.

Meine Eltern gingen mir in meiner Jugend manchmal tierisch auf den Senkel, aber gehasst hab ich sie nie.

Es ist abnormal seine Eltern NICHT zu mögen.

Im Normalfall lieben Kinder ihre Eltern, da sie Beschützer und Behüter sind, doch gerade in der Pubertät gerät die Gefühlswelt gerne mal ausser Kontrolle, da kann auch das Gefühl entstehen man würde die Hassen die einen Versorgen und behüten - in guten wie in schlechten Tagen, könnt man gar sagen

Doch legt sich das auch wieder und dann übernimmt wieder die Vernunft das Steuer, natürlich gibt es auch Eltern die ihrer Aufgabe nicht gewachsen, doch ist dies zum Glück sehr selten :-)

Andere Meinung

Nein es ist nicht "unnormal". Es ist nunmehr so, dass viele in diesem Alter ihre Eltern nicht leiden können. Man möchte oft gerne mehr selber entscheiden dürfen, nicht mehr so viel bevormundet und zu Sachen gedrängt werden. Man will einfach selbstständiger werden. Die meisten Eltern sehen es aber eben genau andersherum, denn für sie bleibt das pubertierende Kind weiterhin ihr kleines süßes Nesthäckchen auf das man aufpassen und welches man in Watte packen muss.

Dementsprechend sind die Vorstellungen unterschiedlich, daher kommt es oft zum Streit und viele "hassen" dann ihre Eltern, weil sie sich nicht verstanden und eingeengt fühlen.

Das muss eben halt nicht bei jedem so sein, ist aber, glaube ich, bei einem Großteil so.

Was man dann aber oft merkt, wenn Eltern ihren jungen, am Anfang der Pubertät stehenden, Teenagern mehr Freiheit, aber damit im Zusammenhang eben logischerweise auch mehr Aufgaben und Verantwortung geben, dass sie damit meistens überfordert und doch nicht so ganz glücklich sind.

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich gerne mit Menschen, Sexualität, Gefühle

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