Ist das Urteil normal?

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5 Antworten

es gibt sicher einen Urteilsspruch und eine Begründung. Was steht da drin als Urteilsbegründung und Begründung eines Strafmasses ?

Darin muss jeder Anklagepukt stehen (z.B. Körperverletzung) und ob schuldig oder unschuldig .. ich vermute mal in diesem Punkt erfolgte keine Schuldfeststellung.

Bleibt dann vielleicht ein relativ geringer Verkehrsverstoss, also mit laufendem Motor und eingelegtem Gang Diskussionen führen. 

Hast du denn den Angreifer damals angezeigt ? Ist der auch verurteilt worden ? Wenn ich nur deiner Aussage folge, würde ich ja eher sagen, dass der den Unfall verursacht hat, Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr. (Angriff auf Fahrer)

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Kommentar von Marceell87
01.07.2017, 13:39

Ja, ich habe den anderen damals angezeigt und war auch bei der Rechtsmedizin um meine Verletzungen festzuhalten.

Das Verfahren wurde gegen ihn allerdings eingestellt.

Ich werde mein Urteil auch noch einmal durchgehen und gebe dann nochmal bescheid.

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Wer es schafft, jemanden anzufahren, während er wie auch immer abgelenkt wird, obwohl das Fahrzeug stehen müsste, hat offenbar das Fahrzeug nicht unter Kontrolle.

Man muss erstmal schaffen, was du geschafft hast.

Ich denke, du hast keine Geldstrafe und keine Bewährung bekommen, weil dich der Richter/die Richterin einfach für unfähig gehalten hat, ein Auto unter Kontrolle zu halten.

Das Training wohl daher, dass du dich (zumindest nach Aussagen der anderen) gut mitgezofft hast, vielleicht auch vor Gericht nicht ruhig geblieben bist. Am besten ist es aber, du machst dir da selbst Gedanken drüber. Dann hast du den ersten Schritt in die richtige Richtung schon geschafft.

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Ich habe gerade nochmal im Internet recherchiert und habe die mir vorgeworfene Tat im Internet gefunden. Wenn das was hier (https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/\_\_315c.html) steht richtig ist, hätte ich auch im Falle von Fahrlässigkeit eine Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren oder eine Geldstrafe bekommen müssen. Richter sind doch auch an die gesetzlichen Vorgaben gebunden, oder täusche ich mich?! Schließlich kann man einer Person die eine andere fast tot geprügelt hat, ja auch nicht einfach nur ein Antiagressionstraining auferlegen.

Hintergrund meiner Frage ist folgendes: Ich frage mich einfach, ob meine Schuld tatsächlich festgestellt wurde (Da ich ja letztendlich keine Strafe bekommen habe außer mein Antiagressionstraining und eine zusätzliche Sperrfrist (zzgl. der 1,1/2 bis zur Verhandlung) von noch 6 Monaten bekommen habe.

Denn schließlich ist es so gewesen wie ich es schon geschildert habe. Das sieht man ja auch daran, dass...

  • meine Aussage vor Gericht übereinstimmend war mit der vom Unfallort.
  • sich die vermeintlichen Zeugen alle widersprochen haben.
  • ich den 2 vernommenden Polizisten glaubhaft versichern konnte, dass es sich so abgespielt hat.
  • ich eine extrem kleine Strafe bekommen habe, die auch gar nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Ich bin nämlich aufgrund dieser Tatsachen am überlegen, ob ich nicht ein Wiederaufnahmeverfahren anstrebe.

Hinzu kommt übrigens noch, dass ich erfahren habe, dass mir die Verkehrsdirektion meinen Führerschein vor Ort gar nicht wegnehmen durfte!

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Warum hinterfragst du das Urteil statt dich darüber zu freuen dass du verhältnismäßig milde davon gekommen bist? 🤔

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Der Richter war vermutlich der Meinung, das Du damit gerecht Bestraft bist.

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