Ist das Tumor-Risiko bei meinem Freund deshalb höher?

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7 Antworten

Nasenbluten allein kann kein Hirntumor-Symptom sein.
Erst wenn das tägliche Nasenbluten in Zusammenhang mit anderen Anzeichen auftaucht, muss dies als Warnhinweis betrachtet werden.

  • Kopfschmerzen in der Nacht und am frühen Morgen, die zunächst heftiger werden, sich tagsüber jedoch spontan bessern, meist nehmen die Schmerzen im Liegen zu
  • Übelkeit und Erbrechen ohne erkennbare Ursache, die vor allem früh morgens bei leerem Magen auftreten
  • Sehstörungen
  • Starker Schwindel
  • Unwillkürliche Zuckungen in einer Extremität oder einer ganzen Körperhälfte
  • Sprachstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Übermäßige Ungeschicklichkeit
  • Nachlassen der Auffassungsgabe, des allgemeinen Verständnisses und der Gedächtnisleistung
  • Persönlichkeitsveränderungen

Jetzt nicht sofort an Hirntumor denken.
Man sollte aber auf Nummer sicher gehen und die Auffälligkeiten durch einen Arzt abklären lassen.

Natürlich ist es so, dass man sich heutzutage große Sorgen macht, wenn man bei sich selbst irgendwelche Anzeichen für Krankheiten entdeckt (entdecken will).....
Als erstes: Nasenbluten kann jeder mal haben...wenn es jedoch häufiger Auftritt, sollte man schon zum Arzt gehen. Es ist gut, seinen Körper zu beobachten. Dauernde Angst vor irgendwas kann einen aber auch krank machen. Einerseits will Dein Freund "wachsam" sein, aufmerksam, andererseits will er nicht zum Arzt. Etwas widersprüchlich.
Ein Hirntumor kann sich schnell bilden. Kann man ihn auf einem CT nicht sehen, ist er 4,5 Monate danach sichtbar. So war es auch bei uns in der Familie. -
Wenn Dein Freund nicht zum Arzt will, dann lass ihn. Sag ihm aber klar und deutlich, dass Du nicht bereit bist, mit ständiger Angst zu leben, dass auch Du ein Recht auf Klarheit hast.

Aaaaalso erstmal vorab: ich bin kein Onkologe ... den besten Rat gibts immer beim Fachmann!

Aber: diverse Phobien vor irgendetwas können durchaus krank machen - das sind keine Kleinigkeiten sondern ernsthafte Angelegenheiten

Eine Diagnose aus selbst angelesenem Wissen erstellen ist oft falsch und stark vorbelastet - bitte überlasst Diagnosen den Fachleuten!

Generell gilt aber auch noch: je früher eine Diagnose gestellt werden kann, desto besser sind die Heilungschancen - Angst vor einem "positiv" ist also Käse, weil man sich ohne ein "negativ" mindestens genauso psychisch ruiniert

Nasenbluten bedeutet nicht gleich das er ein Tumor haben muss, kann auch am Kreislauf liegen das er in bestimmten Situationen empfindlich reagiert und sein Kreislauf nicht mehr stabil läuft....

Wenns natürlich nicht aufhört dann muss er zum arzt ob er will oder nicht.... das können leider auch Anzeichen sein, deswegen besser zum Arzt.

Er hat auch eine Verantwortung dir gegenüber !

Ich kenne auch eine Familie in der in jeder Generation jemand einen Gehirnturmor (gutartig) hatte.

Das Problem ist, das es auf jeden Fall ein höheres Risiko für die Nachkommen gibt und das selbst ein gutartiger Tumor im Gehirn zum Tod führen kann.(Die meisten Gehirntumore sind gutartig)

Weil die manchmal so ungünstig liegen das man sie meist nicht ohne Gehirnschäden restlos entfernen kann.

Also schick ihm mal zum Arzt, er hat ein höheres Risiko !

ein erhöhtes tumorrisiko kann vererbt werden.

kopfschmerzen etc sind niemals ein anzeichen für einen hirntumor, sondern eher einbildung oder konsequenz einer verspannung.

nasenbluten ist eher ein anzeichen von erhöhtem blutdruck, als von einem angeblichen hirntumor.

der arzt wird mit ziemlicher sicherheit eine negative tumordiagnose stellen. wenn dein freund jedoch lieder angst hat, dass ihm der himmel auf den kopf fällt, ja bitte. wenn man sonst keine probleme hat, machen manche menschen sich welche.

ich würde mir ganz genau überlegen, ob du mit einem hypochonder zusammen sein möchtest. wenn ja, dann bring ihn davon bitte ab. es gibt NICHTS schlimmeres, als gesunde menschen die sich einbilden, doch wer-weiss-wie krank zu sein. das ist eine üble beleidigung gegenüber all jenen, die WIRKLICH krank sind.

YourMistress 13.07.2012, 00:39

Danke für deine Antwort! Also es nicht wirklich nicht so, dass er sonst so überreagiert - er is ziemlich hart im Nehmen. Meistens macht er das mit sich aus, nur manchmal sprudelt es aus ihm raus. Das ist bei ihm halt ein wunder Punkt. Weil er damals mitbekommen hat, wie sin Opa gelitten hat (Auge wurde entfernt, zahlreiche epileptische Anfälle...). Und so einen Wunden Punkt hat doch jeder?!

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Raziel256 13.07.2012, 00:46
@YourMistress

es gibt NICHTS schlimmeres, als gesunde menschen die sich einbilden, doch wer-weiss-wie krank zu sein

Es gibt aber auch nichts schlimmeres als wenn man zu spät zum Arzt geht und der dann sagt: "wären sie vor einem Jahr zu mir gekommen, hätten sie noch gute Chancen gehabt"

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Mupfelmu 13.07.2012, 02:16

natürlich kann ein tumor kopfschmerzen verursachen.

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versuch ihm zu erklären das wenn er früh genug zum arzt geht es noch vielleicht hoffnung gibt

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