Ist das Trinkwasser gefährdet?

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15 Antworten

Aus der Donau würde ich jedenfalls nichts mehr trinken.

Leitungswasser wird gefiltert.

klar wird das wasser aus der donau gefiltert - aber es ist doch noch nicht geklärt, welche schadstoffe sozusagen unsichtbar / schwer nachweisbar ins trinkwasser gelangen...

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Hast du früher Donauwasser getrunken?

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In Deutschland ist überall Trinkwasser in der Leitung. Das wird aus Grundwasser, Talsperren und/oder Uferfiltrat gewonnen.

Uferfiltrat ist tatsächlich Flußwasser aber das hat sich durch viele Kubikmeter Erde durchkämpfen müssen. Es dauert Jahre bis eine Belastung durchdringt und in das Wasser gelangt.

Deutsche Trinkwasser unterliegt ständigen Kontrollen. Dabei wird die Wasserqualität ständig überwacht und es wird Alarm geschlagen bevor das Wasser die Haushalte erreicht.

Vor kurzem gab es einen Fall von Kontaminiertem Trinkwasser der nicht sofort entdeckt wurde, das lag aber daran, dass das Wasser hinter dem eigentlichen Wasserwerk mit den kontrollen kontaminiert wurde.

Im Wasserwerk wird ständig Wasser abgezweigt das durch Becken mit sehr empfindlichen Lebewesen läuft. Lange bevor irgendwas für den menschen bedenklich wird, sterben diese Lebewesen oder ändern deutlich ihr Verhalten. Diese Becken werden mehrmals pro Stunde überwacht, in einigen Fällen sogar permanent durch einen Computer der die Bewegungsmuster der Tiere erkennt.

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Die Wasserwerke kennen die Situation ebenfalls und wissen was zu tun ist. Da braucht man sich keine Gedanken zu machen - es sei denn die Polizei fährt durch die Gegend und warnt per Lautsprecher.

Die Stoffe sollen in den Fluss Ra ab gelangt sein und dieser mündet bei der Stadt Györ in die Donau. Die Mündung liegt allerdings rund 120 km flussabwärts von Wien. Ich wüsste also nicht, wieso Wien davon bedroht sein sollte. Auch Giftstoffe fließen nicht den Berg hinauf.

(P.S.: warum ist das Wort "R a a b" hier nicht erlaubt?)

Von Ungarn aus fließt die Donau Richtung Serbien, dann ostwärts und bildet über einen langen Teil die rumänisch-bulgarische Grenze. Kurz vor der mündung ins Schwarze Meer streift sie noch kurz Moldawien und die Ukraine.

Unser Trinkwasser gefährdet sie also nicht. In den genannten Ländern sollte man vorsichtig sein.

Ich darf Sie beruhigen: Das Trinkwasser in Wien ist in keinster Weise gefärdet. Das Wiener Trinkwasser kommt zum allergrößten Teil aus dem Gebiet von Rax und Schneeberg und hat somit als Basis das Gleiche, wie die allermeisten ÖsterreicherInnen bekommen: Quellwasser. Dass dieses Wasser desinfiziert wird, wenn es in Wien ankommt, ist klar, weil es einen langen Weg hinter sich hat und wohl niemand "afrikanische Verhältnisse" haben möchte. Das Wiener Trinkwasser ist somit zwar kein reines Quellwasser mehr, aber viele Länder der Welt beneiden uns darum, dass wir das Wasser, das aus der Leitung kommt, bis auf wenige Ausnahmen, wo noch Bleileitungen eingesetzt sind, bedenkenlos trinken können. Die ungarische Situation ist sehr sehr bedauerlich und stimmt bedenklich, wie sorglos (ich möchte sogar sagen "wie brutal") Betriebe wie auch PolitikerInnen in anderen Ländern mit der Lebensressource Wasser umgehen. Das Denken dahingehend muss sich massiv ändern; zum Wohle der Menschen in diesen Ländern. Die dort in den Boden (und damit mittelfristig ins Trinkwasser) abgegebenen Schadstoffe könn(t)en durch geeignete Maßnahmen zur Bodensanierung neutralisiert und die Böden wieder nutzbar gemacht werden, auch ohne sie abtragen zu müssen oder mittels sündteurer Technik sanieren zu müssen; ob es gelingen wird, das in die Köpfe der verantwortlichen hinein zu bekommen, wird sich weisen ... .

Nochmals: Seien Sie versichert, dass Sie das Wiener Leitungswasser auch weiterhin bedenkenlos trinken können. Sogar bedenkenloser als Mineralwasser, denn Trinkwasser muss (je nach Wasserverbrauch und der ist in Wien sehr hoch) mehr oder weniger häufig analysiert werden; mikrobiologisch als auch auf verschiedene Inhaltsstoffe. Mineralwasser wird nach der Erstanalyse, um es als Mineralwasser zugelassen zu bekommen, nur in sehr langen bzw. nach sehr langen Zeitabständen (wieder) analysiert ... . Ich vertraue lieber etwas, das laufend auf seine Qualität hin überprüft wird.

Da es viele Menschen gibt, die das an sich schon gute Trinkwasser noch weiter vergütet haben möchten, haben wir in mehrjähriger Entwicklungsarbeit ein Gerät entwickelt, das in der Lage ist, selektiv und damit ganz gezielt jene Stoffe dem Wasser zu entnehmen, die nicht hineingehören, weil sie auch natürlicherweise nicht darin enthalten sind (z.B. Rückstände von chemischer Desinfektion oder Pestizide oder, in Gegenden intensiver landwirtschaftlicher Nutzung (z.B. Marchfeld) auch übermäßig viel Nitrat oder ev. vorhandene Rückstände von Hormonen oder Antibiotikas aus der ausgebrachten Gülle, die wiederum aus der (tlw. industriellen) Viehhaltung stammt). Gleichzeitig bleiben dem Wasser dabei die guten Mineralien (z.B. Magnesium, Kalzium) und sonstigen Spurenelemente erhalten. Durch eine spezielle energetische Vergütung erhält das Wasser wieder eine ähnliche Energie, wie sie natürliches Quellwasser aufweist.

Ich selbst bin Sachverständiger für Trinkwasserhygiene, seit 10 Jahren mit Mikrobiologie im Wasser beschäftigt, habe professionell im Bereich "Wasserbelebung" für/mit einen/m Hersteller gearbeitet und heute sowohl im Bereich Trinkwasseraufbereitung bis hin zum Wassersparen professionell tätig.

Wenn Sie weitere Fragen haben oder Informationen wünschen, bitte hier antworten. Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.

Dazu müsste die Donau allerdings erst plötzlich bergauf fließen, oder ?

dieses schreckliche unglück ist in ungarn passiert. wien liegt - was den abfluß der donau angeht - vor der unglücksstelle und wird nicht betroffen sein. alle städte, die donauabwärts von der unglücksstelle aus liegen, könnten betroffen sein. zum beispiel budapest - belgrad - städte in rumänien

das können dir zur zeit weder wir noch wissenschaftler genau beantworten...

aber dass diese katatstrophe grosse auswirkungen haben wird, ist zu befürchten - und wenn du schlau bist, dann schaffst du dir fix mal einen wasservorrat eines günstigen mineralwassers an und machst mal ein paar spaziergänge in der umgebung von wien, wo du vielleicht einen bach findest, der nicht mit der donau verbunden ist, um dir dort im ernstfall trinkwasser zu besorgen...

ich finde diese katastrophe fürchterlich und niemand kann sagen, welche auswirkungen / schäden das ganz noch haben wird...

ich mag mich jetzt ja wie eine schwarzmalerin anhören... aber - warum nicht vorsichtshalber vorsorgen? lg

Ja, wir und die Wissenschaftler! Also sofort los in alle Supermärkte der Stadt und sämtliche Mineralwasservorräte aufgefkauft, das löst das Problem (mit der kleinen Ausnahme der Lagerung) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, fragt sich nur, für wie viele Menschen.

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Mit Verlaub: Irgendein Wasser aus irgendeinem Bach zu trinken, ist grob fahrlässig. Wer sagt Ihnen, dass nicht wenige Meter oder vielleicht sogar Kilometer oberhalb ein verendetes Tier im Bach liegt, das krank war? Sollte dem so sein, dann nehmen Sie auf diese Weise diese Krankheitserreger mit dem Wasser in Ihrem Körper auf. Gleiches gilt, wenn oberhalb der Entnahmestelle ein Tier (oder mehrere) hineinagekackst hat, wobei dieses Tier vielleicht krank war (wenn es gesund war, bekommen Sie maximal Durchfall, weil Fäkalkeime zwar wichtig sind in unserem Körper für verschiedene Verdauungsprozesse, aber über den Mund in den Körper eingeführt, führen sie vielfach eben zu Durchfall und Erbrechen. Dem könnten Sie bestenfalls Abhilfe schaffen, indem Sie dieses Quell-/Bachwasser durch eine Ultrafiltrationsanlage fließen lassen. Damit werden dann alle Schmutzpartikel und auch alle Krankheitserreger (Fäkalkeime, Bakterien, Sporen, Würmer, Protozoen inkl. den kleinsten Erregern, den Viren (z.B. Grippeviren, Noroviren etc. etc.)) dem Rohwasser entzogen. Gleichzeitig bleiben damit alle Mineralien und Spurenelemente im Wasser enthalten. Diese Methode setzen wir bereits über 140mal in Österreich in der Trinkwasseraufbereitung ein.

Ich bin professionell in diesem Sektor tätig (siehe meine Antwort oben).

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Ähm sollte es in irgendeinerweise Wien betreffen (speziell das Trinkwasser) wirst du vorher informiert, das passiert heutzutage sicher nicht heimlich still und leise

Ja, ja, die Informationen würden sicher eben so gut sein wie seinerzeit bei Tschernobyl. Wer's glaubt, wird selig!

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Überleg mal, in welche Richtung die Donau fließt...

Gut gekontert!

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im erf wird gerade dafür gebetet, vielleicht das sinn-zielführendste(?)

Ich denke, dass da der ORF gemeint ist, doch habe ich noch nie gehört, dass dort gebetet wird. Sicher haben die Redakteure da etwas verpasst und das Publikum wartet auch gierig auf solche Sendungen!

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@ibindes

Nein, das ist der "Evangeliums-Rundfunk", den gibt es wirklich...

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Es ist erstaunlich, welch absurde und haarsträubende Fragen hier gestellt werden! Ich verwende diese höfliche Formulierung, ansonsten müsste man eine Beurteilung nach Hinterfragung des IQ solcher Einsendungen vornehmen. Leider sind die Antworten zum Teil von ähnlichem Niveau (Ausnahmen PeterSchu, zuifari, Symbolismus). Grundsätzlich sei auch festgehalten, dass wir in Wien kein Donauwasser trinken, vielleicht könnte man sich diesbezüglich vorher darüber informieren (z.B. unter http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Wasserversorgung. Das Wasser, das bei uns aus den Leitungen fließt, zählt zu den allerbesten dieser Erde! Leider gibt es immer wieder uns verrückt machen wollende Über-Umwelt-Aktivisten, die eine (zugegeben große und keinesfalls natürlichen Ursprungs sondern durch menschliche Schlamperei entstandene) Tragödie als Panikmache verwenden. Schon vor Jahren hätten Luftaufnahmen gezeigt, dass das jetzt geborstene Becken Risse aufwies, wo waren sie damals, die heute so großsprecherischen Aktivisten? Warten, bis etwas passiert und dann das Maul aufreißen, das kann jeder. Dass in den ehemaligen Ostblockländern noch Dutzende solcher Gefahrenquellen lauern, wissen wir schon lange, doch wer kümmert sich darum, bevor etwas passiert??? Abschließend bestätige ich auch von meiner Seite, dass die Donau nicht bergauf fließt! Übrigens würde ich mir wünschen, dass Fragen und Antworten zuvor in einem Worddokument auf die Rechtschreibung geprüft werden sollten, bevor sie hier platziert werden. Manches ist so extrem peinlich, dass es einem "die Schuhe auszieht".

Ob es schon im Trinkwasser ist kann ich nicht sagen. Aber es ist nicht auzuschlißen das es ins Trinkwasser kommt.

Hallo Gutefrager,

nein, das Wasser in Wien ist nicht gefährdet, weil es Stromaufwärts liegt.

Viele Grüße

Der Wasseringenieur

Nein, es ist nicht gefährdet!

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