Ist das Transplantationsgesetz als gesetzliche Grundlage für die Organspende ausreichend?

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3 Antworten

Hallo ufabulouse96,

ich Stimme Spezialwidde, was Ärzte angeht, zu. Ich selbst habe das Desinteresse am wohl des Patienten bereits zu oft bemerkt und selbst in Bekanntenkreis von einem Fall gehört, wo die Ärzte wegen Potentiell verwertbarer Organe fast ein Menschen Getötet hätten, weil sie ihn für Tod hielten. Ich selbst kenne das Transplantationsgesetz nicht, doch weiß ich das es heute reicht das ein Arzt den Tod Feststellt. Doch das ist einigen nicht genug da ein Arzt in eile ist und stress.

Zudem bedeutet ein nichtbemerkbarer Puls nicht das jemand bereits Tod ist, dessen Lebenszeichen können auch nur so gering sein das sie Menschlich nicht wahrgenommen werden können, daher sind diese Menschen der Meinung das der Tod durch maschinelle Überwachung der Lebenszeichen geschieht, da Maschinen sehr viel empfindlicher sind als der Mensch.

Gerade diese Fehldiagnosen von Ärzten und das Teilweise Desinteresse am Wohl des Patienten, sind wohl der Grund weshalb es überhaupt Transplantationsgegner gibt.

Gruß Plüsch Tiger

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Ich würde sagen ja (auch wenns etwas off topic ist, das Waffengesetz wäre auch ausreichend). Worauf ich hinaus will: Gesetze haben nur Sinn wenn sie auch strikt eingehalten werden. Und das bestehende Gesetz bietet da durchaus ausreichende Grundlagen. Aber was nutzt es wenn zb Ärzte mal vorsichtig ausgedrückt die Hirntoddiagnose nicht so genau nehmen?

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Ich finde, dass das Transplantationsgesetz einige entscheidende Mängel enthält.

1. Die Hirntoddiagnose ist meiner Meinung nach unzureichend.

2. Es wird den Leuten etwas von Tod vorgelogen, die sollten wenn schon ehrlich sein und sows sagen wie, "die Spender leben, aber werden eh sterben".

3. Es sollte kein Mindestalter für die Ablehnung einer Auschlachtung geben.

4. Im Falle von Lebendspeden sollte es Ausnahmen geben (zum Beispiel bei eineiigen Zwillinge, wo eine Spende ein Komplettheilung bedeutet), dass auch Kinder und Jugendliche spenden können.

Ich bin jetzt fast 15, nehmen wir mal mein Zwillingsbruder (der zum Glück aber gesund ist) würde ein Organ brauchen, dann bliebe mir nichts anderen Übrig, als mein Recht es ihm zu spenden im Ausland wie den USA (und unsere Eltern müssten das dann privat bezahlen), mithilfe krimineller Ärzte (was auch nicht billig wäre für unsere Eltern) oder gar mit Gewalt durchzusetzen.

Fair ist das nicht oder ?

Aber egal, ich wünsche deinem Familienmitglied alles Gute.

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