Ist das Tierschutzgesetz nicht eigentlich nur ein Verbraucherverdummungsgesetz?

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12 Antworten

Das Gesetz nicht unbedingt - aber die Auslegung (der Gerichte usw.).

Der finanzielle Aspekt - wirtschaftliche Gründe - wurden vom Gericht als "vernünftiger Grund" in diesem Fall anerkannt. Man kann dem Hühnerbrüter nicht zumuten, die männlichen Tiere aufzuziehen, weil es nicht wirtschaftlich wäre und einen immensen finaziellen Verlust bedeuten würde.

Also eine Zweiklassengesellschaft... 

Der Privatmann darf, auch wenn er am Hungertuch nagt, nicht aus wirtschaftlichen Gründen seine Haustiere abmurksen und wegwerfen. Er muss sehen, dass er sie anderweitig vernünftig unterbringen kann, wenn ihm die weitere Haltung wegen seiner schlechten finanziellen Lage nicht möglich ist.

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Kommentar von mulano
12.07.2017, 18:33

Man könnte wenn man wollte Gesetze auch so formulieren das die Gerichte nicht mehr so viel Spielraum bei ihrer Auslegung hätten. Ich befürchte aber das dies nicht gewollt ist. Dadurch das nicht definiert wurde was ein "vernüftiger Grund" ist, können die Gerichte einfach behaupten das wirschaftliche Interessen ein solcher Grund wäre.

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es ist keine verdummung - gesetze, auch das tierschutzgesetz, sind öffentlich einsehbar. über das internet ist das ein ding von wenigen sekunden und dann weiß man bescheid- wenn man das WILL.

so kann sich also jeder informieren und sitzt nicht gezwungenermaßen irgendwelchen werbe-slogans auf. es kann sich jeder entscheiden, ob ihm reicht, wenn bestimmte vorgaben erfüllt sind, oder ob es ihm eben nicht reicht und er deswegen bestimmte produkte meidet und sich vielleicht sogar für eine veränderung der vorgaben einsetzt.

wir leben in einer demokratie. und das bedeutet, dass gesetze und regelungen zustande kommen, indem verschiedene meinungen und interessen berücksichtigt werden. es sind mehrheitsbeschlüsse, einigungen oder kompromisse - die dann möglicherweise mehreren parteien nicht wirklich gefallen.

wir leben aber nicht in einer diktatur, wo irgendeine ominöse übermacht gesetze erlässt, die uns täuschen sollten und in die wir als gesellschaft keinen einblick oder handhabe dagegen hätten.

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Kommentar von mulano
13.07.2017, 13:01

Da hast du natürlich recht das alle Informationen zjgänglich sind und man sie sich durchlesen kann. Nur wer liest sich schon das komplette Tierschutzgesetz durch? Das ist wie mit den AGBs denen man zustimmt, ohne ihren Inhalt zu kennen, weil man sich keine 10 Seiten Papier durchlesen möchte. Die Verdummung besteht, in meinen Augen viel mehr dadurch, das in der Öffentlichkeit von der Lobby nur davon gesprochen wird was man im Tierschutz schon erreicht hat, niemals aber von sich aus der Blick auf die Dinge richtet die noch nicht so super sind. Man lobt die Vorteile und kehrt die Nachteile (z.B. das Küken schreddern) unter den Teppich und hofft darauf das dies schon keinem auffallen wird, ähnlich einem schlechten Gebrauchtwagenhändler der mir eine alte Klapperkiste als das Non-Plus-Ultra zu verkaufen versucht.

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Ich sag`s mal so:

Es ist in erster Linie ein "Gewissensberuhigungsgesetz" für die meisten Verbraucher !

Das sog. Tier"schutz"gesetz schützt in erster Linie die Interessen derer, die vom Leid der Tiere profitieren und daran verdienen.

Der langjährige Veterinäramts-Leiter Dr. Hermann Focke aus Niedersachsen - der Region mit der größten Nutztierdichte in Deutschland - berichtet davon nach jahrelanger leidvoller Erfahrung in seinem Buch

"Tierschutz in Deutschland - Etikettenschwindel ?!"

Ebenso hat der Reporter und Tier- und Menschenrechtler Manfred Karremann im Laufe vieler Jahre undercover erschütterndes und ernüchterndes Filmmaterial gesammelt und dokumentiert...

Auch sein Buch ist lesenswert und aufrüttelnd:

"Sie haben uns behandelt wie Tiere." 

Korruption, Bestechung, Geldgier und Manipulation sind an der Tagesordnung - und schmutzige Geschäfte, ausgetragen auf dem Rücken der Tiere... 

Trauriges Fazit:

Unser sog. "Tierschutzgesetz" ist das Papier nicht wert, auf das es gedruckt ist !

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Weniger Verdummung selbst als das Resultat von Verdummung, der Sprache des Volkes. Vor allem hält das Gesetz die Behandlung von Tieren in dem (zu großen) Rahmen, der auch in der Mast Standart ist. Von universellem Zwecke des Tierschutzes kann nicht die Rede sein. Warum auch, wenn die überwiegende Mehrheit die Gegenpartei unterstützt. 

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Meiner Meinung nach schützt das Tierschutzgesetz die Tiere kaum. :(

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Einerseits ja, ist schon schlimm, was erlaubt ist. Vorallem wenn es um Nutztiere geht. Aber wenn man in andere Länder schaut: Es geht leider NOCH schlimmer als bei uns. :-(

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Kommentar von mulano
12.07.2017, 18:18

Man muss sich ja nicht an denen orientieren die einen noch schlechteren Tierschutz haben und sich dabei selber rühmen, obwohl noch längst nicht alle Missstände in der eigenen Gesetzgebung beseitigt sind.

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Kommentar von HomerSimpson3
12.07.2017, 18:21

Schau dir Mal das Tierschutzgesetz von Österreich an! So sollte unseres aussehen.

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Kommentar von HomerSimpson3
12.07.2017, 18:51

Ich beziehe mich als Beispiel einmal nur auf die Haltung: Das deutsche Tierschutzgesetz hat einen Paragraphen (§2) in dem (zusammengefasst) steht, dass jedes Tier artgerecht gehalten werden muss. Um mehr Präzision soll sich im Einzelfall ein Bundesministerium kümmern (§2a)https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.htmlml In Österreich gibt es zwei Tierhaltungsverordnungen, in denen die Haltungsbedingungen für jede Tierart genau festgelegt wirdhttp://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=2000382020

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Kommentar von spikecoco
15.09.2017, 13:02

es geht immer noch schlimmer, aber auch trotz unserer Tierschutzgesetze sieht es z.B in unseren Megaschlachthöfen nicht unbedingt besser aus. 

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Wenn schon Tierschutzgesetz, dann hier lieber fragen, warum jeder Idiot sich Haustiere halten kann; Tiere nur zum Spass krank gezüchtet werden, nur weil sie "soo süüß " sein sollen; Verhaltensstörungen als Idividualismus deklariert werden und Tiere gnadenlos vermenschlicht werden, dass die Leute jeden vernünftigen Bezug verlieren und sogar als Veganer Tieren die Daseinsberechtigung absprechen.

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Kommentar von mulano
12.07.2017, 19:56

Eine Daseinsberechtigung kann man nur jemandem absprechen der schon geboren wurde. Ich sehe darin nichts schlimmes wenn weniger Tiere gezüchtet würden, nur um später auf unseren Tellern zu landen. Die Tiere die es schon gibt haben selbstverständlich eine Daseinsberechtigung.

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Mit Sicherheit sind dir die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes nicht geläufig. Wieso soll es "Verbraucherverdummung" sein, wenn das Tierschutzgesetz es z.B. verbietet, Wirbeltiere ohne vernünftigen Grund zu töten? Usw usw.

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Kommentar von mulano
12.07.2017, 18:15

Gibt es für das Küken schreddern auch einen "vernünftigen" Grund?

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Kommentar von Dovahkiin11
12.07.2017, 18:16

Bei deinem Wortlaut besteht die Verdummung der GG darin, dass suggeriert wird, es gäbe einen solchen "Grund" (neben der Einschläferung im Krankheitsfall). 

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Du stellst hier eine Suggestivfrage. Ich gehe davon aus, dass du hier keine objektive Antwort, sondern bloß eine Bestätigung deiner Meinung lesen willst. Genauso wie bei deinen Fragen, die sich um die Leugnung der Evolutionstheorie drehen. Deshalb Spoilerwarnung: Es folgen echte Fakten und ernstgemeinte Gedankengänge! Bitte lies ab hier nicht weiter, es könnte dein Weltbild gefährden.

Das Tierschutzgesetz verbietet die sinnlose Tötung und das Quälen von Tieren. Insbesondere Wirbeltiere werden von diesem Gesetz geschützt, um die Verhältnismäßigkeit zu gewährleisten. Wirbeltiere haben ein effizientes Nervenleitsystem, dass ihnen Schmerzen schnell signalisiert. Deshalb können Wirbeltiere Qualen sehr viel inniger empfinden als Insekten, Muscheln oder Schnecken. Nicht zuletzt spielt aber auch der ethische Aspekt mit hinein: Auch wir Menschen sind Wirbeltiere, Wirbeltiere werden seit Alters her vom Menschen gehalten und wir leben eng mit ihnen zusammen, Wibeltiere bedeuten uns also rein ethisch mehr, als es Wirbellose tun, weshalb es sich im Gesetz auch niederschlagen muss.

In den letzten Jahren hat der Tierschutz immer mehr Bedeutung gewonnen. Der Einfluss des Verbrauchers ist durch die Präsenz der Medien in diesem Bereich sehr gewachsen: Die Leute interessiert es heute sehr viel mehr, was sie essen. Dies hängt mit unserem hohen Ernährungsstandard zusammen: in der Mitte des letzten Jahrhunderts, als die Menschen alle noch die Entbehrungen des zweiten Weltkriegs kannten, interessierte man sich nur wenig dafür, woher man sein Essen bekam. Heute ist das anders und man kann sich diese Frage und einen bewussten Ernährungsstil erlauben, ohne dafür schief angeschaut zu werden. Aus diesem Grunde halte ich es für wichtig, diese Gelegenheit des Wahrgenommenwerdens zu nutzen und mit seinem Konsumverhalten aktiv daran mitzuwirken, dass gerade die Betriebe, die einen Wert aufs Tierwohl und eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln legen, gefördert werden.

Indem man aber generell Tierprodukte verweigert, ändert man im Bereich der Produktion eben dieser Produkte rein gar nichts. Veganer müssten zu erreichen suchen, dass JEDER Mensch ausnahmslos zumindest in der Bundesrepublik, besser jedoch weltweit auf alle Tierprodukte verzichtet. Nur dann würde es keine Tierhaltung und Ausnutzung mehr geben, nur dann müsste nicht mehr geschlachtet und gemolken werden, nur dann bräuchte man keine Hühnerställe mehr, nur dann würde Friede und Heil einkehren - eine utopische Illusion und damit eine Sackgasse, denn der Veganer bedenkt nicht die katastrophalen ökologischen Folgen, die der Mensch durch eine derartige Monokultur bloß mit Agrarerzeugnissen lostreten würde.

Der Veganismus kann außerdem durch seine Abkehr und seiner selbstgewählten Herauslösung aus der Verantwortung (zu der jeder Veganer natürlich jedes Recht hat, es ist seine ganz eigene freie Entscheidung) trotz aller hehren Ideale noch nie etwas zur Veränderung von Tierschutzgesetzen bewirken. Auch wenn der Veganismus durch seine mediale Präsenz vielleicht auf Misstände in der Tierproduktion gern aufmerksam machen möchte, so spielt die in meinen Augen gefährliche und sogar kontraproduktive Ideologie, die sogenannte Tierrechler dabei häufig vertreten, und die mit Lügen und Übertreibungen und vielen schrecklichen Bildern, die zum allergrößten Teil niemals in Deutschland geschossen worden sein können, dem tatsächlichen Bestreben, Gesetze und Verordnungen für besseren Tierschutz zu erwirken, entgegen.

Hinzu kommt, dass Veganer häufig als weltfremde Extremisten gelten und vom Großteil der Gesellschaft als Spinner gesehen werden, die es übertreiben. Gerade die ältere, entbehrungsgewohnte Generation begegnet ihnen oft mit Argwohn und sogar Feindseligkeit. Veganer und Vegetarier sind wahrscheinlich die einzigen Gruppen von Menschen, die aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten offen diskriminiert werden und die sich sogar gegenseitig diskriminieren, wenn Einzelne mal nicht konsequent alle selbstauferlegten Regeln befolgen.

Diskriminierte heterogene Minderheiten, die sich untereinander uneins sind und von der Masse kaum ernstgenommen werden, haben jedoch nur selten die Macht, in der Politik etwas zu verändern. Aktiv etwas ändern können nämlich nur Gesetze, die das Tierwohl immer weiter verbessern und in beiderseitigem Interesse von Verbrauchern und Erzeugern stehen. So ist das Töten von Eintagsküken in Deutschland inzwischen nur noch durch Begasen und Schreddern erlaubt.

Du solltest dies zumindest als einen glücklichen Anfang sehen - Das Begasen bedeutet nur einen Sekundenlangen Todeskampf und ein (ja ich weiß das ist euphemistisch!) friedliches Einschlafen, das Schreddern dagegen ist noch "humaner" und dauert nur den Bruchteil einer Sekunde. Der Schredder zerlegt das Küken so schnell, dass es unter der Nervenleitgeschwindigkeit dieser Tiere liegt - das Küken bekommt also noch nicht einmal mit, dass es geschreddert wurde. Auch wenn diese Praxis grausam anmuten mag, weil "Schreddern" für uns Menschen eine unvorstellbare Qual ist und wir in Action- und Horrorfilmen schon oft gesehen haben, wie ein Mensch (meist auch der "Böse") auf ähnliche Weise einen schrecklichen Tod stirbt, assozieren wir, dass auch die Küken furchbar darunter leiden. Das Gegenteil ist der Fall.

Nichtsdestotrotz verurteile auch ich die Tötung von Eintagsküken. Dies geschieht nämlich bloß aus wirtschaftlichen Interessen, die Qualität des Lebens und dessen Wert wird dem Küken nämlich abgesprochen und das ist in meinen Augen zutiefst unethisch. Auch männliche Küken lassen sich zu Brathähnchen großzüchten - bloß weil die Rassen, die für die Eierproduktion gezüchtet wurden, weniger ergiebig in der Fleischproduktion sind, wird das Kükentöten überhaupt betrieben. Ich plädiere wie so viele für eine Rückkehr zur Doppelproduktion: Hennen für Eier, Hähne für Fleisch - und tatsächlich sind in einigen Bundesländern Gesetze auf dem Weg, die diese Doppelproduktion bald wieder vorschreiben und die Tötung von Eintagsküken verbieten sollen.

Dir muss aber klar sein, dass aus wirtschaftslogistischen Gründen solche Gesetze nicht über Nacht verabschiedet werden können. Es muss Übergangsregelungen geben, um den Erzeugern die Umstellung überhaupt möglich zu machen, ohne dass sie durch die Einbußen dieser Umstellung finanziell zugrunde gehen. Das kostet dann wieder Arbeitsplätze, oder es bedeutet, dass an anderen Punkten wieder gespart wird - was einerseits die Qualität der Produkte verringert und andererseits wieder vielerorts zu Verschlimmerungen der Lebensbedingungen der Tiere führt - und das wäre dann zu den Bestrebungen der Tierschützer absolut gegenläufig.

Ein vernünftiger Mensch sollte dafür kämpfen, dass sich etwas ändert, aber auch akzeptieren, dass Veränderungen erstens Zeit brauchen und auch manchmal nicht so erfolgen, wie man es gerne hätte. Und er sollte vor allem zufrieden damit sein, was bislang erreicht wurde. Nur so können wir den Tieren in unserem Land zu einem besseren Leben verhelfen - aber ganz gewiss nicht dadurch, dass wir uns aus unserer Verantwortung ziehen und einfach gar keine Tierprodukte mehr konsumieren. Das ist außerdem auch ungesund - was aber eine andere Baustelle für eine Diskussion ist.

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Kommentar von mulano
12.07.2017, 20:29

Du stellst hier eine Suggestivfrage.

Du gibst hier eine Suggestivantwort, in dem du mir etwas unterstellst.

Indem man aber generell Tierprodukte verweigert, ändert man im Bereich der Produktion eben dieser Produkte rein gar nichts. 

Am sicher ändert sich dadurch was. Diese werden dann nicht mehr produziert. So einfache Zusammenhänge sollte man nicht auch noch erklären müssen. :(

denn der Veganer bedenkt nicht die katastrophalen ökologischen Folgen,
die der Mensch durch eine derartige Monokultur bloß mit
Agrarerzeugnissen lostreten würde. 

Was für eine Monokultur? Denkst du etwa ernsthaft es würden dann nur noch Kartoffeln angebaut werden? Es gibt viele Gemüse die man anbauen kann. Für das Tierfutter wird aber hauptsächlich fast nur Mais, Weizen und Gerste angebaut. DAS ist Monokultur.

und die mit Lügen und Übertreibungen und vielen schrecklichen Bildern,
die zum allergrößten Teil niemals in Deutschland geschossen worden sein
können, dem tatsächlichen Bestreben, Gesetze und Verordnungen für
besseren Tierschutz zu erwirken, entgegen. 

Hast du auch Belege für deine Unterstellungen?

Der Schredder zerlegt das Küken so schnell, dass es unter der
Nervenleitgeschwindigkeit dieser Tiere liegt - das Küken bekommt also
noch nicht einmal mit, dass es geschreddert wurde. 

Da habe ich schon andere Videos gesehen wo die Kücken nach dem Schreddern noch nicht ganz tot waren, aber es gibt da auch verschiedene Modelle von Schreddern so das dies nicht immer so sein muss.

Nichtsdestotrotz verurteile auch ich die Tötung von Eintagsküken. Dies
geschieht nämlich bloß aus wirtschaftlichen Interessen, die Qualität des
Lebens und dessen Wert wird dem Küken nämlich abgesprochen und das ist
in meinen Augen zutiefst unethisch.

Ich dachte schon es kommt gar nichts sinnvolles mehr. Schön wenn du es auch unethisch findest.

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Kommentar von mulano
13.07.2017, 12:30

Ich sehe das anders. Mit dem Verzicht stärke ich nicht die Billigproduzenten, nur weil ich kein Fleisch der Konkurenz, aus Bio-Haltung mit freilaufenden Schweinen auf der Wiese esse. Der Billigproduzent verkauft durch meinen Nicht-Konsum, von Schweinen aus einer besseren Haltung, kein einziges Schwein mehr.

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Kommentar von mulano
13.07.2017, 13:14

Da bin ich zwiegespalten. Die Schülerbesuche fände ich einerseits gut, da einem dies noch mal klar macht wie und woraus Fleisch gemacht wird, auch wenn man es theoretisch schon weiss. Allerdings wird man da zur Besichtigung nur die Vorzeige-Schlachthöfe mit den besten Tierschutzstandards auswählen, andere Schlachthöfe würden einer Besichtigung sicher nicht zustimmen. Das könnte bei den Schülern den Eindruck vermitteln das Fleisch unter gar nicht so schlechten Bedingungen hergestellt wird, so das diese evtl noch in ihrem Fleischkonsum bestärkt werden. Ein einziger Schlachthof sagt aber noch nichts über die Produktionsbedingungen in allen anderen Schlachthöfen aus, so das hier ein verzerrtes Bild entstehen könnte.

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Hallo.

Früher stand eine Wassertonne da und die nicht gebrauchten Küken wurden da reingeworfen und ertranken.
Wenn die das als 2  Jähriger/e schon gesehen hast auf dem Bauernhof, dann ist das für dich normal. Weil du es nicht anders denkst.
Auch in Putenställen werden Puten durch Jugendliche mit einem Stock hoch gescheucht um sich zu bewegen.
Es heißt ja auch faule  Pute. Puten sind von Natur aus Faul zum Fressen.
Deshalb es verhungern auch immer wieder Puten 1 Metr. vom Futter entfernt.
Lies auch die vorherigen Antworten.

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Kommentar von kuechentiger
14.07.2017, 17:53

Puten sind zu faul zum fressen? Bist du noch ganz richtig? 

Die gehn nicht zum Futter, weil sie nicht laufen können, nicht weil sie nicht wollen! Die haben saumäßige Schmerzen in den Beinen, durch die völlig unproportionierte Züchtung. Und ein halb abgesengter Schnabel ist da auch nicht grade förderlich. 

Nicht zu fassen, sowas Ignorantes!
http://www.taz.de/%21726745/

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Ist diese Frage dann ncht ein Musterbeispiel für eine Farce !

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Ja ist es.

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